Baby schreien lassen!

Ich weiß es gehört nicht hier her, aber ich möchte unbedingt anonym schreiben.

Mein Sohn ist 4 Monate.
Seit 3 Wochen schreit er sehr viel (Wachstum? Bauchweh? Man weiß es nicht)

Beim Arzt waren wir. Alles gut.

Ich versuche alles!
Carum Carvi, Schmerzzäpfchen, Lefax, BiGaia, Bauch massieren, Kirschkernkissen, rum tragen, Spazieren gehen...

Wir haben ganz ruhige Tage, nie Besuch (Oma mal), kaum TV.
Er wird nach Bedarf gestillt. Das ist seit1 Woche alle zwei Stunden, ab und zu auch drei. Öfters mache ich nicht, da ich weiß, dass dies erst recht zu Bauchweh führt.

Anfangs bin ich gerannt, um zum Beispiel das Kirschkernkissen zu holen. Aber er hört nie auf zu schreien.
In letzter Zeit ertappe ich mich wie ich, wenn ich etwas hole und den Raum verlasse, langsamer laufe. Ja sogar trödle, weil ich das Geschrei nicht mehr ertrage!

Es bricht mir das Herz. Ich weine oft mit ihm und seinen Schmerzen. Aber ich habe das Gefühl nichts hilft. Gar nichts.
Und das Geschreie in mein Ohr macht mich fertig!

Termin beim Osteopath spezialisiert auf Babys ist vereinbart.

Was mach ich falsch?

Versteht mich jemand?

Bin ich eine so sch*** Mutter wie ich mich fühle? Denn welche Mutter lässt ihr Kind schreien?

Oft schläft er vor Erschöpfung nach 1 Stunde ein. Aber nur für ca 30 Minuten. Dann gehts wieder los.

Hey du. Ich würde an deiner Stelle mal eben doch Besuch einladen.

Und zwar welchen, der die das Baby mal abnimmt, was zu essen kocht etc.

Dann hast du mal etwas Zeit zum runterfahren und abschalten.

Vielen Dank für den Tipp.

Aber das habe ich. Meine Mutter kocht und die Gefriertruhe ist voll. Mein Mann ist mit der Arbeit nicht so sehr eingespannt sondern viel Zuhause, daher übernimmt er die größere Tochter ganz viel und entlastet mich dadurch (habe ja sehr kurze Nächste).

Schwiegermutter kommt sogar zum putzen ab und zu.

Also ich kann mich echt nicht beschweren und bekomme jede erdenkliche Hilfe.

Es geht mir nur darum, dass mein Kind so viel schreit und ich nicht, keiner (auch nicht Oma und Opa) es beruhigen kann.
Es macht mich fertig und ich fühle mich so ohnmächtig, dass ich ihn oft nur schreien lassen kann. Denn Nichts hilft!

Hallo, erstmal finde ich es gut dass du dir überall Hilfe suchst und versuchst die perfekte Mutter zu sein. Ich würde versuchen eine Milchnahrung zu füttern wenn du voll stillen solltest. Ansonsten hätte ich noch den Tipp mit dem pucken. Darüber solltest du dich natürlich bei deiner Hebamme informieren. Osteopath wäre mein erster Tipp gewesen aber du hast ja schon einen Termin.

Du musst stabil bleiben. Setze dir lieber Kopfhörer auf.
Wenn du wieder Kraft hast, geht zu deinem Baby. Ich hoffe, du findest Hilfe.
Wer kann sich noch kümmern? Mir tut es leid, dass du allein mit dem Baby bist.

LG

Hallo,

bist Du sicher, dass Dein Kind satt wird? Bei mir hat es ein paar Tage gedauert damals bis ich gemerkt habe, warum mein Kind so quengelig war und öfter geweint hat. Der Milchbedarf würde größer und meine Menge leider immer weniger. Mit 3,5 Monaten konnte ich leider nicht mehr voll stillen. Nach dem ersten Fläschchen hatte ich wieder ein zufriedenes Baby. Vielleicht sind es keine Bauchschmerzen, sondern Hunger.
Alles Gute!

Vielen Dank für deine Antwort.
Ich habe dies auch schon bedacht und bin sehr am überlegen ob ich es mal mit Pre Fläschchen probiere.

