Wie schreien im Kreissaal verhindern?

    • (1) 17.12.18 - 22:58
      Quiet2019

      Mein Ehemann möchte diesmal bei der Geburt dabei sein. Die letzten beiden Male ging es beruflich nicht (auslandseinsatz).
      Ich mache mir jetzt Gedanken, weil ich die letzten beiden male echt laut war unter den wehen, sodass es mir schon vor der hebamme peinlich war (nein, es war mir nicht total egal, wie viele prophezeit haben. Ich hab schon gemerkt, dass das übertrieben laut war)ich konnte aber auch nicht anders. Habt ihr irgendwelche Tipps oder Tricks? Vor meinem Mann möchte ich das erst recht nicht.

      • Eigentlich würde ich ja sagen sch*** drauf und Schrei. Aber ich habe tatsächlich sogar ne Idee wie du nicht schreist, du könntest singen. Such dir ein Lied aus welches du magst und sing. Das hab ich auch gemacht und ich fand es sehr befreiend.

      (4) 17.12.18 - 23:20

      Veratme deine Wehen richtig, übe das vorher nochmal und konzentriere dich darauf. Wenn du dir während der Geburt Gedanken um sowas machst und es dir peinlich vor der Hebamme ist, dann wundert es mich nicht, dass du große Schmerzen hattest. Du solltest in dir ruhen und nur an dich denken und was die gut tut, dann klappt alles andere schon. Nur das richtige Veratmen nicht vergessen, damit du dich selbst unter Kontrolle behältst.

      • (5) 17.12.18 - 23:24

        Danke! Hab auch schon gehört, dass Anspannung die Geburt schmerzhafter machen soll... War vielleicht bei mir der Fall.

    (6) 17.12.18 - 23:58

    Hallo, erstmal: der letzte Ort wo einem etwas peinlich sein sollte ist der Kreissaal: denk immer dran es geht um Dich und um Dein Kind - um die Geburt - alle andren sind nur fur Euch da umzu unterstützen. Alles was Dir gut tut ist richtig, mehr nicht. Ich habe einen tollen Geburtsvorbereitungkurs gemacht in dem die Hebamme uns verschiedene Methoden gelehrt hat um gut durch eine Wehe hindurchzukommen. Jeder kann da für sich die geeigneste Methode(n) wählen. Bei mir war es zB sich auf ein schönes, inneres Bild das man sich vorher uberlwgt zu konzentrieren und die Wehe als positiv wahrzunehmen: als Welle die mich zu meinem Kind trägt etc. Schreie sind da nicht negatic sondern Atemübungen etc.. Alles Gute für Euch

  • (7) 18.12.18 - 07:16

    Huhu
    Also einen ultimativen Tipp habe ich dir nicht, aber peinlich brauch dir das nicht sein. Ich habe immer gesagt "neee ich schreie nieeeemals" jaja ...gebrüllt habe ich nicht, aber echt komische Geräusche von mir gelassen 😂 (gibt es Video Beweise 😂)
    AAAABER !! Es hat mir unheimlich geholfen. Ich habe anfangs versucht die Geräusche zu unterdrücken und es war furchtbar. Als ich die wehen mit Töne veratmete, ging es besser und der Muttermund ging innerhalb einer Stunde komplett auf (meine Hebamme meinte es lag an den Tönen 💁) bei einer Geburt, finde ich, muss man sich fallen lassen. Versuche anstatt zu schreien ooohhhh und uuuhhh Töne zu machen, oder versuche ein Lied zu Summen. Auf YouTube gibt es atemübungen zur Geburtsvorbereitung, die waren auch immer interessant 😊 alles gute 👋

    (8) 18.12.18 - 07:38

    Eine Geburt ist eine natürliche Sache, die uns auf unsere Ur-instinkte reduziert in dem Moment, und jede Frau hat ihre eigene innere Methode, da durchzukommen. Die eine hechelt, die andere stöhnt, die nächste macht Geräusche wie ein kopulierender Waldschimpanse und Du schreist eben. Egal was Dein Körper gerade Dir aufzwängt zu tun, es ist in dem Moment wahrscheinlich auch das Richtige.

    Statt also Dir zu überlegen, wie DU dich anders verhalten kannst in dem Moment, bereite Deinen Mann doch lieber drauf vor, dass Du da wahrscheinlich wieder den ganzen Laden zusammenschreien wirst. Und erkläre ihm, dass das halt in dem Moment das Einzige ist, das Dir hilft, den Wehenschmerz zu ertragen. Und dann schrei die ganze Bude zusammen, dazu ist sie da. Und glaub mir, die Hebamnen haben ganz andere Sorgen als den Geräuschpegel einer Gebärenden zu messen. Sag einfach jedem Anwesenden vorher schon mal Entschuldigung für das Gebrülle, das gleich folgt, und dann könnt Ihr zwischen den Wehen vielleicht sogar drüber lachen. Alles Gute.

