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    • (1) 14.10.18 - 17:41
      Xoxo123

      Hallo ihr Lieben,
      Es geht um meinem Freund.
      Wir wohnen seid einem Jahr zusammen und haben eine 9 Monate alte Tochter und 2 Katzen.
      Mir ist nun schon mehrmals aufgefallen das die Katzen ihm wichtiger sind als wir.
      Anfangs war ich auch manchmal überfordert nach der Geburt, weil die Katzen ziemlich viel Mist gebaut haben (alles kaputt gemacht).
      Dann kam es im Streit heraus so das ich ihn vor die Wahl gestellt habe. Er hätte sich für die Katzen entschieden. Habe ihn heute nach Monaten nochmal drauf angesprochen und er würde sich immer wieder für die Katzen entscheiden.
      War jmd schon mal in so einer Situation?
      Was würdet ihr tun ?

      • Ich denke, er „entscheidet“ sich aus Trotz für die Katzen, weil du ihn vor die Wahl stellst.

        Kann das sein?

        Warum redet ihr nicht vernünftig darüber und du erklärst ihm deine Sichtweise und er dir seine und ihr findet einen Kompromiss?

        Ich hab nicht ganz verstanden, warum die Tiere wegsollen, aber sowas entscheidet man gemeinsam und nicht per Druck.

        • (3) 14.10.18 - 18:21

          Die katzen machen alles kaputt...von Schnuller bis hin zu flaschen...unsere Tochter hat ständig die Haare im mund an den Händen und wir können täglich saugen aber es bringt nichts. Das mit vor die Wahl stellen is schon Monate her, heute hab ich ihn gefragt ob es seine ernst war und immer noch sei und er sagte ja

          • (4) 14.10.18 - 19:00
            andere Loesung

            sorry. ich bin kein Fan von "gebe die Katzen weg weil sie ungemütlich sind" ihr habt euch für Tiere entschieden, das bedeutet nun mal Arbeit. Auch Katzen müssen "erzogen" werden. Schnuller und Co würde ich nicht rum liegen lassen dann können sie diese auch nicht kaputt machen, staubsaug Roboter anschaffen und 2 mal am tag laufen lassen, Katzen täglich kämen dann werden die Haare auch weniger. Einfach zu sagen die Katzen kommen weg, darauf würde ich auch sagen "nicht mit mir" ich habe meinen Kater schon gehabt bevor mein Mann in mein Leben kam, mein Kater hat ihm das Leben schwer gemacht, gefaucht, auf seine Sachen gepisselt usw aber mein Mann hat sich mit dem Problem befasst und nach einigen Wochen war es vorbei, seitdem sind sie dicke Freunde. als meine Tochter kam musste der Kater halt lernen das sie nummer 1 ist und das er an ihren Sachen nix verlosen hat, hat auch ein paar Wochen gedauert aber auch das hat er verstanden. Vielleicht ist deinen Katzen langweilig?? können sie raus? Wie groß ist eure Wohnung? Spielt ihr mehrmals täglich mit ihnen?

          • Ich muss zugeben, das ich kein Tierfreund bin. Aber Tiere wegzugeben, nur weil sie „Mist“ machen, erscheint mir nicht richtig. Kann man Katzen erziehen? (Ich hab wirklich keine Ahnung von Katzen, bitte nicht lachen). Schließlich gibt es viele Haushalte mit Katzen und Kindern. Da klappt es doch auch?

            • (6) 14.10.18 - 19:53

              sicher, nicht so gut wie einen Hund aber wir haben auch zwei Katzen und die verstehen ein nein sehr wohl, sie gehen nicht auf den Tisch, die Küche und auch nicht in das Bett vom Kind...zumindest nicht wenn wir da sind. aber es sind halt Katzen wenn sie die Möglichkeit haben dann laufen sie sehr wohl mal auf der Küche lang vor allem wenn da was liegt was interessant ist. Also Essen muss halt gleich weggeräumt werden dann ist auch kein Reiz da auf die Küche zu springen wenn wir gerade nicht hinsehen. Ich würde halt Schnuller usw in eine Schublade legen dann ist das Problem schon erledigt.

