Ich brauche Euren Rat!

    • (1) 01.11.18 - 09:12

      Guten Morgen!#winke

      schon seit dem ich meinen Mann kennenlernte war es immer schwierig mit uns. Erst konnte er sich nicht für mich entscheiden, dann hat er mich ein paar mal, auch bei schwerwiegenden Dingen, angelogen und jobmäßig hat er immer nur Mindestlohn verdient. Er machte den Job aber mit Leidenschaft und auch Ehrenamtlich nebenbei, wir kamen mit unserem Geld irgendwie klar und darum hab ich auch alles jahrelang so mitgemacht.
      Leider können wir keine einen Kinder bekommen und haben uns vor ein paar Jahren entschieden Pflegeeltern zu werden. Vor einer Woche kam der Anruf, dass es ein Kind für uns gibt. Gleichzeitig hat mein Mann auch seinen Job gewechselt, das hat er schon ein paar mal versucht, aber immer nach kurzer Zeit wieder aufgegeben. Diesmal hat er schon über einen Monat durchgehalten. Ich sagte ihm noch wie stolz ich bin und wie sehr mich seine Arbeitssituation wirklich belastet hat. Es ist schwer, wenn nur ein Partner alle Verantwortung übernimmt und der Andere benimmt sich wie ein kleiner Teenager. Gestern eröffnete er mir nun, dass er den Job nicht weitermacht. Er hatte mir versprocher, dass er sich erst etwas anderes sucht, ehe er das macht. Das könne er aber doch nicht, weil er so eine leichte Unruhe verspüre.

      Ich habe das Gefühl, dass er mich und meine Ängste gar nicht sieht. Er kann auch schlecht auf mich eingehen. Wenn ich weine oder unruhig bin, weiß er dass er mich nur mal in den Arm nehmen müsste und es wäre besser und wenn ich mal sauer werde müsste er einfach mal mit mir reden. Was macht er? ER ist kalt und es interessiert ihn nicht und wenn ich sauer bin wird er es erst recht. Wenn wir finanziell gut da stehen und alles entspannter ist, ist er der vorzeige Ehemann. Wir können dann auch streiten, ohne das ich Angst habe, dass er gleich flüchtet. Wir lachen dann und verbringen gern unsere Freizeit zusammen und auch mit Freunden. Also es ist nicht alles schlecht.

      Da er jetzt mit seiner Entscheidung dafür sorgt, dass wir kein Pflegekind aufnehmen können, obwohl wir so kurz davor sind macht alles irgendwie total kaputt. Ich weiß einfach nicht mehr, ob ich noch an unsere Ehe glauben soll.

      Das Haus gehört mir, er ist dann mit eingezogen. Also würde er gehen müssen, er will aber nicht...

      Vielen Dank schon mal fürs lesen und vielleicht fällt ja jemandem etwas ein...#danke

      herbst 2016

      • (2) 01.11.18 - 09:20

        Also Du verdienst Euren Lebensunterhalt? Warum könnt Ihr jetzt kein Pflegekind aufnehmen? Ist doch eigentlich ideal, wenn Dein Mann jetzt zu Hause ist und sich voll auf das Kind konzentrieren kann.

        • (3) 01.11.18 - 10:03

          Ich finde es für das Kind nicht ideal, wenn es in eine Pflegefamilie kommt, in der die Elternbeziehung nicht stimmt.
          Schließlich gibt es einen Grund, warum es nicht bei den eigenen Eltern aufwächst.
          Es kommt dann vom Regen in die Traufe.

          @TE: klärt das zwischen Euch bevor ihr gemeinsam die Verantwortung für ein Kind übernehmt!
          Wenn Du zu große Differenzen zwischen Euch siehst, dann trenn Dich von Deinem Mann.
          Vielleicht findest Du dann einen geeigneten Partner, mit dem Du auf einer Wellenlänge bist, und dan klappt es auch mit dem Pflegekind.

          Alles Gute!

          • (5) 01.11.18 - 14:35

            Da hast Du sicherlich Recht, dass ein Pflegekind besondere Stabilität braucht. Aber die Beziehung der TE und ihres Mannes war genau das ja offensichtlich noch nie. Insofern ist da ja grad kein Unterschied zu früher. Außer vielleicht, dass es det TE jetzt endlich so richtig bewusst wird, undsie Angst hat, noch eine dritte Person da rein zu ziehen.

            • (6) 01.11.18 - 15:20

              Das ist gut, dass es der Te bewusst wird und sie keine dritte Person da reinziehen will.
              Diese Kinder, die schon viel Leid in ihrem kurzen Leben erfahren mussten, sollten wirklich in eine stabile Familie vermittelt werden!
              Für das Elternpaar stellt dieses Kind auch eine neue und große Aufgabe dar, deren Beziehung wird dadurch auch nicht besser.
              Wenn der Mann im Job nicht belastbar ist und ihm schnell Alles zuviel wird, dann viel Spass mit einem 24 Std Kinder Job!

