Heimweh... Wie damit umgehen?

    • (1) 19.11.18 - 10:20
      Heimweh...

      Hallo, eigentlich gehört dieser Beitrag wohl in die Kategorie "Familienleben", aber ich möchte doch gern anonym bleiben und schreibe deshalb hier.
      Es ist eine lange Geschichte und ich kann garnicht soviel schreiben wie ich es erzählen könnte - aber ich versuche möglichst genau und verständlich zu beschreiben

      Kurz zur Ausgangssituation:
      Ich, 32, musste nach meiner Ausbildung vor knapp 10 Jahren meine Heimat verlassen, da ich dort keinen Job bekommen habe.
      Erst wohnte ich 8 Monate lang in Rheinland Pfalz, zog dann wegen eines besseren Jobangebots nach Hessen.
      Ich lernte dort meinen jetzigen Mann kennen. Wir sind seit 2011 zusammen und haben mittlerweile zwei lebende Kinder und ein Kind, was uns leider zu früh verlassen hat (das Erstgeborene).
      Mit seiner Familie konnte ich von Anfang an "nichts anfangen". Wir akzeptieren uns, helfen uns aus, benehmen uns anständig - haben aber nicht gerade ein inniges Verhältnis. Der Kinder wegen haben wir aber regelmäßig Kontakt. Als wir noch kinderlos waren, war der Kontakt mit der (Schwieger-) Familie eher unregelmäßig bis garnicht vorhanden.
      Freunde konnte ich hier in all der Zeit finden. Ich mag "unsere" Stadt und lebe EIGENTLICH gern hier.

      Wenn.....

      Mein Heimweh nicht wäre 😔
      Wenn ich zurück denke war es immer, seitdem ich Zuhause weg gezogen bin, da.
      Mal mehr, mal weniger. Am schlimmsten natürlich in schlechten Zeiten.
      So kam es, dass ich genau in der Zeit, in der ich meinen Mann kennenlernte, eigentlich kurz davor war wieder in die Heimat zu gehen - aufgrund eines Burnouts und dadurch verursachten Autounfall, den ich fast nicht überlebt hätte.
      Ich war in einer Zwickmühle: das Heimweh so präsent, ich so tief wie noch nie in meinem Leben ... Aber so verliebt in einen Mann, den ich so nicht verlieren wollte und der mir so viel Kraft gegeben hat.
      Um ihn zu fragen ob er mit mir geht und alles aufgibt, kannten wir uns zu kurz - und so blieb ich da.

      Wir bauten uns unser gemeinsames Leben auf. Wir haben beide Vollzeit gearbeitet. Ich vermisste meine Familie zwar, aber Telefonate und einmal monatlich gegenseitiges Besuchen haben mir in der Zeit gereicht.
      Ich wurde ungeplant, aber durchaus erwünscht schwanger und da kam das Heimweh das erste Mal wieder auf:
      Meine Familie war so aus dem Häuschen - alle freuten sich mit uns. Seine Familie, mit der ja bis dato kaum Kontakt bestand, reagierte eher... reserviert...
      Das der Entbindungstermin ja genau in die potentielle Urlaubszeit fallen und denen garnicht passen würde.
      Naja...

      Die Zeit verging, ich trug mein Heimweh weiter mit mir rum, aber was sollte ich tun?
      Mit meinem Mann hatte ich das inzwischen mehrfach besprochen - auch, wie traurig mich die Reaktionen und das Verhalten seiner Eltern machen und das ich mich nicht willkommen fühle.
      (an der Stelle sei gesagt, dass es mit der Schwieger- Familie noch viele, viele "Vorkommnisse" gab, die UNS arg enttäuschten oder auch verärgerten, aber darum soll es hier nicht gehen).
      Er versteht das und sieht das alles auch so wie ich, meint aber dass er seiner Qualifikation entsprechend keinen Job in meiner Heimat finden würde (stimmt!), sich nicht unter Wert verkaufen möchte und - seien sie, wie sie wollen - er auch seine Familie vermissen würde.
      Ich verstand es, schlucke mein Heimweh runter und ging zur Tagesordnung über.

      Jetzt ist viel Zeit vergangen und was soll ich sagen? Ich war so naiv.
      Ich dachte, dass wenn ich mir einfach ein neues Zuhause aufbaue, ich mich nach meiner alten Heimat nicht mehr so sehnen würde.
      Aber leider ist es nicht so gekommen 😔 obwohl ich alles versucht habe.
      Im Rahmen der Psychotherapie um mein Burnout herum habe ich das sogar dort bearbeitet ... Aber es hört einfach nicht auf.

