Was tun? ­čśą

    • (1) 08.11.18 - 09:09
      Sonnenschein12345689

      Guten Morgen!
      Ich wei├č nicht ob ich hier richtig bin, aber da ich hier in schwarz schreiben kann w├╝rde ich gerne mal ein paar neutrale Meinungen h├Âren, auch von m├Ąnnlicher Sicht her.
      Zum thema: ich bin schwanger und das ungeplant,war f├╝r uns beide doch eher erstmal ein Schock als Freude (hat sich allerdings gelegt und wir freuen uns zumindest ich,mein Partner sagt nie viel dar├╝ber.
      Wir sind auch schon fast durch mit der ss und geht zum Endspurt.
      Wir sind zusammen gezogen und ja was soll ich sagen ich bin absolut nicht gl├╝cklich es artet immer im schreit aus so wie die letzten Tage,mittlerweile ist die Couch mein bester Freund.(traurig aber wahr)
      Zum haupts├Ąchlich Thema bzw unser Streitpunkt ist sein trinkverhalten ich habe nix dagegen wenn er nach der Arbeit 1-2bierchen trinkt aber es bleibt dabei nicht wird meistens immer und mich st├Ârt das,seit Wochen sag ich ihm das. Aber anscheinend nimmt er es nicht ernst,es kommt dann immer :"na ich hab dich doch extra gefragt ob ich mehr trinken darf" mittlerweile bin ich so und sage das es mir egal ist weil es bringt ja nix. Ich habe ihm deutlich gesagt das er es doch selber wissen muss und mich nicht fragen brauch,ich mein er wei├č das es mich st├Ârt aber macht trotzdem weiter. Eine Aussage blieb nat├╝rlich im Kopf:ich trinke abends nunmal viel so lang ich meine Aufgaben gewiss erledige ist doch alles gut und nicht schlimm ­čśĹ finde ich aber nicht. Ich habe Angst weil ich nicht wei├č wie es dann wird wenn das Baby erstmal da ist, da l├Ąsst er dann trinken nach seiner Aussage (was ich nat├╝rlich nicht glaube)
      Es ist ein Kreislauf was mich fertig macht,er sagt er ist ungl├╝cklich. Ja ich aber auch.
      Ich bin genervt wenn er viel trinkt, daraufhin ist er genervt weil ich so reagiere und immer das gleiche.
      Entschuldigt bitte wenn es iwie alles durcheinander ist aber was soll ich denn machen? Ich bin jetzt erstmal paar Tage bei meinen Eltern aber eine L├Âsung ist das doch auch nicht.
      Danke f├╝rs lesen schon mal.

      • " ich habe nix dagegen wenn er nach der Arbeit 1-2 Bierchen trinkt "

        Sorry, aber mit der Einstellung hast du ihm T├╝r und Tor ge├Âffnet f├╝r seine Trinkerei. Wenn er so ein Theater macht, ist er wohl schon abh├Ąngig.

        Ich bin nicht gegen Alkohol, trinke selbst gerne mal ein Bier oder ein Glas Wein. Aber jeden Tag 1-2 Bierchen (auch noch so verniedlicht) w├╝rde weder ich noch mein Partner akzeptieren. Einfach so, unter der Woche, trinken wir selten.

        Setz ihm ein Ultimatum, entweder er h├Ârt sofort auf oder du gehst. Siehst ja wie er darauf reagiert. Kannst du bei jemandem ein paar Tage unterkommen um erst mal Ruhe zu haben ?
        Darauf das er mit dem Baby pl├Âtzlich aufh├Ârt, halte ich f├╝r reine Hinhaltetaktik.

        LG
        Tanja

        • (3) 08.11.18 - 09:52
          Sonnenschein12345689

          Danke f├╝r deine Antwort,ja da geb ich dir auch recht mit jeden Tag 1-2 Bierchen:( vorallem jeden Tag. Es ist einfach nur schlimm,vorallem nicht ernst genommen zu werden.
          In seinen Augen macht er alles und k├╝mmert sich und ich w├╝rde ja nix machen und die Schwangere Fr au die nur am meckern ist, er muss auch st├Ąndig Meinungen von sein saufkompanen einholen.
          Ja ich fahre jetzt paar Tage zu meinen Eltern bis Sonntag.
          Ich bin schon am ├╝berlegen zwecks ausziehen aber wir sind erst hier in die neue Wohnung rein.ich habe Angst das ich es nicht schaffen werde bevor das Baby da ist.

      Hallo Du!...

      Genau das gleiche Spielchen haben wir als Kindergartenmamis bei einer anderen Mama erleben m├╝ssen....
      Dein Freund ist Alkoholabh├Ąngig..... Pegeltrinker.... er brauch seinen Alk jeden Abend um runter zu kommen, schlafen zu k├Ânnen usw usw... da gibt es wohl bei jedem anderen Gr├╝nde...

