puh, was soll ich nur machen. trennen oder nicht

    • (1) 18.11.18 - 19:54
      herundhinund

      Halllo zusammen,

      ich habe einen cholerischen Mann der unsere Kinder jahrelang angebrüllt hat. Es ist besser geworden, aber die Kinder haben auch schon hin und wieder was gesagt was mich aufhorchen ließ. Z.B. es ist viel schöner wenn der Papa nicht da ist, oder der schreit mich immer an. ihch habe das gefühl die schule nicht zu schaffen, papa gibt mir das gefühl...
      ich hatte eine zeitlang das Gefühl mich der Kinder wegen trennen zu müssen. Nun habe ich mit den Kindern gesprochen und sie sind einerseits verständig und andererseits sagt der kleinere 8 Jahre, dass er da nicht mitmachen würde. er findet das nicht gut. er freut sich zwar über ein neues Bett und ein neues Zimmer aber er ist derzeit sehr eng mit seinem Vater. Ich habe den Eindruck, dass es seit dem Gespräch so ist. Natürlich ist auch mein Mann sehr fürsorglich und meckert im Moment kaum. Aber ich persönlich reagiere jedesmal wenn er laut wird mit Schweißausbrüchen..

      Was suche ich hier für Antworten? Ich weiß es auch nicht.

      LG

      • Hi,

        davon abgesehen, dass ich denke, dass du schon zigmal geschrieben hast, finde ich, dass du deine Kinder in einen ganz beschissenen Gewissenskonflikt stürzt, weil du selber nicht den Arsch in der Hose hast, eine Entscheidung zu treffen.

        • (3) 18.11.18 - 20:02

          Hallo, ich schreibe in einem forum und rede nicht mit meinen Kindern über meine Zweifel, Ängste usw. deswegen weiß ich nicht, warum ich sie in einen Gewissenskonflikt ziehe?

          • >>>Nun habe ich mit den Kindern gesprochen und sie sind einerseits verständig und andererseits sagt der kleinere 8 Jahre, dass er da nicht mitmachen würde.<<<

            Das ist absolut KEIN Thema, das man mit den Kindern im Vorfeld bespricht. Ich denke, das meinte Landkind15 mit Gewissenskonflikt.
            Und als Lockmittel hast du ein neues Bett versprochen? Da fehlen mir die Worte...

            • (5) 18.11.18 - 20:47

              warum im Vorfeld, wie kommst Du darauf? Ich habe das so formuliert als wäre die Trennung noch nicht ausgesprochen, ist sie aber und es wird vermutlich auch kein Zurück geben für den MOment. Aber ich werde mir doch Gedanken machen dürfen und diese aufschreiben. Und wenn die Kinder neue Zimmer brauchen und mit ihnen einkaufen geht, finde ich das vor allem notwendig und freue mich, wenn sie sich freuen, weil sie bislang immer in second hand zimmern gewohnt haben.

              • >>>Ich habe das so formuliert als wäre die Trennung noch nicht ausgesprochen,<<<
                Genau das wird dir doch vorgeworfen.
                Du fragst den Kleinen, ob er mitkommt, ohne dass er weiß, was Sache ist und so wie Kinder denken, glaubt er vielleicht, dass du dich nicht trennst, wenn er nicht mit will.

                >>>und es wird vermutlich auch kein Zurück geben für den MOment.<<<

                >>>vermutlich"... >>>für den Moment<<<... Also wirklich KLAR ist da wohl noch gar nichts, so schwammig, wie du formulierst.
                Und dann machst du die Kinder schon verrückt.

    Ein Choleriker bleibt ein Choleriker.
    Vielleicht ist er im Moment relativ friedlich, aber es wäre naiv, zu glauben, das bleibt jetzt immer so.
    Dauerhaft schadet man den Kindern, wenn man an so einer Beziehung festhält. Aber für Dich ist das ja auch alles andere als schön.

(10) 18.11.18 - 20:31

Alleine, dass er sich zusammenreißen kann, wenn er will, wäre für mich ein weiterer Grund ihn zu verlassen. Er hätte also die ganzen Jahre an sich arbeiten können, hat aber keinerlei Anlaß gesehen, weil es ja einfacher ist, die Familie zusammenzubrüllen? Toller Charakter.

Ich schließe mich aber an, dass die Kinder nicht diejenigen sein sollten, die über die Trennung bestimmen. Das hätte ich niemals mit ihnen auf diese Art besprochen. Aber es zeigt erneut Deine Unsicherheit und Deine Unfähigkeit, eine Entscheidung zu treffen. Würdest Du Dich denn trennen, wenn die Kinder das wollen würden? Vorher war es ja auch nicht dringend genug, als sie noch kleiner waren und jahrelang angeschrien wurden. Da hast Du keinen Anlaß gesehen, sie zu schützen.
Das klingt wie ein Vorwurf, ist aber eher als Frage gemeint. Wieso sollte es jetzt der richtige Zeitpunkt sein? Weil Dir klar wird, welche Schäden das schon bei Dir hinterlassen hat?

