Baby schreien lassen! Seite: 2

          • Hallo,

            du stillst aber eben nicht nach Bedarf, wenn du einen gewissen Rhythmus einhältst und davon nicht abweichst. Mein erster Gedanke beim lesen deines Eingangstextes war: Öfter stillen!
            Die Frage sollte nicht sein, ob er sich daran gewöhnt oder nicht, sondern ob es ihm hilft!
            Ich habe zwei Kinder nach Bedarf gestillt, bzw. stille eines noch und beide hatten immer mal Zeiten, in denen sie öfter gestillt haben.

            Meine Tochter wäre auch ein Schreikind geworden, hätte sie nicht stillen können, wann sie wollte, da bin ich mir sicher. Auch so war sie relativ unruhig und hat nicht wenig geweint. Tragen hat uns außerdem geholfen.

            Pre kannst du immer noch ausprobieren. Ich würde ihn mal einfach beim kleinsten Mucks anlegen. Ein Versuch ist es doch wert.

            LG

            • (27) 19.09.18 - 10:38
              Weissnichtweiter2

              Wie oben auch schon geschrieben hier auch der gleiche Text, da ich nicht will, dass jemand denk ich beachte die Tips nicht, obwohl ihr euch extra Zeit nehmt mir zu schreiben.
              Es war aber zwei mal fast das gleiche Posting, also hier:

              Sobald ich unter 2 Stunden stille bekommt er (man kann die Uhr danach stellen) 15 Minuten danach Bauchschmerzen. Sein Bauch wird hart und er krümmt sich vor Schmerz. Das liegt wohl daran, dass so halb verdaute und unverdaute Milch im Magen zusammentrifft.
              Dies führt dazu, dass er noch Stunden später heftig drückt um sein Heschäft zu machen. Dies ist dann und nur dann wenn ich mit kurzen Abständen gestillt habe, grün (sonst hellbraun)
              Vielleicht vertragen es andere Kinder. Meins nicht!
              Wirklich schon ausprobiert, aber es verschlimmert die Situation nur.

          Aber es ist normal und auch deine Brust gewöhnt sich daran , das nennt sich Clustern , du lässt ihn zu wenig ran .
          Ich habe mein Kind 4j gestillt .
          Die Abstände sind in dem Alter viel zu gross , so kleine Babys stillen teilweise stundenlang an der Brust , wenn du wirklich voll stillen willst dann gehört das dazu .
          Wenn du das aber nicht möchtest , was ich verstehen kann es gehören da wirkich starke Nerven zu dann musst du wirlich auf pre umsteigen !
          Wünsche dir viel Kraft und glaub mir die Zeit geht vorbei ! Alles gute :)

    Kenn ich. Meine war auch so. Konsequenz war, er hat ein halbes Jahr auf mir gewohnt, im Tragetuch. Ablegen ging nur schwer und auch die Tagesschläfchen dauerten lediglich 30 Minuten. Nachts dann Dauerstillen.

    Jetzt weiss ich, er hat eine Laktose-Sensibilität. Normale Milch macht ihm Bauchweh, anscheinend war dann für ihn das Stillen auch nix. Getestet haben wir das nie, das war einfach eine Beobachtung. Allerdings ging das Gebrülle bei ihm schon nach wenigen Tagen los und fing nicht plötzlich an.
    Meine Tochter hatte wiederum mit 3-4 Monaten auch eine Brpüllphase, die dann aber wieder abebbte. Auch sie wurde gestillt, hat aber mit Milch keine Probleme.

  • Ich versteh dich. Unsere Tochter hat die ersten vier Monate auch viel geweint. Bei uns hat der Osteopath den entscheidenden Tipp gegeben. Unsere Tochter hatte die Vitamin D Tabletten nicht vertragen. Tropfen sind besser. Keine Koliken mehr.
    Daß gibt es wohl öfter.
    Du bist keine schlechte Mutter. Du brauchst Hilfe. Jemanden der Dich entlastet und das trösten übernimmt.
    Hast Du eine Trage oder ein Tuch? Da hat unsere (nur bei mir) immer mal entspannt geschlafen. Bei Koliken super.

    • (31) 18.09.18 - 16:24
      Weissnichtweiter2

      War bei uns auch so. Erst war der Verdacht auf das Fluorid in den Vitamin D Tabletten, dann herausgefunden, dass es der Zrägerstoff in den Tabletten ist. Aber auch beim Öl ist es nicht gut.

