Verschuldet, schwanger, Trennung? (Achtung lang)

    • (1) 17.12.18 - 08:05
      Traurig22

      Ich weiß garnicht wo ich anfangen soll. Fakt ist das ich seit Jahren unglücklich bin.
      Ich hatte immer die Hoffnung es ändert sich was, ich war wohl naiv und hätte nach dem ersten Kind gehen sollen.
      Aber ich fang mal von vorne an:
      Ich bin jetzt 27 und er ist 29 Jahre.
      Ich war 17 da lernten wir uns über Freunde kennen. Damals war ich mir zuerst nicht sicher ob er mein Typ ist. Er war nie schlank. Eher etwas speckig. Aber nur etwas und dennoch war er breit gebaut und trainiert.
      Aber der Punkt der mich einfach überzeugte und warum ich mich verliebte war seine tolle, zuvorkommende Art. Er tat alles für mich, er war wirklich was ganz besonderes.
      Ich hatte eine riesengroße rosa Brille auf und vergaß sogar meine besten Freunde..
      naja unsere Beziehung hielt, die Freundschaften leider nicht :-(
      Wir zogen irgendwann zusammen, ich wurde schwanger. Da begann alles. Er hatte nie gelernt mit Geld umzugehen. Wir zogen an die Grenze zur Schweiz, weil es für uns eine tolle Chance war, da er ein gutes Jobangebot bekam. Wenn man als Grenzgänger arbeitet muss man seine Steuern vom Lohn selber weglegen und dann zahlen. Das tat er nie und ich wusste davon nichts! Irgendwann musste er eine ziemlich hohe Summe zahlen, die hatte er aber nicht da er alles rausgehauen hatte! Also musste meine Familie aushelfen, was ich schrecklich peinlich fand! Es ging aber weiter, er nahm Kredite auf, machte Schulden über Schulden und konnte sie irgendwann nicht mehr zahlen. Sogar die Miete! Da wir inzwischen verheiratet waren, hing ich da also genau so mit drin.
      Eine Ausbildung habe ich nie beendet, da ich diese abbrach als wir umzogen. Mittlerweile bereue ich das alles so sehr!!
      Wir sind dann schnell wieder zurück in die Heimat Gezogen da er das mit den Steuern einfach nicht hinbekam und ich Heimweh hatte. Ich muss dazu sagen, wir hatten immer getrennte Konten und daher wusste ich nie was da los ist. Er tat immer so als habe er alles im Griff! Miete, Versicherungen etc alles wurde ja bei ihm abgebucht und ich vertraute ihm da.

      Naja dann kamen die ersten Mahnungen, auch gegen mich.
      Mittlerweile stehen wir vor der privatinsolvenz und ich bin froh wenn alles vorbei ist.

      So, wir haben nun zwei Kinder und ein drittes ist unterwegs.
      Meine Kinder liebe ich über alles und würde sie nicht hergeben aber ansonsten bin ich einfach nur unglücklich und Ärger mich das mein Leben so falsch gelaufen ist.

      Mein Mann hat sich auch immer mehr verändert. Er hat sehr sehr viel zugenommen.
      Er ist nicht mehr nur übergewichtig sondern fettleibig. Vor 3 Jahren bat ich ihn schon das er bitte bitte abnehmen soll. Er sieht es dann auch ein. Aber nach ein paar Tagen ist alles vergessen.
      Seine ganze Familie ist fettleibig, sein Vater hat Diabetes und Herzinfarkte hinter sich. Wo soll das hinführen?
      Ich dagegen bin sehr schlank, die Kinder sind normal gewichtig. Da achte ich sehr drauf.
      Aber er stopft und isst alles...

      Für mich ist er nicht mehr attraktiv da er sich einfach auch wahnsinnig gehen lässt. Regelmäßig Zähneputzen... mittlerweile Fehlanzeige.

      Als Vater ist er super. Er ist ein ganz toller Papa! Aber als Ehemann ist da nichts mehr.
      Wir kuscheln nicht mehr, küssen uns nicht mehr (ich will es auch garnicht)
      Wir leben wie Freunde.
      Ich habe mit ihm schon ganz oft darüber gesprochen, also es ist nicht so als wüsste er nicht was ich empfinde. Aber es scheint ihn nicht zu interessieren.

      Für mich ist nun der Punkt da will ich nicht mehr. Es hat sehr lange gedauert mir das einzugestehen. Ich war noch so jung als wir zusammen kamen. Ich weiß nicht wie man alleine lebt, wohnt...
      Freunde sind nicht mehr so viele da :(

      Ich habe Angst alles nicht zu schaffen!
      Eigentlich wollte ich ihm noch eine letzte Chance geben bis Baby 1 Jahr alt ist. Ich habe ihm das auch gesagt aber er ändert ja jetzt schon nichts. Ich werde nur angemault und ignoriert. Jeden Tag. Ich mag nicht mehr....