        (7) 01.11.18 - 10:39

        Wir beiden verdienen unseren Lebensunterhalt. Ich verdiene aber mehr und gehe in TZ und ins Homeoffice. Darum wäre es sehr gut, wenn er den Rest sichert. Mir ist wichtig, das Geld nicht zum Problem werden kann. Das Pflegegeld ist ja auch nichts, wo man reich werden kann...

    Er will aber nicht.....

    Irgendwie ein Schlüsselsatz oder? Er hat kein Durchhaltevermögen beim Job, kommt ein Lüftchen schmeisst er hin, fühlt sich scheinbar nicht verantwortlich seinen Teil zur Existenzsicherung mitzutragen, eigene Bequemlichkeit und eigenes Befinden stehen bei ihm vermutlich sehr weit oben in seiner Bedürfnisliste.

    So wie du ihn beschreibst, und eure Konflikte, wäre es nicht das optimale Umfeld für ein Kind, insofern ist es objektiv betrachtet wahrscheinlich besser, wenn es nun doch nicht klappt.

    Kinderwunsch ist immer so eine Sache, eigene Bedürfnisse, Sehnsucht, gegenüber dem was das Kind benötigt. Vielleicht seid ihr nicht in der richtigen Konstellation für ein Kind? Weder für ein eigenes noch für ein Pflegekind?
    Vielleicht ist es wirklich für dich Zeit für einen Neuanfang und für ein Sortieren deines Lebens um dann später, mit geeigneten Vorzeichen und anderem Mann ein Kind grosszuziehen?

    • Danke für deine Antwort. Erst wenn man es aufschreibt merkt man, wie klar es doch eigentlich ist. Da ich schon ein bisschen älter bin wird es zwar mit einem Kind nicht mehr klappen, aber da das für mich schon lange zur Diskussion steht und ich eh nicht mehr mit dem Anruf des Jugendamtes gerechnet habe wird es nicht so schlimm sich damit abzufinden.

Hallo...
Wieso könnt ihr das Pflegekind jetzt nicht kennenlernen und aufnehmen? Eure Finanzen werden nicht nochmal überprüft und im Zweifel wirst du alleinerziehend sein. Trennung kann immer passieren ob mit Pflegekind, leiblichen kind oder keinem kind.

Dein Partner ist übrigens ein dümmliches Arschloch.

  • Es geht ja aber nicht nur darum, dass die TE das Pflegekind bekommt und sich damit ihren Wunsch erfüllt, sondern auch um das Pflegekind, dass in ein stabiles Umfeld kommen sollte, oder?! Klar, Trennungen können immer passieren, und man steckt nie drin, in diesem Fall weiß man es aber ja schon vorher.

    • Das stimmt natürlich. Ziemlich ungünstig für die Aufnahme eines Pflegekindes. Allerdings sollte die te schon mal jetzt aufwachen.

      Ein Pflegekind kann sie auch alleine aufnehmen.

(13) 01.11.18 - 09:53

Nach welchen Kriterien werden eigentlich Pflegeeltern ausgesucht, frage ich mich, wenn ich sowas lese? Außerdem, soweit ich informiert bin, bekommt man doch für ein Pflegekind Geld für die Betreuung und Versorgung. Reicht das nicht zusammen mit Deinem Einkommen? Ist doch eh besser, wenn Dein Mann dann Zuhause ist, oder wie habt Ihr Euch das vorgestellt mit fremdem Kind im Haus und beide gehen arbeiten? Das Kind kommt wahrscheinlich aus traumatisierenden Verhältnissen und braucht anfangs zumindest die ersten Wochen 24-Stunden-Betreuung, bis es sich eingewöhnt hat bei Euch.

  • (14) 01.11.18 - 10:29

    Vielen Dank erstmal für deine Rückmeldung. Mit dem Jugendamt war alles geklärt. Ich habe eine Stelle im Homeoffice und wollte eventuelle Geldprobleme umgehen, damit wir in der Hinsicht sicher sind. Das braucht nämlich auch kein Kind. Für die Eingewöhnung war Elternzeit geplant.

    Geld bekommt man für ein Pflegekind. Aber dieses Geld dient ja nicht als unser Einkommen, sondern ist für das Kind (Essen, Trinken, wohnen, Freizeit, Kleidung usw.)

Hallo,

so schlimm das auch ist, mit diesem Mann solltest du dein Leben nicht weiter verplempern.
Scheinbar stehen seine Bedürfnisse grundsätzlich an erster Stelle und dann erst kommen weit abgeschlagen deine.
Und ich finde auch, dass ihr bei eurer derzeitigen Partnerschaftssituation kein Pflegekind aufnehmen solltet.

