Beruflicher Wiedereinstieg: Was kann ich von Partner/Vater erwarten an Unterstützung?

    • (1) 11.01.19 - 17:02
      businessmum

      Hallo zusammen,

      ich habe nach der Elternzeit nun wieder die Möglichkeit, Teilzeit in meinen Job zurückzukehren. Wir haben 2 Kinder und ich war die letzten Jahre Zuhause, während mein Mann Karriere gemacht hat. Da es mit der Ehe nicht mehr so gut läuft, möchte ich finanziell unabhängig(er) sein von meinem Mann und daher wieder in meinen Beruf zurückkehren.

      Nun ist es so, dass es in meinem Job einige Male im Jahr nötig sein wird zu reisen. d.h. die meiste Zeit werde ich nur Teilzeit vor Ort arbeiten und meinem Mann in dieser Zeit die Kinderbetreuung "vom Hals halten" können, sodass er sich nicht oder nur wenig mal frei nehmen müsste um freie Tage, Krankheit etc. zu überbrücken (ich kann die Kinder an freien tagen zur Not auch mit ins Büro nehmen). Es geht also lediglich um die 3-4x im Jahr, wo ich reisen muss mit 1-2 Übernachtungen, dass mein Mann an den Tagen dann früher Feierabend macht und die Kinder betreut.

      Nun macht er darum ein riesiges Drama und sagt, das geht nicht und ich kann den Job nicht annehmen. Ich finde das unfair. Es kann doch nicht sein, dass er Karriere auf meinem Rücken macht, ich ständig für die Kinderbetreuung zuständig bin und er mit allem nichts zu tun hat und ich dadurch in einem ständigen finanziellen Abhängigkeitsverhältnis bleibe und auch nichts für die eigene Rente tun kann.

      Mein Mann verdient natürlich den Löwenanteil bei uns, rein aus finanziellen Gründen muss ich nicht arbeiten gehen. Einerseits möchte er gern, dass ich wieder arbeite, weil er selbst nicht will, dass ich gar nichts zum Haushaltseinkommen beitrage, andererseits soll ich aber immer alles mit den Kindern allein stemmen und er will damit nichts zu tun haben, also Ferien, Krankheit etc., alles meine Baustelle. Das kann doch so nicht in Ordnung sein. Er meint, wenn ich alleinerziehend wäre, ginge das ja auch nicht anders. Wir haben keine Großeltern, die die Kinderbetreuung übernehmen können. Die Kinder sind zwar nicht mehr all zu klein (Grundschulalter), 2-3 Stunden mal allein bleiben wäre OK, aber nicht den ganzen Tag bis abends.

      Wie seht Ihr das? Kann ich von ihm erwarten, dass er sich auch zumindest zu 1/3 mit an der Kinderbetreuung beteiligt, damit ich wieder arbeiten gehen kann? Oder ist das tatsächlich zu viel verlangt? Er hat keine leitende Position. Ich bin der Meinung, es muss doch auch für einen Mann möglich sein, im Job zu sagen, heute muss ich eher gehen (auf Gleitzeit oder unbezahlt), ich habe heute die Kinder, meine Frau ist auf Geschäftsreise, oder?

      Und wie wäre das, wenn man getrennt wäre und ich wirklich alleinerziehend wäre, wenn der Ex-Mann / Vater sich dann weigert, in solchen Fällen ausnahmsweise einzuspringen und einem so die Möglichkeit, seinen Job auszuüben, nicht ermöglicht? Habe ich nicht irgendwie auch ein Anrecht darauf, dass er die Kinder auch mal übernimmt, wenn ICH nicht kann?

      Mich macht das Ganze gerade so richtig sauer. Es kann doch nicht sein, dass ich auf eine anspruchsvolle gut bezahlte Stelle verzichten muss wegen sowas. Soll ich etwa lieber Regale im Lidl einräumen gehen auf Minijob-Basis, damit der Herr schön aus allem raus ist?

