Partner und Alkohol...

    • (1) 09.12.18 - 15:28
      binichverrueckt

      Ich hab da mal eine eventuell dumme Frage...
      Mein Freund äußerte seinen Kinderwunsch und ich war natürlich einverstanden und hab mich auch echt gefreut. Er wollte jedoch direkt ab diesem Moment, dass ich aufhöre zu rauchen und auch auf Alkohol komplett verzichte - da ich einen unregelmäßigen Zyklus hatte und auch nicht so Recht wusste, an welchem Punkt ich zu dem Zeitpunkt stand, war das natürlich auch ok. Da wir aber gerne am Wochenende zusammen weggegangen sind und auch im Urlaub gern mal (auch zu viel 🤪) getrunken haben, war unsere Vereinbarung, dass er auch aufhört zu rauchen und sich nicht mehr betrinkt. Schon zwei Tage später kam er nach einem Abend mit Kumpels, vor dem er mir versprochen hatte, nicht mega voll heimzukommen, natürlich... Mega voll heim. Ich war stinksauer und konnte ehrlich gesagt nicht verstehen, warum er es vorschlägt und mir verspricht, wenn er es am Ende eh nicht macht.
      Ich bin quasi sofort schwanger geworden, hatte allerdings zwei frühe Abgänge. Mittlerweile bin ich 8+4 und es kommt immernoch vor. Er sagt, er trinkt nicht viel und am Ende sitz ich daneben, während er 7(!!!) Whiskeys trinkt... Am Ende bin ich die bescheuerte, denn ich solle mich doch freuen, wenn er trinken kann...
      Ich denke, es wäre alles nicht so schlimm, wenn wir solche Dinge sonst nicht immer zusammen gemacht hätten und er nicht jeden Abend sagen würde, dass er nicht so viel trinkt... Bin ich die bescheuerte? Ganz ehrlich, sollte es mir einfach egal sein? Ich sag ja nix gegen zwei, drei Bier oder Gläser Wein, aber irgendwie komm ich mir langsam verarscht vor...

      • (2) 09.12.18 - 16:49

        Du schreibst" Bin ich die Bescheuerte?"
        Nein! Das bist Du sicher nicht!

        Du reagierst absolut richtig. Dein Partner kann jetzt nicht halten, was er aber von Dir von Anfang an verlangt hat. Es war sein Vorschlag- und nun sollte er auch solidarisch mitmachen.
        Er wird Vater und trägt bald die Verantwortung, nicht nur mehr für Sich Selbst, sondern auch für Euer Kind.
        Alkohol und Kinder verträgt sich nunmal gar nicht- das waren Anfangs bestimmt auch seine Worte- erinnere ihn daran!
        Alles Gute für Deine Schwangerschaft #klee

        (3) 09.12.18 - 17:46

        Alkohol scheint sein Alltagsbegleiter zu sein? Dann ändert das Kind daran sicher nichts. Richte dich darauf ein, dass das so bleibt.

        LG

        Ich denke, es wäre alles nicht so schlimm, wenn wir solche Dinge sonst nicht immer zusammen gemacht hätten und er nicht jeden Abend sagen würde, dass er nicht so viel trinkt


        Trinkt er jeden Abend? Oder ist es einfach ungünstig von dir ausgedrückt? Das mit deinen Abgängen tut mir leid.
        Bescheuert bist du sicherlich nicht!
        Wenn er mal am Wochenende was trinken würde wäre es in Ordnung für mich So lange es nicht ständig wäre.

      • Warum soll dein Mann nicht mehr rauchen und trinken dürfen, weil du schwanger bist?
        Also, da hätte ich ja im Leben nicht dran gedacht............er kann ja nichts dafür, daß die Frauen das Kind bekommen.

        Klar könnte er solidarisch mitmachen, aber daß du es quasi von ihm erwartest , find ich schon schräg.
        Wenn er das nächste mal sagt, daß er nicht mehr so viel trinkt, würd ich sagen, er kann soviel trinken wie er möchte.

        • (8) 10.12.18 - 10:37

          Hallo Cora,
          Prinzipiell hast Du Recht. ABER in dem Fall der Te hat der Mann, schon ab KINDERWUNSCH von der Te verlangt, sie solle ab sofort mit Alkohol und Rauchen aufhören und Er hat Selbst gesagt, ER würde das ab sofort AUCH tun...Er hat das aber überhaupt nicht eingehalten- im Gegenteil- von Anfang an trank er fröhlich mit seinen Kumpels weiter...DAS geht gar nicht!

