passt nicht wirklich hier rein, weiß nicht wohin

    • (1) 14.09.18 - 08:22
      ldoebel

      hallo ihr da draußen,
      leider kann ich das hier nicht einfach woanders posten. da ich anonym bleiben möchte. ich kann einfach nicht mehry deswegen suche ich ratschläge oder hilfreiche tips von euch.
      wahrscheinlich werde ich mit steinen beschmissen, aber habe es auch nicht anders verdient.
      mein kind ist ein paar wochen alt, damals wollte ich keins. mein partner wollte schon immer kinder haben, da es sein erstes wäre...
      wollte keine kinder mehr, da ich schon bei meinem ersten versagt habe. ich wusste damals nicht das ich wochenbett depressionen bekommen habe, habe sie verschleppt und war nervlich am ende. bis mein kind dann in einer pflegefamilie ging. es ging von meiner seite aus, das j.amt hat mir mein kind nicht weg genommen. ( das ist ein anderes kapitel)

      die beziehung mit ihm wurde immer kühler mit der zeit. ich schob es auf seinen stress, wie er immer so schön gesagt hat. wir schliefen kaum miteinander, auch was zärtlichkeiten und zuneigung betraf ist nun ganz eingeschlafen.
      die geburt verlief nicht einfach, er hatte schlechte laune an dem tag. ich fühle mich alleine gelassen. ich habe keine familie, verwandte oder freunde hier.

      bin komplett auf mich alleine gestellt, ich habe nur ihn. er kümmert sich super um sein kind, dass ist das einzigste was ich auch toll finde. aber es belastet mich alles so sehr, dass ich mich am liebsten trennen würde. es aber nicht schaffe, da ich genau an diesem punkt stehe wie damals. allein, kein halt, kein niemand.
      da ich schon mit dem jugendamt zu tun habe wegen mein anderes kind, möchte ich nicht das sie sich mit diesem kind einmischen. ( anderes kapitel)
      ich vermute er bleibt nur wegen dem kind mit mir zusammen.
      ich sprach ihn in längeren abständen auf sein verhalten mir gegenüber an. er fragte mich, was mir eine umarmung oder win kuss geben würde?

      er hat zukunftspläne usw.. für ihn ist die welt in ordnung aber für mich ist sie zerbrochen. diese gefühlskälte empfinde ich nicht normal. hätte ich halt, würde ich mich trennen. nicht weil wir uns nicht verstehen, sondern weil zwischen uns garnichts mehr läuft.

      ich schaffe es nicht mit dem kind alleine, bin so schon völlig überfordert. habe mir schon hilfe geholt. ( therapie + medikamente startet in kürze)

      habe ihm gesagt das er sein kind gross ziehen kann, wenn wir uns trennen und ich es so oft wie es geht nehme oder beusche. das umgekehrte model. aber das will er auch nicht.

      • Könntest Du denn - mit oder ohne Kind - mal ein paar Tage dahin, wo Familie und Freunde sind? Ist das weit weg?

        Ansonsten finde ich es gut, die Therapie anzufangen und auch erst einmal medikamentös nachzuhelfen. Das zeigt, dass Du eben alles andere als haltlos bist, denn es ist kein leichter Schritt, sich Hilfe zu suchen. Das muss man auch erstmal schaffen, zuzugeben, wie schlecht es einem geht.

        Dass Deine Kraft nicht für den Kampf um die Beziehung ausreicht verstehe ich. Und dass Du dann auch nicht weisst, wie es mit dem Kind weitergehen soll. Das ist aber auch nichts, was Du vor Therapiebeginn entscheiden solltest.

        Ich glaube dich wird hier keiner mit Steinen bewerfen, dir eher eine Umarmung anbieten... Lass dich drücken und dir sagen das du eigentlich eine sehr starke Frau bist... Du machst Therapie und möchtest Medis nehmen um dein Zustand zu verbessern also willst du ja kämpfen 👍. Es wäre jetzt zu leicht gesagt hau den Kerl raus, denn das ist es ja nun wirklich nicht... Wie wäre es wenn du versuchst mit deinem Kind zur Kur zu fahren, Kraft sammeln und Abstand zum Partner zu gewinnen... Die Therapeuten mit denen du dich auseinander setzen möchtest werden dir bestimmt helfen das sowas schnell durchgesetzt wird. Wie ich es sehe befindest du dich wieder mitten in einer Wochenbett Depression... Und hoffe das dir die Ärzte schnell helfen können das es dir besser geht...
        Ich habe es damals auch nicht wahr haben wollen, mochte meine Tochter nicht wirklich 🙊... Hab sie manchmal angesehen wie einen Fremdkörper den man irgendwie nicht lieb haben kann... Die Beziehung zu meinem jetzt Ehemann war auch nur noch pures Eis... Keine Nähe und keine Wärme. Zumindest habe ich mir das damals eingeredet... Eigentlich habe ich Signale ausgesendet die ihm vermittelt haben lass mich bloß inruhe obwohl ich es so nicht wahr genommen habe. Er hat sich ums Kind gekümmert und nur nicht um mich, das fand ich im wahrsten Sinne des Wortes scheiße 😥 und hat mir noch mehr den Boden unter den Füßen weg gezogen. Es hat 6 Monate gedauert bis ich mir eingestehen konnte das es nicht normal ist was da abläuft und habe mir Hilfe in einer Klinik gesucht. 16 wochen war ich tagesstationär in Behandlung, der weg war manchmal nicht einfach aber es hat sich gelohnt.. Das Verhältnis zu meinem Mann hat sich gebessert und ich habe nicht mehr so negativ auf alles was er gemacht hat reagiert... Meine Tochter wurde auch wieder zu meinem Kind und zu meinem kleinen Sonnenschein. Damals habe ich ja auch zu meinem Mann gesagt, nehm dein Kind und geh... Ich will das umgedrehte Modell. Zum Glück hat er das nicht gemacht... Obwohl ich wirklich ein Monster war zu ihm und ich hab es nicht mal mitbekommen wie ich zu ihm war. 😒
        Du bist seit paar Wochen Mama und befindest dich in einer Situation worum dich keine Frau beneiden würde aber bitte übereile deine Entscheidungen nicht, wenn es dir sehr schlecht geht such dir hilfe in einer Klinik du weißt ja dein kind gut aufgehoben bei ihm... Lass dich noch mal drücken und du kannst auch gern privat eine mail schreiben wenn du reden magst...

        Wie wäre es denn eventuell mit einem betreuten Wohnen mit Kind. Es gibt ja Anlaufstellen für alleinerziehende Mütter. Z. B. bei Pro Familia. Du musst mit deinen Problemen nicht alleine bleiben. Du bist nicht alleine und genau dafür würden solche Organisationen geschaffen. Du musst die Hilfe annehmen können und dich in Verbindung setzen.

        Alles Liebe

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