    (11) 18.12.18 - 15:24

    Ich feiere dich!!! #rofl

(12) 18.12.18 - 07:42

Ehrlich du tust dir keinen Gefallen damit sowas zu unterdrücken. Diese Schreie, das Stöhnen, den Mund zu öffnen haben einen mitunter entkrampfenden und entspannenden Charakter und sind Teil der Geburt. Du könntest Dich dieses Bedürfnis ernst zu nehmen, es gar zu unterdrücken so verkrampfen, dass nichts vorwärts geht und letztendlich dich und dein Baby gefährden für irgendeinen dummen falschen Stolz.

Es ist vollkommen egal, wer sie hört. Die Hebamme hat sie schon 1. Milliarde Mal gehört. Ich hab meiner Hebamme in den Presswehen erzählt, der Laden kann mich Mal und ich geh jetzt nach Hause. Sie konnte sich das Lachen kaum verkneifen. Hinterher haben wir beide drüber gelacht.

Arbeite mal bitte an deinem Selbstbewusstsein!

Die Hebamme interessiert sich null für deine Geräusche unter der Geburt und wird auch danach nicht nach Hause gehen und allen erzählen, wie komisch du geschrien hast. Genauso wenig wie der Gynäkologe ständig an Sex denkt, bei jeder Vagina die er vorgesetzt bekommt oder der Pflegehelfer sich irgendwelche Gedanken über das Waschen von alten Menschen macht. Das ist vielleicht am Anfang eine Herausforderung, aber das ist dann Berufsalltag.

Und dein Mann. Wenn er solche Gedanken bei dir wach ruft,solltest du vielleicht besser ehrlich zu ihm sein und ihm sagen, dass du dich unter der Geburt wie eine wilde Sau benehmen wirst, du Angst hast das könnte ihn total verstören, Du das aber brauchst um mit den Schmerzen umzugehen und er deswegen lieber wenn es in die Vollen geht raus gehen und ein paar Gänge weiter Kaffee trinken gehen soll, bis die Hebamme ihn zum abnabeln holt. Das machen einige so. Und vielleicht ist ihm das ohnehin lieber so. Rede mit ihm. Und Schlag dir diesen Unsinn mit dem Unterdrücken aus dem Kopf. Das funktioniert niemals. Deine Gesundheit und die des Babys - das ist das Wichtigste.

(13) 18.12.18 - 07:49

ich würde auch versuchen nicht zu schreien. aber nicht wegen mann oder hebamme sonsern weil lautes schreien (kreischen) unter den wehen meist nicht förderlich für die geburt ist.

viel eher würd ich gut, rhythmisch atmen. und wenn ich tönen muss, dann eher stöhnen oder tief röhren wie ein hirsch. oder eben singen (das öffnet den muttermund angeblich sehr gut).

auf jeden fall würd ich dir empfehlen dich von deinen hemmungen zu lösen.

(14) 18.12.18 - 08:56

Googel mal "yoga Vokale tönen". Ich hatte einen Kaiserschnitt, bevor ich überhaupt eine Wehe gehabt hätte, also weiß ich nicht, ob es unter der Geburt wirklich hilft, aber im Schwangerschaftsyoga wurde es regelmäßig als Geburtsvorbereitung geübt, da fand ich es toll.

Hi, ich habe 5 Geburten hinter mir, zuletzt Zwillinge.
Und ich hab bei den Geburten nicht geschrien, bei denen ich trotz Schmerzen locker gelassen haben : wehe fängt an - kurz verkrampfen bleibt nicht aus - dann locker lassen locker lassen, locker lassen....
Die letzten 3 Geburten waren dadurch n Spaziergang.

Aber meine Meinung noch dazu:
Übertrieben laut gibts bei ner Geburt nicht und es ist nix, was peinlich ist.

Alles Gute für dich!

Ehrlich? Wenn Du Dir Gedanken machst wegen Deines Mannes, ist was falsch......dann soll er lieber draußen warten, bevor Du Dich verkrampfst. Mein Mann war mir sowas von wurscht, als ich 12 Stunden daran arbeitete, unsere Tochter rauszupressen. Er flog dann eh raus, weil er grün wurde im Gesicht; und ja, zum Schluß hab ich auch gebrüllt, als der Dok meine Tochter mit dem Ellbogen rausstreifte. Da dachte ich weder an atmen noch an Geräuschpegel.
Bitte verkrampf Dich nicht und glaub ja nicht, dass das heutzutage noch jemanden stört. Frauen aus anderen Kulturkreisen haben ein ganz andere, natürlichere Einstellung. Da käme keine auf die Idee, still zu sein. Frag mal eine Hebamme;-)
Alles Gute für die Geburt. LG Moni

(17) 18.12.18 - 09:34

Also ich bin von Deiner Frage ehrlich gesagt völlig irritiert!
Ich habe auch 2 Kinder geboren und finde es ist alles erlaubt, was es einfacher für die Mutter macht....
...oder bekommt ER das Kind?! NEIN! Also zählt, was es DIR leichter macht.