          • (9) 10.12.18 - 11:24

            Da war der gute wohl zu übereifrig und hat sich etwas zu viel vorgenommen.
            Ich z.b. rauch nur noch wenn Alkohol im Spiel ist.
            Wie oft hab ich gesagt , also heut Rauch ich nicht
            Und leider nach dem ersten Glas Wein wieder schwach geworden.
            Ist doch menschlich!
            An der Stelle von dem Mann würd ich mich entschuldigen und klar stellen, daß er es (verständlicherweise )nicht schafft , in einer gemütlichen männerrunde nüchtern zu bleiben.

            Und solange das nur am Wochenende vorkommt hat das auch nix mit Alkoholiker zu tun

        Über moderaten Alkoholkonsum kann man aus meiner Sicht diskutieren, weil Alkohol nur auf seine eigene Leber geht. 7 Whiskys sind aus meiner Sicht aber nicht mehr moderat, sondern ein klares Anzeichen für Suchtverhalten. Rauchen belastet dagegen alle in seinem Umfeld, auch auf das ungeborene Kind. Selbst wenn er nur draussen raucht, ist das Zeug in seinen Kleidern, in seinen Haaren und dünstet aus der Haut aus und schädigt das Kind spätestens dann, wenn er es mal in seinen eigenen Armen hält.

        • Wenn man 7 Whiskys trinkt ist man alkoholsüchtig!?

          Au weia, dann hat ja halb Köln ein Alkoholproblem.
          Dort trinkt man ab Karneval oft so viel.
          Sucht hat nicht unbedingt was mit der Menge zu tun.
          wenn man jeden Abend noch sein Glas Wein genießen muß, .ist das auch eine sucht,.hört sich bloß nicht so schlimm an, da es ja "nur "ein Glas ist

          • Wenn man einfach zuhause mal sieben Whiskys wegkippt, ist man alkoholsüchtig, ja. Ich glaube nicht, dass "halb Köln" das macht. Vielleicht isoliert einmal im Jahr an einer Karnevalsfeier, ok, aber sicher nicht regelmässig.

            • Er hatte doch Besuch von Freunden und hat den Whiskey nicht heimlich im stillen Kämmerlein getrunken.
              Also, die , die bei uns im Verein sind, die trinken alle am Wochenende an Karnecval/Fasching, usw..........ich würd mir aber niemals anmaßen, von Alkoholsucht zu sprechen.
              Kann man von außen eh nicht beurteilen, außer es ist eindeutig (was jetzt bei dem Mann der TE nicht so ist).

              Ist wohl nicht nur Ansichtssache , sondern auch regionsabgängig, bei uns in der Umgebung gibt es fast jedes Wochenende irgendwo immer ein Fest, bei dem es natürlich nicht nur Wasser gibt.
              Da wird ordentlich gefeiert und montags geht wieder jeder seiner geregelten Arbeit nach. Deiner Meinung nach sind das aber wohl alle Suffköpfe......

              • Relativ viele "Suffköpfe" und auch Leute mit anderen Drogenproblemen gehen einer geregelten Arbeit nach. Ich bin sicher kein Abstinenzler, aber wie erwähnt, sieben Whiskys, d.h. ca. die halbe Flasche oder mehr als regelmässigen Konsum halte ich für klares Suchtverhalten. Man muss auch ein bisschen überlegen, wie's weiter geht. Mit fortschreitender Schwangerschaft und erst recht, wenn das Kind da ist, steigt die Belastung immer weiter. Aus meiner Sicht ist absehbar, was mit jemandem passiert, der erheblichen Alkoholkonsum braucht, um sich wohl zu fühlen...

                • wo steht denn, daß er regelmässig Whiskey trinkt?
                  und wie gesagt, nicht die Menge macht die Sucht (ein Glas pro Tag kann schon Sucht sein)
                  Er braucht den Alkohol doch nicht, um sich wohl zu fühlen, sondern weil es in Gesellschaft einfach mehr Spaß macht, wenn man mittrinkt.

    Meiner freut sich darüber, das er jetzt eine Fahrerin hat. 😂😂😂 allerdings haben wir auch nicht vereinbart, das er aufhört zu trinken, wenn wir auf Feiern etc sind. Unser Deal ist lediglich 4 Wochen vor der Geburt keine Saufgelage, weil hätte ihn schon gern brauchbar bei der Geburt.
    Und wenn Männer sagen, heute Abend mach ich nicht so doll, funktioniert das meist nicht. Nirgendwo in meinem Freundeskreis. Deswegen lach ich da immer nur drüber.