      Sorry fürs Prahmen, aber ich bin gerade wirklich sauer, da ich deswegen wahrscheinlich nie auf eigenen Beinen stehen kann. Wenn ich warte, bis die Kinder groß sind, bin ich doch so lang raus, da nimmt mich doch keiner mehr. :-[ Zumal das sowieso noch lustig wird, da auch die ganzen Dinge wie Haushalt, Kinder morgens startklar machen etc. bisher alle an mir hingen und er sich natürlich vorstellt, dass das alles weiter so bleibt, da ich ja "nur" Teilzeit gehe. #schock

      LG
      businessmum

          • "was dann an diesen Tagen aus den Kindern wird, wenn keiner da ist."

            Macht Dich das nicht nachdenklich? Da wär bei mir aber Alarm.

            Warum auch? Er kann sich darauf verlassen, dass du springst. Also hat er keine Notwendigkeit darüber nachzudenken!

            Wie wäre es, wenn du akut ins Krankenhaus müsstest?

            Würde er dann der Notwendigkeit nachkommen darüber nachzudenken und im Sinne der Kinder handeln? - Guter Ansatz.

            Würde er auch dann sich keine Gedanken machen und einfach zur Arbeit gehen und die Kinder sich selbst überlassen? - dann würde ich andere Konsequenzen ziehen.

          • Er ist aber der Vater. Er muss sich Gedanken machen. Schlimm genug, dass er sich da bisher so raus gehalten hat. Ihr habt beide Kinder bekommen. Da reicht es doch nicht nur Geld zu verdienen.

            Nimm den Job an. Teile ihm mit, dass Du das tun wirst und dass er an 3-4 Tagen im Jahr Eier in seiner Hose beweisen wird und sich beruflich zurücknehmen wird zum Wohl der Kinder. Das ist das, was ein Vater leisten können muss. Das ist nicht zu viel verlangt.

            Und wenn er dazu nicht in der Lage ist, Holst du dir für die 3-4x im Jahr einen Babysitter. Das werden deine Kinder überleben.

            Du sagst selbst, eure Ehe hat Risse. Förderer ihn heraus sich weiterzuentwickeln und entwickel Du dich weiter. Mach dich unabhängiger. Dann hast Du immer einen Plan B in der Tasche und bist ein Vorbild für deine Kinder.

            Und du kannst die Beziehung mehr auf Augenhöhe führen. Vielleicht ist es das, was momentan fehlt. Ich denke ihr müsst die ausgetrampelten Pfade verlassen und ein Kompromiss finden, dass für beide gerecht ist und ehrlich gesagt, klingt der Job perfekt dafür.

            Du alleine hast Deinen Kindern bis jetzt dieses Mittelalter vorgelebt!

      (9) 11.01.19 - 17:09

      Hallo,

      ich sehe es wie du, er macht es sich zu einfach und bequem. Und ich würde mit drohender Trennung auch keinesfalls den Job ausschlagen.

      Aber:
      "Und wie wäre das, wenn man getrennt wäre und ich wirklich alleinerziehend wäre, wenn der Ex-Mann / Vater sich dann weigert, in solchen Fällen ausnahmsweise einzuspringen und einem so die Möglichkeit, seinen Job auszuüben, nicht ermöglicht? Habe ich nicht irgendwie auch ein Anrecht darauf, dass er die Kinder auch mal übernimmt, wenn ICH nicht kann?:

      Nein, wenn du im Trennungsfall die Kinder behältst und ihr kein Wechselmodell habt, dann hast du darauf keinen Anspruch und musst das Betreuungsproblem selbst lösen. Er muss dir da nicht entgegen kommen.
      Aber eure Kinder sind ja alt genug, dass man das anders lösen könnte, zB dass sie bei Freunden schlafen oder eine andere Person die Betreuung entgeltlich macht.

      LG

      (10) 11.01.19 - 17:11

      Nach dem, was du beschreibst, würde ich den Noch?Mann gar nicht mehr beteiligen an der Entscheidungsfindung, sondern den Job annehmen.
      Er ist doch Vater. Hat er das mit entschieden oder wurden ihm die Kinder vom Storch gebracht?

