Beziehung und unser Schreibaby

    • (1) 06.11.18 - 20:41
      Schrei123

      Hallo ihr Lieben,

      Ich hoffe auf Rat, Unterstützung oder Erfahrungen.
      Ich selbst bin nämlich an verzweifeln und an meinem Limit angekommen.

      Vor 5 Monaten kam unser Wunschkind auf die Welt. Wir beide waren zuvor lang zusammen, hatten und haben sichere Jobs und bauen unser Haus. Sprich, ziemlich spießig, aber schön.

      Unsere Familien freuten sich auf unser Nachwuchs und wir waren so stolz.

      1 Woche nach der Geburt unseres Kindes begann es. Das Schreien. Stundenlang, Pausenlos. Wir rannten von Arzt zu Arzt, Schreiambulanzen - Osteopath, Orthopäde. Blockaden wurdeb gelöst. Nach 3 Monaten würde es aufhören, sagte man uns.

      Es hörte nicht auf.

      Wir kamen an unsere Grenzen und durch den enormen Stress, litt unsere Beziehung.
      Ich fühlte mich in unserer Wohnung eingesperrt, nur noch als Hausfrau und Mutter - nicht unterstützt.

      Er wiederum beschwerte sich, dass ich seine Unterstüzung nicht wahrnahm.

      Um ehrlich zu sein, in der Mitte liegt die Wahrheit. Während er sich schnell zurück zieht und nach mir ruft, unterstützt er in anderen Momenten natürlich und nimmt mir last ab.

      Wir sind beide am Limit. Kaputt , müde. Das Schreien tut uns mittlerweile nicht nur Psychisch, sonder auch physisch weh. Seit Wochen pfeifen meine Ohren, er hat ständige Kopfschmerzen.

      Wir beide schämen uns so sehr, nicht mehr zu können, haben Angst, dass unser Kind denkt, dass wir es nicht lieben und gleichzeitig sind wir plötzlich gemein zu einander.

      Wir reiben uns wegen jedem bisschen aneinander.
      Gerade wenn die kleine mal wieder 15 Stunden am Stück schreit, reicht ein Socke von mir auf der Erde, eine leere klopapierrolle von ihm im Bad und schon streiten wir uns.

      Darüber Wer erschöpfter ist, wer müder ist, wer mehr macht.
      Bei uns fliegen wirklich die Fetzen

      Im Nachhinein liegen wir uns wieder in die Arme, nicht selten weinend. Wir hören einander zu, wissen , dass es nur eine harte Zeit ist. Wir lieben uns, aber der stress und die schreie machen uns kaputt.

      Unsere kleine Abnehme, möchte keiner. Sie haben viel zu grossen Respekt, vor den schreien.

      Ich weiss nicht mehr weiter. Ich habe Angst um unsere Beziehung.
      Habe Angst, dass die Kleine uns einmal sehr böse ist. Angst, dass wir einmal im Streit unverzeihliches sagen.

      Ich weiss, dass ich hier sehr jammere. Aber vielleicht hat jemand tröstende Worte für mich, Erfahrungen oder Ratschläge.

      Ich danke euch

      • Meinen tiefsten Respekt für das was ihr durchmacht! Ich drücke die Daumen, dass es bald ein Ende hat! Paare streiten sich im ersten babyjahr auch ohne Schreibanfängern schob viel, bei euch ist es wirklich kein Wunder, dass die Nerven blank liegen. Auf das Kiss Syndrom wurde sie untersucht , nehme ich an?
        Alles gute und haltet durch- Kopfhörer aufsetzen und Musik hören

        (3) 06.11.18 - 21:13

        Oh Mensch, Du Arme!!!!!
        Lass dich virtuell dücken!!!
        Ich kann Dir zwar leider keine Eigenerfahrung beisteuern, möchte Dir aber Mut zusprechen!
        Für mich hört sich Eure Beziehung und Bindung zueinander gut an! Ihr unterstützt Euch, wo ihr könnt.
        Es ist total verständlich, dass die Nerven blank liegen und dann eine Kleinigkeit reicht, um Euch zum explodieren zu bringen!
        Mach Dir keine Sorgen, dass Eure Kleine Euch mal sehr böse ist- Ihr seid tolle Eltern und macht das gut! Eure Kleine merkt das und für sie seid ihr ihre Welt!

