Haus oder Liebe? Worauf legen Kinder wert...?

    • (1) 21.11.18 - 12:47
      dummefrage11

      Hallo,

      ich habe mal eine Frage. Ich bin gerade mit meinem Sohn und meiner Tochter ausgezogen. Bisher lief alles ganz okay und fast zu glatt. Die Kinder waren sehr kooperativ und freuten sich sogar auf den Umzug.
      Nun sagte meine Tochter gestern, dass sie ganz oft beim Papa sein wird, da dort ja mehr Platz ist und immer wenn sie Freunde zu besuch hätte würde sie das beim Vater machen.
      Ich war kurz erstaunt. Denn der viele Platz dort wird selten genutzt. Auch im Garten sind die beiden vielleicht 15 Stunden im Jahr, das Trampolin wurde das gesamte Jahr nicht genutzt.

      Welche Erfahrungen habt Ihr so gemacht?

      • Verstehe den Titel nicht- wieso Haus oder Liebe? Meinst Du, der Vater liebt sie nicht? Oder Sie lieben den Vater nicht?

        • (3) 21.11.18 - 13:26

          natürlich lieben sie den vater. der auszug hat gründe. viel aggression zu hause. ich bin gegangen, damit ich endlich durchatmen und ruhig werden kann. im momet verhält sich mein mann natürlich extrem kooperativ und verwöhnt die kinder, die früher keine fanta im supermarkt in den wagen legen durften und ich habe einfach angst, dass die kinder sich für platz, gewohnte umgebung und neuen luxus entscheiden und ich irgendwann aussen vor bin.

          • Wie alt sind denn die Kinder? Je nach Alter könnt Ihr sie zwar betreffs ihrer Wünsche anhören, aber nicht sie entscheiden lassen, bei wem sie lieber wohnen wollen. Ihr seid beide wichtig für die Kinder und wenn der Vater sie jetzt verwöhnt ist doch schön, gönne es ihnen doch. Ihr solltet Euch unter Erwachsenen einigen, wie es in Zukunft mit dem Wohnort der Kinder aussieht.

          • Wenn du das Gefühl hast, deine Kinder werden (müssen?) sich für oder gegen etwas oder jemanden entscheiden, läuft jetzt schon viel schief!!!

            Das ist doch kein Wettrüsten! Die Überschrift hat mich auch massiv irritiert.

      Anhand meiner eigenen erfahrungen, in jungem alter sind materielle dinge wichtiger, aber wenn sie älter werden und um einige Erfahrungen reicher, werden sie merken, dass die Zeit viel wichtiger war als das materielle.

    • Wenn sie so materiell erzogen werden (Trampolin ein Jahr nicht genutzt) werden sie immer den mögen der ihnen noch ein Spiel noch ein Handy noch eine Cola kauft. Wertschätzung für das was jeder macht erreicht man mit dem gemeinsamen erarbeiten von Dingen oder Erlebnissen. Das Trampolin hätte ich an Kinder verschenkt die damit was anzufangen wissen... du fragst worauf sie wertlegen? Worauf sollen sie denn wertlegen?

      Wenn ich es richtig verstanden habe, wohnt der Vater noch im alten Zuhause. Und ich weiß, wie lange meine Kinder unserer alten Wohnung hinterher geheult haben, als wir da mal ausziehen mussten (schon lang nach der Trennung). Ist einfach ihr Nest, das strahlt eine Sicherheit aus.
      Meine Kinder haben in der Wohnung ihres Papas auch viel mehr Platz. Und trotzdem sind sie genauso gern bei mir wie bei ihm. Allerdings ist es unbestritten, dass Kinder es auch nicht durchschauen, wenn sie mit Dingen "gekauft" werden. Klar hat das dann mehr Reiz, wenn sie irgendwo was mehr dürfen, das tollere Spielzeug rumliegt usw. Aber dass ein Kind nicht mehr zur Mutter zurückwill, nur weil beim Papa die Playstation steht und der Kühlschrank voller eiskalter Cola ist, hab ich so noch nie gehört.
      Ganz klar ist auch, dass Kinder nach einer Trennung/Umzug innerlich auch zerrissen sind. Sprich offen darüber, mach den Vater nicht schlecht. Gib deinen Kindern Sicherheit. Und dann wird das. Irgendwann allerdings werden die sich auch entscheiden, vielleicht sogar zum Vater zurückziehen. Das kann man nicht aufhalten und muss man akzeptieren, so hart das ist.
      Sortiert euch alle, das dauert jetzt ne Weile. Und versteh auch deine Tocher, dass sie ihren Vater genauso gern hat wie sich.

      (9) 21.11.18 - 22:07

      Deine Tochter hat einen Gewissenskonflikt, weil sie den Papa alleine zurück lässt und sucht nach Gründen, warum sie gern bei ihm ist. Ich verstehe ja, dass es total schwierig für dich ist, aber werd etwas sicherer mit deinen Kindern. Für die ist es ja am schwierigsten.

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