Mein Familie wertschätzt mich nicht - was soll ich nur tun?

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich einmal eine Frage, die mir sehr auf dem Herzen liegt. Dafür muss ich allerdings etwas ausholen und hoffe, ich langweile euch nicht mit meiner Geschichte.

Ich bin 35 Jahre, verheiratet und Mutter von drei Kinder *2009, 2012, 2018. Meinen Mann lernte ich vor zehn Jahren kennen und lieben.

Schon bevor ich ihn kannte, arbeitete ich freiberuflich bei einem kleinen Verlag, der "schnulzige Liebesromane" veröffentlich ;)
Ich schreibe für mein Leben gerne, fühle mich dabei frei und ja, beinahe wie ein anderer Mensch. Jedoch unter einem Pseudonym, da ich von Natur aus ein sehr scheuer und zurückhaltender Mensch bin, der einfach nicht möchte das Leute die ich im "wahren Leben" kenne wissen, was ich schreibe. Mein Mann wusste das und erst nach 7 gemeinsamen Jahren "durfte" er überhaupt etwas von mir wissentlich lesen. Vorher kannte er nicht einmal mein Pseudonym. Ich schämte mich irgendwie für meine große Leidenschaft, da nicht jeder derartige Literatur mag und fürchtete dafür verspottet zu werden.

Nun passierte es vor zwei Jahren, dass mein Mann mein Pseudonym einer meiner engsten Freundinnen hinter meinem Rücken verraten hatte. Obwohl er genau wusste, dass ich das auf gar keinen Fall möchte. Er hatte in meinem Beisein! ihr einen Link zu meinen Büchern geschickte. Ich fragte mich an dem Tag noch, warum die beiden sich so verschwörerisch angrinsen. Im Leben wäre ich nicht darauf gekommen! Umso mehr bin ich aus allen Wolken wollen.

Erfahren habe ich es erst drei Wochen später durch Zufall, weil die Nachricht noch auf seinem Handy war. Es war reiner Zufall das ich sie entdeckt hatte. Er hatte nicht einmal den Schneid es mir selbst zu sagen! Es folgte ein fürchterlicher Streit, in welchem ich nur schrie und weinte. Von Trennung und Selbstmord sprach. Er beteuerte das es ihm leid täte und er nicht wüsste, weswegen er das getan hätte. Ich warf und werfe ihm bis heute vor das es ihm wichtiger sei Fremde zu beeindrucken, als die Geheimnisse seiner eigenen Frau zu bewahren. Was das für eine Art von Liebe wäre, mir etwas zu nehmen, woran er keinerlei Rechte hatte. Er behauptet er sei so stolz auf mich und habe nur gewollt das auch andere wissen, wie gut ich schreibe und was für schöne Geschichten dabei herauskommen. Doch das war es nicht, was ICH wollte. Bis heute kann ich ihm das nicht verzeihen und es hat ehrlich gesagt meine Liebe zu ihm geschmälert. Mein Herz war gebrochen und mein Vertrauen zu dem Menschen, den ich am meisten liebte zerstört. Ich dachte ernsthaft über eine Trennung nach, doch gutmütig wie ich bin, habe ich mich irgendwie zusammen gerissen und versucht weiter zu machen wie bisher.

Manchmal habe ich das Gefühl es zählt immer nur was andere wollen. Er wollte es mit der Welt teilen, doch dies war nicht mein Wunsch. Er hat etwas zerstört, woran er kein Recht hat, denn seitdem fehlt mir die Muße zum schreiben. Er hat mir damit etwas sehr wichtiges genommen, was unwiederbringlich ist. Das kann ich ihm nicht verzeihen und es überschattet unser Familienleben.