      Achso, Depressionen hat mein Mann ganz sicher. Er war auch schon auf mein drängen beim Arzt aber er lässt ich ja nicht helfen...Medikamente nimmt er nicht, Therapie will er nicht

      Ich weiß nicht weiter

      • Als erstes stellt sich mir die Frage... Wenn du deinen Mann so unfassbar abstoßend findest, wieso bekommst du dann jetzt ein drittes Kind von ihm?

        Ansonsten frage ich mich ebenfalls, was dein eigentliches Anliegen ist. Ohne Ausbildung und mit hohem Schuldenberg wird es für dich natürlich sehr schwer alleine, da wirst du ranklotzen müssen. Eine Dekade Ignoranz ist mit einer Trennung nicht verflogen. Da müsstest du dich professionell (z.B.) profamilia) beraten lassen.

        Zu der Gesamtsituation kann man nicht allzu viel sagen, denn wir wissen ja nicht wie genau du mit deinem Mann umgehst, dass er keinen Bock hat etwas zu ändern. Wenn du nur forderst ohne etwas dazu beizusteuern, dann ists verständlich, dass er nichts macht. Du gibst allgemein wenig preis, außer, dass dir bis jetzt alles relativ egal war.

        • (3) 17.12.18 - 09:04

          Ok... vielleicht habe ich es falsch rüber gebracht.
          Seit Jahren bitte ich ihn schon, er solle doch abnehmen, auch wegen der Gesundheit und das ich ihn da natürlich wo es geht untersütze. Aber er will nicht. Ich kann das nicht für ihn übernehmen, ja und irgendwann wird man motzig darüber. Ich finde es hat viel mit Respekt vor dem Partner zu tun, man möchte ihm noch gefallen.
          Aber Unterstützung hat er immer bekommen, in allen Punkten.
          Tja und wegen dem dritten Kind. Ich hatte eben die Hoffnung er ändert sich. Das tat er auch für eine Weile. Aber eben nicht dauerhaft.
          Ich bin gefühlt ewig mit diesem Mann zusammen, natürlich gibt man da so schnell nicht auf und hat Hoffnung.
          Ich bin auch immer noch am zweifeln ob ich das wirklich h will. Also eine Trennung, er ist halt eben ein ganz toller Vater und ich halte oft an dem fest wie er mal zu mir war.

          • (4) 17.12.18 - 10:41

            Mal davon abgesehen, dass es meiner Meinung nach naiv ist zu denken durch ein weiteres Kind ändert sich irgendetwas in der Beziehung. Wäre es nicht ratsam gewesen erstmal ins Arbeitsleben zu kommen und die Sache mit den Schulden aus der Welt zu schaffen, anstatt sich mit einem weiteren Kind weiter in die Abhängigkeit zu manövrieren?

            Ausbildung abbrechen wegen eines Umzugs? Warum? Man regelt sowas vorher bevor man so einen Schritt wagt. Sei es einen AG suchen der dich übernimmt und wo du die Ausbildung beenden kannst oder Arschbacken zusammen kneifen und durchziehen bevor man umzieht.

            Fakt ist du hast andere Probleme als deinen Mann, denn ob du dich trennst oder nicht die Schulden habt ihr beide. An deiner Stelle wäre das Übergewicht meines Partners oder ob ich die Trennung will grade meine geringste Sorge. Ich würde erstmal schauen, dass ich auf eigenen Beinen stehe.

          • Ich verstehe nicht, warum er etwas ändern sollte, wenn noch ein weiteres Kind kommt. Er kann noch Kinder zeugen, also ist er auch noch irgendwie gesund.

            Ebenso hat er ja auch weiterhin keinen Grund abzunehmen, du bist noch bei ihm, es hat für Sex gereicht, er ist fein raus. Du bist aber auch nicht viel besser, dich stört die finanzielle Situation ziehst aber keinerlei Konsequenzen daraus und gehst selbst arbeiten oder holst eine Ausbildung nach. Dafür machst du dich immer weiter abhängig, warum also muss er denn etwas ändern?

            Also entweder du machst jetzt Nägel mit Köpfen oder findest dich mit deiner Situation ab. Rumsitzen und warten hat noch niemandem geholfen.

