Ständiges diskutieren

    • (1) 22.10.18 - 12:32
      Kindkrank

      Hallihallo,

      die Erkältungswelle ist im Anmarsch und wir sind seit Wochen mittendrin. Und jedes Mal wenn es wieder akut wird (mit Fieber), ist es für meinen Mann selbstverständlich, dass ich die Kind krank Tage in Anspruch nehme, weil er ja Kunden hat im Kalender (eigenes Gewerbe). Allmählich finde ich es aber nicht mehr feierlich, meinen Kollegen gegenüber ist mir das auch doof momentan wöchentlich immer wieder raus zu sein.
      Wieso wiegt seine Arbeit scheinbar mehr als meine? Ja er hat Kunden, ich aber auch Termine im Job. Dann wird halt telefoniert und umgeplant.
      Ich bin so sauer weil es sich abzeichnet, dass das Kind wieder nicht lange durchhält. Hab aber Großeltern schon eingeplant.

      Frage an euch, wie löst ihr diese Dinge.

      Achso, Kind wird 2 demnächst.

      • (2) 22.10.18 - 12:44

        Wirklich oft krank war und ist keins meiner 3 Kinder.

        Es kommt auch ein wenig drauf an. In eurem Fall, mit dem eigenen Gewerbe ist das ja so eine Sache. Da könnten Kunden und somit Geld flöten gehen (so wäre es bei uns), daher bleibe natürlich ich zu Hause.

        Ansonsten hat eigentlich jedes Elternteil 10 Kindkranktage die er nutzen kann. Das finde ich bei nur einem Kind nicht wirklich viel.

        (3) 22.10.18 - 12:50

        Das sind Männer, die nicht verstehen, dass man Kinder gemeinsam bekommt und sie nicht großzügig einen Samen dazu tun und das war es dann.

        Ich würde das Gespräch suchen, wenn das Kind gesund ist und ihm klar machen, dass es EUER Kind ist und eben auch IHR EUCH um EUER Kind kümmert.
        Dafür würde ich aber auch ehrlich auf den Prüfstand stellen, wie gleich berechtigt und verpflichtet ihr euch Kinderbetreuung und Haushaltsführung teilt.

        Wenn er das weiterhin als "deinen Job" sieht, dann würde ich ihn darauf hinweisen, dass dann im Trennungsfall das Gesamtpaket Kindesunterhalt, Ehegattenunterhalt von dir eingefordert wird, da du dann auch nach einer Trennung Alleinverantwortliche bleibst und er den Wochenendkasper machen kann.

        Er sollte sich entscheiden, ob er seine Rolle als Familienvater ernst nehmen möchte. Und nein "ich könnte einen Kunden verlieren" ist kein Argument. Dabei wird nämlich selbstverständlich das Geld vor das Kind gestellt.

        LG

        • (4) 22.10.18 - 15:58

          Genau, wegen einer (in meinen Augen) kleinen Unstimmigkeit, kann man dem Partner schon mal direkt vor Augen führen, dass er sich im Trennungsfall warm anziehen kann. Wie schnell hier immer direkt die Trennungskeule geschwungen wird, lässt mich immer wieder den Kopf schütteln. Natürlich sollte man darüber reden, dass dieses Problem gleichberechtigt gelöst wird. Aber mit solchen Argumenten? Halte ich für den völlig falschen Weg. Die TE hat doch nicht mit einem Wort geschrieben, ihr Mann kümmert sich grundsätzlich nicht ums Kind. Es geht nur um Kranktage. Und in einer gleichberechtigten Ehe, die sonst gut funktioniert, findet man bestimmt eine Lösung, ohne dem Mann um die Ohren zu hauen, wie viel Unterhalt man dann demnächst einfordern wird.
          Und ich finde, ich könnte einen Kunden verlieren, ist durchaus ein Argument, wenn man selbstständig ist. Wir wissen doch nicht, was die beiden beruflich machen. Und wenn die Finanzen kippen, weil man eben einen Kunden verliert, ist auch niemandem geholfen. Kann die TE das Geld mit ihrem Gehalt auffangen? Sind diese Einbußungen zu verkraften? All das weiß nur die TE.
          Ich habe mit meinem Beitrag zwar jetzt ebenfalls keine Lösung geboten, denke aber, dass dieses auf harte Konfrontation gehen aus deinem Ratschlag auch nicht wirklich hilfreich ist.