      Mein Heimweh ist unterschwellig immer vorhanden und kommt phasenweise dann wie eine Welle, die mich überrollt...
      Ich würde mir mein Leben, was ich hier habe, so sehr an einem anderen Ort wünschen.

      Bei meiner Familie, die für mich und meinen Mann und natürlich meine Kinder alles tun würden.
      Bei meinem Bruder mit seiner Familie.
      Bei meinen Freunden, die auch alle inzwischen eine Familie aufgebaut haben.
      Stattdessen habe ich hier meine Kernfamilie, aber eine Schwiegerfamilie zu der ich NIE gehören werde. Ich fühle mich einfach nicht "vollständig" und außerhalb unserer gemieteten 4 Wände nicht genug geliebt. Mir fehlt so viel!

      Es ist so schwer, das in Worte zu fassen.
      Und wenn ich es versuche, nimmt mein Mann mich in den Arm und hört zu, trocknet meine Tränen.
      Aber was soll er sagen? Er sagt jedenfalls nichts, außer dass er es verstehen kann. Aber das kann er nicht.

      Wenn ich in die Zukunft sehe, sehe ich mich nicht hier.
      Ich möchte, dass er mitkommt. Meine Familie würde ihn so herzlich Willkommen heißen. Das ist andersherum leider nie passiert.

      Ich bin so traurig und weiß wirklich nicht, was ich tun soll.
      Letztens habe ich mich bei dem Gedanken erwischt, dass ich damals doch besser mal gegangen wäre. Aber dann hätte ich meine Kinder nicht und die sind das Wichtigste in meinem Leben!

      Vielleicht kann mich jemand verstehen oder hat Tipps für mich?
      Wir reden übrigens von einer Entfernung von 180km.
      Hier leben wir allerdings in einer Kleinstadt im Rhein Main Gebiet und dort ist die nächst große Stadt eine Stunde entfernt.

      Ich freue mich über eure Antworten.
      Vielen Dank schonmal.

      • "meint aber dass er seiner Qualifikation entsprechend keinen Job in meiner Heimat finden würde (stimmt!),"
        Damit ist doch eigentlich alles gesagt!
        Ihr habt eine Familie, für die tragt ihr beide (!) Verantwortung. Und eine Familie ernährt man nunmal nicht mit Großelternliebe! So schön das vielleicht ist, wenn die Großeltern direkt nebendran wohnen, aber erstmal braucht eine Familie eine Existenzgrundlage und die besteht nunmal aus zwei Jobs, mit denen man die Familie ernähren kann!
        Von daher: Es ist euch beiden nunmal nicht möglich in deine Heimat zu ziehen, also ist die Entscheidung gefallen, dass ihr dort wohnen bleibt, wo ihr momentan wohnt.
        Außer, Du ziehst ernsthaft in Erwägung, ohne Deinen Mann zu Deinen Eltern zu ziehen. Aber das möchte ich mal nicht hoffen...
        Allerdings verstehe ich Dich auch nicht so richtig. 180 km ist zwar nicht um die Ecke, aber jetzt auch nicht am anderen Ende der Welt! Das ist doch wirklich eine Strecke, die man durchaus übers Wochenende bewältigen kann. Meine Familie (und die meines Mannes) wohnt viel, viel weiter weg und klar wäre es schön, wenn sie dichter bei uns sein könnten. Tun sie aber nicht und wir alle haben uns damit arrangiert. Aufgrund der großen Entfernung ist es uns leider auch nicht möglich, mal schnell für ein Wochenende hinzufahren. Ich selbst würde mich über eure Situation und den relativ "kurzen" Weg daher sehr freuen...

        Konzentriere Dich doch bitte nal mehr darauf, was Du/ihr HABT und nicht darauf, was ihr nicht habt. Ihr habt euch als Familie, Jobs, mit denen ihr ein schönes Leben führen könnt und Freunde. Das ist mehr, als viele andere von sich und ihrem Leben sagen können. Man kann nunmal nicht alles perfekt haben, irgendwo muss man Abstriche machen. So geht es eigentlich jedem im Leben!

