puh, was soll ich nur machen. trennen oder nicht Seite: 2

            • (26) 18.11.18 - 22:16

              Ganz deiner Meinung... und sollte es auch nicht...

              Im Gegenteil... in dem Alter ist es ganz klar die Aufgabe der Eltern, unter Berücksichtigung weniger emotionaler Fakten (Arbeitszeiten, etc.) zu entscheiden, wo DAA Kind am Besten aufgehoben ist... und dann ist das eben auch so...

              LG
              Frauke

              (27) 19.11.18 - 07:47

              Du hast vollkommen recht, aber der 8 jährige wurde gar nicht gefragt und ich weiß nicht wo du das gelesen haben willst und darauf herumreitest. ein 12 jähriger kann schon mal gefragt werden. wird glaube ich bei gerichtsentscheiden auch so gemacht.

              ich bin übrigens selbst scheidungskind und ich wäre froh gewesen, bei uns hätte man mal drüber gesprochen.. da wurde alles unter den tisch gekehrt.

              unf zum schwarznick, ich finde das gut das urbia das ermöglicht bei heiklen themen, damit schütze ich mich und meine kinder!

              viele menschen, viele meinungen...

              und ein anderer teil kann mich übrigens verstehen ;)..

              • (28) 19.11.18 - 09:53

                Wie alt warst Du denn bei der Scheidung Deiner Eltern?
                Ich bin auch Scheidungskind-war damals 3 Jahre alt- habe natürlich nichts mitbekommen, auch später wurde wenig thematisiert.
                Ich muss sagen, das war genau richtig so!
                Kinder werden mMn mit solch großen Entscheidungen überfordert!
                Denn jedes Kind mag beide Eltern gleichermaßen- es kann sich da nicht entscheiden! Und das sollte es auch nicht müssen!
                Die Kinder sind doch bei einer Scheidung die Leidtragendenden- einen Rosenkrieg mitzubekomen und da auch noch mit hineingezogen zu werden, ist schlimm für ein Kind!
                Auch, wenn es das Kind nach Außen nicht zeigt- Innen sieht`s ganz Anders aus!
                Ich bin mir sicher, dass sich das auf die Beziehungsfähigkeit der Kinder später auswirkt. Das sind dann die eifersüchtigen Control Freaks...

                • (29) 19.11.18 - 14:39

                  Hallo,

                  mein Mann und ihch sind beide Trennungskinder. Wir sind beide nicht eifersüchtig und wir haben immerhin 14 Jahre ausgehalten.

                  LG

                  • (30) 19.11.18 - 16:55

                    Und, haben Euch Eure Eltern damals bei der Trennung auch mit einbezogen? Haben euch die Entscheidung, ob Trennung, oder nicht, überlassen bzw. euch bei dieser Frage mit entscheiden lassen?

                    Ich sage ja nicht, dass jedes Trennungskind später ein eifersüchtiger Partner wird- wie gesagt, ich bin selbst Scheidungskind- aber, Diejenigen, die das mit negativen Gefühlen belegt bekommen, bei Denen die Eltern nicht fair agieren, Diejenigen laufen stark Gefahr, später aufgrund der Negativerfahrung in der Kindheit, ihren Partner aus Angst ihn zu Verlieren zu kontrollieren und eifersüchtig zu sein.

                    "Laufen stark Gefahr" soll auch hier heißen, dass auch nicht jeder Mensch, der das so erfahren hat in der Kindheit, später so wird- aber die Gefahr ist auf jeden Fall da.
                    Es ist ja auch komplett Deine Sache, wie Du das handhabst.
                    Du tust, mit was Du Dich am Besten fühlst- aber Du hast nach neutralen Meinungen gefragt...und das hier ist halt Meine.

                    • (32) 19.11.18 - 18:13

                      sind wir doch mal ehrlich. würde ich die kinder einfach ruckzuck von einem tag auf den anderen aus dem haus und der gewohnten umgebung in die nächste stadt schleppen und hätte dann eine affaire nach der anderen. trinke, schimpfe über ihren vater und kümmere mich nicht um sie, werden sie sicher als erwachsene zu denen mit der arschkarte zählen.

                      versucht man, menschlich, verständlich ohne groll dem anderen gegenüber einen guten job als mutter / vater zu erledigen und sich selbst dabei nicht zu vergessen, können kinder auch etwas lernen. z.b. dass man nicht alles hinnehmen und aushalten muss. dass man aus situationen raus kann, dass nach blitz und donner auch wieder die sonne scheint.. das ist, wie ich es mir wünsche.

