Schatten in der Lunge

    • (1) 14.11.18 - 13:16
      Schatteninlunge

      Bitte entschuldigt das falsche forum aber ich Bin grade am Rande einer Panik Attacke und will in schwarz schreiben:
      Mein Mann hatte am Montag eine röntgen Untersuchung wegen schwerer Bronchitis und schmerzen in der Brust. Vor knapp 2 Stunden bekam er einen Anruf das ein Schatten zu sehen ist. Dabei kam auch heraus das dieser Schatten schon vor 1 1/2 Jahren entdeckt wurde aber niemand meinem Mann Bescheid gab und es auch nicht weiter verfolgt wurde. Der Schatten in dieser Zeit gewachsen. Jetzt etwa 13mm groß. Jetzt folgt schnellstmöglich ein ct Scan. Mein Mann ist jetzt gerade zu seinen Eltern gefahren und seit ich alleine bin packt mich ganz schön die Angst um ihn. Kann mich jemand etwas runterfahren? Und wie stehe ich meinem Mann am besten zur Seite? Er tut natürlich so als wäre nichts.

      (5) 14.11.18 - 15:19

      Ich verstehe deine Sorge, aber mach dich nicht verrückt, vielleicht hat es auch eine harmlose Erklärung. Einfach positiv denken, weitere Untersuchungen abwarten. Und selbst wenn es jetzt im schlimmsten Fall ein Gewächs sein sollte, ist es in den 1 1/2 Jahren nicht sehr stark gewachsen, kann also keine aggressive Form sein. Als Beispiel: Eine Bekannte von mir hatte letztes Jahr Blasenkrebs diagnostiziert, Chemo, Bestrahlung, alles durch, war Ende des Jahres dann offiziell geheilt, aber bei der Nachuntersuchung 1/2 Jahr später hatte sie wieder eine 11-cm-Tumor. Jetzt wieder Chemo und alles. Wenn es bei deinem Mann vor 1 1/2 Jahren schon da war und jetzt immer noch "nur" 13 mm Durchmesser hat, kann ich mir nicht vorstellen, dass das eine aggressive schlimme Form ist. Also, positiv denken, denn er braucht dich jetzt auch stark und positiv.

      Ich hatte übrigens dieses Jahr auch eine OP mit Krebsverdacht (5cm-Gewächs in der Gebärmutter). Habe die Gebärmutter rausbekommen, da nicht anders entfernbar. War gutartig. Ich habe nicht einen Moment dran gedacht, dass es anders sein könnte, keine Ahnung warum, ich lasse einfach keine schlimmen Gedanken zu, bevor ich nicht dazu gezwungen werde durch Fakten. So lebt es sich deutlich leichter.

      Hier zu spekulieren, ist alles komplett Kristallkugel. CTder Lunge und am besten eine Bronchoskopie - danach fragen!! - und dann habt ihr Klarheit. Es kann wirklich soviele Ursachen haben, dass ich ihm zu den beiden Untersuchungen rate. Dann ist er auf der sicheren Seite - ihr beide. Wer macht den CT-Termin aus? Evtl. das Termin-Management der Krankenkasse in Anspruch nehmen, falls der Termin zu langfristig vergeben würde. Oder den Hausarzt anrufen lassen. LG Moni

    • Hallo!

      Die meisten solchen "Schatten" sind total harmlos, deswegen hat man vor 1,5 Jahren auch nichts gemacht. Die bleiben schon, wenn jemand eine Lungenentzündung hatte, oder eine echte Grippe, oder es ist eine harmlose Zyste. Das ist echt meistens gar nichts, aber jetzt wollen die Ärzte eben auf Nummer sicher gehen. Sie scheinen aber nicht arg besorgt zu sein, sonst hätten sie sofort operiert, statt erst mal nur ein CT anzusetzen.

      • Man operiert NIE ohne CT.
        Das Warten ist bestimmt furchtbar, aber ohne das CT kommt man nicht weiter (im Röntgen sieht man nur eine einzige Ebene, daher nie OP nur nach Röntgenbild). Das geringe Größenwachstum lässt hoffen,dass es nichts böses ist!
        Es ist wichtig,dass dein Mann den Termin zeitnah wahrnimmt.
        Versucht nicht negativ zu denken, dafür gibt es bislang keinen Grund

    Bei meiner Mutter war es leider Lungenkrebs. Macht am besten auch eine Bronchoskopie. Ich drücke die Daumen dass es bei euch nichts schlimmes ist!

    Ganz die Ruhe, die notwendigen Untersuchungen werden jetzt sicher gemacht. Zum Einen ist der Tumor nicht sehr schnell gewachsen, was möglicherweise eher bedeutet, dass er gutartig ist. Und zum zweiten ist er aktuell mit 13 mm wirklich noch sehr klein, d.h. selbst wenn er bößartig sein sollte, wird er vermutlich gut und erfolgreich zu behandeln sein.
    Hals- und Beinbruch :-D

    Ich wünsch euch natürlich das Beste.

    Aber ich kenn das. Hatte letztes Jahr auch Lungenkrebs. Das war wirklich eine schwierige Zeit. Vorallem zwischen dem Röntgenbild mit dem Verdacht und dann letztlich der Bronchoskopie mit der Probeentnahme. Ganz am Anfang regierte ich wie dein Mann, was auch gut so war, weil wie hätte ich sonst vor meinen Kindern funktionieren können?

    Ich weiß jetzt nicht wie das bei euch aussieht, aber als bspw. U40 und Nichtraucherin machte ich mir damals berechtigte Hoffnungen, dass es sich eben nicht um eins von den agressiveren typischen Raucherkarzinomen handelt. Selbst wenn er nicht in diese Kategorie fällt, wie die anderen schreiben, SCHEINT es sich WENN um einen eher langsam wachsenden Tumor zu handeln. Das ist Punkt eins. Und Punkt zwei: Meine Intuition hat mich durch die ganzen schweren Monate gerettet. Aktivier deine! Hör nicht auf die Angst, die Panik. Versuch ruhig zu werden und dann hör in dich rein.

    Falls du noch Fragen hast, versuch ich sie dir gerne zu beantworten.

    Liebe Grüße

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