Nun war gestern Halloween und ich habe alles allein organisiert. Er hatte es einfach vergessen, obwohl die Kinder seit gefühlt drei Wochen von nichts anderem mehr sprechen. Ich habe also alles besorgt, gekocht, vorbereitet und ihm am Abend auch gesagt, dass es mir zu wenig ist, was er im Familienleben mit einbringt. Er sagt zwar es tut ihm leid, doch oft habe ich das Gefühl es geht in ein Ohr rein, im anderen wieder raus. Ich war vor dem Abendessen dann noch mit dem Hund draußen (macht auch keiner außer mir ist aber UNSER Hund...) kam zurück, wir haben gegessen. An dem Hauptgang wurde seitens der Kinder etwas gemeckert, der Nachtisch wurde dann verschlungen und dann sprangen alle von Tisch auf und jeder flitzte mit einer DVD in der Hand durchs Esszimmer, weil wir danach noch einen Film gucken wollten. Ich saß aber noch an meinem Nachtisch und war nicht fertig und meine Laune sank so langsam ins bodenlose, da ich das wirklich respektlos finde. Man beginnt als Familie und beendet gemeinsam das essen. Doch der Herr Papa ging nun auch nicht gerade mit gutem Beispiel voran... So und dann, ich weiß gar nicht wie es dazu kam, kletterte unser ältestes Kind auf den Kratzbaum! um an eine Merchandise Figur im Schrank zu kommen, die ich noch aus meiner Jugendzeit aufbewahrt hatte. Ich muss dazu sagen, sie ist von einer lieben Freundin, welche leider viel zu früh verstarb und ich habe sie als Erinnerung extra hoch in den Schrank gestellt, wo ich sie sehen, die Kinder aber nicht dran kommen. Tja, da habe ich wohl nicht weit genug gedacht, denn der älteste kam dran und wie auch immer, sie viel dann zu Boden und zerbrach. Ich drei Teile. Ein geliebtes Erinnerungsstück war zerbrochen. Ich war so wütend, dass ich nicht einmal schreien konnte. Ich sagte nur noch zu meinen Kindern, sie sollen ins Bett gehen, während ich die Bruchstück einsammelte und in eine Kiste packte. Mein Mann sagte noch irgendetwas von wieder kleben und ich erwiderte nur, dass ich nicht immer hässliche, wieder zusammengeklebte Sachen möchte. Warum sich jeder ständig erdreistet an meine Sachen zu gehe ohne mich zu fragen. Es war als wäre mit dieser zerbrochenen Erinnerung auch alles andere in mir wieder zerbrochen was ich versucht hatte zu reparieren.

Jedenfalls ging ich dann zu Bett und am nächsten Morgen... lief alles so wie immer, als wäre nie etwas geschehen. Mein Mann verlor kein Wort darüber, mein Kind sagte nicht einmal Entschuldigung. Es wurde zur Tagesordnung übergegangen und ich bin ehrlich verletzt und frage mich, ob mich meine Familie auch nur geringfügig wertschätzt oder ob ich für sie nur ein Stück Dreck bin.

Ich habe das Gefühl jeder glaubt hier alles mit mir machen zu können. Die Kinder meinen Mamas Sachen kann man kaputt machen, kann Papa ja kleben. Der Mann meint meine Geheimnisse ausplaudern zu dürfen, weil er ist ja mein Mann. An meinen Hobbys wird rumgemeckert, am Hund der nichts böses tut und in den ich jede freie Minute stecke, damit er ausgeglichen und gut erzogen ist. Ich versuche trotz Depressionen in der Vergangenheit alles gut zu machen. Die beste Ehefrau und Mutter zu sein. Gebe mir wirklich jeden Tag die größte Mühe. Doch ich stoße bei solch einem lieblosen Verhalten auch an meine Toleranzgrenze.

Was soll ich nun tun? Manchmal frage ich mich ob es nicht besser wäre zu gehen, um nicht eines Tages gänzlich zu verschwinden. Ich habe das Gefühl meine Familie frisst mich auf mit ihrem ganzen ICH und für mich ist da kein Platz mehr. Dann tun mir wieder meine Kinder leid, die doch eine glückliche Kindheit haben sollen. Bin ich zu selbstsüchtig? Was mache ich falsch? Kann mir irgendjemand einen Tipp geben um es besser zu machen und vor allem, kann ich verzeihen lernen? Denn diese "alte Geschichte" mit dem Vertrauensbruch meines Mannes kommt bei solchen Situationen immer wieder hoch und das zeigt mir, dass ich damit noch lange nicht abgeschlossen habe. Kriege wir jemals wieder die Kurve? Oder ist alles nur vergebliche Liebesmüh? Für einen Rat wäre ich sehr dankbar.

Ich finde es traurig, was Du schreibst...
Ich an deiner Stelle, würde mir eine Auszeit gönnen. Mal ne Woche weg fahren - ganz alleine.
Wäre das was für dich? Würde sich das mit den Kindern organisieren lassen?

