Immer das selbe

    • (1) 16.01.19 - 18:32
      Typisch urbia

      Hallo erstmal,
      Ich stelle seit geraumer zeit fest,dass bei urbia immer!!! Bei schwierigkeiten oder problemen zwischen partnern zur trennung geraten wird..ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen,dass derjenige sich trennen würde,der dazu rät..also,sorry vllt ein silopo,aber wollte ich nur loswerden.

      Übertreibe ich?

      • Doch, ich hab mich getrennt. Und sogar vorher bei urbia darüber geschrieben. ;-)

        (3) 16.01.19 - 19:08

        Kommt doch drauf an worum es geht. Viele Probleme die hier geschildert werden hätte ich erst gar nicht.

        Ja, bei vielen Sachen kann man drüber reden. Bei vielen Sache gäbe es bei mir keine Chance. Bei vielen Dingen ist es Pipifax. Bei vielen Dingen ist es elementar.

        Ich finde deine Aussage sehr pauschal - und ich habe nicht das Gefühl, dass hier bei Kleinkram zur Trennung geraten wird.

        Kann ich so auch nicht nachvollziehen. Klar gibt es einige hier mit der Kompromiss Bereitschaft einer Tonbandaufnahme, aber das ist doch eher eine kleine Minderheit.
        Und wenn die absolut Mehrheit hier zur Trennung rät, sind die Probleme meist so gravierend, dass es tatsächlich vermutlich das Beste ist.

      Es kommt doch ganz auf die Probleme und Schwierigkeiten an! Bei vielen denke ich mir "mit so einem würde ich garantiert nicht mein Leben vergeuden" und JA bei gewissen Schwierigkeiten / Problemen würde ich nicht mehr bett und Tisch teilen. Vom Kindesvater habe ich mich getrennt denn die Schwierigkeiten waren zu groß.

    • (7) 16.01.19 - 20:06

      Das ist mir auch aufgefallen.
      Zumindest hat es mich sehr positiv überrascht, als kürzlich jemand seine Probleme schilderte und die Leute zu einem Gespräch rieten.

      Generell empfinde ich diesen Rat oft als anmaßend, da man hier (selbstverständlich) nicht alle Hindergründe kennt.

      Bei Problemen in der Partnerschaft, insbesondere wenn Kinder involviert sind, gilt es m. E. sich auf den Allerwertesten zu setzen und daran zu arbeiten. Konstruktive Ratschläge und Anregungen kann man sich hier gerne holen und wenn gar nichts mehr geht, kann eine Trennung für alle Beteiligten auch sinnvoller sein, als auf Biegen und Brechen an einer unglücklichen Beziehung festzuhalten.
      Mich schockiert nur oft, wie schnell und kompromisslos dieses "trenn dich" kommt.

      • (8) 16.01.19 - 20:11

        Hey!

        Hier werden aber auch teilweise recht krasse Geschichten erzählt, wo
        auch mir leider nur einfällt, sich lieber (vorerst) zu trennen.
        Denn ein wenig Abstand kann in derartigen Situationen nicht schaden.

        LG

        • (9) 16.01.19 - 20:29

          Ja, Abstand kann oftmals guttun.
          Man liest aber fast nie "nimm dir mal eine Auszeit, lass das alles sacken und sieh dann weiter", sondern fast immer "trenn dich".

          Eine gute Freundin von mir wurde nach der Geburt ihres ersten Kindes von ihrem Mann betrogen. Er war total abgeturnt von der Erinnerung an die Geburt, wollte aber Sex und hat den sich dann halt woanders gesucht, obwohl sie gewollt hätte. Immerhin hat er den Anstand besessen, es zuzugeben, anstatt zu warten, bis sie es herausgefunden hat. Ich bin mir sicher, wenn sie die Situation hier geschildert hätte, hätten 90% der Leute ihr geschrieben, sie solle sich trennen.
          Meine Freundin ist dann erst mal für eine Weile mit dem Kind zu ihren Eltern gezogen. Zu mir hat sie einmal gesagt: "Ich liebe ihn, aber dafür hasse ich ihn." Nachdem sie eine Weile den Abstand hatte und sie die Sache so gut es eben ging verdaut hatte, hat sie sich darauf konzentriert, dass sie ihn eigentlich immer noch liebt, dass er ein guter Vater ist und dass sie eigentlich nicht will, dass ihr Kind "zwischen den Eltern" aufwächst.
          Sie haben sich dann zusammengesetzt, viel geredet und hart gearbeitet. Ich weiß, dass sie lange im Gästezimmer geschlafen hat, weil sie sich nicht vorstellen konnte nach dem Betrug im Ehebett zu schlafen - selbst ohne ihn. Aber sie haben sich wieder zusammengerauft und sind mittlerweile auch wieder glücklich miteinander.
          Ich bewundere sie sehr dafür, denn bis ich das wirklich in meinem nahen Umfeld erlebt habe, war mein erster Gedanke auch immer: Wenn ich betrogen werde, dann ist die Beziehung beendet.