            (6) 17.12.18 - 11:01

            Also ab in die Privatinsolvenz würde ich sagen. Trenn dich, lass dir eine Wohnung vom Staat bezahlen, halt 6 oder 7 Jahre (weiß nicht wie lang die Insolvenz dauert) die Füße still. mit 3 mal Kindergeld, Familien Geld, Harz 4 usw wirst schon über die Runden kommen und dann wars das erstmal. wennst dann die Insolvenz hinter dir hast kannst dir ja nen Job suchen, ob dich jemand einstellt ist eine andere Frage.

            oder du nimmst dein Leben mal in deine Hände, gehst zur Beratung, Anwalt, Schuldnerberatung usw erfährst dort was sind deine Rechte, wie kann es weiter gehen usw hörst auf zu jammern wegen seinem Gewicht, seinen Fehlern und kümmerst dich darum das deine Kinder nicht in Armut aufwachsen. Ich kann nicht verstehen wie man in ein und dem selben Haushalt über Jahre nicht mitbekommen kann das der Partner nicht mit Geld umgehen kann und einen in den Ruinen treibt, sorry. Mein Mann hab ich mit 10.000 Euro Schulden kennen gelernt, er konnte und kann auch nicht mit Geld umgehen. ich habe das in die Hand genommen. er hat sich um alles gekümmert weil ich hartnäckig war und immer dahinter war, die Summe haben wir zusammen beglichen. erst DANN haben wir Kinder gezeugt, sogar ein Haus gebaut. Wenn du mit deinem Mann weiter machen willst dann würde ich nicht jammern sondern mir Hilfe holen oder all seine Post aufmachen, seine Papiere durchsehen, eine Auflistung machen, wem schuldet er was und dann anrufen, ratenzahlungen ausmachen, jeder wird raten aktzepieren weil sie froh sind wenigstens etwas zu bekommen statt gar nix. auch wenn es ein paar Jahre dauert wenn ihr alles auflistet, fixkosten usw aufschreibt und die pobacken zusammen kneift könnt ihr da sehr wohl raus kommen. Es muss nur was passieren und nicht einfach wegglotzen, weiter Kinder zeugen und hoffen das sich das schon irgendwie regelt.

            • (7) 17.12.18 - 11:55

              Noch ein ergänzender Tipp: Wenn du bei den Schuldnern anrufst schilder ruhig die Situation und erwähne auch die Privatinsolvenz. Meine Mutter hat es so bei ihrem Lebensgefährten gemacht und die meisten lassen sich auf einen Bruchteil von den eigentlichen Schulden auf Ratenzahlung ein, damit sie nur überhaupt was sehen.

      Dir wird das nicht gefallen, aber da ich in erster Ehe ebenfalls mit einem Mann verheiratet war, der weder mit Geld umgehen konnte, noch sich nach einem Kind änderte - hier mein Fazit.

      Du bist sehenden Auges in Dein Unglück gerannt. Man bekommt eine Weile nicht mit, was der Mann für eine finanzielle Katastrophe anrichtet, aber irgendwann schon. Wenn Du dann nicht in der Lage bist, die Reißleine zu ziehen, zieht er Dich und die Kinder mit in den Sumpf. Das akzeptierst Du gerade voll, weil Du MEINST, es alleine nicht zu schaffen.
      Wieviele Chancen hatte er denn schon? Zehn? Zwanzig?
      Er ist KEIN guter Vater - schmink Dir das ganz schnell ab - sonst würde er sich nicht so verhalten, dass seine Familie am Existenzminimum entlangkrebst. Auch das ist nur eine Ausrede für Dich persönlich. Ausreden sind weitaus bequemer als endlich zu handeln.
      Ich habe meinen Ex achtkantig rausgeschmissen und das war gut so. Ich war so arm, dass ich aufs Feld bin zum Kartoffeln und Kraut stehlen und ging in mein neues Leben mit elf Lohnpfändungen und einem Berg Schulden, die ich nach damaligem Recht übernehmen musste. Privatinsolvenz usw. gab es alles noch nicht.
      Ich habe es mit zwei Kindern alleine geschafft, habe gearbeitet, abbezahlt und .....endlich gelebt.
      Du entscheidest alleine, wie Deine und die Zukunft Deiner Kinder auszusehen hat.
      Von einem unappetitlichen Menschen an Deiner Seite, der sich nicht mal die Zähne putzt, ganz zu schweigen. An der Figur alleine mache ich es nicht fest, auch dickere Menschen können gepflegt aussehen - aber nicht mal das schafft er. Ich gehe davon aus, dass er sich selber wurscht ist und Du ihm auch, sonst macht man das nicht.