      (11) 11.01.19 - 17:22

      Du kennst das natürlich erwarten! Sag deinem Mann er soll mal bitte in 2019 ankommen! Mein Mann hat Stunden reduziert, um unser Kind auch aus dem kiga abholen zu können und mir zu ermöglichen an einem Tag länger zu arbeiten! Er bringt und holt unser Kind sooft es geht vom kiga ab, weil es ihm wichtig ist Zeit mit ihm zu verbringen! Er unternimmt auch alleine etwas mit dem Kind und beschäftigt sich viel, übernimmt das ins Bett bringen! Ich finde das wichtig und richtig! Unser Kind war sehr viel krank und wir haben uns sie krankheitstage aufgeteilt, ebenso die schließtage vom kiga! Ehrlich gesagt lobe ich meinen Mann noch nicht mal dafür, weil ich es selbstverständlich finde!!! Es sind eure gemeinsamen Kinder!!! Gehts noch?

      (12) 11.01.19 - 17:48

      Erst mal Job annehmen, dann siehst Du weiter. Fast immer ergeben sich für solche Probleme dann Lösungen, wenn es konkret wird.

      Vllt. kannst Du Dein Netzwerk in der Schule bei Veranstaltungen, Elternabend etc. weiter ausbauen. Anderen Müttern, wenn es sich ergibt, proaktiv anbieten, daß deren Kinder mal bei Euch übernachten dürfen. Dann fällt es umso leichter nachzufragen, wenn Du dann Bedarf hast.

      Deinen Partner würde ich dennoch in die Pflicht nehmen. Auf bockig schalten bringt nichts, damit isolierst Du Dich nur.
      Der Vergleich mit alleinerziehend hinkt. Er könnte genausogut derjenige sein der die Kinder nimmt, wenn Du Dich weigern würdest.
      Halt ihm da ruhig den Spiegel vor.

      Partnerschaft ist Kompromiss, den hast Du jetzt der Familie zuliebe 6 oder mehr Jahre erbracht.

      Dein Mann ist ja clever! Es läuft in eurer Ehe nicht mehr rund und ja - er versucht Dich gezielt klein zu halten, indem er Dir möglichst Steine in den Weg legt! Hach, was ein Prachtkerl.

      Eigentlich müsstest Du die Stelle in Vollzeit annehmen, dann wärst Du von ihm nämlich nicht mehr abhängig und könntest Dich trennen, wenn Du diese Entscheidung irgendwann mal treffen solltest... aber das willst Du ja nicht und denkst dabei natürlich an die Kinder. Sehr nachvollziehbar!

      Grundsätzlich müsst ihr euch über euer Lebensmodell einig werden. Einen Anspruch auf Erwerbstätigkeit und/oder Kinderbetreuungspflichten gibt es weder für ihn noch für Dich. Seit 50 Jahren brauchst Du nicht mal seine Einwilligung um einen Arbeitsvertrag abschließen zu dürfen. Aber Dein Mann weiß seine Machtposition Dir gegenüber auszunutzen. Du, als Mutter, würdest immer zum Wohl der Kinder entscheiden. Damit bist Du emotional erpressbar und das kommt ihm in seinen Interessen sehr gelegen. Sorry, aber sein Verhalten geht so gar nicht in der heutigen Zeit. Aber was kannst Du tun?

      Es geht um 3-4 Reisen pro Jahr? Wie wäre es mit einer Kinderfrau oder einer Tagesmutter? Es gibt auch ehrenamtliche Oma‘s, vielleicht wäre das ein Option. Ich an Deiner Stelle würde jedenfalls nach einer Lösung gucken, die (leider) unabhängig von Deinem Mann funktioniert. Sonst wirst Du immer diejenige sein, die zurücksteckt.

      Also, lass es dir nicht gefallen und mach Dich gerade! Sein Verhalten geht echt gar nicht!

      (14) 11.01.19 - 18:21

      Hallo,
      eine nicht so einfache Situation.

