Nicht mal eine passende Überschrift hierzu fällt mir ein

    • (1) 17.10.18 - 13:10
      17102018

      Am liebsten würde ich ja damit beginnen, dass ich für eine Freundin frage, aber ich befürchte das stimmt so nicht, somit hoffe ich hier auf etwas Input, vielleicht andere Sichtweisen, im besten Fall auf DIE Lösung.
      Als Eltern von drei Kindern, das jüngste ein halbes Jahr alt, das älteste sechs, dreht sich vieles bis alles in unserem Alltag um unsere Kinder. Mein Mann arbeitet wahnsinnig viel, wir beide schlafen wahnsinnig wenig und haben aus vielerlei Gründen stressige Zeiten hinter uns. Ein Ende dessen ist nun absehbar, es kehrte etwas Ruhe ein, zwar sind die Abende/Nächte mit den Kindern zehrend, aber auch damit hat man sich arrangiert und weiß, dass es nicht für immer so sein wird.

      Gerade als ich dachte, dass die Wogen sich nun etwas glätten, mich auf ein paar kommende freie Tage des Mannes gefreut habe und darauf den Blick wieder aufeinander zu richten, kommt aus dem Mund dieses Mannes folgender Satz: Sexualität gibt es nicht und wird es auch nicht mehr geben. Meine erste Reaktion auf seinen schlechten Humor war zu verkünden, dass ich mir dann aber irgendwann jemanden suchen werde, das sei ihm egal und während ich versuchte den Witz in seinen Ausführungen zu entdecken, merkte ich, dass es gar kein Witz ist und auch die Diskussionen der vergangenen zwei Tage darüber zeigen: er meint das ernst!
      Zwar sagt er, es sei nicht weil er es nicht wolle, sondern, O-Ton: die Erfahrungen der vergangenen Wochen haben gezeigt, dass es künftig nicht möglich sein wird, Beischlaf zu verüben. Die vergangenen Wochen mit Kinderschnupfen, Kinderviren und Kinderzähnen lassen meinen Mann auf die Ewigkeit schließen und, für mich noch schlimmer, es mir ungefragt mitteilen. Wer auf dieser Welt, setzt sich mit seinem Partner hin und verkündet: nur damit die Fronten klar sind: Sex ist nicht mehr.
      Sicherlich wäre er in nächster Zeit etwas ausgeblieben, oder auch nicht, aber für immer?
      Nun gut, man könnte man eine gewisse Lächerlichkeit daraus ziehen, genau das tue ich auch, aber wie geht man damit im Alltag um? Ich bin, ob dieser Aussage so derart gekränkt, das ich kaum die selbe Luft atmen kann. Natürlich haben wir darüber gesprochen, ich habe geweint wie eine dreijährige, wenn auch der Grund die Vereinbarkeit mit dem Alltag ist, nehme ich es persönlich, fühle mich auf das reine Mutter Dasein degradiert und zweifel an der Liebe, beweine die fehlende Leidenschaft, stelle alles in Frage. Er wiederum, ähnlich hilflos, gibt zu Bedenken, wie man eine Ehe aufgrund dessen in Frage stellen kann und ja, es geht mir nicht darum eine Ehe aufzugeben, weil oder wenn man keinen Sex mehr hat, aber diese resolute Ankündigung, das Mitteilen dessen, empfinde ich als zu große Kränkung. Es nimmt sämtlichen Formen der Nähe Raum. Mir zumindest, weil ich so bin wie ich bin. Nicht mal einen Kuss könnte und wollte ich austauschen, selbst wenn wir an einem Tisch sitzen, muss ich mich zusammen reißen, nicht zu fragen, ob es in Ordnung ist neben mir zu sitzen, oder er das auch aufheben möchte. Seine Aussage lässt keinen Raum für Kompromisse und ich bin bekennend nachtragend. Es gibt, zugegeben, nichts das er tun könnte, um das aufzuheben, denn alles wäre für mich ein ‚mir zu Liebe‘ seinerseits- wobei es sicher geholfen hätte, hätte er es aufgehoben, gesagt er sei...betrunken? Übernächtigt? Verrückt? Ja, so etwas hätte mir vielleicht geholfen, sagte er aber nicht, im Gegenteil, noch auf die fünfte Nachfrage von mir wiederholte er seine Ausführungen, erklärte es gäbe ja noch so viele andere schöne Dinge zwischen uns, wichtiger sei es die Kinder gut ins Leben zu begleiten...alles ganz toll und löblich, aber auch sehr...katholisch! Zu sehr, für meinen Geschmack.
      Andere Gründe, wie etwa eine andere Frau oder eine Unansehnlichkeit meinerseits sind übrigens ausgeschlossen, der meint das wirklich genau so, wie er es sagt.
      Was tue ich? Beweinen werde ich es nicht weiter, bereden auch nicht mehr, es dreht sich im Kreis, aber wie löse ich das Dilemma für mich? Wie kann ich damit umgehen? Muss ich das überhaupt? Für konstruktive Vorschläge bin ich offen und dankbar....