          Von daher würde ich mir hier ein bisschen mehr "Nehmt euch Abstand, lasst es sacken" und "arbeitet daran, so gut ihr könnt" wünschen.
          Es kann sein, dass dann die Trennung trotzdem die beste Lösung ist, das habe ich in meinem weiteren Umfeld auch schon erlebt. Aber dann hat man wenigstens alles versucht.
          (Deshalb habe ich auch "schnell und kompromisslos" geschrieben.)

          • (10) 16.01.19 - 20:38

            Es gibt aber nunmal auch Menschen, die für sich ganz klar formulieren können, dass sie einen Betrug und dann vielleicht noch in so einer sensiblen Phase nicht verzeihen können oder wollen. Ich bräuchte da ganz sicher nichts sacken lassen, da der Betrug eine ganz klare Botschaft an den Betrogenen sendet, die ich nicht verzeihen könnte. Die Begründung wäre mir auch zu widerlich, das spiegelt eine Einstellung wider, die mich abstößt. Das ist nun mal so. Andere können damit umgehen, aber ich muss das deswegen nicht auch können.

            Ich schreibe nie "Trenn dich!", sondern in der Regel "Ich würde mich trennen." und mit solchen persönlichen Meinungen muss man leben, wenn man in einem Forum schreibt.

    (11) 16.01.19 - 20:31

    Hallo,

    also ich rate tatsächlich nur zur Trennung, wenn ich das auch in diesem Fall tun würde. Wobei ich wohl mit vielen erst nie eine Beziehung angefangen hätte...

    LG

    Ich finde auch, dass zu oft und zu schnell zur Trennung geraten wird, aber wer will sich heute noch die Mühe machen und eine Beziehung kitten, wenn alles hinschmeißen doch so viel einfacher ist?

    Das kommt ganz darauf an, welche Toleranzschwelle man hat und ob die anderen
    guten Dinge am Partner es ausgleichen.

    Man kann mit fast allen Dingen leben, nur ist fraglich ob man die Energie dauerhaft
    aufbringt und sich trotzdem Freude am Leben erhält.

    Das sehe ich genauso.

    Nein, nicht erstmal reden, am besten sofort ausziehen.
    Wenn diese Frauen wüssten, was ich mit meinem Mann schon alles durch hab (ich rede nicht von Gewalt oder Fremdgehen), dann hätte ich mich schon 10 mal trennen müssen.

    Aber es gibt noch Paare, die zuerst mal versuchen, ihre Probleme in den Griff zu kriegen und sich nicht bei der kleinsten Schwierigkeit trennen

    • (15) 16.01.19 - 22:12

      Irgendwie klingt das nicht so positiv, wie Du es Dir wahrscheinlich vorgestellt hast. Ich würde keine Ehe führen wollen, in der Gewalt und Fremdgehen das Hauptsächliche ist, was man noch nicht durch gemacht hat.

      • (16) 17.01.19 - 10:53
        Schwarzschreiber123

        Wo gibts diese augenrollenden Smileys?

        Was stellst du dir denn unter "durchmachen " vor?

        hier bei urbia wird ja schon zur Trennung geraten, wenn der Mann mal einen über den Durst getrunken hat oder wenn ihm mal eine Beleidigung rausgerutscht ist oder er hinter seiner Mutter und nicht hinter seiner Frau steht oder er mal nach einem Streit woanders übernachtet.

        Und in so einer Größenordnung befindet sich mein "Durchmachen" mit meinem Mann(nicht genau diese Beispiel,aber von dem "Problemgrad" auf gleicher Ebene).
        Und sowas machte jede Ehe mal durch und das was eine Ehe ausmacht ist ebeb, daß solche Probleme gemeinsam gemeistert werden.