Alles Gute

Nici

(17) 01.11.18 - 10:23

Darum geht es dir zwar nicht, aber ich bin überrascht das man scheinbar nicht viele Voraussetzungen braucht um ein Pflegekind zu bekommen.

Mein Tip: lass das mit einem Pflegekind - jetzt und in Zukunft.
Würde dein Mann diese Veränderung überhaupt durchhalten? Da scheint er ja keins zu haben. Verantwortung übernehmen, auch wenn es schwierig wird?
Das macht den Eindruck als sei eure Beziehung (vor allem er) absolut nicht dafür gemacht. Tut das euch und vor allem dem Kind nicht an. Das kommt nicht aus Jux und Dollerei zu euch.

  • (18) 01.11.18 - 10:32

    Es ist ja nett, das man einfach so auf Grund eines Textes eine Eignung feststellen kann. Ich fühle mich durchaus geeignet und es war ein langer Weg bis hier her. Wir haben sehr viel tun müssen und werden es auch weiterhin. Ich glaube wir sind besser vorbereitet als Menschen, die einfach Eltern werden. Wir müssen im Vorfeld Seminare Besuchen und zu vielen Themen Lehrgänge usw. Das würde Eltern sonst auch nicht schaden.

    • (19) 01.11.18 - 11:15

      Die Lehrgänge haben „normale“ Eltern nicht (auch wenn es bei einigen sicher nötig wäre), weil sie ihr eigenes Kind erziehen, es von Anfang an haben, nicht eins bekommen was traumatisches erlebt hat (u.a. Das es weg von den eigentlichen Eltern kommt).

      Jeder Kreditnehmer muss einen Job nachweisen den er längerfristig hat. Natürlich auch wegen des Einkommens, aber auch um zu beweisen, das man da längerfristige Verantwortung eingehen kann und beständig ist. Und d geht es um Geld und nicht ein Pflegekind.

"Darum geht es dir zwar nicht, aber ich bin überrascht das man scheinbar nicht viele Voraussetzungen braucht um ein Pflegekind zu bekommen."

Das ist käse und kannst du garnicht beurteilen

Einkommensverhältnisse, Gesundheit und lebensberichte müssen passen, ebenso gibt es einige Gespräche, hausbesuche, Seminare.
Fakt ist und bleibt aber das man Menschen immer nur vor den Kopf schauen kann. Nachdem man ein Pflegekind vermittelt hat finden stetig Hausbesuche und Hilfeplan Gespräche statt.
Es ist natürlich nicht das Anliegen solch ein kind zu irgend welchen x beliebigen Leuten zu packen die völlig ungeeignet sind.

  • Danke! Wir haben schon in mehreren Landkreisen dieses Prozedere durch, wenn man sich in fremden Landkreisen bewirbt, wird nämlich alles nochmals geprüft und wir scheinen wohl doch nicht so einen schlechten Eindruck hinterlassen zu haben, wenn wir in 3 Landkreisen, in denen wir uns beworben haben auch aufgenommen wurden.:-D

(22) 01.11.18 - 12:39

Ich sehe die Problematik sowohl in der Einkommensituation, da Dein Mann scheinbar etwas unzuverlässig ist, wie auch in der emotionalen Kompetenz Deines Mannes. Wenn er sich nach jahrelanger Beziehung nicht in der Lage sieht, Deine Ängste und Wünsche zu erfassen, wird er sich bei einem Pflegekind voraussichtlich ähnlich schwer tun, oder? Da werden höchstwahrscheinlich auch diverse Seminare nicht besonders förderlich sein.

Ich verstehe Deinen Wunsch durchaus, doch die Frage ist, ob Du Dir und dem Pflegekind damit wirklich einen Gefallen tust.

  • (23) 01.11.18 - 14:18

    Vielen Dank für die vielen Rückmeldungen, ihr habt mir geholfen die Dinge klarer zu sehen. Ich werde noch einmal mit meinem Mann sprechen, so wie es aussieht hat ein drüber schlafen seinen Verstand doch einmal geweckt. Mal sehen. Aber keine Sorge, ich bin mir meiner Verantwortung sehr bewusst und werde keine Entscheidung treffen die zum Nachteil eines unschuldigen Kindes wäre, das wie ich finde schon viel zu viel erlebt hat in dem kurzen Leben.

(24) 01.11.18 - 15:04

Wenn ich weine oder unruhig bin, weiß er dass er mich nur mal in den Arm nehmen müsste und es wäre besser und wenn ich mal sauer werde müsste er einfach mal mit mir reden. Was macht er? ER ist kalt und es interessiert ihn nicht und wenn ich sauer bin wird er es erst recht. Wenn wir finanziell gut da stehen und alles entspannter ist, ist er der vorzeige Ehemann.