      Deshalb haben wir es mit Arzt Absprache jetzt sein lassen und geben erst ab November wieder Vit D Öl!

      Tragen geht. Habe sogar drei verschiedene. Tragen geht aber nur kurz.
      Am besten geht Fliegerstellung auf dem Arm tragen ohne alles!

      • Mein Sohn wollte in dem Alter nur eins: gestillt werden. Ja, Bauchweh oder so gabs auch. Aber der Magen-Darm Trakt muss sich nah der Zeit im Mutterleib halt erstmal gewöhnen. Dieser Spruch von verdauter Milch, die auf unverdaute Milch trifft, ist ME ein Mythos. Es heisst nicht umsonst SÄUGLING und es IST das, wo die Kinder sich am Wohlsten fühlen. Wovor hast du Angst? Mein Sohn hat abends 6-8 Stunden geclustert und tagsüber teilweise nicht mal eine Stunde ausgehalten ohne die Brust. Hätte ich das nicht gemacht, hätte er auch geschrieen.
        Ansonsten geh mit der Trage raus. Trage in der Wohnung hat bei uns nichts genutzt, aber raus und nach ein paar Minuten brüllen ist er eingeschlafen und hat erstmal 2 Stunden gepennt.
        LG

(33) 18.09.18 - 16:46

Fühl dich verstanden und ganz lieb gedrückt. Du machst schon mehr, als manch andere Mutter macht. (außer den Urbia-Müttern, die immer alles perfekt machen, bis auf dich und mich)
Auch wir sind nur Menschen, auch wir haben nur Nerven.

Ich nehme an, dass dein Kind dein 1. Kind und Einzelkind ist. Da möchtest du keinen Fehler machen.

Ich habe Zwillinge und war viel mit ihnen alleine. Wenn eine gestillt, gewickelt, gebadet oder sonstwas wurde, musste die andere auch warten, schreiend oder nicht. Das GING manchmal bei MIR nicht anders.

Meine eine ist vom Typ her aufgeweckt: das ging im Bauch los und ersteckt sich über sämtliche Handlungen, Wesenszüge, etc, sie ist trotziger, fährt schneller aus der Haut....

Die Schwester ist die Ruhe in Person und man kann beim Laufen die Schuhe besohlen, sie ist durch nichts aus der Ruhe zu bringen.

Die Aufgeweckte hat manchmal geschrien, wie am Spieß. Und glaub mir, wie ich mir die Hacken abgelaufen habe, damit man von Stillberatung bis Ostheopath alles mitgenommen hat. Mit der Zeit habe ich gelernt, dass sie das manchmal einfach brauchte. So wie andere eben einen Wutausbruch bekommen, den man heute diskutieren oder beschwichtigen oder Strategien aufzeigen kann, war es eben als Baby ihre Art zu toben und wütend zu sein und sich erst wieder einkriegen zu müssen. Denn ein Baby kann ja nichts anderes aus sich mit Gesten und Stimme bemerkbar machen. Ich meine mit der Zeit erkannt zu haben, wann es wieder nur dieses unzufriedene Wutgeschreie war (auch beim Einschlafen oder nachts oder in jeder möglichen Lebenslage). Manchmal habe ich sie dann einfach alleine gelassen oder nicht beachtet, war aber um sie. Auch in der Nacht haben wir es beide, mein Mann und ich, manchmal nicht mehr ertragen und sie einfach schreien lassen.

Ich denke, dass wir keinen Fehler gemacht haben. Und du machst auch keinen, wenn du auch mit auf dich achtest.

Ich weiß nicht, ob ich das jetzt gut beschrieben habe. Vielleicht auch nicht. Aber ich Steine werden bestimmt fliegen.....ich meine es jedenfalls nur gut!

Ich habe keine Lösung, um das Schreien deines Babys abzustellen. Unsere Tochter war genauso - hat "grundlos" die ersten 3-4 Monate jeden Abend stundenlang geschrien, keine Blockaden, keinen Hunger, nichts. Sie fand auch nicht in den Schlaf außer beim Tragen, und da tagsüber auch nur 20-30 Minuten am Stück.

Was mir jedoch geholfen hat, waren Ohropax. Um Himmels Willen nicht dazu, um das Kind zu ignorieren. Aber wie bei dir hat mich das permanente Schreien im Ohr fertig gemacht. Und es tat mir gut, dass Schreien abgeschwächt zu hören. Du rennst dann zwar immer noch mit Kind auf dem Arm umher, aber die Lautstärke stellt dich nicht mehr so stark unter Stress.

