In Schwangerschaft gestolpert?

    • (1) 07.01.19 - 16:09
      Erstaunt

      Hallo !
      Ich möchte hier gerne einmal fragen ob folgende Erfahrung heutzutage normal ist oder
      nicht?
      Meine Nichte (22) hat seit 3 Monaten nach längeren Kurzaffären einen neuen
      Freund (32). Nach anfänglicher Euphorie ist sie jetzt leichte Panik im Kommen.

      Weil sie schwanger geworden ist, was schön ist, aber der Rest nicht stimmt.

      Soll heißen ,daß ihre Ausbildung noch lange dauert (Geldprobleme),er ist faul und unterstützt sie nicht (ist er doch der Falsche?) ,na und immer so weiter.

      Frage: Man testet doch die Beziehung mind. 1 Jahr oder länger bevor man Kinder
      macht?
      Damit eine Verlässlichkeit, eine finanzielle Basis und eine gemeinsame
      Wohnung als Basis vorhanden ist.

      Bitte um eine Erklärung..Danke! Möchte sie gerne unterstützen.

      • Verstehe jetzt nicht so ganz, was wir dir hier erklären sollen und inwiefern das mit deiner Unterstützung für sie zu tun hat. #kratz

        • (3) 07.01.19 - 16:54

          Na ganz einfach:
          - mal mit ihr offen reden oder lieber nicht ?
          - finanziell unterstützen oder nicht ?
          - auf den Freund Druck ausüben ?

          Ich würde ihr gerne einige Lasten abnehmen, habe aber das Gefühl dass Sie
          kopflos ihre Probleme verschärft.

      "Weil sie schwanger geworden ist, was schön ist, aber der Rest nicht stimmt.

      Soll heißen ,daß ihre Ausbildung noch lange dauert (Geldprobleme),er ist faul und unterstützt sie nicht (ist er doch der Falsche?) ,na und immer so weiter."


      Ich weiß ja nicht ob deine Nichte eine eigene Wohnung hat. Wenn ja, dort bleiben. Wenn nicht in ein Mutter-Kind-Heim ziehen, wenn es nicht anders geht, wenn sie sich fürs Kind entscheidet. Dann nach dem Mutterschutz oder Elternzeit Ausbildung ohne wenn und aber zu Ende machen. Schwangerschaft ist heute kein Grund mehr eine Ausbildung abzubrechen. Dann wäre man schön doof.


      Und ihr Freund muss eh Unterhalt fürs Kind bezahlen. Mit ihm eine Zukunft aufbauen, dass lasse ich mal sehr dahingestellt. Vielleicht ist es besser in dieser Situation das Kind alleine großzuziehen.


      LG Hinzwife

    Tja. Wenn es nur noch absolut geplante Wunschkinder aus perfekten Lebenssituationen geben würde, dann wäre dieser Planet sehr, sehr leer.

    Ob die beiden leichtsinnig waren, oder nicht, lässt sich nicht sagen. Und KEINE Verhütungsmethode ist so sicher, dass niemals ein ungeplantes Kind entstehen kann. Totalamputationen mal ausgenommen, aber wer will das schon?

    Wenn du ihr wirklich helfen willst, sei für sie da und unterstütze sie auf IHREM Weg. Aber sie muss ihr Leben selber leben.

    lg

  • Naja, das sprichwörtliche Kind ist doch schon in den Brunnen gefallen... Wir haben auch Erde zusammen gewohnt, geheiratet. Beruf ergriffen... aber dass hilft ihr ja nicht. Was für eine Ausbildung macht sie, vielleicht kann sie die nach der Geburt unterbrechen und nach einem Jahr weitermachen, manche Ausbildung kann man sogar in Teilzeit machen. Suche mit ihr lieber praktische Lösungen, das hilft bestimmt mehr als ein moralischer Vortrag...

    (8) 07.01.19 - 20:31

    Mal aus Sicht einer Frau, die auch jung und in der Ausbildung Mutter wurde.
    Mir hat am Meisten grholfen, dass ich den rückhalt meiner familie hatte. Meine mutter war zu derzeit gerade arbeitsuchend und meine gro§eltern haben nebenan gewohnt. Mein freund war zwar kein faulpelz (erst Bundeswehr, später lkw fahrer) aber ohne familie und die daraus resultierende möglichkeit meine ausbildung zu beenden, hätte ich ziemlich dumm dagestanden. Rede mit deiner nichte, biete ihr unterstützung an (sofern du sie wirklich unterstuetzen kannst) und vorallem verlasst euch beide nicht auf den kv.

    Hallo!

    Vielleicht war es auch einfach nur eine Verhütungspanne?

    Egal ob sie jetzt die Pille einmal zu spät genommen hat oder nicht mehr dran gedacht hat, dass sie ein paar Tage zuvor Durchfall hatte, oder ob sie eine eigentlich (idioten-)sichere Methode wie die Spirale verwendet, und die trotzdem versagt hat.

    Sie muss doch jetzt nicht aller Welt erklären, ob die Schwangerschaft bewusst geplant war oder nicht - ich wäre ganz froh gewesen, wenn meine Mutter nicht aller Welt offen auf die Nase gebunden hätte, dass ich "ein Unfall" bin. Sorry, das ist sowohl indiskret als auch eine Abwertung des betroffenen Kindes gegenüber den geplanten Wunschkind-Geschwistern.

    Sei einfach nur für sie da. Hilf ihr, wo es nötig ist
    - bei Ebay-Kleinanzeigen nach günstiger Erstausstattung suchen und ihr anbieten, das Zeug mit ihr zusammen abzuholen.
    - schauen, ob du noch was passendes von eigenen Kindern hast oder bei Freunden mit Kindern nachfragen
    - einfach nur mal auf das Kind aufpassen, wenn es dann da ist, vor allem in der Zeit kurz vor ihrer Zwischen- und Abschlussprüfung, wenn sie lernen muss

    Sei da und verurteile sie nicht, indem Du ihr Vorwürfe machst oder unterstellst, dass sie zu doof zum verhüten ist oder gar absichtlich in der Situation ein Kind bekommt.
    davon auszugehen, dass Verhütung immer wirkt, zeigt nämlich vor allem eines: Dass Du nie ungeplant schwanger geworden bist, war wahrscheinlich vor allem Glück.

    (10) 09.01.19 - 15:08

    Zum testen ob es der richtige ist fürs Kinder bekommen. Ich habe meinen Mann ende März kennengelernt und bin Mitte August schwanger geworden. Geplant!

    Inzwischen haben wir 3 Kinder und sind fast 13 Jahre zusammen

    Lg

    • (11) 09.01.19 - 18:54

      Das ist toll für Euch aber ganz dünnes Eis. Weil sind wir doch mal ehrlich, in den
      ersten Monaten bis mind. 1 Jahr ist man ja garnicht realistisch denkfähig,
      da überwiegt die rosarote Brille.
      Erst wenn man die Macken des Anderen kennt und weiß ob er Belastungen
      aushält und verbindlich zuverlässig ist, hat man ein festes Fundament.

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