        Vielleicht könnt ihr in einer ruhigen Minute zusammen sprechen und Euch vorab sagen, dass ihr es nicht so meint, wenn im Streit böse Worte fallen.
        Ihr seid im Moment in einer nervlichen Ausnahmesituation- macht Euch das klar und kommuniziert das. Seid großzügig zueinander, legt Worte nicht auf die Goldwaage,habt Verständnis und verzeiht großzügig.

        Es wird vorbei gehen! Irgendwann ist die Schreizeit vorbei! Und bis dahin haltet durch und fest zusammen!
        Ihr seid ein gutes Elternteam!
        Ich wünsche Dir alles Gute und ganz viel Kraft #klee

        (4) 06.11.18 - 21:15

        Oh Gott, da würde ich auch durchdrehen und dem nächstbesten an die Gurgel gehen, schätze ich #schock

        Der Mann meiner Cousine ist Kinderarzt und lässt Eltern ihren Schreibabies über 1-2 Tage alle 8 Stunden Schmerzmittel geben. Wird in dieser Zeit das Schreien merklich weniger oder ist ganz weg, hat das Baby Schmerzen. Die Krux ist dann, rauszufinden wo.
        Das würde ich also mal ausprobieren. Ibuprofen alle 8 Stunden und dann mal gucken.

        Und ansonsten hoffen, Augen zu und durch. Es wird irgendwann besser. Ihr drei tut mir echt leid. #liebdrueck

      • Das wurde jetzt auch schon geschrieben, aber wurden Nahrungsmittelunverträglichkeiten (Milchunverträglichkeiten z.B.) ausgeschlossen oder mal ein Schmerzmittel verschrieben? Habt ihr inzwischen aufgegeben weil ihr denkt, niemand kann euch helfen? Manchmal eröffnet sich des Rätsels Lösung erst später oder man muss jemanden finden, der drauf kommt, was wirklich hilft.

        Was die Beziehung betrifft: Macht ein Codewort aus. Das soll dafür stehen, dass ihr einen Streit sofort abbrecht und jeder sich zunächst in Ruhe Gedanken macht, um was es wirklich geht. Und dann wird die Diskussion ohne Vorwürfe später fortgesetzt oder man merkt dann, es ist doch nur wieder die Überlastung. Meinst Du das würde klappen?

        Hallo
        Ich kann dir aus Erfahrung sagen (wir hatten zwei schreikinder),wende dich bitte an eine schreiambulanz.die haben mir wirklich bei beiden Kindern geholfen.
        Und selbst wenn man es nicht glaube mag,es wird besser.Versprochen

        Liebe Grüße

      • Hallo,


        was ihr mit eurer Kleinen täglich leistet ist Schwerstarbeit. Eure Kleine wird euch auch nicht böse sein. Es kann auch mal passieren das ein Wort fällt was verletzt. Wenn es denn fällt ist es auf keinen Fall böse gemeint, sondern ein Ausdruck von der extremen Belastung der ihr ausgesetzt seid.

        Einen wirklichen Rat kann ich dir nicht geben. Ich habe aber einen Gedanken. Ist es vielleicht möglich das ihr euch gegenseitig eine Auszeit gönnt. Das sich einer allein mit dem schreienden Kind bemüht und er andere Partner eine Auszeit hat und kurz Kräfte tanken kann. Auf Dauer wird es nicht helfen wenn ihr euch gemeinsam den Schreien aussetzt. Vielleicht könnt ihr diese Auszeit einrichten.

        Freundliche Grüße

        blaue-Rose

        Sehr viele sind schon durch die normale Umstellung aufs Elternsein gestresst- und ihr habt ein Schreikind. Kinderschreien und Schlafentzug sind anerkannte Foltermethoden. Ihr macht nichts falsch! Manche Kinder sind am Anfang so. Wenn es ganz schlimm wird zur Not Kind sicher ablegen und 5 Minuten raus, oder Kopfhörer auf. Und Oma ne Stunde spazieren schicken und in der Zeit schlafen. Geht nochmal zur Schreiambulanz, die haben oft gute Tipps. Und es wird bestimmt besser, wenn auch nicht sofort. Ihr seid ein Team, eine Familie, ihr schafft das!