      Ja, ich meine, Du kannst die Mithilfe Deines Mannes erwarten, aber es könnte sein, dass sie anders ausfällt als es Dir zusagt. Damit meine ich, dass er sich möglicherweise freikauft und andere beauftragt- wäre das in Deinem Sinne? Oder aber, dass er es widerwillig erledigt und die Kinder sich selbst überlässt in der Zeit. Wäre derartiges Verhalten von ihm denkbar?
      Bei mir ist es so, dass unser Kind noch wesentlich jünger ist, ich gehe seit vier Monaten wieder arbeiten und obwohl es nicht die Traumstelle ist, bin ich selbst wieder zufriedener, weil ich selbst Geld verdiene und Sozialkontakte habe. Mein Partner muss jetzt jeden Tag unser Kind in die Kita bringen und einmal wöchentlich abholen (vorher habe ich alles gemacht), dafür musste er seine Arbeitszeiten anpassen, ausserdem ist er öfter Kind krank zuhause geblieben - das stößt im Job bei seinem Chef nicht gerade auf Wohlwollen. Die negativen Aspekte dieser Regelung im Hinblick auf die Kinderbetreuung sind jedoch: er legt die Kleine schlafen, sodass sie abends nicht mehr müde ist, füttert das Kind ununterbrochen mit Süßigkeiten, setzt das Kind vor die Glotze bis ich heimkomme oder überlässt es sich selbst während er schläft. Ich bin damit oft unzufrieden und habe schlechtes Gewissen, aber ich muss auch an mich und mein berufliches Fortkommen denken, da ich schon wesentlich länger als geplant zuhause geblieben bin. Überflüssig zu erwähnen, dass ich im Haushalt fast alles alleine machen muss. Mir wäre es auch lieber, wenn mein Partner die Kinderbetreuung von ganzem Herzen übernehmen würde, aber so ist es nun, wenn man Dinge abgeben muss. Dieses Beispiel soll Dir nur zeigen, womit Du möglicherweise rechnen musst, wenn Du auf Deinem Recht bestehst.

      Dennoch möchte ich Dir Mut zusprechen, Dich auf vernünftige Stellen zu bewerben, eben auch im Hinblick auf eine mögliche Trennung. Dann hast Du wesentlich bessere Chancen, unabhängig von Sozialleistungen zu bleiben und erwirbst höhere Rentenansprüche.

      (15) 11.01.19 - 18:37

      "Und wie wäre das, wenn man getrennt wäre und ich wirklich alleinerziehend wäre, wenn der Ex-Mann / Vater sich dann weigert, in solchen Fällen ausnahmsweise einzuspringen und einem so die Möglichkeit, seinen Job auszuüben, nicht ermöglicht? Habe ich nicht irgendwie auch ein Anrecht darauf, dass er die Kinder auch mal übernimmt, wenn ICH nicht kann?"

      Nein.

      Ihr könnt die Umgangstage absprechen. Aber wenn du Betreuung außerhalb der Umgangstage brauchst, ist das dein Problem alleine. Außer er macht es freiwillig.

      Es sei denn ihr hättet vereinbart, dass er in solchen Situationen einspringt. Aber einfordern könntest du es nicht.
      Er wäre nur verpflichtet den Unterhalt für die Kinder zu zahlen. Umgang sollte er nach Absprachen machen. Ob er es dann auch einhält, ist eine andere Frage.


      Wie weit im voraus weißt du, wann die Geschäftsreisen sind?

      Möglichkeit wäre z.B. für diese Tage eine Tagesmutter zu nehmen, sofern eine bereit ist für wenige Tage im Jahr ein Kind zu nehmen.

      Freunde der Kinder fragen. Im Gegenzug auch mal Betreuung anbieten und sich an Schließtagen abwechseln.

      Leihoma/Leihopa suchen.

      Beim Jugendamt infomieren, welche Möglichkeiten es gibt.

      10 Kindkranktage pro Kind und Jahr (je nachdem ob die Kinder gesetzlich oder privat versichert sind). Rest mit Urlaub abdecken.

