trennung auszug, es wird ernst und ist es so richtig

    • (1) 22.10.18 - 21:27
      fragt die ratlose

      hallo ihr lieben,

      ich liebe meinen mann schon lange nicht mehr und ich habe ihm das auch mehrfach versucht klar zu machen. er scheint in dieser hinsicht taub zu sein, denn seit jahren bemüht er sich ohne unterlass und fängt sich doch immer einen korb ein.

      es sind viele dinge passiert. aber der grund dafür, dass die liebe auszog war sein cholerisches verhalten. er hat die kleinen kinder angeschrieben und keiner kann ihm was recht machen.

      er ist gut aufgestellt finanziell und muss nicht viel dafür tun, macht er auch nicht. er ist zu hause, ich arbeite teilzeit und irgendwie geht immer was kaputt.. das bad ist uralt und er sitzt auf seinem geld. er hat keinen bedarf es sich und seiner familie schön und etwas angenehmer zu machen. man braucht das alles nicht. konsum ist in seinen augen falsch.

      puh. soviel zu ihm. nun wäre ich natürlich gerne mit den kindern im haus geblieben, er will mir das haus aber nicht geben, bzw. reicht der zugewinn nicht aus um es auszulösen. es ist auch ein riesiger kasten und wie gesagt nicht auf dem neuesten stand. er sagt er würde dran hängen und so könnten ihn die kinder wenigstens besuchen. also ziehe ich jetzt aus. ich habe wirklich angst. ich möchte gerne schön wohnen und die meisten sachen hier sind so uncharmant. ich mag dachgeschosse z.b.
      nun hätte ich ein angebot, ganz cool, perfekt geschnitten, bezahlbar, aber eben erdgeschoss. es ist immer irgendein haken dran. oder die wohung ist zu weit weg damit die kinder ihren vater mal eben besuchen können.
      es ist echt schwer. schon allein, dass ich, die arbeiten geht und die kinder fast immer betreut ausziehe, irgendwie finde ich auch nichts wo ich mich so richtig auch auf den auszug freuen könnte.

      mögt ihr mir mal von euren erlebnissen, gedanken oder was auch immer erzählen?

      lg

      • Klingt etwas zynisch...sorry... Aber wenn das deine einzigen Sorgen sind..

        Du sitzt also schon längervin einem etwas runtergekommenen großen Schuppen, der einen Renovierungsstau hat. Trotzdem würdest du irgendwie da drinnen wohnen bleiben wollen? Glaube ich nicht! Es klingt eher danach als würde es dich nur ärgern, weil du gehst und er den leichteren Part dahingehend hat.

        Warum willst du überhaupt jetzt ausziehen, wenn du überall ein Haar in der Suppe findest? Dann warte doch bs du die charmante, bezahlbare Dachgeschosswohnung in der unmittelbaren Nähe gefunden hast. Du hast so lange mit dercTrennung gehadert, da kommts auf x Monate mehr oder weniger vielleicht auch nicht mehr an. So groß scheint deine Not nicht zu sein.

        Ich weiß von mir und von Freunden, dass nach beschlossener Trennung die Monate bis zum Auszug mehr und mehr belasteten. Ich war froh, nach 3 Monaten endlich ausziehen zu können. Ich habe in 200 qm Neubau gewohnt und mich sehr vdrkleinert. Die Gegend war mir wichtig und der allgemeine Zustand der Wohnung, des Bades etc. Und bezahlbar musste es sein. Ansonsten habe ich mich auf den Neuanfang gefreut. Neue Einrichtung, neue Deko etc. Ich bin mit 2 Kleinmöbeln und einer Tischlampe sowie einer Handvoll Dekostücken, an denen mein Herz hing, gegangen.

        Und ähnlich ging es Freunden. Wenn die Fronten geklärst waren, war der Auszug eine Erlösung. Es haben auch manche räumlich Abstriche gemacht, weil Wohnungen hier teuer oder rar sind. Umziehen kann man irgendwann noch immer.

        Ich finde, du hast Luxusprobleme, wenn du nicht schleunigst von einem lange ungeliebten cholerischen Geizkragen wegkommen willst. Zumal die Kinder auch noch direkt betroffen sind.

        Aber jeder hat andefe Prioritäten in seinem Leben.

        • (3) 23.10.18 - 12:05

          Hallo

          ich verstehe Deine Antwort gut und bin dankbar dafür. Ja ich war lange schwach, habe depressive Episoden hinter mit und bislang einfach nicht die Kraft.