      Meine Meinung bei Alkohol ist ganz klar..... Er macht ne Therapie oder er hat auszuziehen bzw. Du ziehst aus....
      Da er abh├Ąngig ist (Mein Onkel hat bei Thysen gearbeitet, am Hochofen.... da wurde von der Firma das bier gestellt weil die M├Ąnner so geschwitzt haben... er hat "nur" w├Ąhrend der Arbeit getrunken, die am Wochenende oder auch nicht nach Feierabend... war aber trotzdem Alkoholabh├Ąngig) wird er mir der Geburt des Babys nicht aufh├Âren zu trinken... und warum... weil er nicht kann... da er Krank ist....

      Sch├╝tz Dich und dein Kind und ├╝berleg Dir sehr gut ob du nicht vor der Geburt nicht doch lieber noch ausziehst... dann kann man das ja immer noch weiter laufen lassen aber du hast deine eigene Bude und schutz f├╝r dich und dein Kind... egal ob er trinkt oder nicht....

      Ich w├╝nsch Dir alles liebe und gute, f├╝r die Beziehung und auch f├╝r die Geburt :)

        • Das sagt alles aus. Wenn er das nicht beweisen kann - mindestens zwei Wochen ohne einen Tropfen - dann ist es leider eindeutig. Wobei Du ohnehin nicht kontrollieren kannst, ob er es auch einh├Ąlt oder heimlich trinkt.
          Es sind keine ein zwei BierCHEN, es ist ein Liter Bier t├Ąglich - wahrscheinlich oft genug auch mehr, der Mann ist Alkoholiker - leider. Ansonsten wurde Dir schon alles geschrieben.
          LG Moni

    (8) 08.11.18 - 09:46

    Hallo! F├╝hle dich erstmal gedr├╝ckt in dieser Situation.
    Ich kann dir aus Erfahrung sagen, er ist Alkoholiker,wie meine Vorrednerinnen es getan haben.
    Ich selbst bin auch Sprittie, aber seit 2 Jahren trocken. Er wird nicht aufh├Âren, bevor er nicht alles verloren hat. Und selbst dann kann es sein, da├č er das als Anlass nimmt weiter zu trinken.
    Bitte wende dich an eine Organisation, die dir helfen den Co-Alkoholismus abzulegen und es sch├Ân zu reden. Jeden Tag 1-2 Bier ist zuviel!!!
    Aus meinen "jeden Tag 1-2 Gl├Ąser Wein" wurde zum Schlu├č 1 Flasche Wein und eine Flasche Sekt.. Am Tag.
    Man kann es schaffen, aber er muss es wollen. Und es ist nicht damit getan, aufzuh├Âren. Sondern es ist jeden verdammten Tag Arbeit und Kampf. Nie wieder trinken zu d├╝rfen. Jetzt im Sommer... Jeder hat getrunken... alles war sch├Ân.... Nur ein Glas... St├Ąndig habe ich daran gedacht. Aber ich war kurz davor meine Familie zu verlieren. Und das ist es mir nicht wert.
    Sch├╝tze dein Kind und dich! Es ist hart aber es kann gelingen. Viel Erfolg!!

    • (9) 08.11.18 - 09:59
      Sonnenschein12345689

      Danke auch f├╝r deine Antwort.
      Ich sagte ihm das er sich doch mal Hilfe suchen soll und ich ihm auch unterst├╝tze aber ja was soll ich sagen: er hat kein Problem sagt er. Wenn er es selber nicht einsieht n├╝tzt es doch nix oder?
      Ich w├╝rde ja ├╝bertreiben weil es ja angeblich nicht viel ist. Und wenn ich nicht schwanger w├Ąre w├╝rde ich ja auch trinken das sind jedesmal seine Aussagen. Ja vor der Schwangerschaft hab ich auch mal was getrunken wenn wir bei Freunden waren oder zum Geburtstag aber nie jeden Tag weil ich selber auch nix Vertrage und mir es immer sehr schlecht danach geht.

      • (10) 08.11.18 - 10:25

        Deswegen habe ich gesagt DU sollst dir Hilfe suchen. Wir alkis sehen das nicht. Wir haben uns das sch├Ân geredet. Ist ja bist viel, ach komm, heute nochmal, morgen trinke ich nix..
        Du musst da raus. Klar das er nicht will, ist ja auch viel bequemer so. Man kommt runter und nat├╝rlich bist du schuld weil du immer meckerst. Du kannst ihm nicht helfen. Nur dir selbst.
        Und wenn er irgendwann im Suff vor dir steht und du dich nur noch ekelst dann bringt es dir auch nichts.
        Ich dr├╝cke dir alle Daumen und das du auch den Weg schaffst.
        Ich hatte eine klare Ansage von meinem Mann : wenn du nochmal besoffen vor mir stehst bin ich weg. Und das Kind nehme ich mit. Da wars bei mir vorbei. Aber wie gesagt es ist ein harter einsamer weg.

      Er sieht es nicht und du kannst ihm das auch nicht klar machen, weil er schon abh├Ąngig ist.

      1-2 Bier am Tag ist zuviel.
      Alkohol ist gesellschaftlich so akzeptiert, dass es halt erstmal nicht auff├Ąllt wenn jemand das Ma├č nicht halten kann.