Glaub mir meine Liebe, das wäre so göttlich. Vielleicht sollte ich das wirklich einmal tun, um auch wieder zu mir selbst zu finden. Und notfalls nehme ich mir nur mal ein Wochenende. Muss halt der Herr Papa 2 Tage ran. Danke für den Tipp #herzlich

Ich finde es seltsam, dass du eine "beste Freundin" hast, die nicht mal weiß oder wissen durfte, was du beruflich machst. Wenn es dein Talent ist, dann ist es eben so. Ist Offenheit und Authenzität nicht wichtiger als die Furcht vor ungelegten Eiern deinerseits?
Ich finde das nicht normal. Sicher erzähle ich nicht allen meinen Freundinnen alles über mich, aber doch was ich beruflich mache. Und da gäbe es sicher schlimmere Berufe als das Schreiben von Liebesromanen.

Du wirkst auf mich wie jemand der sehr starke Normen hat. Die Kinder haben dies und das zu tun, das Erinnerungsstück steht höher als die Lebensfreude deiner Kinder.

Deine Familie ist eine ganz normale quirlige Familie wie jede andere. Da überschreiten Kinder Grenzen und es fällt was unter. Sie springen vom Essen auf und tun was anderes. Ganz normale Vorgänge, die dir nicht den Boden unter den Füßen wegziehen sollten.

Ja, ich denke in einer Partnerschaft geht es auf keinen Fall ohne Verzeihen und Neuanfang. Dein Mann hatte sicher auch eine gute Absicht hinter seinem Geheimnisverrat. Werde offner, stehe zu seinen Talenten, mach weniger starre Grenzen, werde empathischer, lockerer. Die Dinge sind es nicht wert, dein Leben und deine Familie in Frage zu stellen. Du lebst nicht ausschließlich für dich, sondern für deine Kinder, ihnen einen Weg ins Leben zu zeigen.

Als Ehefrau und Mutter von drei so kleinen Kindern - egal in welchem Zusammenhang - vor dem Partner von Selbstmord zu sprechen geht gar nicht, sorry!
Dann noch bei so einer Lappalie im Vergleich! Hol dir Hilfe!

Stimme ich grundsätzlich zu, aber wo steht das, dass Sie VOR dem Partner selbstmord erwähnt hat? Habe das nicht ganz rausgelesen und eher gedacht, dass sie es sich für sich selbst ausgemalt hat

"Es folgte ein fürchterlicher Streit, in welchem ich nur schrie und weinte. Von Trennung und Selbstmord sprach."

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Ich verstehe dich sehr gut!
Ich schreibe selbst und habe früher, als ich noch nichts veröffentlicht hatte, sehr viel freier geschrieben als heute. Ich spüre seit meiner ersten Veröffentlichung einen enormen Druck und merke selbst, dass ich mich mit jedem Buch, das ich herausbringe, weiter von meinem "Ursprung" entferne. Ich versuche, den Erwartungen meiner Leser gerecht zu werden statt mir selbst, so wie früher, einfach "Geschichten zu erzählen". Und ja, auch mir ist es oft unangenehm, auf die Frage "Was machst du beruflich?" zu antworten: "In erster Linie bin ich Hausfrau und Mutter, aber ich arbeite, wenn es zeitlich passt, als Autorin." Man hat das Gefühl, dass die Leute nicht verstehen, dass das Schreiben wirklich Arbeit ist, und oft genug muss man sich dann auch noch für das Genre rechtfertigen.
Das ist der eine Punkt.
Der andere Punkt ist der, dass das Ausplaudern deines Pseudonyms einfach ein Vertrauensbruch seitens deines Mannes war, nicht mehr und nicht weniger. Und ja, ich hätte auch Schwierigkeiten, das zu verzeihen.