          Ich brauchte diese Zeit einfach um auch stark für die Kinder sein zu können wenn ich es dann alleine mache.
          Der Vater hat sich was die cholerischen Anfälle betrifft wirklich gebessert auch wenn es nicht ganz weg ist. Die Sparsamkeit ist geblieben.. Ich habe uns Chancen gegeben auch weil ich weiß wie sehr Kinder beide Elternteile brauchen auch wenn diese nicht perfekt sind und sie hängen am Vater auch wenn sie an mir noch mehr hängen!

          Du hast mir Mut gemacht. Danke dafür!

          • (4) 23.10.18 - 12:28

            Wenn du jetzt die Kraft und Entschlossenheit hast, dann wird es richtig sein. Wohnung etc. sind doch nur Äußerlichkeiten, die man später noch ändern/anpassen kann. die Rahmenbedingungen müssen m. E. erst einmal stimmen. Und Zeit sich neu zu sortieren am neuen Standort braucht es auch für dich und die Kinder.

            Ich hatte immer mehr Beklemmungen in dem gemeinsamen Haus. Man sitzt abends noch zusammen (notgedrungen, wo soll einer auch ständig hin?), lebt weitestgehend den normalen Alltag obwohl nichts mehr normal/gewohnt ist, die WE fand ich besonders anstrengend, wenn ich nichts in der neuen Wohnung zu erledigen hatte, dazu die Fragen in meinem Kopf: Über was redet man nun noch? Wie verabschiedet man sich am letzten gemeinsamen Tag...... ?

            Als ich endlich raus war, konnte ich frei atmen. Es war einfach nur noch so als habe mir irgendwas vorher mehr und mehr die Luft abgeschnürt. Heute denke ich: Das war die beste Entscheidung der vergangenen 10 Jahre!

      oder die wohung ist zu weit weg damit die kinder ihren vater mal eben besuchen können.

      ich glaube du siehst das falsch. Dein Mann hat mit dir gemeinsam das Sorgerecht und du kannst nicht einfach so wegziehen und die Kinder mitnehmen. Wenn du wegziehst, dann musst du ihm die Kinder bringen und holen, wenn er sie betreut. Der Lebensmittelpunkt der Kinder ist euer Haus!

      Du hast Luxusprobleme und du wirst dich noch wundern, wenn du in der Realität angekommen ist, wie schwer es sein kann, alleinerziehend zu sein.

      • Naja der KV scheint ja mit den Plänen der TE einverstanden. Dann ist der Lebensmittelpubkt der Kinder bei der TE in der neuen Wohnung, der KV übt die Umgönge aus und muss holen, bringen und trägt die Fahrtkosten.

        • (7) 23.10.18 - 12:08

          danke!

          ich würde dennoch die fußläufige Distanz bevorzugen.
          Kann natürlich sein, dass er irgendwann weg zieht. Denn das Haus wird ziemlich leer werden, nicht nur 3 Personen weniger sondern auch die Hälfte der Möbel. Wie ich ihn kenne wird er aufgrund seiner Sparsamkeit kein gemütliches Heim daraus machen, was sehr schade ist.

          LG

      (8) 23.10.18 - 12:01

      Hallo,

      es ist immer wieder erstaunlich was für Kommentare der ein oder andere so hinterlassen.

      Ich weiß ja nicht, ob der Lebensmittelpunkt tatsächlich an einer Immobilie hängt oder an Menschen aus Fleisch und Blut in diesem Fall den Eltern?? Natürlich ist man an ein Haus gewöhnt aber wenn die Kinder ihren Vater innerhalb von 3 MInuten zu Fuß besuchen können ist das doch super! Wenn sie dies wollen. Heute gab es beispielsweise schon wieder mehrfache Beschwerden über den Vater. Soviel dazu. Ich habe auch nicht vor in eine andere Stadt zu ziehen, aber bei 5 km ist es eben nicht so einfach mal eben rüber zu gehen.

      LG

(9) 23.10.18 - 16:57

Hallo, ich würde mir das mit der fußläufigen Entfernung zum KV noch überlegen.

Wir haben das jetzt so und mein Sohn fährt öfter mal rüber zum Zocken und Fernsehen, ich bin nicht glücklich darüber.

Er nimmt natürlich nicht die Vokabeln mit, die er eigentlich in der Zeit lernen sollte.

Ein paar km dazwischen sind nicht immer sooo schlecht.

Viel Erfolg bei der Wohnungssuche!

Top Diskussionen anzeigen