          • (5) 22.10.18 - 16:46

            Ich habe nicht geschrieben, dass sie sich trennen soll, sondern dass eine nicht gleichberechtigte Beziehung im Trennungsfall dann eben auch eine nicht gleichberechtigte Trennung zur Folge haben könnte/würde (denk es dir kursiv gesetzt). Es geht mir nur darum, dass der Mann ein Bewusstsein dafür entwickelt, dass er nicht ein Leben lang die Rosinen picken kann.

            LG

        (6) 22.10.18 - 16:27

        Was für eine unsachliche, erpresserische Ebene schlägst du da vor? Du weißt doch kein Stück über die finanzielle Balance innerhalb der Familie und über die Art seiner Selbständigkeit. Vielleicht verdient er mit seinem Job 3/4 des Familieneinkommens und finanziert damit das gemeinsame Eigenheim oder oder.....

        ....Wenn er das weiterhin als "deinen Job" sieht, dann würde ich ihn darauf hinweisen, dass dann im Trennungsfall das Gesamtpaket Kindesunterhalt, Ehegattenunterhalt von dir eingefordert wird, da du dann auch nach einer Trennung Alleinverantwortliche bleibst und er den Wochenendkasper machen kann........

        Und damit ist dann das Problem gelöst, indem der (Ex)mann womöglich nie wieder in seinem eigenen Betrieb fehlen kann, weil er ja das große von dir benannte Gesamtpaket monetär bedienen muss???? Und die TE kümmert sich dann weiterhin allein um das kranke Kind (den Exmann kann sie schwerlich dazu zwingen) und findet es nach wie vor blöd den Kollegen gegenüber, wie sie schreibt. Und hoffentlich endet es nicht so, dass SIE ihm Ehegattenunterhalt zahlen muss, weil er rote Zahlen schreibt oder seine Selbständigkeit weit, weit runter fährt. Mann...mann...mann.....

        • (7) 22.10.18 - 16:48

          Nee, das verstehst du falsch. Habe ich weiter oben der anonymen Schreiberin bereits beantwortet.

          LG

    (8) 22.10.18 - 13:03

    Wir teilen uns das immer auf und richten uns danach, für wen es weniger schlimm ist, auf der Arbeit zu fehlen.
    Mein Mann leitet eine große Abteilung und hat dementsprechend viel Verantwortung und auch mehr wichtige Termine als ich. Dennoch schafft er es, etwa die Hälfte der Kranktage der Kinder abzudecken.
    Ich denke, es liegt oftmals eher am "Nicht-wollen", als am "Nicht-können", wenn es so unausgeglichen in der Betreuung durch die einzelnen Elternteile ist.

    Bei uns steht es nicht zur Diskussion das mein mann zu hause bleibt,da es bei ihm zu stark finanziell einbusst.
    Er war dieses jahr 3tage mit Junior im kh,da ich zeitgleich mit Magen Darm flachlag und diese 3 Tage haben uns netto nach Wiedergabe der Krankenkasse knapp 350€ gekostet.

    Wenn es allerdings in der Hinsicht bei euch kaum unterschied macht, würde ich auch auf wechselmodell bestehen.

    (10) 22.10.18 - 15:52

    Ich finde, du vergleichst da Äpfel mit Birnen.

    du hast einen Job, bei dem dir nicht viel passiert, wenn du die dir zustehenden 10 Tage Kindkrank nimmst. Ist zwar blöd für die Kollegen, aber dein Recht.

    Wie ist das bei deinem Mann? Ich kenne sein Gewerbe nicht, aber bei Freunden, die selbständig sind und auch SELBST mitarbeiten im Unternehmen und nicht einfach ihre Mitarbeiter schicken können, wirkt sich das schon ungünstig aus. Bleiben Aufträge aus, sind die Kunden verärgert? Als Kunde würde ich mich auch ärgern, wenn ich den Elektriker bestellt habe, mir dafür vielleicht extra einen Tag Urlaub nehme und der sagt dann kurzfristig morgens ab, weil sein Kind krank ist (ehrlich gesagt wäre mir als Kunde der Grund egal und den muss er ja nicht nennen).

