vom Partner nicht wertgeschätzt

    • (1) 28.01.19 - 18:13
      Inaktiv

      Das hier gehört wahrscheinlich irgendwo zwischen Patchwork und Partnerschaft hin. Ich probiers hier.

      Meine Geschichte nahm ihren Anfang vor sechs Jahren:
      Ich war mit meinem jetzigen Mann, nennen wir ihn Max, seit etwa 2 Jahren in einer Beziehung, als er durch Zufall eine Exfreundin, nennen wir sie Emma wiedertraf. Emma hatte einen Sohn, nennen wir ihn Mick, von ihm, zu dem Zeitpunkt 4 Jahre alt.#schock Sie hat sich damals von meinem Mann getrennt, als sie herausgefunden hat, dass sie schwanger ist. Warum genau habe ich nie ganz verstanden. Anscheinend hatte sie Panik, was jetzt werden soll, Angst, dass mein Mann sie aus Pflichtgefühl heiratet (wie ich ihn kenne, hätte er das getan), dass er abhaut, dass er es ihr immer vorwerfen wird, etc. Deshalb hat sie es ihm nie gesagt. #kratz
      Als mein Mann dem Jungen gegenüberstand, hat er die Ähnlichkeit erkannt, die wirklich nicht zu übersehen ist. Erst auf sein Drängen, hat sie ihm dann die Wahrheit gesagt.
      Aber wie sagt man so schön: Wenn’s kommt, dann kommt’s dicke!
      Ziemlich kurz danach ist sie gestorben. Sie hatte einen angeborenen Herzfehler.#schock

      Es war für meinen Mann schwer, plötzlich ein Kind zu haben. Für mich war es wohl noch schwerer, plötzlich einen Freund mit Kind zu haben. Wir haben in der Zeit ordentlich kämpfen müssen. Ich war nicht bereit für ein Kind. Gemütliche Nachmittage und Abende waren nicht mehr drin.#zitter Es hat eine Weile gedauert, aber wir haben das hingekriegt.
      Wir haben geheiratet und mittlerweile 2 weitere Kinder. Mick ist heute 10 Jahre alt, „Gina“ ist 3 Jahre alt und „Jan“ ist 1. M. ist mein Sohn, so fühlt es sich zumindest an, auch wenn er seine leibliche Mutter nicht vergisst. Er nennt mich Mama.:-)
      Es wäre alles gut, wenn das Wörtchen wenn nicht wär.

      Mein Mann hat eine eher konservative Erziehung genossen. Hätte Emma ihm damals gesagt, dass sie schwanger ist, hätte er sie geheiratet, weil es sich seiner Ansicht nach so gehört. Heute steht sie nicht zwischen unserem Sohn und mir, sondern irgendwie zwischen meinem Mann und mir.
      Manchmal frage ich mich, ob er sich von mir getrennt hätte, um mit ihr zusammenzukommen, wenn sie nicht gestorben wäre. Manchmal komme ich mir vor, als ob ich die zweite Wahl bin. Ich habe das Gefühl, dass ihn immer noch beschäftigt, dass er keine Chance hatte, die Situation endgültig mit ihr zu klären.#gruebel
      Ich fühle mich als Partnerin und als Mutter missachtet, vorher subtil und nicht ständig (sonst hätte ich ihn nicht geheiratet und Kinder mit ihm bekommen), in den letzten Monaten immer deutlicher. Vor zwei Monaten haben wir uns bei einer Schulaufführung mit einigen anderen Eltern unterhalten. Die beiden Kleinen, die bei uns waren, stellte er vor mit: “Das sind Gina und Jan, unsere Kinder.“ Dann hat er auf den Großen gezeigt, der mit seinen Freunden gespielt hat. “Und da drüben ist mein Sohn Mick“ Das war ein Schlag ins Gesicht für mich.#heul Ich bin seit sechs Jahren die Mutter von Mick Er selber stellt mich seinen Freunden als seine Mama, nicht seine Stiefmama vor.
      Wenn ich meinen Mann damit konfrontiere, bekomme ich Antworten wie: “Das war nicht so gemeint.“ Oder “Er ist doch mein Sohn.“ Oder “Du bist halt nicht seine leibliche Mutter.“ Er sagt, dass es ihm leidtut, wenn seine Aussagen mich verletzen – und ich glaube es ihm auch. Aber er versteht nicht wirklich, was mich verletzt und ändert deshalb nichts:-(

      Hat jemand einen Rat, was ich tun kann?
      Ich versuche, mit ihm zu reden, aber wie kann ich es meinem Mann erklären, sodass er versteht.