Oder gleich mal Karottenbrei probieren?
Er ist aber erst 4 Monate. Kann zwar den Kopf halten, aber noch nicht sitzen. Schmatzen oder so macht er auch noch nicht.

Was gegen „nicht satt werden“ spricht ist: es kommt noch Milch nach dem stillen wenn ich drücke. Er nimmt sehr gut zu und ist bei Gewicht und Größe leicht über dem Durchschnitt.

Trotzdem... der Entschluss ist gefasst... ich werde es mal mit Flasche probieren.
Falsch machen kann man es ja nicht.
Versuch ist es Wert!

Das klingt doch erst mal gut, wenn noch was kommt. Bei mir ist es schon einige Jahre her und ich weiß nicht, wie die Empfehlungen derzeit sind mit dem Beikost Start. Meine jüngere Tochter hat übrigens meine Muttermilch nicht vertragen (genauer gesagt das Milcheiweiß). Sie musste ich mit 5 Monaten abstillen und mit Spezial Milchpulver aus der Apotheke füttern... dabei hätte ich bei ihr Milch für 3 gehabt. Ironie des Schicksals. Damals dachte ich auch ich drehe durch, bis wir mal rausgefunden haben, warum sie immer solche Bauchschmerzen und Durchfall hat! Ich will damit nur sagen: ich bin sicher, Du gibst Dein Bestes und diese Phase geht vorbei. Manchmal weiß man einfach nicht was sie haben, obwohl man alles probiert. Du bist eine fürsorgliche Mama und es wird wieder besser, ganz bestimmt!

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Ganz viele schütteln ihr Baby vor Stress, da ist eine kurze Zeit rausgehen viel besser! Hast Du eine Trage? Vielleicht wird es durch Körperkontakt plus Bewegung ruhiger..

Schütteln ist keine Option für mich!

Sie meinte nicht das du dein Kind schütteln sollst, sondern das du es schon richtig machst in dem du einfach kurz erstmal durchatmest um einen klaren Kopf zu behalten.Ich kenne diese anstrengend Zeit und ja ich hab mitgeheult oder bin auch Mal kurz raus hab mir die Ohren zugehalten und bis 10 gezählt.Manchmal kann man nicht mehr tun als da sein.Diese anstrengende Zeit geht vorbei, versprochen.
LG Jacky

Hallo,

wenn alles nichts hilft, es gibt Schreiambulanzen. Die sind darauf spezialisiert bei Schreibabys zu helfen.

Ich würde aber auch noch ausprobieren, ob dein Kind wirklich satt wird oder etwas nicht verträgt, was du isst.

LG bluehorse

Hallo, bitte geh zum nächsten Arzt, wenn er erst seit 3 Wochen schreit.

Das kann ja alles sein.

Bei meinem Sohn war es Neurodermitis, 3 Ärzte haben abgewiegelt, in einer Hautklinik habe ich dann Medikamente bekommen, es war sofort Ruhe.

Ich wünsch euch viel Kraft!

Aber wie beschrieben, waren wir beim Arzt.

Alles OK.
Seine Haut sieht toll aus. Und auch so hat er nicht ein einziges auffälliges Fleckchen.
Er ist rosig, hat klare Augen, ist zeitgemäß entwickelt.

Ich kann ja nicht einfach mal so zum Internisten, ohne Verdacht, Vermutung oder Anzeichen.
Außerdem wurde bei der letzten U erst alles geultraschallt. Alles gut!

Besorge DIr bitte die Adresse einer Schrei-Ambulanz - könnte der Kinderarzt wissen oder auch Deine Krankenkasse, die nächste Kinderklinik, einfach durchfragen. Ich kann mir gut vorstellen, wie sowas zermürbt. Alles Gute.
LG Moni

Ich hab jetzt keine Antwort gelesen, sorry also wenn ich etwas sage was schon gesagt oder gefragt wurde.