Es wäre natürlich nett, wenn der Ehepartner die eigenen Unzulänglichkeiten einfach auffangen würde. Aber da tut ihr euch doch beide offensichtlich schwer. Du tust dir sehr schwer zu akzeptieren, dass er Mindestlohn verdient, und er tut sich schwer dir gegenüber empathisch zu sein und deine Unruhe mit einer Umarmung zu beenden.

Wenn du sauer bist, dann wird er bockig. Typisch rebellische Reaktion. Das würden auch viele andere Männer wahrscheinlich so machen.

Ich finde eure Beziehung ehrlich gesagt, nicht stabil genug, dass da so ein Sorgenkind noch aufgefangen werden könnte - ihr könnt euch ja schon gegenseitig nicht auffangen. Das Pflegekind wäre eine enorme Belastung für euch. Wer hat denn damals entschieden, ein Pflegekind aufzunehmen, und aus welchen Gründen?

Bevor ihr euch nun auch noch trennt, macht doch eine Paartherapie. Dann wirst du deine Anteile erkennen, die zum Scheitern der Beziehung, bzw. zum Stress in der Beziehung beitragen. Man denkt immer der andere sei an allem schuld, es sind aber (fast) immer beide! Und das würde sich wahrscheinlich auch in einer neuen Beziehung wiederholen.

(25) 02.11.18 - 11:07

Eure allgemeine wirtschaftlich Situation wurde hier ja schon mehrfach bewertet (obwohl keiner Eure absoluten Zahlen kennt).
Das Jugendamt traut Euch das zu. Das ist erst einmal ausschlaggebend.

Viel eher würde mich an Deiner Stelle interessieren, wie Eure Zukunft aussehen kann?
Ist er der Richtige?
Hast Du Achtung und Respekt vor ihm als Mensch?
Welche Eigenschaften sind es die ihn ausmachen?
Ist das was Du bei ihm vermisst tolerierbar für Dich?
Vertraust und glaubst Du ihm, obwohl er ein Versprechen gebrochen hat?
Vielleicht war das Kind ein Herzenswunsch von Dir und er "nur" Mittel zum Zweck?

Auch die Rolle des Kindes bei Euch als Paar würde ich bedenken.
Willst Du Dich um jemanden kümmern?
Werte weitergeben - wenn ja, welche Werte sind das?
Willst Du "Familie" haben und sein? Was wenn Dein Partner da dann nicht mitmacht oder nicht "anwesend" ist? Wenn es das Gefühl Familie nicht mehr gibt?
Gehst Du mit dem Kind auch allein durch dick und dünn?

Im Moment klingt es so für mich, als ob Du hoffst daß er sich ändert. Stell Dir vor, ich würde das von Dir erwarten, daß Du Dich änderst?
Der eine kann's der andere nicht, der ein will's und kann nicht, der andere kann und will nicht etc...
Darauf zu bauen macht wenig Sinn.
Geh' lieber davon aus, daß er die nächsten Jahre so bleibt wie er ist, ist er dann immer noch der Richtige für Dich, kannst Du ihn so lieben, wie er jetzt gerade ist? Und Dir vorstellen, daß Du diese Liebe in 5 oder 10 Jahren immer noch in gleicher Weise empfinden kannst?

Kinder sind ein Gradmesser und eine Belastungsprobe für jede Beziehung und jeder hat da seine eigene Wahrnehmung und Belastungsgrenze. Hier eine Vorhersage zu treffen ist fast unmöglich. Jedoch behaupte ich, daß Kinder sehr feinfühlig Beziehungskonflikte wahrnehmen und dann entweder zu den ihren machen, oder den Eltern jeden Tag vor Augen führen.
WAS da passiert ist erst mal nicht so wichtig. Wichtig ist vor allem WIE Ihr dann damit umgeht. Gibt es eine offene Kommunikation, kann der jeweils andere auch mal einen Schritte zurück oder nach vorne gehen usw.

Ich finde es übrigens sehr gut von Dir, daß Du Dir Gedanken machst, denn die meisten stolpern einfach so in Richtung Familie. (ich bin übrigens auch so hineingestolpert und konnte mit Anfang 20 gerade mal so meinen Namen richtig schreiben, viel mehr wusste ich nicht vom Leben ;-))

Naja Du weißt im Grunde vermutlich schon, warum Du uns geschrieben hast. Das Kind steht an und Du hinterfragst Deine Beziehung. Lass Dir Zeit und schau genau hin, vor allem dahin, wo es unklar ist. Bisher konntest Du ausweichen, jetzt ist es Zeit die Komfortzone zu verlassen und den Finger in die Wunde zu legen. Was passiert da genau zwischen Euch. Wer hat welche Rolle und wie belastbar ist Eure Beziehung (auch ohne Kind)
Und vor allem, ist es das, was Du Dir vorgestellt/ gewünscht hast?

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