        (3) 19.11.18 - 10:48

        Wie steht denn dein Mann eventuellen Umzugsplänen gegenüber?
        Ein Kompromiss, nicht ins Kaff zu deinen Eltern, aber doch in die Nähe.
        Gäbe es denn diese Möglichkeit - auch jobtechnisch überhaupt?

        Ich denke, wenn es gar keine Möglichkeit gäbe umzuziehen, ohne dass du deinem Mann wiederum zuviel abverlangst, braucht man diese Gedanken nicht zu denken und eine Situation ist leichter zu ertrage,

        Ich finde 180km ja nicht besonders viel.

        Meiner Schwester geht es ähnlich, aber sie ist beruflich so eingespannt, dass sie nur wehmütig wird, wenn sie hier in der Heimat ist.
        Sie ist 500km weit weg. Und das ist dann schon was anderes.

        Ihr lebt in einer Kleinstadt im Rhein-Maingebiet, von der die nächste Großstadt eine Stunde entfernt ist? Zu Fuß? Oder bei Stau auf der A5?

        Mein erster Gedanke bei Deinen ersten Zeilen war: Ob die Gegenwart "zu Hause" wohl immer noch so wäre, wie Du die Vergangenheit in Erinnerung hast?

      • Tipps habe ich leider keine für dich, aber ich verstehe dich.
        Mir ist es ähnlich ergangen.
        Allerdings habe ich im Unterschied zu dir meinen Mann "in der Heimat" kennengelernt und wir sind nach seinem Studium berufsbedingt weggezogen. Unser beider Familien wohnten also recht nah beieinander.

        Ich habe das viele, viele Jahre so sehr bereut. Besonders schlimm war es, nachdem das erste Kind da war, ich hätte das Kind so gerne "im Schoß der Familie" aufwachsen sehen, einfach mal so zu den Großeltern fahren für eine Stunde, Zeit miteinander verbringen.

        Besonders schlimm habe ich es empfunden, als meine Eltern alt wurden.

        Ich habe mich damit arrangiert, denn meine Kinder haben ihre Wurzeln hier und sind hier "zu Hause" und ich eigentlich auch, ich liebe die Gegend und die Kleinstadt hier :-).

        Ich würde es aber niemals wieder so machen!

        Allerdings darf man auch nicht den Fehler machen, sich das Leben "in der alten Heimat" zu rosarot auszumalen.

        Du wirst sicher noch Antworten bekommen, dass du dich nicht so anstellen sollst, denn "Wir wohnen 800 km von zu Hause weg", mach dir nichts draus, jeder empfindet anders.

        Wenn es wirklich so ist, dass dein Mann in deiner Heimat keine beruflichen Chancen hat, wirst du dich abfinden müssen, wenn du dich nicht trennen willst.
        Und du solltest dein Augenmerk von der Schwiegerfamlie weg eher in Richtung "Freunde finden" lenken oder zumindest einen Bekanntenkreis aufbauen.
        Das ist nicht einfach, denn in eurem Alter haben viele "ihren Kreis" und da kommt man oft schlecht rein, da habe ich alles durch :-(. Nicht überall sind die Menschen offen Fremden gegenüber.

        Alles Gute!

        Ich denke, dass es dir helfen könnte, dich von deiner bestehenden idealisierten Illusion deiner Heimat zu verabschieden.

        Sicherlich würde deine Familie sich freuen und euch willkommen heißen. Das ist ein absolutes Plus.

        Dein Mann hätte dann aber keinen Beruf mehr und müsste eventuell zum Wochenend-Pendler werden. Möchtest du das riskieren? Würdest du beruflich Fuß fassen können und wenn ja, kommst du dann mit den Kindern ggf. auch nur mit Wochenend-Papa zurecht?

        Ein Umzug würde vor allem deinem Mann dessen Famile und Freunde sowie ggf. Job nehmen, er würde aber auch deinen Kindern deren gewohnte Umgebung (KiTa, Schule, etc.), Freunde und einen Teil der Familie nehmen. Es müssen also drei Menschen erhebliche Veränderungen in Kauf nehmen, damit du (vielleicht) glücklich wirst.

        Du hast vor 10 Jahren deine Heimat verlassen und hast dort Freunde, die auch alle inzwischen Kinder haben. Bist du sicher, dass diese Freundschaften noch immer Bestand haben würde so wie früher, wenn du wieder hin ziehst? 10 Jahre sind eine lange Zeit, man verändert sich und kann in Freundschaften keinesfalls einfach wieder da anknüpfen wo man aufgehört hat. Das funktioniert nicht oder in den seltensten Fällen.