        Ich möchte dir meinen höchsten Respekt aussprechen vor dem, was du leistest. Auch dein Partner leistet einen erheblichen Teil. Ihr beiden habt Achtung und eine große Portion Respekt verdient!

        Was sagen denn Schreiambulanz, Kinderarzt, ggf. Hebamme dazu, dass das Kind eben nicht nach 3 Monaten mit dem Schreien aufhört? Bei uns z.B. wollte die Schreiambulanz uns gar nicht vor dem 3. Monat annehmen, da die meisten Kinder (auch unseres) dann tatsächlich aufhören mit dem Schreien. Eventuell könnt ihr noch einmal einen Termin in der Ambulanz vereinbaren, auch wenn man eigentlich gar keine Energie mehr dafür hat... Ich weiß.

        Vielleicht hilft dir auch folgende Seite weiter, wenn du sie nicht ohnehin schon kennst: https://www.schreibaby.de/

        Ansonsten kann ich nur raten, versucht zusammen zu halten. Behaltet im Fokus, dass ihr gerade eine sehr große Aufgabe zu bewältigen habt, die viel mehr ist als eine vergessene Socke oder eine leere Klopapierrolle.
        Schreibt euch vielleicht einmal in der Woche einen Brief oder redet miteinander und sagt euch, was ihr aneinander liebt und warum ihr euch nicht verlieren wollt.

        Für den Alltag wäre es eventuell hilfreich, eine Haushaltsfee zu engagieren, die sich grob um den Haushalt kümmern kann, sodass dieser zumindest kein Streitpunkt mehr sein/werden kann. Gebt euch gegenseitig kurze Auszeiten. Geht z.B. nicht gemeinsam mit dem Schreibaby einkaufen, sondern wechselt euch ab. Gebt dem anderen immer mal eine Stunde oder zwei, in der er das schreiende Kind nicht "ertragen" muss. Ich weiß, dass es sehr schwierig ist, das Päckchen alleine zu (er)tragen, aber eine Stunde hilft dem anderen bereits extrem.

        Vielleicht kann auch die Organisation Wellcome euch weiterhelfen, google das mal. Du könntest dich auch in einem Schreibaby Forum anmelden - dort bekommst du vielleicht auch Unterstützung, Tips und zumindest Zuspruch - geteiltes Leid ist doch so manchmal halbes Leid.

        Ansonsten können Ohrstöpsel oder Musik helfen. Einfach mal Kopfhörer mit Musik ins Ohr und dann Hausarbeit machen oder spazieren gehen, das Kind in der Trage oder im KiWa. Habt kein schlechtes Gewissen, das Kind auch mal abzulegen und "liegen zu lassen", während ihr Musik hört. Das Kind schreit ohnehin und wird nicht aufhören, ob du es dauerhaft trägst oder nicht.

        Bittet noch mal deutlich Verwandte / Freunde um Hilfe. Sagt ihnen, dass ihr nicht mehr könnt und dringend Hilfe braucht. Sie brauchen keine Angst haben, einen Fehler zu machen, denn das Kind schreit so oder so. Wenn sie diesen Umstand akzeptieren, dann haben sie beim schreienden Kind nicht mehr das Gefühl, dass es gerade etwas braucht und sie etwas machen müssen.

        Wenn sich niemand anders die Betreuung zutraut, hilft vielleicht ein Babysitter, der Erfahrung hat und sich auch ein Schreibaby für ne Stunde oder zwei "antut". Es gibt einige Erzieherinnen, die Babysitterdienste anbieten, vielleicht findet sich mit etwas Glück jemand.

        Und nicht zuletzt:

        #klee Ihr seid gute Eltern und ihr macht alles richtig!!! #klee

        Ihr macht keinen Fehler, der das alles auslöst, es liegt nicht an euch und ihr seid gute Eltern! Euer Kind wird euch niemals etwas übel nehmen können.