Also erstens du bist keine sch**** Mama!! Jede Mutter die sowas erlebt kann dich verstehen, wer sagt das ihm ein Stunden lang schreiendes Baby über Tage oder Wochen hinweg nix ausmacht der lügt. Der Schrei vom eigenen Kind, sogar von anderen Kindern produziert in einer Mutter nämlich erhebliche stresshormone, diese Sorgen dafür das man schnell reagiert und eine Lösung sucht, sie pushen dich quasi auf. So nun glaube ich das diese Hormone in deiner Milch sind, diese trinkt dein Sohn was bei ihm wieder rum zu dem schreien führt....ein Kreislauf! Ich würde es daher mit ein paar Tagen/ Wochen mit Flasche probieren. deine Milch abpumpen und wegschütten. Sollte dies helfen kannst du dann nämlich entspannt den Brei einführen und nebenbei stillen. Karottenbrei würde ich jetzt auf keinen Fall geben, wenn dein Sohn Bauch weh hat wird es dadurch schlimmer, ich würde erst mal nicht anfangen und in ein paar Wochen dann auch Pastinake oder Kürbis nehmen statt Karotte.
So dann würde uch dir jetzt erstmal raten als allererstes Kopfhörer aufsetzten, mit lauter, entspannender Musik. Deinem Baby ist es nämlich egal ob du es hörst, du sollst dich nur kümmern und das kannst du besser wenn du entspannt bist. Den auch beim halten, Nähe geben oder z.b einer bauchmassage ist es wichtig das die Mama ruhig dabei ist und entspannt, das gibt sie ans Baby weiter. Wenn du aber völlig gestresst beißt vom schreien kannst du auch keine Ruhe weiter geben. Also, Kopfhörer auf, Flasche geben und den Rest so bei behalten. Bauchmassage, Trauben Kern Kissen(gibt es beim dm extra für Babys) viel tragen möglichst in einer guten Tage oder Tuch und zur Not eben auch mal ein Zäpfchen. Osteopathen termin hast du, das ist super, hat meiner sehr geholfen damals. Ich drücke die Daumen und Hey, auch wenn du mal kurz raus gehst, tief durch atmest und erst nach 3 Minuten beim Baby bist dann ist das völlig okay!

Danke Danke Danke!

Das sind tolle Tipps und ganz liebe Worte die gut tun!

Ich sage mir immer es ist ja nur eine Phase. Im Januar sieht die Welt sicher anders aus!

Genau! Bleib stark für dein Jungen. Er will dich nicht ärgern, er kann sich nur so ausdrücken und du machst es super. Versuchst ihm zu helfen, bist da und holst dir Hilfe. Das ist schon alles was in deiner Macht steht. Ich hoffe das der Osteopath euch helfen kann. bei uns brachte das echt viel! Wann ist den der Termin??
Ich hab gestern erst zu meinem Mann gesagt das ich mich auf das schreiende Baby (bin aktuell schwanger) wo man nicht weiß was es hat so gar nicht freue und das es so schön ist das unsere jetzt 2 Jährige sich schon mehr oder weniger gut ausdrücken kann und sowas wie Mama aua sagen kann und auch zeigen kann wo! Das ist wirklich eine große Hilfe 😂

Hallo!
Du hast geschrieben, dass du alle 2h stillst. Nimmt er denn einen Schnuller? Vllt möchte er (momentan) auch einfach häufiger an die Brust. Nicht mal wegen Hunger. Ich kenne das von meinen beiden. Manchmal gibt es Phasen, in denen sie alle 10 Minuten am Nippel hängen 😧
Das wäre meine Idee dazu. Ich drücke dir die Daumen, dass ihrs bald überstanden habt! Manchmal sind es ja auch einfach garstige Phasen.

Er nimmt nur selten den Schnuller, meist brüllt er ja und er fällt ihm raus.
Egal welche Marke. Haben nach vier verschiedenen Marken aufgehört.

Dass er mehr Mama und Nippel braucht glaub ich auch. Aber ich kann ihn ja nicht dauernd an meinen Brüsten hängen lassen.

Er gewöhnt sich sonst nur dran und meine Nippel ... aua aua!

Wie gesagt, meine waren auch so 🙈
Ganz besonders meine Kleine. Aber das wird auch besser. Ich hab sie ehrlich gesagt einfach gewähren lassen... Ihr findet euren Weg! 🖒

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Kenn ich. Meine war auch so. Konsequenz war, er hat ein halbes Jahr auf mir gewohnt, im Tragetuch. Ablegen ging nur schwer und auch die Tagesschläfchen dauerten lediglich 30 Minuten. Nachts dann Dauerstillen.

