Partner mit Depressionen und GAD

    • (1) 28.12.18 - 09:41
      Inaktiv

      Hallo,
      Mein Partner hat seit 3 Jahren, in der Zwischenzeit gut behandelte, Depressionen und Angstörungen.
      Aber für mich ist es super anstrengend. Manchmal gibt es halt immer noch Tage, wo er mir nicht helfen kann und z.b. viel schläft. Familie und Freunde sagen oft ich soll ihm einfach in den Hintern treten, weil sie nicht verstehen wie seine psychischen Probleme sind.
      Jedenfalls suche ich Leute zum Austausch. Vielleicht via PN oder WA.
      VG

      • (2) 28.12.18 - 10:01

        Hi du,
        Ich habe meinen Partner mit Depressionen und Angststörung hier seit 1,5 Jahren. Dazu eine 14 Jährige mit Angststörung, Depression (Medikamentierung) und Essstörung seit ca 1 Jahr. Mein Mittlerer 13 Jähriger hat seine ca 4 Jahre dauernde depressive Episode düsen Sommer hinter sich gelassen. Und mein Jüngster (8) geht im Februar zur Diagnostik wegen Angststörung (leicht) und Schlafproblemen (nie vor 22 Uhr).

        Du kannst mich gerne anschreiben.
        Für deine Verwandtschaft: kaufe Ihnen das Buch: mein Schwarzer Hund! (Auch bei YouTube - da wird es vorgelesen)
        Das haben wir gemacht - danach haben Sie begriffen.....
        Anja

        • (3) 29.12.18 - 10:07

          Das Buch hab ich auch. Leide selbst immer wieder an Depressionen und finde das Buch auch total toll. Es ist bildlich sehr gut auf den Punkt getroffen.

          Lg

      (4) 28.12.18 - 12:12
      LittleDaughter

      Mein Papa leidet ebenfalls an Depressionen, und starken Angstzuständen. Ganz schlimm sind seine Verlustängste. Er ist seit Jahren in Behandlung. Mittlerweile kommt er selbst "gut zurecht". Er zieht sich stark zurück sobald er merkt, dass seine Laune sinkt. Ist mal jemand nicht zu erreichen, wird er unruhig und bekommt richtig Panik.

      Mir als Tochter tut es schrecklich leid und ich versuche viel Rücksicht zu nehmen. Mein Papa findet das allerdings gar nicht gut. Er möchte keine Sonderbehandlung, so wie er es selbst nennt. Er möchte normal mit ins Leben einbezogen werden. Hat er wieder eine "Phase", möchte er sich in Ruhe zurückziehen können, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.

      *in den Hintern treten*.... Bloß nicht! Es ist schwierig als Außenstehender, solch einen Menschen zu verstehen. Man kann Verabredungen usw immer wieder anbieten, und soll man auch! Auf keinen Fall soll sich ein Mensch mit Depressionen zu irgendwas gezwungen fühlen. Was manchmal echt nicht einfach ist :-/

      Ein normales Familienleben ist selten möglich. Was ich dir persönlich ans Herz legen möchte: Sprich mit deinem Mann. Sei ehrlich wenn es dich mal belastet. Und vor allem, tu auch dir öfter mal was gutes. Das du wieder Kraft tanken kannst.

      Ich wünsche dir alles liebe

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