Mein Tip: Achte mal auf deine Ernährung. Mein Sohn hat z. B.viel geweint, wenn ich Zwiebeln oder Knoblauch gegessen habe. Wenn ich an einem Tag viel Kaffee getrunken habe, war er sehr unruhig.

  • (36) 19.09.18 - 10:46

    Zwiebeln darf ich nicht mal anschauen.
    Kaffee weglassen wär ein Versuch. Befürchte nur, dass ich dann gar nicht mehr rund laufe. Nächte sind ja sehr kurz.

(37) 18.09.18 - 19:44

Der Weg zum Osteopathen ist der richtige Weg.

Kenne viele Babys die eine Blockade haben und dadurch schreiben.

Wenn du denkst das er Bauchweh hat, dann ess jeden Tag ein Löffel Kümmel pur!
Das geht in die Muttermilch über und schafft ihm vlt Linderung.

  • (38) 19.09.18 - 10:47
    Weissnichtweiter2

    Ernsthaft? Funktioniert das?

    Ich würde es machen. Mag Kümmel.
    Trinke ihn als Tee: Kümmel, Fenchel Anis Tee

(39) 18.09.18 - 19:47

Hiho, was ist mit spazieren gehen?
Auto fahren oder den Staubsauger laufen lassen 😉

  • (40) 19.09.18 - 10:49
    Weissnichtweiter2

    Staubsauger, Föhn und Dunstabzugshaube funktionieren leider nur kurz. Er ist kurz irritiert und abgelenkt. Dann eher ängstlich und irgendwann ignoriert er es und schreit weiter.

Hallo,

bei meiner Tochter war es ähnlich.

Uns hat das Pucken sehr gut geholfen. Wir haben dann festgestellt (leider kam der Tipp erst nach 4 Monaten), dass sie ständig mit den Armen hochzuckt beim Schlafen und davon dann wieder aufwacht.

Wir haben uns dann ein Pucktuch geliehen, sie hat kurz geweint und ist dann für unglaubliche 6 Stunden eingeschlafen! Ein Traum :-)

Hunger war es zu Beginn auch, also es kam zu wenig Milch. Aber das hat man auch deutlich am Gewicht gesehen und vorallem an der Brust selbst (also das kein richtiger Milcheinschuss stattfand).
Vielleicht kannst Du auch mal abpumpen, um dich abzusichern.

Alles Gute :-)

Hallo

diese ganzen Tipps mit Flaschen geben, finde ich falsch. Da kommen dann nur so Ammenmärchen wie ich hatte keine Milch oder die Milch war zu schwach, zustande.

Viele Kinder schreien in dem Alter sehr viel. Der Milchbefarf steigt in der Tat. Und die Produktion wird durch häufiges Anlegen angekurbelt. Dies kann sich ein paar Tage hinziehen. Flasche geben wäre da sehr kontrproduktiv, weil dein Körper dadurch der reelen Bedarf nicht kennenlernt. Google mal clustern.

Du kannst auch ruhig alle paar Minuten anlegen. Davon kriegt kein Kind Bauchweh. Das ist auch so ein Ammenmärchen aus den 1960 er Jahren als die Kinder noch Kuhmilch bekommen haben. Dies wurde damals auch nachgewiesen. Ist aber bei der heutigen Prenahrung schon lange überholt. Und beim Stillen hat es noch nie gestimmt. Da wurden Studienergebnisse falsch auf die komplette Babynahrung übertragen.

Leg dein Kind an so oft es will. Das gewöhnt sich nicht dran, das ist sein Grundbedütfniss, wenn es weniger braucht, verlangt es weniger. Setz dir Kopfhöhrer auf, wenn es nicht zu beruhigen ist. Pack es ins Tragetuch und geh spazieren. Schick jemand mit Baby spazieren und leg dich schlafen.

LG Theresa

Der Mann meiner Cousine ist Kinderarzt und lässt so einem Baby über 48 Stunden in Abständen von 8 Stunden ein Schmerzmittel (Ibu oder paracetamol) geben. Wenn das Baby eine deutliche Besserung dadurch zeigt, hat es unzweifelhaft Schmerzen.

Dann kann ich noch empfehlen, mal zu schauen, ob der Zwerg leicht überreizt (hochsensibles Baby) und ob du im Tagesablauf etwas ändern kannst. Leise Räume (kein Radio, kein Trockner an, kein Autolärm/...) , gedimmtes Licht, und vor allem lockere Kleidung und keinesfalls zu warm war der Schlüssel bei meinem Zwerg.