Jetzt weiss ich, er hat eine Laktose-Sensibilität. Normale Milch macht ihm Bauchweh, anscheinend war dann für ihn das Stillen auch nix. Getestet haben wir das nie, das war einfach eine Beobachtung. Allerdings ging das Gebrülle bei ihm schon nach wenigen Tagen los und fing nicht plötzlich an.
Meine Tochter hatte wiederum mit 3-4 Monaten auch eine Brpüllphase, die dann aber wieder abebbte. Auch sie wurde gestillt, hat aber mit Milch keine Probleme.

Ich versteh dich. Unsere Tochter hat die ersten vier Monate auch viel geweint. Bei uns hat der Osteopath den entscheidenden Tipp gegeben. Unsere Tochter hatte die Vitamin D Tabletten nicht vertragen. Tropfen sind besser. Keine Koliken mehr.
Daß gibt es wohl öfter.
Du bist keine schlechte Mutter. Du brauchst Hilfe. Jemanden der Dich entlastet und das trösten übernimmt.
Hast Du eine Trage oder ein Tuch? Da hat unsere (nur bei mir) immer mal entspannt geschlafen. Bei Koliken super.

War bei uns auch so. Erst war der Verdacht auf das Fluorid in den Vitamin D Tabletten, dann herausgefunden, dass es der Zrägerstoff in den Tabletten ist. Aber auch beim Öl ist es nicht gut.

Deshalb haben wir es mit Arzt Absprache jetzt sein lassen und geben erst ab November wieder Vit D Öl!

Tragen geht. Habe sogar drei verschiedene. Tragen geht aber nur kurz.
Am besten geht Fliegerstellung auf dem Arm tragen ohne alles!

Mein Sohn wollte in dem Alter nur eins: gestillt werden. Ja, Bauchweh oder so gabs auch. Aber der Magen-Darm Trakt muss sich nah der Zeit im Mutterleib halt erstmal gewöhnen. Dieser Spruch von verdauter Milch, die auf unverdaute Milch trifft, ist ME ein Mythos. Es heisst nicht umsonst SÄUGLING und es IST das, wo die Kinder sich am Wohlsten fühlen. Wovor hast du Angst? Mein Sohn hat abends 6-8 Stunden geclustert und tagsüber teilweise nicht mal eine Stunde ausgehalten ohne die Brust. Hätte ich das nicht gemacht, hätte er auch geschrieen.
Ansonsten geh mit der Trage raus. Trage in der Wohnung hat bei uns nichts genutzt, aber raus und nach ein paar Minuten brüllen ist er eingeschlafen und hat erstmal 2 Stunden gepennt.
LG

Fühl dich verstanden und ganz lieb gedrückt. Du machst schon mehr, als manch andere Mutter macht. (außer den Urbia-Müttern, die immer alles perfekt machen, bis auf dich und mich)
Auch wir sind nur Menschen, auch wir haben nur Nerven.

Ich nehme an, dass dein Kind dein 1. Kind und Einzelkind ist. Da möchtest du keinen Fehler machen.

Ich habe Zwillinge und war viel mit ihnen alleine. Wenn eine gestillt, gewickelt, gebadet oder sonstwas wurde, musste die andere auch warten, schreiend oder nicht. Das GING manchmal bei MIR nicht anders.

Meine eine ist vom Typ her aufgeweckt: das ging im Bauch los und ersteckt sich über sämtliche Handlungen, Wesenszüge, etc, sie ist trotziger, fährt schneller aus der Haut....

Die Schwester ist die Ruhe in Person und man kann beim Laufen die Schuhe besohlen, sie ist durch nichts aus der Ruhe zu bringen.

Die Aufgeweckte hat manchmal geschrien, wie am Spieß. Und glaub mir, wie ich mir die Hacken abgelaufen habe, damit man von Stillberatung bis Ostheopath alles mitgenommen hat. Mit der Zeit habe ich gelernt, dass sie das manchmal einfach brauchte. So wie andere eben einen Wutausbruch bekommen, den man heute diskutieren oder beschwichtigen oder Strategien aufzeigen kann, war es eben als Baby ihre Art zu toben und wütend zu sein und sich erst wieder einkriegen zu müssen. Denn ein Baby kann ja nichts anderes aus sich mit Gesten und Stimme bemerkbar machen. Ich meine mit der Zeit erkannt zu haben, wann es wieder nur dieses unzufriedene Wutgeschreie war (auch beim Einschlafen oder nachts oder in jeder möglichen Lebenslage). Manchmal habe ich sie dann einfach alleine gelassen oder nicht beachtet, war aber um sie. Auch in der Nacht haben wir es beide, mein Mann und ich, manchmal nicht mehr ertragen und sie einfach schreien lassen.