      • (2) 17.10.18 - 13:42

        Es tut mir sehr leid fühl Dich erstmal gedrückt. ❤
        Ich verstehe das Du nun verzweifelt bist, weil Du es auf dich beziehst.

        Was ich nicht verstehe, ist seine Aussage. Was soll das? Wie kommt er darauf? Will er nun nur noch neben dir her leben? Ist er vielleicht Asexuell?
        Ich kann es überhaupt nicht begreifen und ich glaube so geht es dir auch. Wie alt seid ihr?
        Würde er die Ehe öffnen?
        Es klingt irgendwie sehr absurd was er da von sich gibt...
        Liebe Grüße

        • (3) 17.10.18 - 14:32

          Wir sind Ende 30. Verrückt, oder? Er ist keineswegs a-sexuell, aber sehr verkopft und frei von Empathie. Das ausgelöste Drama versteht er nicht ganz. Es sei nicht so, als wolle er nicht, es gehe nicht. Punkt.
          Ich empfinde ihn im Alltag mit den Kinden gestresster als mich. Gerade abends, wenn es ans schlafen geht ist er angespannt. Im Grunde war es vielleicht ein lautes Denken. Im Affekt. Jemand anderes als ich es bin, hätte gelacht und abgewunken, ich bin ein Emotionsbolzen. Und ein Elefant. Vergesse nichts. Gesten sagte er großzügig, vielleicht sehe er das ja bald schon wieder anders, das glaube ich sogar, aber das Gesagte klebt für immer an mir.
          Wir verfolgen beide recht konservative Werte, eine offene Ehe wäre für keinen von uns tragbar, für mich jedenfalls nicht.
          Es hilft schon mal, dass jemand anderes selbe Absurdität empfindet wie auch ich, danke dafür!

          • (4) 17.10.18 - 14:44

            Ah, ok, es "gehe" nicht. Das schließt wirklich auf eine Verkopfung.
            Vielleicht geht es nicht weil es stressig ist. Dann liegt es aber keinesfalls an dir.
            Ja ich verstehe, ich bin auch traditionell und auch für mich käme das persönlich nicht in Frage, aber ich kenne Menschen denen es damit sehr gut geht. War nur ein Vorschlag.

            Aber vielleicht gibt es doch noch Hoffnung. Es gibt auch Blockaden, die kann man auflösen lassen (Psychokinesiologie oder Akupunktur). Das müsste er aber wollen. Und ich kann verstehen das es dich belastet das würde es mich auch!
            Wäre er denn bereit ggf eine Lösung zu finden oder hat er für sich aufgegeben? Das könnte natürlich auch eine (vielleicht psychische) Impotenz sein?
            Wünsche euch auf jeden Fall das ihr wieder körperlich zusammen findet!!!