      So machen es die Alleinerziehenden, die ich so kenne.

      In Partnerschaften ist es unterschiedlich. Es gibt Männer (Frauen aber auch mit Hausmännern), wo es mit den Arbeitszeiten wirklich schwierig ist. Und welche bei denen es nur eine Ausrede ist.
      Hier hilft reden, konkrete Pläne und so.


      Wenn die Ehe kriselt und ihr darüber nicht reden könnt, würde ich selbst planen, Plan B organisieren. Wenn er es dann doch macht, prima.
      Einplanen und er macht es nicht, wie er es schon sagte, würde ich nicht. Dann stehst du dann im Regen.

      Versuche deine Arbeit so zu organisieren, dass es auch ohne ihn klappt

      1. falls du wirklich alleinerziehend würdest
      2. weil ihr sonst weiter auf der Stelle tretet
      3. - das kommt bei manchen Typen wirklich vor - er merkt, dass du es auch ohne ihn schafft und er dann in die Puschen kommt. Sei es dass er sich nicht so unter Druck fühlt, sei es dass er es dir beweisen will (aktuell hält er es nicht für nötig, für ihn klappt es auch so)

      Erwarten kann er viel - für ihn klappt es ja, du erfüllst, was er möchte.

      (16) 11.01.19 - 19:31

      "Nun macht er darum ein riesiges Drama, sagt das geht nicht und ich kann den Job nicht annehmen"

      So! Sagt er das. Und was gibt ihm das Recht, das so zu sagen und somit alleine zu entscheiden?!

      Liebe Te, bei dieser Ausgangslage würde ich den Job ERST RECHT annehmen!
      Dein Mann scheint wenig Rücksicht auf Deine Belange zu nehmen- ich würde daher selbstbestimmt für meine eigene Zukunft vorsorgen.
      Und, wenn das Alles geregelt ist, würde ich überdenken, ob ich so einen Mann an meiner Seite überhaupt brauche.

      Es geht um 4 Tage im Jahr! Für mich persönlich ist das kein Argument!

      Alles Gute

      • Das Recht hat Er von Ihr erhalten als Sie sich noch auf seinem Geld ausgeruht hat und es absolut in Ordnung war.

        • (18) 13.01.19 - 10:38

          Bei allem Respekt: das kann nicht Dein Ernst sein.

          Sie hat sich nicht auf seinem Geld ausgeruht, sondern sich um die gemeinsamen Kinder und Haushalt gekümmert. Sie hatte somit einen 24 Std Job, hat für die Familie gearbeitet.
          Und selbst, WENN sie sich ausgeruht hätte: DESWEGEN hat er noch lange nicht das Recht, über IHR Leben zu bestimmen.
          Sie braucht garantiert keinen Vormund.

          • es geht hier nicht um Ihre Leistung ob Haushalt/ Kinder / Beruf ....dieses Thema hängt mir zum Hals raus.
            Es geht um Ihre Einstellung!
            Erstens fange ich das Denken schon bei der Partnerwahl an!
            Zweitens ist Ihr jetzt plötzlich eingefallen „der Mann passt mir nicht mehr“ und alleine dies hat Ihre Entscheidung ins Rollen gebracht.
            Für mich kommt so ein Mann zu keinem Zeitpunkt in Frage,aber auch so Frauen wie TE kann ich nicht verstehen
            Trotzdem war es bis jetzt recht!
            Glückwunsch der TE hat der liebe Gott nun Dich das Denken gesendet,Er wird sich deshalb trotzdem nicht über Nacht ändern.
            🙈

            • (20) 13.01.19 - 11:37

              Ändern kann man andere Menschen sowieso nicht - aber die eigene Einstellung kann man immer überdenken und dann durch das eigene Handeln eine Situation ändern.

    (21) 11.01.19 - 20:24

    Ja, genau so ging es mir auch. Nur dass bei uns vorher sogar vereinbart war, dass wir danach "tauschen". Ich habe mich daraufhin getrennt. Ich möchte keinen Mann, der meine Ressourcen so ausnutzt. Denn in meinen Augen ist Geld nicht die einzige Währung.