Übrigens kann euer Sohn seinen Vater ja auch nach einer Trennung trotzdem so oft es geht sehen. Das übliche 14-Tage-Wochenende kann man ja beliebig individuell ausdehnen. Z.B. war bei uns der Umgang am Anfang jeden Mittwoch Nachmittag und an jedem Wochenende eine Übernachtung.

  • (11) 18.11.18 - 20:40

    Naja, ich habe mit ihnen schon über einen konkreten Beschluss gesprochen. Ich habe ihnen ebenfalls gesat, dass sie mit Fragen jederzeit zu uns kommen können. Das tun sie und natürlich sage ich dann auch, dass das keine leichte Entscheidung ist Ich halte das für ehrlich und authentisch. Aber es gibt auch Tage an denen überhaupt nicht über die Trennung gesprochen wird, wo wir einfach unseren Alltag leben und dann kommen eben wieder fragen und die Antworten irritieren mich.

    Es stimmt, ich hätte vermtulich schon viel früher gehen müssen, aber ich hatte die Kraft nicht. Ich habe meine Kinder insofert geschützt, dass ich meinem Mann die Stirn geboten habe, ihm sehr deutlich gesagt habe, er solle sofort seinen Ton ändern usw. Ich habe meine Kinder aus Situationen rausgenommen und sie getröstet..

    LG

    • (12) 18.11.18 - 20:42

      Zieh die Trennung einfach mal durch. Vor allem räumlich! Dann gibt es nämlich für viele Fragen gar keine Basis mehr und Du wirst merken, welche Last von Dir abfällt. Hattest Du nicht auch psychosomatische Probleme durch den ganzen Stress mit Deinem Mann? Oder verwechsel ich das jetzt..

(13) 18.11.18 - 20:35

Ich schließe mich der Meinung der Urbia-Polizei an und finde ebenfalls, dass man keinesfalls mit Kindern über Trennungsabsichten oder Trennungs-Nichtabsichten sprechen sollte. Egal, wie gut du das meinst, die Gefahr ist zu groß, dass sie sich eines Tages dafür verantwortlich fühlen, dafür, dass du dich getrennt hast oder dafür, dass du geblieben bist, weil du ihnen suggerierst, sie hätten ein Mitspracherecht, das sie nicht haben können, weil es eben Kinder sind.

Wenn du immer noch Puls kriegst, wenn es in deinem Mann hochkocht, frage ich mich, wie ihr mit damit umgegangen seid bzw. umgeht, dass dein Mann cholerisch ist. Ist er selbstreflektiert? Tut es ihm leid, wenn er ausgerastet ist? Was hat er getan, um Handlungsalternativen zu entwickeln? Was hat er getan, dass du wieder Vertrauen fassen kannst?

Ich glaube, Kinder können ganz viel ab, wenn sie im Großen und Ganzen in einem Umfeld leben, in dem sie sich geliebt und sicher fühlen. Leben deine Kinder in einem solchen Umfeld? Fühlst du dich sicher?

Wenn nicht, entweder noch mal Hilfe von außen holen oder aber wirklich trennen, ohne langes Hin und Her, nach dem Motto: lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

  • (14) 18.11.18 - 20:43

    Naja, habe auf dem Weg die Liebe verloren und würde nur wegen der Kinder bleiben. Ich frage Sie aber nicht ob sie es richtig oder falsch finden. Ich sage, wir ziehen dann um! Dennoch fragt mein Großer Sohn dann hier und da was und er weiß auch warum ich mich trennen will.. Damit wir mehr Ruhe haben. Das ist so neutral formuliert wie es eben geht und mein Sohn versteht das glaube ich, denn er kennt seinen Vater ja auch und sagt von sich aus.. "sag das besser nicht sonst gibt es wieder Ärger, Diskussion"...

    • (15) 18.11.18 - 21:06

      Ja, nu... aber damit räumst du deinen Kindern Mitspracherecht ein und das bedeutet immer auch, dass du sie mit in die Verantwortung nimmst.
      Das ist einfach eine heikle Kiste.

      Ich bin garantiert kein Fan davon, Kinder vor vollendete Tatsachen zu setzen, aber das ist eine der wenigen Fälle, wo ich genau das richtig finde, zum Schutz der Kinder.
      Es ist ein Konflikt zwischen dir und deinem Mann. Lass ihn auf der Ebene.

Hallo!