        Mein Gedanke ist, dass du in der idealisierten Version deiner Heimat von vor 10 Jahren hängen geblieben bist und denkst, wenn ihr dort hin zieht, wirst du glücklich sein. Aber was ist, wenn dein Mann unglücklich wird, weil er entwurzelt ist? Kinder leben sich sicherlich deutlich schneller ein als Erwachsene, dennoch kann ein Umzug auch ihnen extrem zu schaffen machen.

        Für mich sind 180 km auch wirklich kein unüberwindbares Hindernis, das ist man am Wochenende doch auch "mal schnell" gefahren...

      • Mhh.....Daheim ist halt Daheim.....kann Dich durchaus verstehen...besonders weil "zu Hause" für Dich ja auch eher mit den Menschen dort verknüpft ist, und jetzt nicht nur rein über den Ort.

        180 Km ist jetzt aber doch keine Entfernung (in meinen Augen). Freitags husch ins Auto und ab auf dieAutobahn. Mann und Kinder eingepackt und ab zur Familie ! Alternativ auch mal alleine hin wenn die anderen keine Lust haben....und Sonntag abends wieder zurück ins andere Zuhause.

        Alternativ einfach doch mal beide nach einem neuen Job schauen, der näher bei Deiner Familie liegt. Auch wenn sich so erst mal nichts ergeben hatte, findet sich ja doch evtl noch was.

        Oder ihr zieht dort hin, und werdet zur Wochenend-Familie was Deinen Mann betrifft, sofern er seinen alten Job behalten will.

        Ihr solltet zumindest über Alternativen/Möglichkeiten reden.....probiert hast Du es ja nun lange genug, und bist Dir zumindest in einem sicher, dass es so nicht mehr weiter gehen kann auf Dauer.....zumindest nicht, wenn Du glücklich sein willst.

        Hallo!

        Ich bin auch der Liebe wegen aus eiern Großstadt in ein Kaff ins Rhein Main Gebiet gezogen.
        Ich komme aus dem Süden Deutschlands und ich finde auch keine Heimat hier.
        ABER Ich könnte berufsbedingt in meiner alten Heimat keinen Anschluß mehr finden. Meine ehemaligen Freunde und Wegbegeleiter in meiner Heimat leben überwiegend auch nicht mehr dort, sie fahren genauso wie ich zu Besuch nach hause.

        Ich denke die Zeit lässt sich nicht sinnvoll zurück drehen.

        Was ich immer mal gerne mache, ist für eine ganze Woche (nicxt zu Weihnachten, oder so) nach hause fahren und spätestens am Mittwoch fühle ich mich in der alten Heimat fehl am Platze, wenn alle anderen dann doch ihren Alltag haben.

        LG, I.

        • >>>und spätestens am Mittwoch fühle ich mich in der alten Heimat fehl am Platze, wenn alle anderen dann doch ihren Alltag haben.<<<

          Das möchte die TE ja gerne, DORT ihren Alltag haben und nicht die Besuchs-Situation.

          Hier wurde mehrfach geschrieben, dass 180km doch keine Entfernung sei, Mann und Kinder ins Auto packen und für ein Wochenende hinfahren.
          Das ist es aber nicht.
          Man ist immer NUR Besuch, logiert irgendwo, muss vorher packen, hängt da das ganze WE aufeinander und muss sonntags wieder Abschied nehmen.
          Irgenwo leben und irgendwo als Besuch hinfahren ist ein großer Unterschied.

      (10) 19.11.18 - 17:05

      Vielen Dank schonmal für eure Antworten.
      Ich möchte gern hier nochmal allgemein antworten und hoffe, ich vergesse nichts.

      Also erstmal: die nächst größere Stadt bei meinen Eltern ist eine Stunde mit dem Auto entfernt 😉 es ist da also eher ländlich ....

      Wie es ja schon eine Userin ganz richtig dargestellt hat, so ist Besuch und irgendwo leben ein riesen großer Unterschied.
      Für mich ist jeder Besuch dort eher stressig, damit ich auch bloß alle mir wichtigen Menschen treffen kann. Meistens klappt das nichtmals.
      Ich habe zwar hier einige, gute Freunde - aber es ist einfach nicht das selbe wie die Freunde in meiner Heimat, zu denen ich regelmäßig Kontakt habe.