Ich denke, dass wir keinen Fehler gemacht haben. Und du machst auch keinen, wenn du auch mit auf dich achtest.

Ich weiß nicht, ob ich das jetzt gut beschrieben habe. Vielleicht auch nicht. Aber ich Steine werden bestimmt fliegen.....ich meine es jedenfalls nur gut!

Ich habe keine Lösung, um das Schreien deines Babys abzustellen. Unsere Tochter war genauso - hat "grundlos" die ersten 3-4 Monate jeden Abend stundenlang geschrien, keine Blockaden, keinen Hunger, nichts. Sie fand auch nicht in den Schlaf außer beim Tragen, und da tagsüber auch nur 20-30 Minuten am Stück.

Was mir jedoch geholfen hat, waren Ohropax. Um Himmels Willen nicht dazu, um das Kind zu ignorieren. Aber wie bei dir hat mich das permanente Schreien im Ohr fertig gemacht. Und es tat mir gut, dass Schreien abgeschwächt zu hören. Du rennst dann zwar immer noch mit Kind auf dem Arm umher, aber die Lautstärke stellt dich nicht mehr so stark unter Stress.

Mein Tip: Achte mal auf deine Ernährung. Mein Sohn hat z. B.viel geweint, wenn ich Zwiebeln oder Knoblauch gegessen habe. Wenn ich an einem Tag viel Kaffee getrunken habe, war er sehr unruhig.

Zwiebeln darf ich nicht mal anschauen.
Kaffee weglassen wär ein Versuch. Befürchte nur, dass ich dann gar nicht mehr rund laufe. Nächte sind ja sehr kurz.

Der Weg zum Osteopathen ist der richtige Weg.

Kenne viele Babys die eine Blockade haben und dadurch schreiben.

Wenn du denkst das er Bauchweh hat, dann ess jeden Tag ein Löffel Kümmel pur!
Das geht in die Muttermilch über und schafft ihm vlt Linderung.

Ernsthaft? Funktioniert das?

Ich würde es machen. Mag Kümmel.
Trinke ihn als Tee: Kümmel, Fenchel Anis Tee

Hiho, was ist mit spazieren gehen?
Auto fahren oder den Staubsauger laufen lassen 😉

Staubsauger, Föhn und Dunstabzugshaube funktionieren leider nur kurz. Er ist kurz irritiert und abgelenkt. Dann eher ängstlich und irgendwann ignoriert er es und schreit weiter.

Hallo,

bei meiner Tochter war es ähnlich.

Uns hat das Pucken sehr gut geholfen. Wir haben dann festgestellt (leider kam der Tipp erst nach 4 Monaten), dass sie ständig mit den Armen hochzuckt beim Schlafen und davon dann wieder aufwacht.

Wir haben uns dann ein Pucktuch geliehen, sie hat kurz geweint und ist dann für unglaubliche 6 Stunden eingeschlafen! Ein Traum :-)

Hunger war es zu Beginn auch, also es kam zu wenig Milch. Aber das hat man auch deutlich am Gewicht gesehen und vorallem an der Brust selbst (also das kein richtiger Milcheinschuss stattfand).
Vielleicht kannst Du auch mal abpumpen, um dich abzusichern.

Alles Gute :-)

Hallo

diese ganzen Tipps mit Flaschen geben, finde ich falsch. Da kommen dann nur so Ammenmärchen wie ich hatte keine Milch oder die Milch war zu schwach, zustande.

Viele Kinder schreien in dem Alter sehr viel. Der Milchbefarf steigt in der Tat. Und die Produktion wird durch häufiges Anlegen angekurbelt. Dies kann sich ein paar Tage hinziehen. Flasche geben wäre da sehr kontrproduktiv, weil dein Körper dadurch der reelen Bedarf nicht kennenlernt. Google mal clustern.

