Mietbeteiligung?

    • (1) 18.09.18 - 19:26

      Hallo!

      Nachdem mir da etwas das Gefühl für diese Händelung fehlt, möchte ich euch mal um eure Meinung fragen.

      Bin mit meinem Partner 1Jahr zusammen und haben bereits seit einigen Monaten immer wieder geliebäugelt zusammen zu ziehen. Aufgrund des damaligen Jobs war es jedoch schwierig, was nun aufgrund des neuen Jobs meines Partners gut möglich wäre. Da ich eine 3 Zi-Whg habe und ein Zimmer eh frei steht, hatten wir bereits überlegt die Wohnung gemeinsam für uns zu nutzen. Mein Freund wohnt noch in einer Wohnung seiner Eltern, für die er 150 Euro für die Nebenkosten zahlt. Aufgrund des aktuellen Jobwechsels ist ihm nun die Veränderung mit dem Zusammenzug zu viel und will weiterhin ca. ein halbes Jahr noch, bei sich wohnen bleiben. Finde es vom Gefühl her nicht schön, dass ich nun, egal wie lange er sich Zeit nimmt, für "unsere Wohnung" allein aufkomme. Ich weiß, es ist grundsätzlich ja eh meine Mietwohnung, für die ich ohne alle Nebenkosten kalt 605 Euro zahle. Damals hatte ich immer wieder für wenige Monate eine WG, welche ich nun aber u.a. auch wegen meinem Partner auslaufen lassen habe (ist ja nicht so schön als Pärchen und fand er eher negativ...).

      Fändet ihr es gerecht, wenn er bereits jetzt etwas zur Miete von mir beiträgt, da ich für die Bereitstellung der Wohnung ja bereits voll aufkomme?

      Möchte noch etwas erwähnen, was wahrscheinlich der Mitauslöser dieses Gedankens war: Mein Partner hatte mir anfangs davon berichtet und wollte wohl damit angeben, wie großzügig er zu seiner Ex ist, weil sie ihr Leben nicht richtig im Griff hat. Weswegen ab und an an sie, die jetzt seine beste Freundin ist, Geldgeschenke gemacht werden und sie gegen sehr großzügige Bezahlung seid Jahren seine Wäsche wäscht und seinen Haushalt macht. Finde das Ganze nicht gut, aber wenn wir zusammen ziehen, wird es dieses Geldarrangement wohl nicht mehr geben. Ich will ihn nicht ausnutzen und nicht sein Geld, sondern ihn und bin auch nicht darauf angewiesen.

      Danke für eure Meinungen!

      • Ganz ehrlich? Einem Erwachsene, dem Jobwechsel und Umzug zusammen zu viel sind, dem wird immer alles zu "viel" sein...der weiss nicht was er will. Mit dem hast nen ewig unentschlossene an der Backe.

        • Warum sollte er dir was zur Miete dazu geben wenn er nicht bei dir wohnt.
          Lässt du die WG auslaufen ist das deine Sache. Er ist noch nicht soweit.
          Vielleicht wollte er nicht angeben mit dem Geld für seine Ex sondern einfach von Anfang an klar machen das ihm das wichtig ist.
          Ich finde es von ihm seh vernünftig sich nicht sofort finanziell so aus dem Fenster zu hängen sondern erst den neuen Job sacken zu lassen.

      (4) 18.09.18 - 19:47

      Nee, so richtig gerecht ist das auch nicht.

      Behalt lieber Deine Wohnung komplett als Deine Wohnung.

      Vor allem würde ich mir diese Nummer mit der Ex nochmal genauer anschauen!
      Putzt sie wirklich nur seine Bude? Ist der wirklich so stinkend faul, dass er seine 15-20 qm bei den Eltern nicht selber sauber halten kann?

      So einen richtigen Frauenmagneten hast Du Dir da nicht.

      Sei froh, dass er nicht bei Dir wohnt.

      • (5) 19.09.18 - 15:14

        Wieso 15-20qm? Die TE schreibt, dass er im Haus der Eltern eine eigene Wohnung hat, denke das sind weit mehr, wie die von dir genannten Quadratmeter.
        Wir wohnen auch in einer Wohnung, im Haus meiner Schwiegereltern, unsere Wohnung ist 190qm groß,. Also da gibt es schon einiges zu putzen ;-)

        Aber ansonsten gebe ich dir absolut recht.