Du solltest auf keinen Fall die Kinder entscheiden lassen. DU BIST DIE ERWACHSENE und damit musst Du alleine entscheiden, was besser für die Kinder ist. Die Kinder entscheiden ja auch nicht darüber, ob Pommes, Eis und Schokolade die richtige Ernährung sind. Das überfordert sie einfach.

Außerdem musst ja auch DU Dich trennen wollen. Wenn du dauernd Schweißausbrüche bekommst, wenn er zu Hause ist, weil er ja jederzeit wieder loslegen könnte, dann sollte es doch eigentlich klar sein, oder? Und nur, weil er sich im Moment zusammenreißt - das hätte er in den letzten 10 Jahren ja auch schon mal machen können, oder?

Für Kinder ist die Trennung im ersten Moment immer eine Belastung. Ein paar harte Monate gehören einfach dazu, schließlich krempelt sich ihr Leben ziemlich um. Aber die frage ist doch, ob es danach langfristig besser ist?

  • (17) 18.11.18 - 20:51

    ja das stimmt natürlich. ich habe eigentlich auch nicht gefragt ob sie das wollen. ich habe mit dem großen geredet. gesagt das ich mich trenne und ob er mit mir kommt. er ist groß und sollte schon auch die möglichkeit haben mitzuentscheiden. ich habe dann aber später auch gesagt, dass wir das entscheiden und nicht er. der kleine wird nicht gefragt, er kommt mit und dann sehen wir wie sich alles entwickelt. wie oft sie zum vater wollen und ich werde vielleicht auch klarer. danke für deine antwort.

    • (18) 18.11.18 - 21:24

      Der Forenpolizei kann ich mich nur anschließen.

      Du hast also zwar dein Kind nicht gefragt, ob es für eine Trennung ist, dafür aber über deine Trennungsabsicht informiert und es gefragt, ob es mit dir kommt.

      Du stürzt dein Kind damit doch ebenso in einen Loyalitätskonflikt als mit der Frage, ob es überhaupt eine Trennung befürworten würde.

      Dabei bist du aktuell doch sogar noch unsicher, ob es überhaupt zu einer Trennung kommt.

      Wenn du wirklich im Sinne deiner Kinder handeln möchtest, dann entscheide dich oder halt erst mal die Klappe gegenüber deinen Kindern.

      Danach kannst du dir - hoffentlich mit deinem Mann - über eine möglichst schonende Vermittlung der Folgen gegenüber den Kindern Gedanken machen.

      (19) 18.11.18 - 22:09

      Du fragst ihn, ob er mitkommt und dann sagst du, IHR entscheidet??? HÄH?

(20) 18.11.18 - 20:55

Du übergibst einen 8jährigen die Verantwortung, ob du dich trennen sollst. #klatsch
Ich muss mich gerade arg zurückhalten, sonst werde ich gesperrt.
Du hast jetzt so oft gier geschrieben#schein Dir kann man absolut nichts raten.

lisa

  • (21) 18.11.18 - 21:08

    wo bitte steht das denn? das ich ihm veratwortung übertrage, zeigst du es mir bitte.

    • (22) 18.11.18 - 21:29

      Immerhin teilst du dem Kind mit, dass du dich trennen wirst und fragst es, ob es bei dir bleiben möchte.

      Du übergibst ihm damit nicht die Verantwortung über die Trennung, dazu hast du dich im Ausgangsbeitrag aber mehr als missverständlich ausgedrückt, lässt ihn aber jetzt schon zwischen den Elternteilen wählen - und das, obwohl für dich nicht mal klar ist, ob du dich trennen möchtest.

      Ich kann hier - wie viele andere User hier auch - nur an dein Verantwortungsgefühl als Mutter appellieren. Triff deine Entscheidung auf Paarebene und quäle die Kinder nicht, solange du selbst nicht weißt, was du willst.

(23) 18.11.18 - 21:09

jetzt fällt es mir auch wieder ein, einige deiner beiträge wurden von urbia glöscht.. auf deine werte meinung lege ich nun wirklich keinen wert mehr

  • (24) 18.11.18 - 22:30

    Was sagt das Gesetz dazu - dürfen jüngere Kinder überhaupt mitentscheiden, bei wem sie bleiben? Du kannst sie nicht fragen, was sie wollen, um ihnen dann im Laufe der Scheidung (du bist verheiratet, oder?) mitzuteilen, dass genau das nicht geht.

    (25) 18.11.18 - 23:00

    *** [vom urbia-Team editiert. Dafür ist hier kein Platz.] ***

    Übeigens, lese die anderen Antworten, da stehe ich wohl nicht alleine.
    Bevor du deine Kinder in deinen Trennungsabsichten einbindest, solltet ihr auf Paarebene eine Entscheidung treffen. Ein 8 jähriges Kind kann die Entscheidung noch gar nicht treffen, wo es leben will

    lisa

Top Diskussionen anzeigen