Was mich aber an deinem Text aufhorchen lässt, ist dein grundsätzliches Gefühl, nicht wertgeschätzt zu werden, denn auch das kenne ich - und es kommt aus mir selbst, nicht von meiner Familie. Denn die ist normal.
Es ist normal, dass deine Kinder aufspringen wollen, wenn sie mit dem Essen fertig sind.
Es ist normal, dass sie nicht mit dem Hund gehen wollen.
Es ist normal, dass sie neugierig auf deine Figur sind. (Übrigens ist mir genau das auch mit einer Actionfigur passiert, die mein bester Freund für mich gemacht hat, aber die ließ sich zum Glück wirklich reparieren)

Vielleicht würde es dir helfen, dich mit deiner ganzen Familie an einen Tisch zu setzen und ganz klar deine Gefühle und Erwartungen zu formulieren.
"Ich möchte, dass wir beim Essen sitzen bleiben, bis alle fertig sind. Und ich möchte Hilfe mit dem Hund haben. Außerdem sind meine Sachen tabu! Ich möchte nicht, dass damit gespielt wird."
Ich denke, dass du dich dabei auch zum Teil klar abgrenzen musst. Sowas ist nicht einfach, gerade wenn man mit Depressionen zu kämpfen hat(te).
Was deinen Mann und dessen Vertrauensbruch angeht: Würde euch eventuell eine Mediation helfen?

Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen!

Ich bin mir nicht sicher, ob du das nötige Drama hast, um diese Art Romane zu schreiben oder ob das Drama in den Romanen zu stark in deinen Alltag geht. Ich verstehe ehrlich gesagt diese ganze pathetische Empörung nicht so wirklich und denke, dass du übertreibst. Ja, er hat da Scheiße gebaut - aber vielleicht ist er ja auch wirklich stolz auf dich (Thema Wertschätzung) und wollte das teilen? Und das, was du so aus eurem Familienalltag beschreibst, halte ich für weitestgehend normal.
Normal ist auch, dass man seine Lieben gelegentlich gern hauen würde und mal ausflippt. Und dann kriegt man sich wieder ein und setzt das Leben fort.

Ach ja, was ich noch schreiben wollte: Das mit dem Selbstmord geht gar nicht, da solltest du dir professionelle Hilfe suchen, wenn solche Gedanken aufkommen. Da solltest du dich auch ganz klar fragen, ob deine Depressionen erneut aufflammen oder ob du das alleine in den Griff kriegst.

Bei der Romansache finde ich absolut; dass Du massiv übertreibst.
Selbstmord & rumheulen?
Das klingt nach "such Dir dringend psychologische Hilfe"

Na fürs 3. Kind hat das Vertrauen und die Liebe offenbar noch gereicht. Und wegen einer Merchendise Figur von Selbstmord bzw. Abhauen zu sprechen......
Ich denke, du solltest dir vielleicht professionelle Hilfe besorgen. Wie soll deine Familie dich wertschätzen (wobei ich nicht mal glaube, dass sie es nicht tut), wenn du dich selbst auch nicht wertschätzt und selbstbewußt im Leben stehst?

Hol dir Hilfe!

Das Problem steckt viel mehr in Dir selbst als in deiner Familie!
😔

Sicherlich ist man verletzt, wenn man sich Dinge wünscht und sie nicht so passieren, Rücksicht erwartet und das Bedürfnis nicht erkannt oder ernst genommen wird.

Ich finde, du hast in beiden Situationen, das Recht sauer zu sein. ABER was mir sehr aufstößt ist, mit welchem Pathos du dann dein Leiden, ja, beinahe zelebrierst.

Zum Thema Selbstmord haben dir schon einige etwas gesagt. Vor meinem inneren Auge sehe ich dich mit wehendem Gewand über die Bühne schweben, die Hand zur Stirn gehoben, leidenden Blickes "Oh weh mir!" Verstehst du was ich damit sagen will?

Mir ist das zu viel Opferhaltung, zu sehr Drama. Ich könnte mir vorstellen, dass du mal in die Richtung abdriften könntest, andere mit leidvollem Blick und Tränen ("mit mir kann man es ja machen!") zu erpressen.

Jedenfalls hätte ich das Bedürfnis, mich von dir zurückzuziehen, weil ich mit diesem Dramatischen nicht klar käme.

Sprich deiner Familie klipp und klar deine Erwartungen aus. Und lerne auch zu verzeihen.

LG

Also ich finde, du wirkst sehr kompliziert! Zumindest liest sich das Geschriebene so.

Ernsthaft, welcher Erwachsene Mensch spricht wegen so einer Lapalie von Selbstmord? Das geht gar nicht! Such dir Hilfe! In Form einer Therapie und einer Kur.

Ja, dein Mann hätte es nicht sagen dürfen - Fehler passieren, er ist ein Mensch. Er hat sich entschuldigt....& es ist deine beste Freundin und nicht irgendwer. Und es geht ja auch nicht um ein grausames Geheimnis. Das ist mir zu viel TamTam.

