trennung mein mann fragt nach sex

    • (1) 14.11.18 - 20:15
      istdasnorma

      Hallo,

      wir trennen uns nach 10 Jahren und mein Mann fragte mich heute, ob wir vorher nochmal hemmungslos vögeln wollen... mir blieb die spucke weg aber er meint es ernst. er sagte, wenn dann eh alles kaputt ist könne man das ja noch mal probieren..

      wir haben seit jahren keinen sex mehr..

      lg

      Hm, wenn es Spaß macht warum nnicht?! Offensichtlich betrügt er keine und vielleicht Du einen anderen auch nicht ... oder er will genau das herausfinden?!

      Mit dem noch-Ehemann eine unverbindliche Bettgeschichte anfangen, ohne Alltagszwängen und Unstimmigkeiten - GEIL!

      Ich finde da sehr seltsam und kann mich nicht entscheiden, ob es respektlos ist im Sinne von abwertend oder ein Versuch, doch wieder zusammen zu kommen. Oder sogar ein Hinweis darauf, warum ihr seit Jahren keinen Sex mehr gehabt habt und warum eure Beziehung kaputt gegangen ist.

      Mein Ex hat mir den Abschiedssex verwehrt - ich hab ihn mir dann trotzdem geholt, einige Monate nach der Trennung als ich meine letzten Sachen rausgeholt habe und er schon in einer neuen Beziehung war.... hätte er auch einfacher und mit ohne schlechtem Gewissen haben können, wollte er aber nicht.
      Ich bin auf jeden Fall ein großer Fan von Abschiedssex :)

    Gut, ich kann mich nicht wirklich reinversetzen. Ich bin ein schrecklich langweiliges Wesen und hatte nur mit meinem Mann Sex bisher und unsere Ehe läuft super. Ich kam also noch nie in die Versuchung Abschiedssex oder nicht.

    Tatsächlich kann ich es mir aber theoretisch schon auch vorstellen, quasi wie eine Henkersmahlzeit oder wie das letzte Mal einen Toten zu berühren (ist der Vergleich so blöd?). Ich würde es - mit dem Abstand, den ich habe - als Bestätigung dafür sehen, dass er das Zusammensein mit dir sehr genossen hat (im Grunde) und sich einfach eine kleine letzte gute Erinnerung davon behalten möchte. Ich finde das eigentlich gar nicht so schräg, wie gesagt aus der nicht betroffenen Perspektive. Das macht man doch irgendwie so bei Abschieden. Noch ein letztes Mal … mit den Kollegen essen gehen (vor der Rente oder Jobwechsel), keine Ahnung. Ob man nun Abschiede zelebrieren mag oder nicht, das ist glaub ich Wesenssache. Grundsätzlich denke ich aber, dass die Bereitschaft einen Abschied zu zelebrieren auch zeigt, dass man die Sache zwar abschließen will, dass man aber auch was Gutes an der Sache selber (z.B. an eurer Beziehung) sehen kann. Um auf das Abschiedsessen mit den Kollegen zurück zu kommen: Wenn man sich furchtbar überworfen hat und nur noch froh ist, keinen mehr zu sehen, dann macht man das sicher nicht. Wenn man todtraurig ist, weil man gehen muss, dann vielleicht auch nicht unbedingt. Kann man es so sehen?

    Natürlich könnte es auch sein, dass dein Mann eine notgeile Sau ist und nur vögeln will - dann kann er sich aber auch in der nächstbesten Disco einen One-Night-Stand aufreißen, da ist wohl auch nicht viel dabei. Oder aber er will dich mit dem Sex zurückgewinnen - aber da müsste er wohl schon ziemlich dumm sein, denn in deinen Worten kann ich nicht erkennen, dass geiler Sex die verbindende Komponente eurer Beziehung war.

    Ob du das nun machst oder nicht, das ist deine Sache. Sicher ist es absolut verständlich, wenn du nein sagst. Aber die Perspektive deines Mannes finde ich genauso verständlich und irgendwie auch versöhnlich.

    • "dein Mann eine notgeile Sau ist und nur vögeln will " - na ja, die hatten in der Ehe schon jahrelang keine Sex mehr und dass die Ehe wegen notorischer Untreue auseinanderginge konnte ich nicht herauslesen. Aber viielleicht will er wieder "üben", dann ist er bei der Next nicht gard so eingerostet und sie mit Spinnweben behangen.

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