Du kannst auch ruhig alle paar Minuten anlegen. Davon kriegt kein Kind Bauchweh. Das ist auch so ein Ammenmärchen aus den 1960 er Jahren als die Kinder noch Kuhmilch bekommen haben. Dies wurde damals auch nachgewiesen. Ist aber bei der heutigen Prenahrung schon lange überholt. Und beim Stillen hat es noch nie gestimmt. Da wurden Studienergebnisse falsch auf die komplette Babynahrung übertragen.

Leg dein Kind an so oft es will. Das gewöhnt sich nicht dran, das ist sein Grundbedütfniss, wenn es weniger braucht, verlangt es weniger. Setz dir Kopfhöhrer auf, wenn es nicht zu beruhigen ist. Pack es ins Tragetuch und geh spazieren. Schick jemand mit Baby spazieren und leg dich schlafen.

LG Theresa

Der Mann meiner Cousine ist Kinderarzt und lässt so einem Baby über 48 Stunden in Abständen von 8 Stunden ein Schmerzmittel (Ibu oder paracetamol) geben. Wenn das Baby eine deutliche Besserung dadurch zeigt, hat es unzweifelhaft Schmerzen.

Dann kann ich noch empfehlen, mal zu schauen, ob der Zwerg leicht überreizt (hochsensibles Baby) und ob du im Tagesablauf etwas ändern kannst. Leise Räume (kein Radio, kein Trockner an, kein Autolärm/...) , gedimmtes Licht, und vor allem lockere Kleidung und keinesfalls zu warm war der Schlüssel bei meinem Zwerg.

Und eben eine Milchnahrung probeweise zufüttern. Vielleicht hat der junge Herr außerdem wirklich auch noch Kohldampf.

Und sorge für dich. Ganz wichtig. Das Baby spürt deine Unruhe, deine Verzweiflung. Das macht die Sache nicht besser.

Alles Gute!!!

Das ist interessant!

Danke für den Ratschlag.

Hallo, hast Du mal geschaut, ob Deine Ernährung einen Einfluss auf seine Bauchschmerzen hat? Ich nehme mal an, dass Du keine Mengen an Kohl, Zwiebeln oder Hülsenfrüchten isst, die ja häufiger mal bei Babys zu Blähungen führen, aber manchmal vertragen Babys auch ganz individuell etwas Anderes nicht.
LG

Hey :) erstmal mach dir keinen Kopf, jede Mutter war bestimmt schon an dem Punkt wo sie aus dem Zimmer gegangen ist und getrödelt hat um Zeit zu schinden.
Meine Tochter hat damals geschrien und sich ständig im Liegen hin und her gewunden u das Gesicht verzogen u auch beim Trinken, zusätzlich kam es plötzlich zu Problemen beim stuhl absetzen(Kinderarzt,den ich nach der Aussage gewechselt habe, meinte ich soll mit dem Fieberthermometer nachhelfen).Ich wusste mir irgendwann nicht mehr zu helfen. Irgendwann sagte eine bekannte lass mal nach dem Atlas Wirbel schauen und achte mal darauf ob sie ruhiger ist wenn du sie nicht flach hinlegst. Okay gesagt getan und es war wirklich ein Unterschied zu merken. Daraufhin hab ich direkt einen Termin beim Arzt gemacht um nach den wirbeln schauen zu lassen, dauerte natürlich ewig. Hab mir dann ein tragetuch zugelegt damit ich sie in eine angenehme position legen konnte. Als der Termin dann kam hat sich bestätigt dass sie eine Blockade hatte, mussten drei mal dorthin, schon beim ersten Mal war eine deutliche Besserung zu sehen.

Vll versuchst du es einfach mal auf Probe mit einem tragetuch? Dann spürt der kleine deine Nähe u sollte es wirklich am Atlas hängen schafft es vll Erleichterung.

Noch was...bitte zerfleisch mich nicht 😂
Hast vll in der ss geraucht ? Viele Kinder fangen Wochen später an zu schreien und die Mütter sagen dann sie haben Schreikinder und das Kind hat Koliken ohne zu bedenken dass es auch ein Entzug sein könnte.
Will dich damit keinesfalls angreifen oder dir was unterstellen hab nur auch mal an die Möglichkeit gedacht, weil da Akupunktur helfen sollte.

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Meine grosse schrie fast das gesamte erste Jahr.

Und zwar dauernd. An jemanden abgeben ging 0 da sie sofort schrie und sich 0 beruhigen lassen hat.

D.h. ich war auf mich alleine gestellt. Sie schlief auch nur bei bzw auf mir.