Dazu hast du drei Kinder. Ich weiß wie es da so zugeht (meine sind 2009, 2011 und 2014 geboren). Natürlich ist da immer was los, das weiß man wenn man Kinder bekommt. Ich finde es von dir nicht fair die Kinder wegen einem kaputten Gegenstand ins Bett zu schicken. Das kann passieren. Passiert dir sowas nicht? Und dann gehst du auch ins Bett? Wow, sehr theatralisch!

Such dir ein Hobby, nimm dir Auszeiten (die scheinst du zu brauchen) und such dir Hilfe. Dein Verhalten klingt nicht normal. Deine Kinder könnten nichts dafür. Und nichts von dem geschilderten ist das Theater wert.

Du erziehst deine Kinder falsch, nämlich gar nicht, wenn du traurig bist, dass sich ein Kind nicht entschuldigt. Du als Mutter musst ihm klarmachen, dass es sich entschuldigen muss.

Du als Mutter musst durchsetzen, dass deine Kinder nicht vom Tisch aufstehen, bis nicht alle fertig sind.

Das nennt sich Erziehung. Du musst lernen, durchzugreifen.

Die Sache mit deinem Mann und deinem Pseudonym war nicht in Ordnung, aber du hast dich dazu entschlossen, sie ihm zu verzeihen. Also vergiss das Ganze und sorge dafür, dass er dich mehr respektiert.

Wenn er vom Tisch aufsteht, während du noch beim Essen bist, bitte ihn, sich wieder hinzusetzen.

Setz' dich durch!

Nachtrag: warum hast du eigentlich alle Kinder ins Bett geschickt? Nur eins hat Unsinn getrieben......

Noch was, Du scheinst sehr engstirnig mit vielen Normen und Regeln erzogen worden zu sein.
Ich auch, dh bestimmte Regeln u. Normen finde ich nach wie vor wichtig, aber Du wirkst sehr versteift und fühlst Dich angegriffen, wenn es nun im Zuge des Alltags anders läuft. Du brauchst dringend eine Therapie!

Das klingt für mich nach einer ganz normalen Familie mit Hoch und Tief. Bedenklich finde ich eher deinen Umgang damit und das übertriebene hineinsteigern in deine negativen Gefühle. Ich denke es würde dir gut tun, dir Hilfe von aussen zu suchen im Rahmen einer Therapie.

Das klingt sehr traurig und ich kann Dir sagen was ich tun würde: mein Köfferchen packen und einfach mal ein paar Tage raus und was für mich tun.

Warum hast Du nur solche Selbstzweifel?
Sei doch stolz auf das, was Du kannst- es gibt wenige gute Autoren, die gut schreiben und viele Menschen mit ihren Geschichten in ihren Bann ziehen...DU kannst das!
Dein Mann ist wahrscheinlich sehr stolz auf Dich und Deine Kunst und hat es deshalb verraten.
Es ist trotzdem keine Glanzleistung von ihm, wenn er ein Geheimnis verrät- er hat Dich da auch übergangen- ein Donnerwetter wäre sicher angebracht gewesen, aber es sollte Dir auf keinen Fall so nachhaltig den Boden unter den Füßen wegreissen!
Da musst Du echt was tun für dich und dran arbeiten.

Und die Situation mit Halloween würde ich als den "ganz normalen Familien Wahnsinn" mit 3 Kindern, die aufgeregt freudig ( wegen Halloween) sind, empfinden!
Ich habe Selbst auch 3 Kinder, da geht`s halt manchmal zur Sache, meine Güte.
Ich wäre da nicht schmollend ins Bett, hätte evtl. geschimpft und direkt geklärt. Und dann Ruhe reingebracht.

Ja, Ihr kiegt wieder die Kurve - wenn DU sie kriegst!
Ich wünsche Dir alles Gute!

Dass dein Mann geplaudert hat wiegt schwer. Das war nicht in Ordnung!

Was anderes: für mich spricht aus deinem Text ein deutlicher Mangel an Selbstwert, Selbstbewusstsein, Stolz auf das was du leistest.
Eine der Personen, die dich nicht wertschätzen bist du selbst!

Setz vielleicht da einmal an. Du bist wertvoll, machst tolle Dinge, sei stolz auf dich!