        Unsere Tochter schrie drei Monate lang. So schlimm, dass auch meine Ehe bröckelte, ich mich fragte, warum ich meinen Beruf "dafür" aufgegeben habe und daran zweifelte, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Ich zweifelte an mir, meinem Mann, unserer Ehe und an allem was wir taten. Niemand konnte uns helfen, die Situation war einfach so und fertig.
        Inzwischen ist das Schreikind 5 Jahre alt und ein absolut fröhliches, ausgeglichenes Kind.

        Ich wünsche euch, dass ihr einen Weg findet und bitte, bitte - seht immer das Positive am Partner. Haltet zusammen, bewältigt diese Aufgabe gemeinsam.

        Also, hier hilft jetzt kein drücken, kein virtuelles in den Arm nehmen. Ihr seid verständlicherweise am Limit oder drüber. Ihr braucht Hilfe.

        1. Ab in eine spezielle Schreiambulanz. Egal wie oft. Immer dann, wenn es zu viel wird - und wenn es jeden Tag ist. Es tut allein schon gut, wenn sich da eine Krankenschwester des Kindes annimmt und man selber man in Ruhe aufs Klo kann.

        2. Such dir jemand Vertrauten. Das kann eine Oma sein oder eine Tante oder einfach eine gute Freundin, vielleicht aber auch eine eher "Fremde", also z.B. eine Nachbarin oder Kollegin, mit der man ins Gespräch kommt. Unser Nachbarskind war ein Schreikind und ich hätte vieles drum gegeben, der Mutter das Kind einfach mal für eine halbe Stunde abzunehmen und es brüllend durch die Gegend zu schieben - es hat ja sowieso geschrien und das wusste ich nur zu gut. Aber ich hatte echt Angst, dass die Mutter dem Kind doch irgendwann was antut. Das hört sich schlimm an, aber das war meine Angst. Nimm den Leuten den "Respekt" vor dem Schreien. Sag ihnen: Horch her, bei uns schreit sie auch. Stundenlang. Ich halte es nicht mehr aus. Punkt. Kannst du einfach mal eine halbe Stunde zuhören - draußen, im Wald, in deinem Schlafzimmer, völlig wurscht. Aber ich würde gern einfach meine Ohren entspannen, weil ich nimmer kann. Es ist egal, wenn sie schreit. Du musst sie nicht zur Ruhe bringen. Du musst sie nur beaufsichtigen, vielleicht tragen, z.B. im Tragetuch. Nicht mehr, nicht weniger. Ich würde meiner Mama sagen: "Mama ich kann nicht mehr. Du musst jetzt einfach."

        3. Teilt euch auf. Auch wenn es zu zweit leichter erscheint, aber es ist es nicht. Man hockt nur zu zweit da und guckt und horcht und macht sich Sorgen. Plant jeden Tag für jeden von euch eine halbe Stunde RUHE ein. Wenn dein Mann um 5 heimkommt, gehst du eine halbe Stunde mit der Kleinen außer Haus, dann er. Oder einer von euch geht raus oder, oder. Damit man wenigstens zeitlich begrenzt die Verantwortung abgeben kann.

        4. Sprich mit der Hebamme, dem Kinderarzt, etc. Vielleicht könnt ihr eine Familienbeihilfe bekommen, die das Kind einfach auch ein paar Stunden die Woche nimmt.

        Es hilft nichts, es ist ein absoluter Teufelskreis. Je mehr sie schreit, desto angespannter werdet ihr, desto mehr überträgt sich auf sie, … Eine relativ unbeteiligte Person, die das nicht 24/7 mitmachen muss, kann dagegen auch mal eine halbe Stunde ertragen - vorausgesetzt es wird ihm klipp und klar gesagt, dass es NICHT sein Job ist, das Kind ruhig zu bringen. Und einer halbwegs entspannten Mama begegnet auch ein Kind viel ruhiger.

        Übrigens bin ich dennoch der Meinung, dass ein Kind nicht schreit, weil es eben schreit. Wahrscheinlich tut ihr doch etwas weh oder sie verträgt etwas nicht oder, oder. Ich würde dennoch nicht locker lassen bei den Ärzten.