            • (5) 17.10.18 - 15:16

              Er ruderte bereits gestern zurück, sagte dass es ja SO nicht gemeint ist, das es doch vielleicht bald schon anders ist...
              Ich glaube nicht, dass er Blockaden leidet, vielmehr glaube ich, dass er gerade unfähig ist zu geben, vielleicht sogar Nähe zu geben, und bevor es unangenehm wird und Fragen aufkommen, erklärt er Nähe fortan als gestrichen.
              Ich glaube unser Problem haben viele Paare, aber umgekehrt. Die Frau ist mit ihrer Mutterrolle so eingenommen, als das sie für Zweisamkeit keine Verwendung hat. Ich kenne es von Freundinnen so. Die Kinder wurden 8,9,10 Monate alt und sie hatten das Gefühl sie müssten mal irgendwie wieder, aber dann war da die Müdigkeit, der Körper und, Hand aufs Herz, auch ich laufe wahrlich nicht den Tag mit drei Kindern herum und denke an Sex, nicht im geringsten. Ich bin ja selbst müde, kaputt, woanders. Aber ich setze mich nicht hin und werfe ihm das vor die Füße. Zumal für jetzt und alle Zeit. Das ist doch bescheuert. Die Zeit wird zeigen wie es weitergeht, dem muss niemand von uns durch Worte zuvor greifen. Und doch, er tat es und ich bin gespannt wie wir dieses lösen werden. Danke dir für deine Vorschläge und deinen Rat!

      >> Die Erfahrungen der vergangenen Wochen haben gezeigt, dass es künftig nicht möglich sein wird, Beischlaf zu verüben. <<

      Mein erster Gedanke bei diesem Satz war: Impotenz.

      Die Erfahrungen der vergangenen Wochen können sich nämlich auch auf Erfahrungen mit sich selbst beziehen. Eventuell hat er bemerkt, dass körperlich etwas nicht mehr so "funktioniert" wie gewohnt. Um sich dann nicht mit dem Thema auseinandersetzen zu müssen, regelt er das Thema für sich eben anders.

      Er kann damit natürlich auch gemeint haben, dass ihr aufgrund der Kinder und des stressigen Alltags nicht mehr dazu kommt. Dann formuliert man ja aber nicht "der Beischlaf ist nicht möglich". Außerdem muss ihm ja bei klarem Verstand bewusst sein, dass die Kinder nicht immer in diesem Alter sind und dass solche Dinge durchaus wieder einen höheren Stellenwert erreichen.

      • (7) 17.10.18 - 14:54

        Mein erster Gedanke war, Geisteskrankheit, aber nein, es ist ernst.
        Gemeint war, das wir in den vergangenen Wochen Intimitäten ausgetauscht haben, zwischen Kindern und Müdigkeit und zweiteres zunimmt, so dass er Wiederholungen künftig ausschließt. Das er das für alle Zeiten tut, ist, denke ich, seinem Talent für Rundumschlägen zuzuordnen.
        Weil ich den Beitrag weiter unten las, ein immer und nie, höre auch ich oft, starke Worte, die an mir haften, er verwendet sie im Affekt. Es ist, oft, als würde er, wenn er sich nicht mehr zu helfen weiß, tobend alles zerstören, sich dann besinnen, maximal ein ‚Schuldigung‘ verlauten und weiter geht es. Für ihn. Während ich hilflos zurück bleibe und die Welt nicht mehr verstehe.
        Auf mein Einlenken, dass die Kinder nächsten Monat, nächstes Jahr, in zehn Jahren, in ganz anderen Phasen sind, schon an dem 6jährigen Kind ist erkennbar, dass die Selbständigkeit Einzug hält und es stressfreier wird. Seine Reaktion: in zehn Jahren bist du Ende 40, ich 50 und verzog das Gesicht.
        Es war, in dem Moment aber auch kein reden mit ihm möglich. Er haute das raus, basta.
        Klug wäre es gewesen zu lachen und mir ein Buch zur Hand zu nehmen. Das daraus zu machen, was es ist: eine Lachnummer. Stattdessen folgten Tränen und jetzt sitzen wir irgendwie beide in einer Sackgasse fest und fühlen uns unwohl. Beide gemeinsam und jeder für sich...