LG

Mal etwas abseits vom eigentlichen Thema:
Wie gerne würde ich auch in so einem Verlag arbeiten, wie schafft man es dahin?!😩

Himmel.. was soll ich sagen. Erst mal wollte ich nix mehr im Forum schreiben. Aber die Reaktionen der anderen.. fordern mich. Ich finde es empathielos, was u. vor allem wie manche hier Therapien fordern und Diagnosen stellen.. Da frag ich mich ernsthaft, wer braucht hier eigentlich die Therapie? Die die verletzt werden oder die, du verletzen ? Anderes Thema.

Ich sehe eine 3 fache Mutter mit einem Säugling. Vermutlich total überlastet. Dazu Hormone, die vieles steuern. Insofern versteh ich schon, warum sie nicht komplett rational reagiert hat , als die Figur kaputt ging. Sie reagiert sensibel, ist gekränkt .. Erwartungen an die Familie werden nicht erfüllt. Soweit für mich nachvollziehbar. Es gibt eben rationale Wesen.. sensible. Sogar hochsensible! Also ich erlaube mir keine andere Diagnose, ausser dass du sensibel bist. Was sicher auch gut ist , um Romane zu schreiben, die voller Gefühle sind. Ich hänge auch manchmal an Gegenständen und habe schon wegen eines geklauten Regenschirmes Tränen vergossen. Es war ein Geschenk. Der emotionale Wert. Auch hier wieder.. die Gefühle, die dich leiten. Und Erwartungen, dass deine Familie empathisch reagiert. Kann sie ggf. nicht. Wenn sie eben eher rationale Wesen sind. Sie fühlen dann nicht , was du fühlst. Bagatellisieren dann... " was für ein Drama." " Stell dich nicht so an..." usw. Ich denke , ihr sprecht unterschiedliche Sprachen und du erwartest, dass sie einfühlsamer sind. Können sie aber ggf. nicht, ohne dir schaden zu wollen. Für diese Erkenntnis braucht man m.E. keine Therapie. Zum nächsten Punkt. Verlorenes Vertrauen.. auch hier erkennbar. Du scheinst hochsensibel zu sein. Ohne das zu bewerten. Du hattest ihm ein Geheimnis anvertraut. Es hatte grossen Stellenwert . Dein Mann ignoriert aber deine Gefühle. So scheint es dir. Ich denke.. er denkt und fühlt auf anderen Ebenen. Ihr treibt nicht auf derselben Frequenz. Missverständnisse entstehen dadurch... wieso verletzt er mich so ? Stop. Das schätzt er eben anders ein
Für ihn ist es eher mit Stolz behaftet. Was positives... er hat seine Motive. Selbst wenn er das gemacht hätte , reine Hypothese, um sich toller zu fühlen. Heisst nicht , dass er dich fahrlässig verletzt hat. Er fühlt nicht wie du. Vergiss das bitte nicht. Du hast reagiert mit Wut und Enttäuschung. Mmh. War diese Wut wirklich nur bezogen auf das Verraten eines Geheimnisses? Scheint mir noch mehr dahinter zu stecken. In einer Situation der emotionalen Überforderung Dinge zu sagen, die überzogen sind , auch nachvollziehbar. Ich will es nicht gut heissen. Aber gut. Manche Menschen neigen zu Dramen;-) du ja auch beruflich wie es klingt mit den Büchern. Also ich gebe dir den Rat, mit zeitlichem Abstand etwas in dich zu horchen . Und deine Familie zu beobachten.. Welche Wesens - und Charakterzüge zeichnen euch aus ? Ist vieles nach längerem überlegen nachvollziehbar ?

Und ja.. Suizid impliziert emotionalen Druck.. den solltest du also auch in der grössten Wut als Argument bringen. Es reicht wenn du feststellst, dass du dich nicht verstanden fühlst. Das wirst du vermutlich auch nur von Menschen, die ähnlich emotional gelagert und gesteuert sind.


Mehr möchte ich jetzt nicht mehr sagen.
VG

Den Suizid solltest du natürlich niemals als Argument verwenden wollte ich schreiben. (S.o.)

Sorry, aber ich empfinde Dich als richtige Dramaqueen. In deinen "schnulzigen Liebesromanen" mag diese Art von Protagonistinnen gut ankommen, aber Du solltest dieses Denken und Verhalten nicht ins realen Leben mitnehmen.