        • (6) 19.09.18 - 18:51

          Das Haus der Eltern ist ein Bauernhof und in der Wohnung jetzt hatte seine Oma gewohnt die verstorben ist. Ist schon ne Wohnung mit ein paar Zimmern. Seine Ex kam 1x im Monat (sind ja auch 50 km Entfernung für ein paar Stunden). Hat sich natürlich finanziell dennoch sehr gerechnet. Er musste ab und an dennoch für sich selbst abwaschen, aufräumen. seid ca. einem knappen halben Jahr ists eingestellt. Sie ist sonst nicht mehr zu ihm gefahren (gibt ja keine Kohle mehr). Die Wäsche fährt er extra zu ihr. Macht er wenn er zu mir fährt und fährt dann ca. 10 km weiter zu ihr deswegen. Finde ich total unsinnig aber sag auch nicht weiter was dazu. Klar, kann ja nicht bestimmen was er zu tun hat, aber einen komischen Beigeschmack hat das Ganze.

    (8) 18.09.18 - 20:14

    Die ex macht seinen Haushalt? Wie Abturnend ist das denn bitte? Da hast du dir ne Niete angelacht, tut mir leid! Trenn dich, das bringt nur Ärger! Der macht es sich so bequem wie möglich...

    (9) 18.09.18 - 20:39

    Die Ex wäscht ihm die Unterhosen und fegt seine Kinderstube? Hehe,das hab ich auch noch nie gehört. Und den Rest erledigt vermutlich die Mutti. Nee du, lass es lieber. Jetzt mal von der Miete abgesehen. Meinst du, der wird im Haushalt was tun? Du hast dann Arbeit für zwei und nach sechs Monaten fragst du hier verzweifelt um Rat. Seine Ausreden und das seltsame Abkommen mit der Ex zeugen meiner Meinung nach nicht von großem Engagement und Ernsthaftigkeit was eure Beziehung anbetrifft.

    • (10) 18.09.18 - 21:06

      Das habe ich ehrlich auch noch nie gehört und hab da immer noch ein Fragezeichen. Wir führen eine echt rundum tolle Beziehung, aber an dem Thema hatten (teilweise ärgerts mich auch immer noch) wir definitiv unsere Beziehungsprobleme. Anfangs war ich offen und wollte sie einladen, jetzt nachdem so peu a peu die Händelung dieser Freundschaft mir mitgeteilt wurde, habe ich gar keine Lust sie kennen zu lernen. Ich denke er hat irgendwelche Schuldgefühle z.B. weil er mit ihr kein Kind wollte und redet sich das selbst schön was für ein guter Mensch er ist und er für einen "schwächeren" Menschen da ist, andere Spenden er macht das für einen Menschen der ihm wichtig ist und bei Geld fängt bei ihm die Freundschaft an. Das ist auch sehr einseitig, er gibt und hilft, sie nimmt und fordert nur. Naja es reibt irgendwo noch auf, mal mehr mal weniger wenn ich drüber nachdenke. Faul ist er eigentlich gar nicht, im Gegenteil, er ist beruflich sehr fleißig, sehr charmant und hilfsbereit oder bekocht mich, räumt auf etc. Das mit der Putzaktion durch die Ex ist mehr so ein Deckmantel, damit sehr großzügig Geldleistungen erbracht werden können und er sich damit nicht ausgenutzt vorkommt.
      Das Wohnungsputzen hat er vor kurzem wegen mir eingestellt, Wäsche macht sie noch weiter. Mir ist wichtig, dass diese Aktion spätestens ab Zusammenzug ein Ende hat und keine Fakedarlehen mehr an sie gehen. Dass zwischen beiden noch etwas sexuelles ist, bin ich mir sicher, dass das nicht der Fall ist. Sonst wärs das schon längst zwischen uns gewesen.

(12) 18.09.18 - 21:27

Puh, ihr habt doch ganz andere Baustellen. Er will "noch" nicht zusammenziehen, genießt aber den Service bei zwei Frauen. Klar will er nicht umziehen, seine Ex putzt ihm ja die Bude. Das ist doch kein Sozialprojekt, das ist Faulheit. Rate, wer ihm die Bude putzt, wenn er umgezogen ist?

(13) 18.09.18 - 22:31

Das mit der Ex würde mir mega gegen den Strich gehen, aber du musst wissen, wie du damit umgehst.
Ich befürchte eher, dass er seine Wohlfühlzone für dich nicht aufgeben wird. Such dir wieder einen netten WG Partner und warte nicht auf den Typen

(14) 19.09.18 - 06:56

Hallo!

Mir würde die Sache mit seiner Ex schon gewaltig stinken, dass er ihr so viel Geld gibt. Auch wenn sie jetzt nur noch die Wäsche macht.

Außerdem würde ich klar sagen: entweder, er zieht zeitnah bei dir ein, oder er muss damit leben, wenn du dir wieder einen WG-Partner suchst.