        • (8) 17.10.18 - 15:05

          Du bist sicher, dass du deinen Beitrag ernst meinst? Für mich lesen sich deine Beiträge wie ein Aufsatz, eine Kolumne oder ein Kapitel aus einem Buch, irgendwie unecht und distanziert.

          • (9) 17.10.18 - 15:23

            Bin ich, ja, und mein Reden und entsprechend Schreiben ist so.
            Wenn ich nicht gerade emotional angeschossen bin, bin ich recht pragmatisch, das erklärt vielleicht den Aufsatz, Sarkasmus erklärt den Anschein einer Kolumne, als Kapitel eines Buches, wäre es ein sehr schlechtes Buch.

            Aber ich verstehe, ich habe auch darauf gewartet, dass mein Mann sagt, er wollte mal gucken wie ich reagiere oder sowas, aber nein, er meint es ernst und schon bin ich Teil einer Tragikomödie. Ungewollt und ungefragt.

            (10) 17.10.18 - 15:49

            Danke, denn genauso habe ich auch empfunden, als ich den Text der TE gelesen habe.

            (11) 19.10.18 - 11:00

            Sie kann einfach gut schreiben. Das sieht man hier leider nicht so oft... Deshalb würde ich aber nicht auf die Idee kommen , jmd als Fake zu bezeichnen

    (12) 17.10.18 - 14:07

    Für mich klingt das in erster Linie mal nach Frust abladen.
    Was jetzt die Ursache sein könnte, zu viel Stress oder irgendein anderes Problem müsstet ihr ergründen.

    Aber ich gestehe, ich könnte sowas auch sagen, wenn ich nämlich eigentlich was will und es aus diversen Gründen momentan nicht geht. Dann bin ich so frustriert, dass immer alles "immer" und "nie" ist.

    • (13) 17.10.18 - 15:02

      Das hilft mir gerade sehr, denn du hast sicher Recht. In meinem Kummer, habe ich allerdings nur wenig Blick dafür, suche nicht nach Erklärungen, sondern suhle mich in der mir widerfahrenen Ungerechtigkeit.
      Mir fällt ein Beispiel aus der Vergangenheit ein, das seine Art verdeutlicht: mir stand etwas für mich schweres bevor. Etwas worin ich nicht gut bin, wofür ich mich überwinden musste. Etwas das sein Metier ist, pillepalle für ihn, für mich nicht.
      An der Stelle, an der jeder, und zwar jeder Mensch, sogar Fremde, mir ein ‚Du schaffst das!‘ gegeben hätte, platzt aus meinem Mann ein ‚Das schaffst du eh nicht‘
      Gleichermaßen absurd, wie auch das jetzt. Es zeigt, dass er zu solch unglücklichen Formulierungen neigt, wenn er überfordert ist. Das mag es erklären, vielleicht sogar entschuldigen, es nimmt mir trotzdem nicht das Gesagte aus den Ohren, dem Kopf.

      Du weißt ja, Selbsterkenntnis und so, somit ist es gut, dass du bei Dir darum weißt. Im besten Fall, wissen das auch die Menschen in deinem Umfeld und nehmen es sich nicht zu Herzen. Die meisten Dinge weiß ich auch zu nehmen, überhöre sie, tue sie ab, warte auf den nächsten Tag, der ein völlig anderes Licht wirft, aber hier kann ich das nicht.