    Hallo,

    Jetzt mal ernsthaft...du nennst dich in schwarz“ Businessmum“ und bleibst dann jahrelang (inzwischen 2 Grundschulkinder) zu Hause, weil du ja nicht arbeiten brauchst (er verdient ja genug), und nun wo eure Ehe nicht mehr „rund“ läuft willst du das ändern.

    Ganz ehrlich, ein bisschen bist auch selber schuld. Ich denke, dass dein Mann sich in den letzten 7-8 Jahren nie groß kümmern musste, und wenn du nun ein besonders altmodischeres Modell erwischt hast, sieht er natürlich auch keinen Grund daran etwas zu ändern.

    Da hilft nur die Brechstange, klare Ansagen ... über Geld und finanzielle Absicherung sprechen.
    Auch wenn er nicht anders kennt, muss auch er einen Beitrag zu deiner Berufstätigkeit leisten, genauso so wie du ... über den Rahmen kann man sprechen.

    Aber in erster Linie musst du dir Gedanken über die Zukunft eurer Ehe machen.

    (23) 11.01.19 - 21:50

    Ja, hätte, würde, könnte....
    Ich bin ganz bei dir, nur bringt es dir ja nicht viel.
    Ich bin getrennt, allerdings schieben wir durchaus Betreuungstage, wenn jemand von uns beruflich was hat.
    Es ist ein bisschen „eine Hand, wäscht die andere“
    Jetzt mal hypothetisch gesprochen: du trennst dich und ihr habt eine feste Betreuungsregelung. Dann wäre ja auch uU dein (Ex-)Mann auf dein Entgegenkommen angewiesen, wenn er beruflich mal was hat. Du wiederum kannst auch mit etwas arbeiten. Mein AG ist insofern kulant, dass ich zur Not auch nicht reisen müsste, wenn ich ein Problem hätte. Aber er weiß auch, dass ich alles versuchen würde.

    (24) 11.01.19 - 22:32

    Eine Frage hätte ich an Dich: Von wem ging der Kinderwunsch aus? Von Dir? von euch beiden? von ihm?
    Mein Mann hat irgendwann sehr klar gemacht, dass er mir zwar den Kinderwunsch erfüllen würde, aber dafür nicht zurückstecken will, er war da immer ehrlich. Mit ein Grund, warum wir uns letztlich dagegen entschieden haben.

    aber ich kenne auch genug Fälle, wo Männer unbedingt Papa werden wollen, aber halt nur Samstag und Sonntag, wenn die Kinder wohlgelaunt und einfach zu handeln sind. Da kann ich den anderen nur zustimmen: Du musst ihm Kontra geben, sonst wird das nichts.

    (25) 11.01.19 - 23:31

    Hallo, es sind ja Eure gemeinsamen Kinder! Also ganz einfache Arbeitsteilung. 1/3 und 2/3 Kinderbetreuung wenn einer 50% und der andere 100% arbeitet. Wenn einer auf reisen ist, kann er wenn er zurück ja danach etwas mehr übernehmen. Das freut dann auch die Kinder, dass der Elternteil der unterwegs war jetzt wieder mehr Zeit mit ihnen verbringt. Könnten bei Euch Oma/Opa mal aushelfen vor allem wenn bei beiden Eltern gleichzeitig beruflich viel los ist? Bestimmt ist es für Deinen Mann auch eine tolle Erfahrung mal ein paar Tage mit den Kindern alleine zu sein. Meine Mann und ich sind beide ca. 3-4 im Jahr beruflich unterwegs. Es ist anstrengend aber auch sehr schön. Man hat dann mit dem Kind eine neue Routine und macht Dinge die man sonst nicht machen würde. Wenn ich unterwegs bin geniesse ich es mal weg zu sein aus dem Familenalltagsstress. Öfter wollte ich es aber auch nicht machen. Alles Gute!

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