Aber ganz ehrlich, insgesamt hört es sich eher an, als ob dein Freund Probleme mit Veränderungen und Konflikten an sich hätte. Da bleibt die Ex noch ewig als Quasi-Haushälterin statt einen sauberen Schnitt zu machen, da kann er nicht Arbeitsplatz und Wohnung gleichzeitig wechseln... schon alles der Weg des geringsten Widerstandes. Wäre für mich auf dauer nichts.

  • (15) 19.09.18 - 08:34

    Der Meinung bin ich auch und frage mich bei der Geschichte, ob die Ex überhaupt weiß, dass er eine andere Partnerin inzwischen hat, oder ob sie nicht denkt, dass es bei ihnen nur eine räumliche Trennung oder Trennung auf Probe ist und er sie sich weiter warmhält, falls das Andere in die Hose geht. Warum sonst sollte man sich einen Expartner noch finanziell ans Bein binden ohne Grund? Er ist ihr gegenüber ja zu nichts verpflichtet, also, was hat er davon, das zu tun? Geputzt und Wäsche gewaschen bekäme er ja sicher auch von der neuen Partnerin nach dem Zusammenziehen, also, was lässt ihn an der Ex festhalten und noch Geld in sie investieren, muss ja einen Grund haben. An selbstlose Nächstenliebe oder dass er nicht Nein sagen kann, glaub ich nicht, der neuen Partnerin kann er ja auch "nein" sagen zum Zusammenziehen. Und bei Geld hört die Freundschaft meist eh auf, also, das mit der Ex wäre mir auch suspekt, die sitzt jawohl offensichtlich am längeren Hebel als die neue Partnerin.

(16) 19.09.18 - 09:23

Würdest Du Dich an jemandes Miete beteiligen, wenn Du nicht da wohntest? Tut mir leid, wer so etwas macht, hat nen gewaltigen Sprung in der Schüssel. Ist doch Deine Kemenate, nicht seine. Wie er seinen Haushalt regelt, ist seine Sache. Wenn die Ex gegen Entlohnung dort die Bude sauber hält, dann geht Dich das erst mal garnichts an - ist ja u. U. auch ne Vertrauensfrage, bevor er einen ihm unbekannten, indischen Fakier beschäftigt --------------- außer..... Deine Idee wäre, er zahlt bei Dir und Du machst seine Wäsche und saugst seine Hütte.

Ohne Gegenleistung sähest Du nicht einen Cent von mir #klatsch - was für eine merkwürdige Idee!

  • Die Idee, dass er Mietanteil zahlen soll für eine Wohnung, die die TE schon vorher hatte, finde ich auch sehr merkwürdig. Da wäre wohl eher zu überlegen, ob es ihr so wie es zur Zeit läuft, überhaupt als Grundlage für eine Partnerschaft reicht, wenn er mit so merkwürdigen Argumenten gegen einen Umzug rüberkommt.

    Aber dass es sie nichts angeht, ob die Ex da putzt, ich weiß nicht - rein technisch gesehen hast du vielleicht recht. Aber als neue Partnerin darf ich mir sicher schon Gedanken über diese Konstellation machen. Nur nicht ebenfalls Geld erwarten aufgrund dieser Sachlage. Dann wohl besser allein bleiben, einen anderen Partner suchen oder eben einen Mitbewohner. Denn wenn mich alles nichts angehen soll, was mein Partner tut, dann brauche ich keinen. Zwingen kann ich niemanden zu etwas, meine eigenen Schlussfolgerungen und Konsequenzen ziehen schon

    • Klar - ideal ist die Kombination: Ex => Raumpflegerin sicherlich nicht. Allerdings kann er davon ausgehen, daß die Gute ihm nicht die Schubladen ausräumt. Ich persönlich finde ja, dass jemand - sei es Raumpflegerin und/ oder Fensterputzer - den gleichen Vertrauensstatus haben sollte wie mein Zahnarzt oder meine Gyn. Echtjetzt. Wenn ich vorher jeden Ring oder 5,- Euroschein wegschließen muss, hätte ich einen gepflegten Brechreiz. Und ja! Ich habe eine "Perle". Weil ich a) eher ungern sauber mache, b) den ganzen Tag ( und auch später) am Schreibtisch rumtüdel und c) 2 Kinder habe, welche sich gerne "austoben" und.... um mal d) zu bemühen... - ich mir dies, dem Herren sei Dank leisten kann.

      Die beiden sind getrennt und die TE seit ca 1 Jahr mit dem Knaben zusammen. Sollte die Ex noch Ambitionen haben (oder anders herum), sollte die TE hoffentlich noch andere Indizien haben als eine Waschmaschine.

(19) 19.09.18 - 13:25

Er möchte ja nicht, dass sie das Zimmer weiterhin untervermietet. Dann sollte er es auch bezahlen, finde ich.