      Alleine zu leben kann man lernen - wir sind nicht mehr im Deutschland von 1970, wo alles noch wesentlich schwieriger war und es keinerlei Beratungsstellen und ähnliches gab. Gute Tipps hast Du schon bekommen - handeln musst Du selber. Wenn nicht....tja....dann vermasselst Du eben die Zukunft Deiner Kinder. Klingt hart, aber ich weiß ja, wovon in schreibe. Alles Gute.
      LG Moni

      • Hallo Moni

        wie immer ein gelungener Beitrag und so wahr.
        ich Stimme voll und ganz zu und rate wie alle anderen da zu die Zügel in die Hand zu nehmen. Auch mein Mann kann schlecht mit Geld umgehen, ihm ist das allerdings bewusst, das finanzielle Regel also ich. Klappt auch wenn beide seine eigenen Stärken und Schwächen kennen.

        (12) 17.12.18 - 16:18

        SIe hat keine Ausbildung, ist mit dem 3. Kind schwanger und steht vor der Privatinsolvenz.

        Ich sehe da keine Chance, auch nur ein Bein auf den Boden zu bringen, ob mit oder ohne Mann.

        Sie ist sehenden Auges immer weiter in ihr Unglück gerannt und macht es weiterhin.

        Höchstens mit einem anderen, der Job und Geld hat. Aber so eine tolle Partie ist die TE echt nicht.

        • Mit einer ordentlichen Schuldnerberatung, der Privatinsolvenz samt dem Geld, was ihr ja doch noch vom Amt zusteht, kann sie es ohne weiteres schaffen, in 6 Jahren schuldenfrei zu sein und wieder neu anzufangen. Glaub mir, ich hatte zwei Kinder und hab wesentlich länger als 6 Jahre abbezahlt..... Mein zweiter Mann war zwar fleißig und liebevoll, aber finanziell auch keine "gute Partie", da er selber von seiner ersten Frau Schulden abzubezahlen hatte und für zwei Kinder pünktlich Unterhalt zahlte. Aber zusammen schafften wir es dann - mit viel viel Arbeit. Geschenkt bekamen wir nichts. Aber es hat sich gelohnt.
          NICHTS, aber auch garnichts ist ein Grund, bei diesem Exemplar Mann zu bleiben.
          LG Moni

      Toll geschrieben und bei mir eigene Erinnerungen geweckt, die Reste abgeernteter Felder und geklautes Fallobst haben mich und meine Kinder auch überleben lassen, sowie als Schweizerin die Grenze zu Deutschland, Aldi zu D Mark Zeiten, da reichte es für Eier, Milch und Suppenhuhn....

      • :-) Stimmt....Fallobst hab ich auch gesammelt und Kompott, Apfelmus usw. ohne Ende produziert. Oder ich habe auch bei Nachbarn gefragt, die ihre Bäume nicht vollständig abgeerntet hatten, ob ich mir noch was pflücken/runterschütteln darf. Samstags zum Schluss des Wochenmarkts hab ich immer gefragt, ob ich div. Gemüse, Salat und Obst billiger haben kann, von dem ich dachte, dass sie es eh nicht bis Montag aufheben wollen - hat auch geklappt.
        Am Rande bemerkt - besonders meine Tochter hat schon seeeehr früh Kraut, Kartoffeln usw in zerkleinerter gekochter Form bekommen - und auch bestens vertragen. Die kannte die prozentuale Einführung der Beikost nicht #rofl Gläschen waren unbezahlbar, also wurde alles püriert, was sich nicht wehrte und dem Baby angeboten. Sie aß alles - aber wirklich alles......keine Allergien, keine Mäkeleien später- nichts. #freu LG Moni

        • (17) 18.12.18 - 08:29

          Die heutigen Empfehlungen lauten, alles gleich anzubieten, du hast alles richtig gemacht #baby

          • Echt? Mein Sohn hatte vor 4 Jahren eine Tabelle auf dem Smartphone (von der Hebamme) in welchem Monat wieviel Prozent Pastinake zu wieviel Prozent Kartoffel oder Karotte gefüttert werden sollen usw. und das wurde akribisch eingehalten. Als seine Schwester und auch andere junge Mütter mal erwähnten, dass sie es einfach versucht haben, was ihren Kindern schon schmecken könnte, wurden sie ziemlich harsch darauf hingewiesen, dass das falsch sei....die Tabelle kam auch noch bei der Feier zum ersten Geburtstag zum Einsatz...#cool Nein, ich hab nicht erwähnt, wie er selber"groß und stark" wurde :-)
            LG

            • (19) 18.12.18 - 10:11

              Vielleicht ist mein Wissen auch schon wieder veraltet#schwitz. Ich habe das 2009 in der Allergieambulanz und Neurodermitisschulung erfahren. Mein Sohn ist 2006 geboren und da hieß es noch, ein Lebensmittel nach dem anderen einführen.