    Bei meinen Freunden hat auch jeweils derjenige die Kindkranktage wahrgenommen, der beruflich weniger bzw. keine Einbußen hatte. Bei langfristig geplanten Dingen - z. B. mal eine OP der Kinder - ist der Selbständige dann auch zur Stelle gewesen.

    ich finde, SEINE Arbeit wiegt mehr, weil er einesteils vielleicht Verantwortung für Mitarbeiter seines eigenen Unternehmens hat (falls er welche hat) und sich weniger kundenorientiertes Verhalten letztlich auch auf die Auftragslage und auf die MA auswirken. Und auf euch doch auch, oder nicht? Dein Mann wird doch vermutlich auch Geld für den gemeinsamen Haushalt damit verdienen. Fehlt er X Tage, kommt vielleicht weniger Geld rein, weil Aufträge flöten gehen oder Arbeiten nicht zeitnah erledigt werden können.

    • (11) 22.10.18 - 16:54

      Dann geht also Geld vor Kind?

      In meinem Bekanntenkreis hat sich ein selbständiger Vater gleichwertig um seine Tochter gekümmert, obwohl die Partnerin "nur" Angestellte war. Er hat sein Kind eben einfach "als Termin" geplant. Und wenn ein Kunde (insbesondere die, die meinen, Geld geht vor Kind) einen Termin dort vereinbaren wollte gesagt: "Da habe ich bereits einen Termin." Geht ja den Kunden nichts an, dass der Termin das eigene Kind ist. Dieses Umdenken hat ihn mit Hilfe eines Coachings übrigens vorm Burnout bewahrt. Work-Life-Balance und so.

      Als Kind kann man sich dann ja quasi glücklich schätzen, wenn nicht beide Eltern selbständig sind. Es muss doch mal aufhören, dass Elternteile sich aus der Verantwortung für ihre Kinder ziehen, nur weil der Job so wichtig ist, dass man sich nicht die notwendige Zeit für die Kinder nimmt. Außerdem degradiert man damit Menschen, die einen "wichtigen Job" haben quasi per se als unfähig, Kinder allein zu betreuen.

      LG

      • (12) 22.10.18 - 17:01

        Und das Kind ist immer nur geplant krank gewesen, dass er sich die Kranktage als Termin legen konnte an Tagen, an denen er noch keine anderweitigen Verpflichtungen hatte?

        • (13) 22.10.18 - 17:05

          Er hat dann schlicht den Termin verschoben. Es können einem Selbständigen ja durchaus mal Pflichtetermine treffen, die eine Verschiebung notwendig machen.

          Ist das wirklich so schwer zu verstehen, dass sich in der überwiegenden Zahl der Situationen Lösungen finden lassen würden, wenn man nur will?

          Denn auch als abhängig Beschäftigte kann man durchaus mal wichtige Termine haben, deren Verlegung nicht immer konsequenzlos möglich sind. Ich verstehe daher die TE sehr gut, dass sie ihren Job abgewertet empfindet, solange ihr Mann sich nicht auch mal ein bißchen mehr Mühe gibt.

          LG

      Wie soll das denn bitte gehen?
      Also mein Kind, ebenfalls zwei, informiert mich in der Regel nicht einige Tage, bevor sie krank wird, so dass ich sie als "Termin einplanen" könnte. Das kommt plötzlich über Nacht, und wenn ich selbstständig bin und mein Kalender so kurzfristig noch leer, ist es ja ok, aber in der Regel und in einem gut gehenden Betrieb ist das nicht so. Da muss man - sehr kurzfristig noch dazu - Kunden absagen. Je nach Betrieb kann das zu massiven finanziellen Ausfällen führen.

      Geld vor Kind? Wenn Existenzen dran hängen, auf jeden Fall. Besonders in der heutigen Zeit geht es vielen Betrieben nicht rosig, da finde ich Deine Herangehensweise äußerst naiv.