          • Katzen kann man erziehen, man braucht allerdings eine sehr liebevolle Bindung zu ihnen und einen sehr langen Atem. Außerdem muss man schon eine gewisse Grundordnung schaffen, damit Katzen nichts kaputt machen - sowas wie Schnuller überall rumliegen lassen geht eben nicht, ebenso wie Lebensmittel weggeräumt werden müssen.

            • Danke für die Info. Ich wusste das tatsächlich nicht. Schönen Abend.

              • (10) 14.10.18 - 20:15

                Wir hatten auch 2 Katzen, als unsere Kinder kamen, ich habe NICHT täglich gesaugt und trotzdem kann ich mich an keinen Tag erinnern, an dem eins der Kinder ein Katzenhaar am Schnuller oder im Mund hatte. Und unsere eine Katze war eine British Shorthair, die flusen wie Sau. Wenn man drauf achtet, dass die Kinder keine nassen oder klebrigen Finger haben, wenn sie durch die Bude krabbeln, und Schnuller etc. nicht überall rumliegen, geht das sehr gut.

                Allerdings, wie gesagt, gehören auch Katzen erzogen. Das klappt allerdings schwer im Nachhinein, Gewohntes wieder abzugewöhnen. Aber dass sie Möbel zerkratzen, kann man durch Kratzbaum und/oder -teppiche vermeiden - gehen sie trotzdem an Möbel, sofort in die Hände klatschen und laut "NEIN" sagen, Katze zum Kratzbaum tragen, Pfötchen nehmen und da Kratzbewegungen machen, und wenn sie da kratzt, schön über den grünen Klee loben.

                Meine Katzen waren so gut erzogen, dass unser Tierarzt Bauklötze staunte, da sie folgten wie ein Hund, kamen. Sie duften nicht in die Küche und blieben daher an der Türschwelle sitzen, sie durften nicht ins Babybett und nicht auf die Tische - Möbelkratzen auch nicht, und bei uns war alles heile und nie ein Katzenhaar da, wo wir essen.

    (11) 14.10.18 - 18:37

    Wenn es hart auf hart kommt, würde er sich wohl kaum für die Katzen entscheiden und gegen seine Familie.

    • Wenn jemand so wenig mich und meine ganz elementaren Bedürfnisse nach einem Leben mit Tieren achtet, dass er mir absichtlich das Herz brechen würde, indem er so wahlsinnig wichtige Teile aus meinem Leben herausreißt, würde ich mich so ungeliebt von dieser Person fühlen, dass sie sich gerne schleichen kann.

      Die TE pfeift doch völlig auf die Gefühle ihres Freundes, der ist ihr scheißegal. Würde er dann wochenlang heulen, weil seine Lieblinge im Tierheim-Knast sitzen, würde sie ihn auch nicht verstehen.

      Für jemanden, der seine Tiere wirklich liebt, hat das eine Ähnliche Bedeutung, wie ein Partner, der einen zu einem Schwangerschaftsabbruch erpresst. So jemanden könnte ich nicht mehr lieben.

      • (13) 14.10.18 - 21:20

        Vorweg: ich finde es nicht gut, Lebewesen, für die man sich entschieden hat und die Verantwortung dafür übernommen hat, wegzugeben! Das käme für mich persönlich nicht in Frage.

        Ich las das so jetzt aber nicht aus dem Text heraus, dass die TE die Katzen weggeben möchte.
        Die TE fragt sich doch, ob ihrem Partner die Katzen wichtiger sind, als Sie Selbst und ihr gemeinsames Kind. Ich empfand das als rethorische Frage. Denn selbstverständlich sind Partner und Kind die wichtigsten Menschen. Da muss sie nicht "eifersüchtig" auf die Katzen sein.

        • Sie hat ihm ein Ultimatum gestellt "Baby und ich oder Katzen". Ja, sie wollte die Katzen weg haben, er hat nur nicht mitgespielt, sonst wären die längst weg.

          Und als nächstes muss er dann sein Hobby aufgeben weil "Baby und ich oder Hobby". So ein Machtkampf wird das, wo derartige Liebesbeweise eingefordert werden.

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