        Und dann kommen mir noch völlig unkonventionelle Dinge in den Sinn: Wart ihr z.B. am Meer? In den Bergen? Etc.? Klar, es ist einem peinlich, aber es gibt mittlerweile so Chalets, etc., wo man für sich ist und nicht die ganze Nachbarschaft belästigt. Luftveränderung ist oft gut und im Grunde ist es eher wurscht, wo sie schreit. Schreit sie auch im Tragetuch? Auf dem Pezziball? Was ist, wenn man sie - unter Aufsicht - allein lässt?

        • (11) 07.11.18 - 12:34

          Hallo und danke für deinen Rat!

          Medizinisch sind wir sehr hinterher. Dadurch kamen wir vor kurzen auf die Blockade, die gelöst wurde.

          Wir haben den Luxus, den Kinderarzt über zwei Ecken zu kennen und stehen mit ihm privat in Kontakt.

          Wir würden gerne mal wegfahren, jedoch schreit unsere Tochter im Auto sich so in Rage, dass wir schon zwei Mal mit warnblicker anhalten musste, weil sie sich blau schrie.
          Wir dachten, wir sind im falschen Film...
          Seitdem fahren wir möglichst wenig.

          Allerdings habe ich mir deinen Tipp zu Herzen genommen und ihn gefragt, ob wir in unserer Stadt in die Therme wollen.
          Es ist war definitiv nicht das Meer, aber vielleicht reisst uns das aus dem Alltag !

          Danke für deine Idee

      Himmel, was haben der Mann und ich uns gefetzt als die Lord-schreit-herum noch klein war. Aber diese Zeit ist vorbei gegangen und wir haben uns wieder zusammengerauft.

      Hallo,

      vielleicht kann euch auch unsere Beziehungsexpertin ein paar Tipps geben, die ganz brandneu zu unserem Expertenteam gestoßen ist. Das Forum findest du unter https://www.urbia.de/forum/151-frag-die-beziehungsexpertin.

      Viele Grüße,

      Raffael vom urbia-Team

      Hallo.

      Meine zweite Tochter war auch so ein extremes Schreikind und schreit auch heute noch sehr schnell viel. Bei uns wurde es erst nach 1.5 Jahren etwas besser. Gut ist es heute noch nicht.

      Ich kann dir raten, dich bereits jetzt auf die Suche nach einer guten Tagesmutter zu machen. Das habe ich damals versucht, als mit dem ersten vergangenen Jahr alle Hoffnung schwand, dass das Geschrei irgendwann plötzlich vorbei ist. Leider fand ich dann keine gescheite Tagesmutter mehr und musste noch lange durchhalten bis zum Kindergarten.

      Solltest du die Tagesmutter doch nicht mehr brauchen, kannst du immernoch absagen.

      Ich bin leider nun nicht mehr mit meinem Mann zusammen. Vieles was du schilderst, war bei uns auch so. Der körperliche Schmerz durch das Geschrei, jeder war der Ansicht, er sei müder, kaputter, kränker. Gegenseitiges Verständnis schwand immer mehr.

      Ich wiederhole mich. Such eine Tagesmutter. Zur Not Babysitter und sch*** auf das Geld. Mir hilft heute noch kein gelegentliches Sitten. Ich hätte viel früher regelmäßige Unterstützung gebraucht. Ich bin wirklich ein Stück weit unwiderbringlich kaputt gegangen. Ich bin heute noch in der ersten Schreisekunde bereits körperlich am Ende.

      Alles, alles Gute für euch.

      • (15) 07.11.18 - 12:28

        Hallo und vielen lieben Dank für deine Antwort.

        Genau das sind unsere Streitpunkte. Wir wissen kognitiv durchaus, wie blöd dieser Streit ist. Es geht keinem schlechter. Wir sind beide am Ende. Aber in diesen Momenten des Stresses, sind wird nicht mehr in der Lage nachzudenken.

        Da sind wir einfach nur müde und wollen unsere Ruhe haben.
        Ruhe vor unserer Tochter, vor unserem Partner und sogar vor uns selbst.

        Die Suche nach einer Tagesmutter folgt. Ist in Berlin aber scheinbar kaum machbar.

        Darf ich dich fragen, was letztlich der Grund war für die Trennung ? Der Stress ?

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