  • " Damals hatte ich immer wieder für wenige Monate eine WG, welche ich nun aber u.a. auch wegen meinem Partner auslaufen lassen habe (ist ja nicht so schön als Pärchen und fand er eher negativ...)."


    unter anderem, schreibt sie. Im Grunde aber nicht entscheidend. Und "eher negativ" hört sich für mich auch nicht nach Ultimatum an. Ist aber bestimmt Interpretationssache.

    • in einer Partnerschaft gehört es für mich dazu auf die Wünsche meines Partners einzugehen. Das heißt nicht wir sind hier bei Wünsch dir was. Seine Haltung war dagegen und er fand es als unangenehm, dass jemand anders noch in der Wohnung ist, wenn wir das Wochenende z.B. miteinander verbringen. Kann ich verstehen und fands auch für uns schöner, wenn man ungestört ist. Ich hätte die WG dennoch weiter geführt, was auch an meinen Katzen liegt, die dann automatisch versorgt sind und dies sehr unkompliziert ist, wenn ich z.B. zu ihm gehe. Natürlich habe ich mich darum gekümmert, dass auch so meine Katzen gut versorgt sind. Hätte er mir ein Ultimatum mit der WG gesetzt, wäre ich wahrscheinlich auf Stur gegangen.

      Eigentlich kam es mehr von ihm, dass wir zusammen ziehen sollten. Z.B. auch als er bei seiner Ex angesprochen hatte, dass die Wohnungsputzaktion nicht mehr sein soll worauf sie total ausgerastet ist und ihm die Freundschaft schier gekündigt hätte. Daraufhin meinte er, wir müssen sofort zusammen ziehen, aber das war mehr im Affekt weil er überforder war ihr die Geldleistung weg zu nehmen.

      Haben uns auch schon vor Monaten ausgetauscht und habe ihn z.B. gefragt wann für ihn der frühstmögliche Zeitpunkt ist um zusammen zu ziehen und er meinte ab sofort (das war aber vor Monaten, als seine Stelle noch weit weg war und daher noch unrelevant war) auch ich meinte ab sofort frühestens. Wohnen ca. 40 km auseinander. Das heißt aber nicht, dass wir hierbei einen totalen Zwang haben schnellstmöglich zusammen zu ziehen. Ich weiß dass mein Freund schnell überfordert ist, wenn in seinem Leben Veränderungen passieren. Hat auch ein Problem mit Trennung und trauert, obwohl er eine Beziehung beendet hat, noch lange nach und ist dann geplagt von Schuldgefühlen, womit man ihn ausnutzen kann. Meine Arbeitskollegin kennt ihn und seine Ex und meinte auch, er ist ein sehr Guter, aber lässt sich ausnutzen und dass seine Ex ihn schon damals ausgenutzt hat. Das hat sie von sich aus berichtet, ich frage danach nicht nach.

Also wenn meine heutige Frau nach gemeinsamer Absprache eine Wohnung gemietet hätte, bei der geplant ist, dass wir demnächst gemeinsam drin wohnen, würde ich mich selbstverständlich an der Miete beteiligen. Es ist ja so, dass sich wegen Job etc. mal beim Einzug zeitliche Differenzen von einigen Monaten ergeben können.

Dass er seine Ex beschäftigt, sein Kinderzimmer sauber zu halten und ihm die Wäsche zu waschen, ist zwar aus meiner Sicht etwas seltsam, aber mit der gegebenen Begründung hinnehmbar.

(24) 19.09.18 - 09:26

Such dir wieder einen Mitbewohner. Sein Problem, wenn ihm das nicht passt.

(25) 19.09.18 - 09:51

1. Miete zu verlangen, ohne das er bei dir wohnt geht überhaupt nicht. Er sagt ja auch nicht zu Dir, dass Du was dazu geben sollst wenn Du bei ihm bist oder?

2. Würde ich mal nachdenken, ob seine Liebe zu Dir überhaupt echt ist. Das er mit Dir noch nicht zusammen ziehen will, finde ich nach einen Jahr noch nicht so schlimm.
Aber seine Ex im Nacken zu haben, die da ein und aus geht und denn noch seine Bude und Wäsche macht würde mir persönlich sehr zu denken geben.

Du sagst, er hätte Schuldgefühle weil er kein Kind mit ihr wollte etc. Ganz ehrlich, so ein scheiß habe ich ja noch nie gehört.
Ich gehe stark davon aus das er Zweigleisig fährt. Bei ihm zu Hause seine Ex und wenn er bei dir ist spielt er den verliebten Partner der auf Wolke 7 mit dir schwebt.

Ich würde dieses Tamtam definitiv nicht mit spielen und über Trennung nachdenken.
So ein Mann will kaum jemand.

Zu deiner Wohnung: suche dir entweder wieder WG Partner oder suche dir eine eigene kleinere Wohnung.

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