    • Interessanter Freundeskreis

      • Naja wenn die Männer in einer gemütlichen Runde irgendwo sitzen zum Geburtstag etc. dann geht schon das ein oder andere Getränk über den Tisch. Und das ist ja jetzt nicht ständig so, von daher finde ich es nicht schlimm. Wenn ich mit meinen Mädels unterwegs bin und keiner von uns fahren muss, nutzen wir das an den seltenen Gelegenheiten auch aus.

Okay. Das liest sich heftig .
Trinkt er regelmäßig?
Dann ist er Alkoholiker.
Klasse.
Mir wären schon 1/2 Bierchen am Tag zuviel.
Mein Mann trinkt gar nicht, ich auch nicht. Habe aber Erfahrungen mit Alkoholikern.
Sag ihm er soll auf Entzug, sonst Trennung.
Wirf Dein Leben nicht weg für einen Alki. Tur das Eurem Kind nicht an.

Dein Post hört sich so an als wäre dein Mann Alkoholiker, wenn er jeden Abend trinkt. Dann braucht er professionelle Hilfe. Aber wenn er nur mal am WE mit seinen Kumpels trinkt verstehe ich deine Aufstand nicht.

Als wir in die Kinderwunsch Behandlung gegangen sind, habe ich keinen Tropfen Alkohol mehr angefasst. Ich bin jetzt in der 16 Ssw. Wenn wir ausgehen trinkt mein Mann auch Alkohol, wenn ihm der Sinn danach steht. Wir hatten heute von seinen Schützenverein Weihnachtsfeier, ich trank heißen Kakao und Wasser, er Glühwein und Bier. Ich bin schwanger und nicht mein Mann. Warum sollte er dann auch nicht mehr trinken dürfen? Von seiner Firmenweihnachtsfeier vor 2 Wochen kam er Nachts sternhagelvoll wieder, einige Kollegen sind nach dem Essen noch Party machen gegangen. Mir hat der Alkoholgeruch etwas zugesetzt (zur zeit empfindliche Nase), also bin ich morgens auf das Sofa ausgewandert und habe mich später über seinen Kater amüsiert.

Sorry, wer am Abend 7 Whiskeys trinkt und nicht mal paar Abende auf Alkohol verzichten kann, hat meiner Meinung nach ein ganz anderes Problem als dass er nur ein Versprechen gebrochen hat. Für mich klingt das eher wie ein Alkoholproblem.
Ansonsten muss ich aber sagen, dass ich es albern finde, wenn der Mann während einer Schwangerschaft auch auf Alkohol verzichten soll. Ich habe vor der Schwangerschaft zusammen mit meinem Mann auch gerne gemütlich Wein getrunken und habe das genossen, aber als ich schwanger war, hatte nun mal ich die Verantwortung für das kleine Wesen in meinem Bauch, für dessen Gesundheit ich verantwortlich war. Da war natürlich klar, dass ich keinen Tropfen Alkohol zu mir nehme. Aber warum sollte der Mann das tun? Aus Solidarität? Wenn dem so ist, dann hättest du aber auch ein Problem mit Alkohol, wenn du dem einen so hohen Stellenwert einräumen würdest, dass du Solidarität vom Mann erwartest.
Beim Rauchen sieht das anders aus, denn selbst kalter "passiver" Rauch ist gesundheitsschädlich.
Aber wie gesagt, das Problem, das ihr habt ist (per "Ferndiagnose"), dass dein Freund ein massives Alkoholproblem hat. Das was er macht, ist saufen, und nicht "mal genüsslich ein Weinchen trinken", denn das darf man als Eltern dann schon auch noch!

Du bekommst von einem (vermutlich) Alkoholiker ein Kind und wunderst Dich, dass er mit der Trinkerei nicht aufhört, nur weil Du schwanger bist? Sorry, aber Du wusstest doch vorher, worauf Du Dich einlässt. Jetzt kannst Du akzeptieren, wie es ist (und wie es sicherlich auch zukünftig bleiben wird) oder Du freundest Dich schonmal mit dem Gedanken an, das Kind allein groß zu ziehen, wenn Du mit seinem Alkoholkonsum nun auf einmal ein großes Problem hast.

Ja, du bist die bescheuerte.....Und zwar weil du mit so einem suffkie ein kind gezeugt hast.

Lass mich raten....Wenn das Kind da ist DANN hört er auf.

  • Ah ich wußte gar nicht, dass man sich nicht mehr betrinken darf, sobald man kinder hat !?
    Natürlich nicht jeden tag u schon gar nicht vor dem kindern.

    Im Fall der te gehe ich vom lesen aus, daß beide am Wochenende gern mit freunden feiern und auch mal einen über den Durst trinken .
    da sehe ich jetzt kein Alkoholproblem.

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