      Such dir eine eigene Wohnung. In diese Lebenssituation passt kein Neugeborenes. Eure Diskrepanzen werden mit der Geburt nicht weniger.

      H├Ârt sich vielleicht hart an, aber versau dir die Babyzeit nicht mit einem Typ mit dem du immer Stress hast.

      Alkohol hat ein ganz h├Ąssliches Gesicht.

      Alles Gute,
      Fatty

    (16) 08.11.18 - 10:27

    Ach so. Und noch eins : Alkoholiker haben NIE ein Problem. Da kommt man nicht ran. Ich habe auch gesagt ich kann doch locker aufh├Âren. Konnte ich auch. Aber dann f├╝r immer. Und locker wars nicht.

Ich glaube ich w├╝rde auch eher gehen.
Du hast Deine Eltern, das ist doch super. Frag sie doch erstmal ob Du bleiben darfst bis das Baby da ist und ob sie Dir dann helfen umzuziehen?
Hat 2 Vorteile: 1. Du und das Baby seid sicher. 2. k├Ânnte er vielleicht dadurch merken dass Du nicht mit einem Alkoholiker ein Kind aufziehen m├Âchtest und er k├╝mmert sich dann um sich.
#liebdrueck

(18) 08.11.18 - 11:38

Es gibt ein Problem, das ist klar. Aber ganz so dramatisch wie viele hier w├╝rde ich das Noch nicht sehen. Daf├╝r gibt es zu wenig Informationen. Bei uns g├Ąbe immer die Regel, dass es unter der Woche immer einige konsequent alkoholfreie Tage gibt. Damit sich Feierabendbiere etc nicht verselbstst├Ąndigen. Bitte ihn doch erst einmal darum, das umzusetzen.
Und wie war dein trink Verhalten vor der Schwangerschaft? ├ähnlich wie bei ihm? Hat dich seins svhon immer so gest├Ârt?

  • Du hast aber schon gelesen, dass es eben bei den 1-2 Flaschen Bier t├Ąglich NICHT bleibt, sondern er regelm├Ą├čig mehr trinkt?
    Und Du hast auch gelesen, dass er nicht bereit ist, weniger zu trinken?

    (20) 08.11.18 - 15:20
    Sonnenschein12345689

    Ich pers├Ânlich habe selten was getrunken da ich es nicht Vertrage,sein trinkverhalten kannte ich vorher nicht so wirklich bzw nicht so extrem da ich beruflich in der Woche immer unterwegs war und meistens nur am Wochenende zu Hause war. Seitdem ich schwanger bin und fr├╝h ins Besch├Ąftigungsverbot geschickt wurde und zusammen gezogen sind habe ich es erst mitbekommen. Und seitdem gibt's immer wieder Streit.

Ein regelm├Ą├čiger Alkoholkonsum spricht f├╝r Alkoholiker.
Wird sicher nicht besser; ist ja eine Sucht bzw Krankheit.

Wir trinken keinen Alkohol und hier w├╝rde die H├╝tte brennen, wenn 1-2 Bierchen schon normal w├Ąren.

Noch bevor euer Kind auf der Welt ist, ist euer Zusammenleben schon gescheitert.

Besser wirds nicht, zumindest nicht von allein.

Zieh die Konsequenzen und trenne dich r├Ąumlich. Du wirst in der n├Ąchsten Zeit deine Kraft f├╝r dein Kind brauchen, da sind solche Streiterein wegen Alk ein unn├Âtiger Kriegsschauplatz.

Und, was ich so beobachten konnte, meistens steigert sich der Alk-Konsum im Lauf der Zeit z├╝gig, weil dein Freund sich wahrscheinlich nur noch mit "Freunden" umgeben wird, die genauso trinken wie er.

  • (23) 08.11.18 - 15:16
    Sonnenschein12345689

    Danke auch f├╝r deine Antwort.
    Ich habe ihm gesagt das ich jetzt erstmal bei meinen Eltern bin und ich hoffe das er es einsieht. Ich habe auch zu ihm gesagt das ich so nicht weiter machen werde.

(24) 08.11.18 - 12:33

Wie war das denn vor dem Zusammenziehen? Das wird wohl kaum ├╝ber Nacht entstanden sein das Problem. Du wirst doch gewusst haben, worauf du dich einl├Ąsst.

  • (25) 08.11.18 - 15:12

    Ganz ehrlich das es so massiv ist wusste ich vorher nicht. Dadurch das ich beruflich in der Woche kaum da war hab ich es nicht so mitbekommen,ja wenn wir telefonierten oder schrieben kam dann das er mit den Freunden weg ist aber haben uns nie da wirklich dr├╝ber unterhalten wieviel er jeden Tag was trinkt. Seitdem ich aber im bv bin und wir den Umzug gemeistert haben ist mir dieses erstmal aufgefallen wieviel es wirklich ist und ab da kommt es st├Ąndig zum Streit.

Top Diskussionen anzeigen