Es war schlimm.

Von den Ärzten hiess es immer es sei die 3 Monats kolik. Nach 6 Monaten hieß es das es manchmal länger dauert. Selbst mit 9 Monaten war es für selbe Diagnose.

Es war zum verzweifeln.

Und ja, ich musste sie manchmal schreien lassen sonst hätte ich ihr wohl den Hals umgedreht.
Ich war völlig am Ende und verzweifelt weil ich nicht wusste was ich tun soll.

Aber wir haben es durchgestanden und heute ist sie 12j alt und bringt mich mit anderen Sachen zur Verzweiflung 😂

Auch wenn es dir nicht so vorkommt, es geht irgendwann vorbei.

Wir Mütter sind stärker als wir denken und wenn das Baby mal ein paar Minuten schreien muss damit Mama mal Luft holt ist es nicht dramatisch.

P.s. heute weiß ich was sie hatte.aber es hat 2 Jahre gedauert bis ich es raus gefunden habe

krass. Ein Jahr lang ist heftig. 😶
Was hatte sie den??

Sie hat kurz nach ihrer Geburt 1000er penecillin nehmen müssen was die gesamte magen-darm Kultur zerstört hat.

Im Laufe der Jahre habe ich halt gemerkt das sie immer wenn sie irgendwie Chemie im essen hat starke Bauch Schmerzen bekommt.

Es wurde besser als ihr ein Arzt mal Darm Kulturen verordnet hatte. Also kein Joghurt sondern direkt kleine ampulen zum Trinken.

Hallo Du,

bei meinem Sohn war es ein kleiner Teufelskreis, aber ich habe es dann auch erkannt.

Der hatte einfach mehr "Bedarf" als meine Tochter damals.
Das Stillen hat ihm nicht mehr ausgereicht und ich habe dann auch PRE zugefüttert.
Das hat er dann aber so gierig runtergezogen, dass als Folge ein harter Bauch und Blähungen dazu kamen.

Ich habe dann etwas andere Nuckelaufsätze für die Fläschchen besorgt, bei denen weniger rauskommt. Damit hat sich das Bauchweh dann auch etwas reduziert und er war auch mal über ein paar Stunden lang satt und konnte so besser schlafen.

Und was ihm und mir dann auch geholfen hat - mal raus an die Luft.
Tagsüber sowieso, mit dem Kinderwagen, auch mal mehr als nötig.
Die frische Luft und die vielen Eindrücke haben ihn beruhigt.
Und auch nachts habe ich mich mal mit ihm rausgesetzt auf die Terrasse, habe ihn warm in die Decke gewickelt, Mützchen an und auch mal dort gefüttert.
Das war für ihn eine gute Mischung - die frische Nachtluft plus das warme Fläschchen, danach hat er leichter in den Schlaf gefunden.

Alles Gute Euch beiden

#herzlich

Manche babies schreien viel. Unsere Tochter tat das 10 Monate. Wir haben alle möglichen Ärzte aufgesucht, Heilpraktiker, Osteopathen, Hebammen und gebracht hat es nichts. Es hörte schlagartig auf als sie anfing zu krabbeln. Schreien gegelassen haben wir sie nie. Wir haben sie eigentlich immer getragen und sie hat bei uns im Bett geschlafen.

Hallo,

wart ihr mal beim Osteopathen? Unsere Tochter hatte eine Blockade, hat auch viel geschrien. Der Arzt hat es gerichtet und das Geschrei (bis auf Hunger und Windel voll) war vorbei.

Habe schon einen Termin bei einem der spezialisiert ist auf Babys.

Kenn ich auch. Unsere Maus hat damals auch fast nur geschrieen. Ich war auch ganz schön am Boden....
Pucken zum Schlafen hat gut geholfen. Am Anfang meinte ich auch, dass ich sie vor Reizen abschirmen muss, hat aber gar nix geholfen. Als ich aber zum ersten Mal mit ihr hier in den örtlichen Babytreff gegangen bin, hat sie sich eine Stunde alles voll fasziniert angeschaut und ist danach friedlich für Stunden eingeschlummert. Manchmal meine ich, ihr war es einfach langweilig zuhause 😄.
Zu deiner Beruhigung: Meine ist heute das unkomplizierteste, liebste Kind der Welt #verliebt