Vielleicht täte Dir eine Kur gut. Du wirkst sehr überspannt. Klar, das sind ärgerliche Sachen, würde mich auch aufregen, aber nicht so nachhaltig und nachtragend wie Du es bist, du dramatisierst.

Warum Stehst du nicht zu deinen schnulzigen Liebesromanen? Das ist ein grosser Verkaufssektor an Büchern und vor allem ein erfolgreicher!
Sei doch stolz, wenn du was verkaufen kannst!
Pb man Kinderbücher, Horrorbücher, Krimis oder Schnulzen schreibt ist doch so etwas von egal. Du machst etwas, was du liebst aber du versteckst Dich!
Hast DU kein Selbstwertgefühl, dazu zu stehen?

Du schreibst womöglich von starken Frauen aber selber verkriechst du dich wie ein Mäuschen und heulst, wenn dir was nicht passt. Eher wie ein Zweitleben....

Hole Dir echt Hilfe und lerne dazu zu stehen, was und wer du bist.

lg
lisa

Bist du selbst kreativ? Also nicht nur hobbymäßig, sondern mit Leidenschaft dabei, sodass es Teil deines Seins ist, dir Sinn im Leben gibt? Ich denke nicht, sonst würdest du nicht so vermessen wertend deinen "Senf" abgeben.
Es geht nicht um fehlendes Selbstwertgefühl, wenn man unter Pseudonym veröffentlicht. Du solltest dich mal belesen oder mit der Thematik befassen, bevor du einmal mehr mit deinen plumpen Unterstellungen daher kommst.

"Du schreibst womöglich von starken Frauen aber selber verkriechst du dich wie ein Mäuschen und heulst, wenn dir was nicht passt"

Woher willst du eigentlich so genau wissen, worüber die TE schreibt?

Danke für deinen Beitrag! Da brauche ich ja selbst nicht mehr aufs Twins Kommentar zu antworten. #pro

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Sorry, aber ich finde du solltest dich mal etwas zusammenreißen. Dein Mann sagt deiner besten Freundin dein Pseudonym, obwohl du es nicht wolltest, es dir heilig war. Ok, ich wäre auch sauer gewesen. Extrem! Er hätte diese Grenze wahren müssen, auch wenn er stolz auf dich ist. Aber deswegen eine Beziehung komplett in Frage stellen? Ernsthaft über Trennung nachdenken? Und hallo, von Selbstmord reden?! Also an der Stelle, wäre es mir als dein Mann zu viel geworden. Es kann einem mal alles über den Kopf wachsen und zu viel werden, da bin ich völlig bei dir! Und man kann sich ärgern und das auch zu recht. Und deine Kinder, ich finde auch dafür hast du relativ „harte“ Worte gewählt. Alle 3 noch nicht wirklich alt. Da geht mal etwas zu Bruch, auch wenn es traurig ist, aber dann schon wieder über einen endgültigen Abschied nachdenken? Tut mir leid, das ist absolut nicht verhältnismäßig. An deiner Stelle, und das ist jetzt keinesfalls abwertend, sondern wirklich ernst gemeint(!), würde ich mir Hilfe suchen. Jemand Professionelles, mit dem du über deine Gefühle sprechen kannst. Viel Glück.

....und VK geloescht🤔

Wundert mich nicht bei manchen Antworten hier.

Ich verstehe dich. Aber vielleicht, weil ich selbst kreativ und als Kunstschaffende tätig bin. Ich verstehe, dass dein Mann sich enorm übergriffig verhalten hat in einem Bereich, der für dich sehr, sehr viel Bedeutung hat.
Dass du immer wieder, auch in anderen Situationen, deutlich deine Grenzen kommunizierst und sie trotzdem überschritten werden, muss schwer für dich auszuhalten sein.
Andererseits frage ich mich, welche Konsequenzen für diejenigen, die sich dir gegenüber so übergriffig und grenzüberschreitend verhalten, folgen. Sie kriegen deine Verzweiflung mit, das ist alles. Das macht dich aber wiederum nur noch schwächer. Und genau da würde ich an deiner Stelle mal ansetzen. Souveränität oder ein Auftreten erwerben, bei dem jeder weiß, dass man es mit dir nicht machen kann.
Komm raus aus der weinerlichen Opferrolle und steh verdammt nochmals für dich ein!