      • (15) 22.10.18 - 17:40

        #pro. Ganz deiner Meinung

        Geld vor Kind? Wenn Existenzen dran hängen, auf jeden Fall
        ------

        Dankeschön!!! Mal jemand, der über den eigenen, winzigen Tellerrand rausschaut!
        Auch mögliche Mitarbeiter und deren Existenz können da mit dranhängen. Und die haben z. T. Familien mit Kindern! Die kleinen Betriebe müssen sich schon ganz schön was einfallen und gefallen lassen, damit es rund läuft. Schließlich wollen alle am Monatsende ihr Gehalt haben - egal, ob Aufträge da waren und ausgeführt werden konnten, ob der Kunde fristgerecht gezahlt hat oder sonstige Probleme auftraten.

        (17) 22.10.18 - 20:29

        S. Antwort 13.

    (18) 22.10.18 - 18:06

    Dann geht also Geld vor Kind?
    -----

    Kommt drauf an. Wir kennen die Situation bei ihnen ja nicht. Wenn's ganz ungleich ist finanziell, dann geht Existenz womöglich vor Kind - ja.

    Er hat sein Kind eben einfach "als Termin" geplant.
    -----
    Wenn er ein krankes Kind im Voraus als Termine verplanen kann, dann prima. Hat er Glück gehabt in seinem Leben. Die meisten Kinder werden aber leider ohne Vorankündigung krank. Ich schrieb bereits, dass z. b. geplante OPs o. ä. durchaus auch vom selbständigen Part übernommen werden in meinem Freundeskreis. du tust ja so, als würde der Vater sich überhaupt nicht kümmern. Ich lese hier lediglich von nicht angekündigten Krankheitstagen und nicht vom Schwimmkurs oder sonstigen Aktivitäten, aus denen sich ein Elternteil komplett raushält. Du verallgemeinerst aus irgendwelchen Gründen (wird da bei dir was angetriggert?) und bleibst nicht bei dem Thema Krankheit des Kindes.

    Vielleicht hast du ein anderes Umfeld als ich. Die Selbständigen, die ich kenne, arbeiten in der Tat meist selbst und ständig. Selbst Urlaub wird nicht immer die üblichen 6 Wochen pro Jahr genommen oder wurde hier und dort schon mal kurzfristig verschoben, weil es gravierende Probleme im Betrieb gab, die die Anwesenheit des Inhabers oder er Inhaberin verlangte.

    Ich denke, beurteilen kann das nur jemand, der wirklich selbständig ist und niemand von außen. Jeder Betrieb ist anders, jeder Chef oder Chefin unterschiedlich, die regionalen Unterschiede, die Branche, die Konkurrenz usw. usf.

    (19) 22.10.18 - 18:07

    Laß sein, ich hab mir hier bei Urbia auch schon die Finger wund geschrieben. Es wird so lange rumkonstruiert, bis der alleinverdienende Vater mit fünf Angestellten sofort die Bude dichtmachen muß, wenn er auch nur einmal mit Junior zum Arzt geht. Hat keinen Zweck. 🙄 Ich frag mich immer, was passiert, wenn Mama morgen vom Bus überfahren wird. Müssen die Kinder dann ins Heim?

    • (20) 22.10.18 - 18:32

      Ich frag mich immer, was passiert, wenn Mama morgen vom Bus überfahren wird. Müssen die Kinder dann ins Heim?
      ------

      witzig......und du klagst über "rumkonstruieren", während du dir hier die Finger wund geschrieben hast? Mehr Übertreibungen gibt es wohl kaum.

      Wir reden hier von einigen Tagen, die das Kind krank ist. NIRGENDS schreibt die TE bisher, dass sich der Vater ansonsten nicht kümmert. Weder dass er nicht mit dem Kind zum Arzt, zum Schwimmkurs oder zur Kita-Veranstaltung geht. Das wissen wir nicht - zumindest die meisten hier.
      ich bin immer wieder erstaunt, was manche User hier alles aus einem Ausgangstext herauslesen können.....

      (21) 22.10.18 - 20:32

      Vermutlich. 🤷‍♀️

      Ich kenne eben Menschen, die beweisen, dass das geht. Zumindest so, dass man sich abwechseln kann.

      Vor allem: wenn der Angestellte eines solchen unabkömmlichen Selbständigen sich kindkrank meldet, hat der Selbständige (=Arbeitgeber) genau das gleiche Problem, er muss ggf. einen Termin verschieben. Das sieht nur irgendwie keiner.