Und eben eine Milchnahrung probeweise zufüttern. Vielleicht hat der junge Herr außerdem wirklich auch noch Kohldampf.

Und sorge für dich. Ganz wichtig. Das Baby spürt deine Unruhe, deine Verzweiflung. Das macht die Sache nicht besser.

Alles Gute!!!

Hallo, hast Du mal geschaut, ob Deine Ernährung einen Einfluss auf seine Bauchschmerzen hat? Ich nehme mal an, dass Du keine Mengen an Kohl, Zwiebeln oder Hülsenfrüchten isst, die ja häufiger mal bei Babys zu Blähungen führen, aber manchmal vertragen Babys auch ganz individuell etwas Anderes nicht.
LG

  • (46) 19.09.18 - 00:01

    Hey :) erstmal mach dir keinen Kopf, jede Mutter war bestimmt schon an dem Punkt wo sie aus dem Zimmer gegangen ist und getrödelt hat um Zeit zu schinden.
    Meine Tochter hat damals geschrien und sich ständig im Liegen hin und her gewunden u das Gesicht verzogen u auch beim Trinken, zusätzlich kam es plötzlich zu Problemen beim stuhl absetzen(Kinderarzt,den ich nach der Aussage gewechselt habe, meinte ich soll mit dem Fieberthermometer nachhelfen).Ich wusste mir irgendwann nicht mehr zu helfen. Irgendwann sagte eine bekannte lass mal nach dem Atlas Wirbel schauen und achte mal darauf ob sie ruhiger ist wenn du sie nicht flach hinlegst. Okay gesagt getan und es war wirklich ein Unterschied zu merken. Daraufhin hab ich direkt einen Termin beim Arzt gemacht um nach den wirbeln schauen zu lassen, dauerte natürlich ewig. Hab mir dann ein tragetuch zugelegt damit ich sie in eine angenehme position legen konnte. Als der Termin dann kam hat sich bestätigt dass sie eine Blockade hatte, mussten drei mal dorthin, schon beim ersten Mal war eine deutliche Besserung zu sehen.

    Vll versuchst du es einfach mal auf Probe mit einem tragetuch? Dann spürt der kleine deine Nähe u sollte es wirklich am Atlas hängen schafft es vll Erleichterung.

    (47) 19.09.18 - 00:05

    Noch was...bitte zerfleisch mich nicht 😂
    Hast vll in der ss geraucht ? Viele Kinder fangen Wochen später an zu schreien und die Mütter sagen dann sie haben Schreikinder und das Kind hat Koliken ohne zu bedenken dass es auch ein Entzug sein könnte.
    Will dich damit keinesfalls angreifen oder dir was unterstellen hab nur auch mal an die Möglichkeit gedacht, weil da Akupunktur helfen sollte.

    • (48) 19.09.18 - 10:57
      Weissnichtweiter2

      Nein. Bin und war Nichtraucher.

      Überlege gerade aber damit anzufangen #rofl

      Dann hätte ich einen guten Grund den Raum zu verlassen :-p

Meine grosse schrie fast das gesamte erste Jahr.

Und zwar dauernd. An jemanden abgeben ging 0 da sie sofort schrie und sich 0 beruhigen lassen hat.

D.h. ich war auf mich alleine gestellt. Sie schlief auch nur bei bzw auf mir.

Es war schlimm.

Von den Ärzten hiess es immer es sei die 3 Monats kolik. Nach 6 Monaten hieß es das es manchmal länger dauert. Selbst mit 9 Monaten war es für selbe Diagnose.

Es war zum verzweifeln.

Und ja, ich musste sie manchmal schreien lassen sonst hätte ich ihr wohl den Hals umgedreht.
Ich war völlig am Ende und verzweifelt weil ich nicht wusste was ich tun soll.

Aber wir haben es durchgestanden und heute ist sie 12j alt und bringt mich mit anderen Sachen zur Verzweiflung 😂

Auch wenn es dir nicht so vorkommt, es geht irgendwann vorbei.

Wir Mütter sind stärker als wir denken und wenn das Baby mal ein paar Minuten schreien muss damit Mama mal Luft holt ist es nicht dramatisch.

P.s. heute weiß ich was sie hatte.aber es hat 2 Jahre gedauert bis ich es raus gefunden habe

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