        Aber natürlich ist es leichter, sich gleich zu trennen und dann kommt der nächste, usw..ist doch keien Wunder, daß die Scheidungsrate immer höher wird

        • Das hab ich noch nie gelesen, dass zur Trennung geraten wird, wenn sowas wie in deinen Beispielen *mal* vorkommt. Würde ich auch nicht. *Mal* finde ich das alles überhaupt nicht schlimm.

          Wenn sowas dauernd vorkommt, wenn einer dauernd zu viel trinkt, grundsätzlich immer zu seiner Mutter hält, die Frau immer wieder fies beleidigt, und bei jedem Streit wegrennt, dann fände ich eine Trennung sehr wohl überlegenswert.

          • Dann seh ich das genauso , aber ich hab echt schon manchmal gedacht, also das ist doch kein Trennungsgrund, wenn schon das dritte, "lauf so schnell du kannst" aufblinkte.

        (20) 18.01.19 - 07:32

        Dann hast Du anscheinend ein völlig anderes Leseverständnis als der Großteil der Userinnen und User hier.

(21) 16.01.19 - 22:36

Ich bezweifle, dass dich viele um deine andauernde Beziehung beneiden, wenn du außer Mord und Totschlag und Fremdgehen die croße Palette an Problemen schon durch hast. Ich weiß auch nicht, ob es für Kinder erstrebenswert ist, so etwas in der Familie mitzuerleben bevor sie selbst auch nur eine Partnerschaft hatten.

Wo bleibt denn da die Lebensqualität, die Leichtigkeit, das Unbeschwerte, wenn die Energien für's Probleme aus der Welt schaffen draufgehen?

  • (22) 17.01.19 - 21:09

    Was heißt hier denn die große Palette an Problemen?
    Aber in jeder Ehe gibt es mal Schwierigkeiten und wenn man halt schon seit 17 Jahren zusammen ist, kann man nicht jeden Tag von Luft und Liebe leben.

    Eine gute Ehe zeichnet sich dadurch aus, daß man auch Schwierigkeiten überwindet.
    Wer nur die schönen Seiten der Ehe möchte, sollte allein bleiben!
    Und auch das muß man Kindern voleben, daß man gemeinsam daran arbeitet und zusammen redet und nicht gleich davon läuft, wenn es eben mal nicht gut läuft!

    Und Zeit für die Leichtigkeit bleibt noch genug, man hat ja nicht 24/7 Probleme, das wäre dann wirklich ein Grund, sich zu trennen

Aber wozu denn?
Ich mein das völlig ernst.
Ich weiß ja nicht, von was du genau redest, aber "durch haben" klingt jetzt nicht nach "er hat vergessen, den Müll rauszubringen".

Was spricht dafür, mit einem Partner zusammenzubleiben, mit dem man dauernd was durchmacht, wenn es auch welche gibt, mit denen man nichts "durchmacht"?

  • Weil man eben in jeder Ehe mal was durchmacht.
    In 17 Jahren kann nicht jeder Tag nur Sonnenschein sein.

    Und was verstehst du unter dauernd?
    Wir hatten z.B. 3 größere Punkte, die nach einer Woche aus der Welt waren, das find ich jetzt nicht sonderlich viel.
    Aber auch STreit und Meinungsverschiedenheiten gehören dazu, nicht jeden Tag, aber alle paar Monate..........und nur wegen den paar Tagen, soll man die vielen Jahre wegwerfen?

    Ich bin froh, daß das mein Mann genauso sieht und wir beide wissen, daß wir auch wenns mal schwierig wird, an uns und unserer Ehe arbeiten.
    Klar wäre es einfacher, wenn ich mir jedes mal jemand neues suche, aber das ist für mich nicht der Sinn einer Partnerschaft

    • Dass man sich hin und wieder streitet finde ich normal. Bleibt bei uns natürlich auch nicht aus in jetzt 29 Jahren und natürlich trennt man sich deswegen nicht.
      "Wenn die wüssten, was ich durchhabe, da wär ich schon 10 mal getrennt" (sinngemäß, ich kann ja gerade nicht nachlesen) klang für mich halt dramatischer. Ich würde nicht sagen, dass mein Mann und ich schon was durch haben. Und wegen solcher Kleinscheißstreitereien wie wir sie manchmal haben würd ich ja niemandem eine Trennung empfehlen.

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