        Mein Sohn ist genau zur Wende geboren, war ein Frühchen und stillen ging gar nicht, nur zwei Monate abpumpen und zum KH bringen. Danach gab's Fläschchen, das Problem war nur, dass man in dieser Übergangszeit nehmen musste, was es gerade gab, da das Sortiment auch permanent wechselte, genau wie die aus dem Boden gestampften Läden in Falt (oder Ziehharmonika?)Containern ;-). Ich hatte echt Glück, er hat alles vertragen und entgegen aller Ankündigungen war er auch nur ganz selten krank. Das soll zwar nicht heißen, dass man das immer so machen muss, aber das Ding mit der Tabelle auf dem Handy ist der Extremfall auf der anderen Seite und ganz bestimmt auch nicht notwendig ;-).

        P.S. Pastinaken hab ich auch erst viel später kennengelernt, wir haben auch alles geschreddert, was der Garten so hergab #rofl

Dein Mann hat zwar Mist gebaut, aber du hast es ebenso wenig wie er geschafft, auf eigenen Beinen sicher im Leben zu stehen.

Übrigens sind nicht seine Schulden automatisch auch deine. Du musst dafür auch Mietverträge, Energieversorgungsverträge und Kaufverträge mit unterschrieben haben.

Wie war das mit "in guten und in schlechten Zeiten"? Ich finde, du solltest jetzt nicht deinen Mann fallen lassen, weil er Schulden hat, sondern anfangen, auch arbeiten zu gehen und Verantwortung übernehmen.

Sich zu trennen, weil der Partner zugenommen hat, finde ich unter aller Kanone. Man liebt doch nicht nur das Äußere.

(22) 17.12.18 - 16:39

Meist ärgert man sich ja beim Partner über die Schwächen am meisten, die man selber auch hat.
Dein Mann hat keine Eigenverantwortung und Selbstdisziplin. Zeigt sich in seinem Umgang mit Geld und in seiner Fettleibigkeit.
Du magst schlank sein, aber bist bald 30, hast keine Ausbildung, vermutlich auch keinen Job, trotzdem muss das nächste Kind her obwohl man es sich nicht leisten kann und siehst dich in einer passiven Opferrolle.
Eins zu eins diesselben Schwächen also, einfach mit anderem Erscheinungsbild.

  • Den Nagel auf den Kopf getroffen. Und wieder eine Geschichte, in der ein Baby der Rettungsanker sein sollte. Wann verstehen Frauen endlich, dass das nie, aber wirklich nie funktioniert!
    Der Karren ist hier so tief im Dreck, dass ich wirklich nur noch die Chance Privatinsolvenz und Hartz4 sehe...
    Aus komplett eigener Kraft dürfte die TE kein Bein auf den Boden bekommen. Schlimm für die Kinder, so oder so.

(24) 18.12.18 - 22:26

Ich finde es auch nicht fair, dass du deinem Partner die ganze Schuld für eure Misere gibst. Natürlich hat er viele Fehler gemacht, aber dasselbe gilt für dich. Meiner Meinung nach sollte man zuerst eine Ausbildung machen und danach erst Kinder bekommen. Du hättest das spätestens nach dem ersten Kind in Angriff nehmen müssen, da es danach immer schwieriger wird, beides zu vereinbaren. Der Umzug ist für mich diesbezüglich auch nur eine Ausrede.

Wegen der Schulden hättest du früher die Notbremse ziehen müssen, aber offenbar hast du dich nie um eure finanziellen Angelegenheiten gekümmert. Meines Wissens ist eine Privatinsolvenz im täglichen Leben mit vielen Einschränkungen verbunden, so dass ihr euch noch viele Jahre mit finanziellen Problemen herumschlagen müsst. Ich kann es daher gar nicht verstehen, dass du nun trotz deines jungen Alters sogar noch ein drittes Kind bekommst. Das wird eure Probleme noch verschlimmern, da ihr dann noch höhere Kosten haben werdet.

Ob und inwieweit dir da eine mögliche Trennung weiterhelfen würde, wage ich daher zu bezweifeln. Dann wärst du als Alleinerziehende komplett auf ALG 2 angewiesen, zumal dein Mann ja wahrscheinlich keinen Unterhalt zahlen könnte. Ohne Ausbildung ist es heutzutage auch schwer, einen guten Job zu bekommen. Der Vorteil wäre lediglich, dass du dein eigenes Ding machen könntest.

Top Diskussionen anzeigen