Mach Dir nicht nen Kopf wegen irgendwas.
Kannst Ihm maximal sagen, dass Dir das Schreien die Schmerzen erträglicher Macht. Aber ansonsten zählst Du und das Kind!

(18) 18.12.18 - 09:56

Du könntest alle beteiligten bitten ohropacks zu tragen. Meine hebamme hat immer welche in der Tasche ;)

Mach dir nicht all zu viele Gedanken. Versuch möglichst entspannt zu bleiben. Es wurden ja schon gute Tipps genannt. Richtiges atmen ist das A und O. Habe es selbst erlebt. Erste Geburt war eine schmerzhafte Katastrophe. Geburt nr zwei, dank spezieller Atemübungen, ein schmerzfreies Erlebnis. Nur der Druck zum Schluss, war kaum auszuhalten. Aber da wusste ich, es dauert nun nicht mehr lange :)

Ich wünsche dir eine schöne Geburt 🐣😊

(19) 18.12.18 - 11:47

Diese Sorgen können sich extrem negativ auf den Geburtsvorgang auswirken.
Während der Geburt im Kopf nicht frei sein blockiert alles andere gleich mit.

Würde den Mann unter diesen Umständen nicht mit in den Kreissaal nehmen.

LG Claudi

(20) 18.12.18 - 12:19

Hallo, ich habe bei der Geburt auch alles zusammen geschriehen. In dem Moment war mir alles egal. Und auch meinem Mann war es egal. Alles was ich vor 5 Jahren mal im Kurs gelernt habe konnte ich nicht umsetzen. Bei der ersten Geburt schon nicht weil mir eben nur laut sein geholfen hat. Zum Schluß musste ich selber drüber lachen und hab mich bei der Hebamme und der Ärztin entschuldigt. Das einzige was sie sagten war das ich mich nicht entschuldigen muss und das ich nicht die lauteste war. Die nehmen das auch mit Humor. Sie erleben das jeden Tag. Mein Mann sagte nicht mal 5 Minuten nach der Geburt, ich weiß gar nicht warum du so geschriehen hast, war doch ganz einfach. Ich konnte darüber lachen weil es wirklich nichts ist wofür man sich schämen muss.

(21) 18.12.18 - 14:06

Ich bin zwar keine Frau und kann insofern nicht wirklich mitreden, aber nach allen Beschreibungen kann ich mir eigentlich kaum einen Anlass vorstellen, bei dem es berechtigter wäre zu schreien als bei einer Entbindung.

Vielleicht geht's auch leiser, kann gut sein, aber den Veränderungsbedarf sehe ich weniger beim Schreiben selbst als bei dessen Bewertung.

Die letzte halbe Stunde habe ich bei der ersten Entbindung das Kind auch rausgeschrien.
Für mich war das sehr hilfreich, weil ich zumindest nicht verkrampft habe.
Die Hebamme hat nicht mal mit der Wimper gezuckt.
Meinem Mann war nach der durchwachten Nacht auch schon alles egal. Er fand es nicht schlimm, meinte er.
In 29 Tagen habe ich wieder ET.
Hab ihm schon gesagt, dass ich es diesmal vermutlich wieder so mache. Für ihn okay.

Eine Sache allerdings gibt es doch: damals war ich allein im Kreißsaalbereich, keine andere Schwangere.
Ich hoffe, diesmal auch, denn man will ja niemanden erschrecken, der die erste Geburt noch vor sich hat.
Alles andere ist mir herzlich egal und so sollte es bei dir auch sein...

  • Ich hatte im Nebenraum eine andere Schwangere. Die hat die ganze Zeit keinen Mucks von sich gegeben, während ich da stöhnend und jammernd rumfluchte, obwohl es noch gar nicht richtig angefangen hatte. 🤣 Und aufeinmal kam von nebenan Babygeschrei. 😲 Wär mir irgendwie peinlich, ich habe bei jeder Wehe geschrien und geflucht wie ein Matrose und die hat ohne einen Ton mal eben das Kind bekommen. 🙈🤪

    (24) 18.12.18 - 23:45

    Wie meinst du das? Ich dachte, dass man in einem Kreissaal immer alleine ist! Oder meinst du, dass auch nebenan keiner war?

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