        (35) 18.11.18 - 21:38

        Der Meinung kann ich mich nur anschließen.#pro

    (36) 19.11.18 - 10:14
    Atmosphaere schaffen

    Liebe TE,

    Kinder erinnern sich in der Regel auch in diesem Alter nicht an Situationen oder Gespräche, sondern an ihr Gefühl. Aus diesem Gefühl heraus konstruiert das Gedächtnis dann eine "Wirklichkeit", die so gar nicht gewesen sein muss. Durch den Filter aller Erlebnisse die nach diesem Ereignis geschehen sind wird das Bild noch einmal verzerrt. Insofern ist es deine Aufgabe, deinen Kindern ein Gefühl zu vermitteln und zwar der Klarheit und Sicherheit. Denn was du aktuell produzierst kann sich irgendwann auch gegen dich wenden und die Kindern behalten das Gefühl von Unsicherheit dir gegenüber ihr Leben lang, auch wenn du noch so tolle und einfühlsame Worte gefunden hast. Das grundlegende Gefühl ist die bleibende Erinnerung, das menschliche Gedächtnis funktioniert nicht wie ein Film in dem vor allem auch Dialoge hängen bleiben.

    Wenn du die Trennung ausgesprochen hast, ist es deine Aufgabe - und am besten die Aufgabe von euch als Eltern - dies den Kindern (gemeinsam oder wenn das nicht geht eben alleine) mitzuteilen. Dann sollte aber auch eine Handlung erfolgen und zwar eine räumliche Trennung. Du schadest deinen Kindern durch dein Verhalten als Frau gerade viel mehr, denn du als Mutter prägst ihr Frauenbild ihr Leben lang mehr als es jeder Unterricht, jede Medienform tun könnte. Es ist jetzt an dir in irgendeiner Weise Stellung zu beziehen und zu handeln. Ich verstehe, dass das gerade schwierig ist.

    Jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen, du kannst ja schlecht eine Zeitmaschine bauen. An deiner Stelle würde ich mich entscheiden was du willst: Neue Chance (am Besten mit Therapie) oder eben einen kompletten Neuanfang, aber dann auch wirklich durchgezogen. Das nächste Gespräch mit deinen Kindern führst du wenn du eine finale Entscheidung getroffen hast und zwar auch dann, wenn du dich für das bleiben entscheidest. Ihr beide schafft gerade eine Atmosphäre der Unsicherheit und Verlustängste. Du könntest betonen dass es deine Entscheidung ist und du dich in der Beziehung nicht mehr wohl fühlst, ihr aber weiterhin Eltern bleibt.

    Ich wünsche dir viel Kraft.

    • (37) 19.11.18 - 14:38

      Hallo,

      danke Dir für deinen Wohlwollenden Text.
      Ich glaube im Prinzip habe ich es auch so gemacht. Ich habe gesagt, dsss ich die Unruhe nicht mehr gut ertragen kann und dass sie uns beide nicht verlieren!
      Dennoch weiß ich, dassm ein 12 Jähriger sehr am Vater hängt und gab ihm eine Stimme, indem ich fragte ob er mitkommt bzw. da bleiben möchte. Er sagte, er weiß es nicht und ich sagte sofort, dass wir das entscheiden! Das es mir leid tut überhaupt gefragt zu haben.
      Ich war 11 als meine Mutter wieder geheiratet hat. Ich konnte den Mann nicht leiden, wollte nicht adoptiert werden. Ich wurde aber nicht gefragt und ich sagte sogar, dass ich es nicht will.
      Sicher mache auch ich viele Fehler, nur möchte ich nicht dieselben machen wie meine Eltern damals.

      lG

<<< Aber ich persönlich reagiere jedesmal wenn er laut wird mit Schweißausbrüchen.>>>

Würde mir persönlich schon ausreichen um meine Situation komplett neu zu überdenken.

Eine Partnerschaft in der man nicht man selbst sein kann, hat keinen Wert, und wenn man jedes Wort überdenken muss was man dem anderen sagt, oder immer das Genick einziehen muss weil die Situation eskalieren könnte....oder eigentlich sogar regelrecht in Angst lebt, weil der/die Partner/in jederzeit explodieren könnte....sry, das ist in meinen Augen nichts was ich haben wollte.

Und da die Kinder immer noch froh sind wenn der "Papa" nicht da ist, kann er sich so sehr auch nicht geändert haben....oder?

Lieber alleine und ansatzweise zufrieden und glücklich, als gemeinsam einsam immer ängstlich in Lauerstellung leben !

Top Diskussionen anzeigen