      Dazu kommt, dass jeder Besuch auch kostenspielig ist... Denn wir müssen jedes Mal ein Ferienhaus mieten. Und morgens hin, abends zurück ist eher nichts für die Kinder ...

      Dass ich Verantwortung für meine Familie habe ist mir klar. Wenn ich die nicht ernst nehmen würde, wär ich doch schon längst weg.
      Dass es für meinen Mann Verluste (Job, seine Familie) bedeuten würde, weiß ich. Und auch, dass es für meine Kinder eine Umstellung wäre.
      Ich frage mich aber, ob es nicht einen Versuch wert wäre oder ob es noch andere Möglichkeiten gäbe.

      Mein Mann hat hier keine "Freunde". Bekannte innerhalb eines Vereins - aber auch das wird seit unserer Kinder eher weniger und gäbe es in meiner Heimat auch. Ihm reicht seine Familie (wir 4 und seine Eltern mit Geschwister).

      Ich könnte beruflich überall Fuß fassen ....
      Er auch, aber eventuell mit etwas Fahrtweg oder weniger Verantwortung. Da in meiner Heimat aber die Lebenserhaltungskost DEUTLICH niedriger sind, wäre das finanziell nicht unbedingt ein Problem, es geht da eher um "möchte sich nicht unter Wert verkaufen lassen".

      Und ja, natürlich wäre es GANZ anders als vor 10 Jahren. Ich kann mir aber schon ganz gut vorstellen, wie es wäre wieder dort zu leben. 😉 So ganz blind bin ich dann eher nicht. Ich habe ja Kontakt zu meinen alten Freunden und zu meiner Familie sowieso.

      Trennung ist keine Option. Aber unglücklich bleiben nunmal auch nicht.
      Dass ich hier unglücklich bin, wissen wir.
      Ob mein Mann in meiner Heimat unglücklich werden würde, wissen wir aber nicht.
      Ich habe glaube fest daran, dass unsere Kinder da glücklich sind, wo wir glücklich sind.

      Ich würde es so gern versuchen 😔
      Ich überlege ob evtl eine Paarberatung helfen könnte....
      Ich habe Angst, dass der Leidensdruck irgendwann größer... so groß wird, dass es knallt und mich dann entscheiden muss .... 🙁
      Ich kann es einfach nicht abstellen, dieses Gefühl. Dieses Gefühl unter dem ich, mal mehr/mal weniger, leide. Es muss doch einen Weg geben, wie wir alle glücklich werden können 😩

      • Ich denke, dass das mit der Paartherapie ein guter Ansatz ist.
        Der Knackpunkt ist, dass dir was fehlt und es sollte dir jemand dabei helfen, zu erkennen, was da fehlt. Und ich denke, dein Mann hat da seinen Anteil dran.
        Allles Gute!
        Das kriegst du hin!

    (12) 19.11.18 - 20:46

    Schenke ihm mal die cd von nick P. "Berlin" und dann frag ihn nach einigen Tagen mal was wirklich wichig ist im Leben...

    (13) 20.11.18 - 08:49
    ihr seid familie

    Verdient dein Mann so gut, dass ihr getrennt leben könntet, also als Fernbeziehung?
    Er könnte in eurem jetzigen Ort eine kleine Wohnung für sich mieten, du ziehst mit den Kindern in deine Heimat und ihr seht euch an den Wochenenden (1,5 Stunden Autofahrt sollten ihn da nicht aufhalten).
    So hätte ihr beides.

    Ich persönlich glaube - nimm mir das nicht krumm - dass du dich sehr in deine unglückliche Situation hineinsteigerst.
    Du hast geschrieben, dass du eigentlich gern dort lebst, Freunde hast, usw.
    Es liegt offenbar nur an seiner Familie - oder?!
    Was soll´s?
    Familie ist doch erst mal dein Mann und eure Kinder!
    Zuhause ist das, was ihr euch aufbaut. Wo auch immer.

    Meine Schwiegerfamilie ist auch nicht gerade das, was ich erhofft habe, wir haben inzwischen sogar so gut wie gar keinen Kontakt mehr (liegt nicht an uns, wir sind uns nur zu schade, immer die zu sein, die sich zuerst melden ...).
    Mir tut da in erster Linie mein Mann leid - ich persönlich brauche die nicht zum Glücklichsein!

    Überlege also gut, ob du wegen solcher Menschen deinen gewählten Lebensweg wirklich unnötig komplizierter machen willst!

    Alles Gute!

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