      LG

      • (22) 23.10.18 - 00:06

        So sieht's aus! Was hab ich schon alles für Konferenzen absagen müssen, darunter eine mit internationalen Teilnehmern, die extra dafür angereist waren, weil ein Kind krank war. Mein Mann ist IT-Leiter eines großen Unternehmens, da hat der Chef schon (zähneknirschend!) lernen müssen, daß moderne Zeiten hereingebrochen sind, weil mein Mann sieben Monate Elternzeit genommen hat. Der traut sich nicht mal mehr zu zucken, wenn sich mein Mann kindkrank meldet.

        Und zur "Man(n) verliert aber Geld"-Fraktion: mein Mann ist in der PKV. Das bedeutet: AN-und AG-Anteil mußten von ihm während der Elternzeit voll bezahlt werden. Er bekommt weder Lohn noch einen Ausgleich während er kindkrank gemeldet ist. Aufgrund seiner Position verdient er das Doppelte von mir. Das bedeutet: während EZ und während kindkrank verloren und verlieren wir tausende Euro. Ist uns (und vor allem meinem Mann) vollkommen wurscht. Denn Kind geht immer vor Geld. Mein Mann sagt, es seien genauso seine Kinder (wir haben Zwillinge), er sei genauso Elternteil. In guten und in schlechten Zeiten. Er möchte seine Kinder auch umsorgen und trösten, wenn es ihnen schlecht geht, er möchte auch Gespräche mit der Krippenleiterin und dem Kinderarzt führen. Das alles ist so viel wichtiger, als die Arbeit je sein könnte. Er begreife nicht, so sagt er, weshalb andere Väter nicht wie Löwen um dieses Privileg kämpfen.

        Zum Thema selbstständig: alle in meiner Familie, außer meiner Schwester und mir, führen eigene Unternehmen im kleinen und mittelständischen Bereich. Von der Großmutter bis zum Cousin. Ich kenne alle angesprochenen Schwierigkeiten und weiß, daß es Lösungen gibt. Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.

        • (23) 23.10.18 - 00:29

          Wenn ihr euch das leisten könnt, regelmäßig auf tausende! von Euros zu verzichten/diese zu verlieren, dann kann man euch nur recht herzlich gratulieren. Ich denke aber doch, dass es dem Großteil der Elternschaften da leider anders geht. Und das hat in den meisten Fällen rein gar nichts mit mangelndem Interesse am Leben der Kinder zu tun.

          (24) 23.10.18 - 11:07

          Das bedeutet: während EZ und während kindkrank verloren und verlieren wir tausende Euro.


          so überheblich können nur Menschen sein, denen die sonne aus dem A**** scheint. Dein Mann verdient über der Versicherungspflichtgrenze. Ihr seid außerdem beide angestellt und nicht selbständig (tragt somit nicht das Risiko von Selbständigen und Freiberuflern). Um järhlich auf t a u s e n d e von Euro verzichten zu können, muss man sich erstmal verdienen. Wenn ihr so viel übrig habt, womit andere Familien womöglich mehrere Monate über die runden kommen müssen, dann Glückwunsch.

          • (25) 23.10.18 - 11:30

            Was wird das hier? Besserverdienendenbashing? Schon mal überlegt, daß wir eventuell Ausgaben haben, die andere nicht stemmen müssen? Z.B. weil Ämter sie bei anderen übernehmen? Stichwort 2x Extremfrühchen, Stichwort krebskranker Vater mit PKV und Null Einkommen, Stichwort verarmte Schwiegereltern. Soll ich weitermachen? Also nicht so hochnäsig, wenn ich bitten darf. Die Elternzeit meines Mannes konnten wir uns eigentlich _nicht_ leisten. Aber wo ein Wille, da ein Weg (eisern sparen, Nudeln sind auch lecker, wozu gibt's Überziehungskredite und Kreditkarten aller Art, Mittags reicht auch Stulle).

            Ich bin ziemlich sicher: ganz viele Väter sagen allzu schnell 'geht nicht' anstatt sich mal ne Excel-Tabelle zu basteln und wirklich nachzurechnen.

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