Mein mann hat sich verändert , was soll ich tun?

    • (1) 07.10.18 - 11:54

      Hallo , ich bin verheiratet seit 2 jahren und habe eine Tochter und alles war bisher super. Mein mann fing an zu kiffen und wird agressiv. Ich habe mit ihm mehrmals geredet das er es sein lassen soll ,aber jedes mal sagt er ok ich werde es nicht mehr machen . Nach 1 woche macht er das wieder und hat rote augen und sehr starke dunkle augenringe und ich kenn mich mit sowas nicht aus . Ich weiss garnicht ob er noch was anderes zu sich nimmt. Seit 1 jahr geht das so mit ihm und wir streiten dann immer und duskutieren oft . Er wird sich nicht ändern jedes mal das selbe.

      • Einen drogenabhängigigen kann man nicht mit einem "hör damit auf" zum aufhören bewegen. Das muss der Anhängige selbst tausend Prozent wollen und sich in Therapie begeben.
        Ich würde mich trennen und mich und vorallem mein kind schützen. DU trägst die Verantwortung für dein kind! Dein kind hat nicht verdient in solchen Verhältnissen aufzuwachen mit einem abhängigen im Haushalt (Vater?) ansonsten hoffe ich dass das kind da raus genommen wird.

        • Nein, Kinder werden nicht aus Haushalten genommen, nur weil ein Elternteil kifft. Sonst müsste man auch alle Kinder von Alkoholikern herausnehmen und von Letzteren gibt es weit mehr als vermutet.

          • Kinder werden zum Glück aus Familien genommen mit aggressiven suchterkrankten....Aber stimmt, leider viel zu spät sodass die kinder oft ein Leben lang gezeichnet sind.

            Die meissten Pflegekinder haben übrigens suchterkrankte Eltern (Alkohol...Drogen...)

            • Erstmal gibt es Auflagen, wenn die Kinder sichtbar vernachlässigt oder misshandelt werden. Z.B. muss der Suchterkrankte ausziehen und darf nur unter Aufsicht des Jugendamtes Umgang wahrnehmen.

              Aber hier wird nicht von Vernachlässigung gesprochen und auch nicht davon, dass der Vater im Beisein des Kindes aggressiv wird. Und da ist erstmal die Mutter gefragt, die ihr Kind schützen muss, bevor das Jugendamt überhaupt Kenntnis davon bekommt. Also vom "Herausnehmen" noch eine ganze Ecke weg und als Drohung schlicht ungeeignet.

              • Von welcher Drohung bitte????

                Es gibt genügend Mütter die es nicht schaffen ihre Kinder zu schützen und wenn ich dann hoffe dass die Kinder nicht in solchen Verhältnissen aufwachsen müssen....Dann ist das mein Empfinden und dann kannst du das als Drohung sehen wie du willst...Ins Pflegekinderwesen hab ich genügend Einblicke.

      Hi,
      ich würde mich mal an eine Suchtberatungsstelle wenden. Für dich musst du beantworten, ob du ein gemäßigtes Kiffen tolerieren kannst und dann, ob das bei ihm noch gemäßigt ist oder nicht und ob er tatsächlich noch anderes Zeug zu sich nimmt.
      Bekommt er seinen Alltag gut hin (Beruf, Kind, Umgang mit euch)?

      vlg tina

      "Er wird sich nicht ändern jedes mal das selbe."

      Wenn er nichts ändern will oder kann, dann ändere Du etwas. Wenn ich Du wäre, würde ich mir eine eigene Wohnung suchen und ihm als Auflage geben, dass er sich behandeln lassen muss, damit wir wieder eine funktionstüchtige Ehe führen können. Falls ihm das wichtig ist, wird er sich dann Hilfe suchen. Hat er mehr Interesse an den Drogen, als an seiner Familie, merkst Du das ja auch recht schnell.

      Kiffen macht eher nicht aggressiv. Ich würde in Erwägung ziehen, dass er noch andere Drogen nimmt und mich sowieso trennen

      Irgendwie ist dein Text für mich nicht schlüssig, aber vielleicht habe ich Frischlingsparanoia.

      a) es ist eher unüblich, dass jemand NACH Kinderplanung und Hochzeit erst zu kiffen beginnt.
      b) es ist ebenfalls eher unüblich, dass jemand davon aggressiv wird.
      c) dauerhaft rote Augen und Augenringe sind so die Klischeebeschreibungen, um so durch den Alltag zu laufen, muss man (egal welche Substanzen) ziemlich viel und regelmässig konsumieren.

      (11) 08.10.18 - 08:19

      Ganz ehrlich, eine Beziehung mit ein Kiffer der nicht aufhören kann/will kannst Du vergessen, insbesonders wenn Du auch noch eine kleine Tochter hast. Rote Augen bekommt man vom Kiffen.

      Ein Kiffer kann nur aufhören wenn er es selbst möchte. Oft ist das kiffen eine Art Flucht aus dem Alltag in Kombination mit „falschen“ Umgang. Die meisten Kiffer haben auch Freunde die kiffen.

      Ich kann Dich nur dazu raten dein Freund mit Trennung zu drohen falls er weiterhin kiffen sollte. Dann muss Du es aber auch durchziehen. Wenn er trotz Trennungsgrund Drohung wieder bekifft nach Hause kommt, fliegt er raus. Sag ihn das wenn er weiter kifft, bedeutet es eine sofortige Trennung. Ein kiffenden „ Vater“ braucht kein Kind. Von alleine wird er sich niemals ändern. Du schreibst es geht seit einem Jahr so, also akzeptierst Du es indirekt indem Du keine Konsequenzen ziehst, wenn er gekifft hat.

      Sich zu trennen ist sehr schwer wenn man jemanden liebt, aber es ist der einzige Weg ihn zum nachdenken zu bringen. Liebt er Dich wird er aufhören, ist sein kiffen ihn wichtiger als eure Beziehung wird er, wie bisher, weiter kiffen. Dann weißt Du aber wo seine Prioritäten liegen.

      Hat er Freunde die mit Ihn kiffen oder zu welche Gelegenheiten kifft er?

      • (12) 08.10.18 - 08:24

        Sorry, Ich habe Freund geschrieben, ich meinte deinen Mann..

        Wer viel kifft, bekommt irgendwann eine veränderte Persönlichkeit, wird vergesslich und verantwortungslos. Sowas ist ein absolutes No Go in einer Ehe und noch schlimmer wenn man Vater ist.. Was für eine Vorbild? Wie soll es weitergehen wenn eure Tochter älter wird? Soll Sie zugucken wie ihr Vater bekifft nach Hause kommt ?

        Ein kiffenden Ehemann und Vater, wäre bei mir rausgeflogen schneller als er blinzeln könnte..

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