(14) 17.10.18 - 15:11

Hallo :)
Ich würde mir das an deiner Stelle nicht bieten lassen. Es kann sein das deinem Freund die ganze Situation im Moment zu viel wird, aber das rechtfertigt so eine Aussage meiner Meinung nach nicht. Ich finde zu einer Beziehung oder Ehe gehört halt auch ein liebesleben dazu, egal ob man gerade Stress hat oder andere Dinge einen stören. Ich würde zu Deinem Freund nochmal sagen, das diese Aussage dir sehr weh getan hat und für dich eine Beziehung ohne sex nicht in Frage kommt..
LG Maja

  • (15) 17.10.18 - 15:42

    ...und ich bin die letzte die das nicht verstehen würde. Mir ist hier des Öfteren mal alles zu viel. Zu viel Geschrei, Gemecker, Gerenne, zu viel alles, zu wenig ich, aber deswegen kann ich ja nicht hin werfen.
    Und ja, gesagt habe ich all das, aber wozu führt es? Trennung, wegen Androhung des Liebesentzugs? Das ist absurd. Es muss irgendeine andere Lösung geben. Ich suche weiter ;-)

    "Ich würde mir das an deiner Stelle nicht bieten lassen." #rofl#rofl#rofl
    Hey cool!
    Meinst Du mit Vergewaltigung wird es besser?!?!
    Oder wie genau willst Du einen Mann zum Beischlaf zwingen?#sex#sex#sex

    • (17) 17.10.18 - 16:52

      Es gibt doch zahlreiche Optionen, um nicht ewig sexlos mit einem Mann zusammenleben zu müssen: Trennung, offene Ehe, Affairen, Paartherapie.

      Ich würd das auch nicht einfach schlucken und sagen: "ja gut, dann leben wir halt wie Geschwister noch 40 Jahre zusammen."

Aufgrund vielfältiger Erzählungen/Erfahrungen mit Männergeschichten aller Art gehe ich davon aus, dass Dein Mann derzeit impotent ist, man nennt es auch erektile Dysfunktion. Das verbietet ihm sein Stolz zuzugeben.
Sein Fazit: ich kann nicht mehr, also will ich auch nicht mehr und meine Frau hat das eben zu akzeptieren.
Natürlich geht man auch nicht zum Arzt, das geht ja garnicht, man ist doch ein Mann.
Sag ihm das mal auf den Kopf zu, die Reaktion wäre interessant. Bei ED kann ein Arzt übrigens durchaus helfen, da gibt es unterschiedliche Ursachen. Aber natürlich muss er erstmal hingehen. LG Moni

  • (19) 17.10.18 - 15:38

    Liebe Moni, wüsste ich es nicht besser, würde ich das auch denken, aber es gab ja körperliche Liebe in letzter Zeit. Zugegeben recht husch husch und doof, weil überall diese Kiiiiinder, aber es ging- zumal wir uns in sehr absehbarer Zeit auch räumlich verändern, aber nein, das sieht er in seinem Wald alles nicht. Oder es ist ihm wegen der Kinder unangenehm? Er geht auch nicht mit Kind ins Bad, ich hingegen kenne Bad nicht mehr ohne Kinder darin.
    Mein Mann zückt sehr oft ein ‚Geht nicht‘ und ich belehre ihn eines besseren, in diesem Fall allerdings bin ich so angeschossen, als das ich den Rückzug antrete. Vielleicht nicht das klügste, aber das einzige, das mir derzeit einfällt...

    • Habt ihr mal die Chance, ein Wochenende ohne die Kinder zu verbringen? Mal gut überlegen, wem man sie mal 2 Tage "verkaufen" könnte ;-)
      Wenn er dann aber noch noch kneift, dann könnte er mir auch..... im Mondschein begegnen.
      Ist es nicht seeehr anstrengend/ermüdend, einen Mann zu haben, der dauernd sagt "geht nicht" - auch in anderen Bereichen? Mein Mann war auch manchmal so einer, der das eine oder andere schon im voraus madig machte. Aber wenn ich ihm das dann vor die Nase hielt, hielt er sich dann wieder lange zurück.
      Was heißt, er geht nicht mit Kind ins Bad? In die Badewanne oder aufs Klo? Wenn ich aufs Klo gehe, will ich auch NIEMAND aber auch wirklich niemand dabei haben, kein Kind, keinen Partner, das schaff ich alleine. Wenn ich aber früher in der Badewanne lag, blieb die Tür schon offen, schon weil das Klo mit im Raum ist und ein Kind ja doch immer mal schnell musste.
      Von großen Verführungsaktionen zuhause mit den Kindern drum herum halte ich auch nicht sehr viel - aber ich würde alles versuchen, mal ein Wochenende Auszeit zu kriegen, auch um in Ruhe mit ihm zu reden.......danach ;-) LG Moni

      • (21) 18.10.18 - 13:00

        Kein Wochenende und nicht mal eine Stunde, nein. Die Große ist mal einen Tag unterwegs, die Kleinen noch zu klein, aber das soll es nicht sein, daran liegt es nicht, da bin ich sicher. Wäre es nicht das, hätte es etwas anderes getroffen. Es ist, wie wenn jemand zu viel Balast trägt und etwas abwerfen muss, er hat hierbei nicht genau hingesehen was es ist, wollte sicher auch etwas provozieren, denn in seinen Augen habe ich dann und wann und nie ernsthaft auf Anspielungen seinerseits mit Scherzen wie: in zehn Jahren, können wir sicher mal wieder zusammen in die Badewanne gehen.
        Es ist also eine Mischung aus vermeintlicher Stressminderung durch weg stoßen, von etwas das gar nicht abverlangt wurde, aber auch einer Angst davor, dass bevor meine Scherze ernst werden und er Zurückweisung erhält, sie lieber austeilt. Beides Züge die eine Art Berechenbarkeit und eine Spur von Jähzorn enthalten, das mag ich so gar nicht, das werde ich ihm auch mitteilen, dann, wenn er selbst erkannt hat, was und worin SEIN Problem liegt und bei mir anklopft. Für jetzt habe ich mich besonnen, sehr viel Dank hier, denn ich habe kein Problem. Ich saß glücklich und zufrieden auf meiner Couch und blickte auf einen schönen Tag zurück, als er mir das alles unverhofft vor die Füße warf. Er muss es zusammen kehren, bis dahin lasse ich es liegen und sehe darüber hinweg.
        Danke dir!

(22) 17.10.18 - 15:29

Du suchst nach einer Lösung?
Ich würde das mit den Waffen einer Frau lösen und ihn Abends mal gehörig verführen!
Wenn bei ihm noch Alles normal "tickt", dann kann er ja wohl ab einem gewissen Punkt nicht mehr wiederstehen :-)

Nimm das Gerede von ihm nicht persönlich- zeig ihm, dass Kinder und Zweisamkeit der Eltern sehr wohl vereinbar sind

Alles Gute #klee

  • (23) 17.10.18 - 15:45

    Da sagst Du etwas, dass sicher richtig und gut und passend wäre, aber das könnte ich nicht. Sicher habe ich da ein ganz großes Problem mit meinem Ego, ja, aber wenn ich mich derart abgewiesen fühle, komme ich für nichts auf der Welt an. Hier ist der Stolz sehr viel größer als die Not ;-)

    • (24) 17.10.18 - 16:54

      Ich bin auch eine sehr stolze Frau- aber in diesem Fall würde ich meinen Mann auf diese Art eines Besseren belehren- und nebenbei mir Selbst und ihm beweisen, dass sein Gerede "für die Katz" war!
      Außerdem würde ich persönlich wissen wollen, ob bei ihm noch Alles ok ist- oder ob da nicht doch ein medizinisches Problem dahinter steckt.

      Stolz kann man in diesem Fall auch so interpretieren, dass man zu stolz ist, ihm das zu glauben, was er da sagte!

      • (25) 17.10.18 - 17:00

        Sei selbstbewusst! Es liegt nicht an Dir, als Frau!
        Entweder hat er ein medizinisches Problem, oder er ist wirklich so "verkopft", dass er nur noch Kinder und Arbeit sieht- dann hilf ihm da raus aus der Spirale.
        Ihr seid zu Jung, um zu leben, wie im Kloster!

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