      Danke schon mal#danke

      • Außer es ihm immer wieder erklären könntest Du es noch zeigen, indem Du Dich nicht mehr wie eine Mutter um die Angelegenheiten von Mick kümmerst, falls Du das tust. Schulveranstaltungen, Elternabende, weiterführende Entscheidungen und sogar andere Angelegenheiten wie z.B. Arztbesuche oder spezielle Unternehmungen/Besorgungen könntest Du ihm überlassen, mit eben dem Hinweis dazu, er sage ja immer, es sei nur sein Sohn.

        Allerdings würde ich das auf gar keinen Fall vor Mick besprechen, er muss nicht mitkriegen, dass ihr da einen Disput habt. Sonst versteht er das am Ende noch völlig falsch!

        Alternativ könntest Du über eine Adoption nachdenken und das mit Deinem Mann besprechen. Vielleicht ist es auch das, worauf er hinaus will?

        (3) 28.01.19 - 19:32

        Ich finde eure Geschichte sehr bewegend.

        Vielleicht ist dein Mann so, weil er die ex bzw sie als Mama nicht vergessen will.

        Ohne dir zu Nahe treten zu wollen sagt mein Gefühl mir grade, dass du es gerne so hättest, dass du Micks Mama bist und es die andere Mama nicht gegeben hätte. Ob das stimmt weißt natürlich nur du und evt irre ich mich.

        Den Tipp mit dem nicht wie eine Mama verhalten würde ich Mick nicht antuen.

        Die Adoption empfinde ich als schöne Geste für dich und Mick aber unabhängig von deinem Mann.

        Den Gedankengang mit der zweiten Wahl kann ich zeilweise nachvollziehen. Ich habe schon öfter daran gedacht, wie sich neue Partner fühlen wenn der Expartner und mann/frau nur dadurch getrennnt worden sind.

        Ich glaube um glücklich zu werden musst du dich von dem Gedanken lösen. Er hat sich unabhängig von dieser Frau für dich als Partnerin und Mutter seiner Kinder entschieden.

        Ich wünsche dir alles Gute.

        Hallo, ich würde mich von den Gedanken was gewesen wäre, wenn... los lösen. Es ist so nie gekommen, es hat nicht sein sollen.
        Ihr seid ein Paar, eine Familie, hier und jetzt. Genieße was du hast :-)

        Wenn dich Aussagen deines Mannes verletzen, dann sage es ihm und erkläre Zusammenhänge. Sag, was dich wieso trifft.

        Alles Liebe

      • Vielleicht würde es helfen, wenn du Mick adoptierst. Wäre dein Mann damit einverstanden? Weil das wäre auch für den Jungen sicher, denn wenn deinem Mann was passiert, könnte ja sonst sogar sein, dass er dir weggenommen wird. Und wenn Du ihn adoptiert hast, ist er Dein Sohn nach dem Gesetz, vielleicht bewegt das ja auch im Kopf deines Mannes etwas in diese Richtung, ihn als EUREN Sohn zu sehen.

        Ich finde es eh komisch, dass er ihn nur als seinen Sohn sieht, da er ihn ja auch gerade erst kennengelernt hatte, als er auch schon Euer Kind wurde durch den Tod der Mutter. Was mich auch wundert, dass er den Jungen überhaupt bekommen hat, wie hat er das geschafft? Er war ja nicht als Vater eingetragen, wenn er nicht wusste, dass es das Kind überhaupt gibt, da bekommt man das Kind dann doch gar nicht, zumal wenn vorher kein Kontakt bestanden hat.

        • Als Kind eines verstorbenen Elternteils hätte ich es furchtbar gefunden, wenn der neue Partner meiner Mutter mich adoptiert hätte. Er war ein toller zweiter Papa - aber ich habe nur einen Papa, ich hätte es als Betrug an meinem Vater empfunden.

          • (7) 28.01.19 - 22:15

            Du hast ja grade selbst geschrieben er war ein toller zweiter Papa.

            Warum verrat am ersten Papa?

            Du wirst ein Grund für dein empfinden haben aber das kann jemand anderes ganz anders sehen.

            Der Junge ist auch schon 10, da könnte man ihn sicher schon mit einbeziehen.

            • Meine Oma wurde im Teenageralter adoptiert - Nachkriegszeit, da hatten sie nicht so viel mitzureden.
              Was für sie bei der Adoption das Problem ist, ist, dass ihr Geburtsname in allen offiziellen Dokumenten der ihrer Adoptiveltern ist, nicht der ihrer Eltern, an die sie sich gut erinnern kann - alle Dokumente, auch Konfirmationsurkunde, etc. wurden geändert. Laut offiziellen Dokumenten wurde sie von ihrer Adoptivmutter in einer Stadt geboren, in der die Adoptivmutter nie in ihrem Leben war.
              Sie erklärt uns immer, dass auf ihrer Todesanzeige stehen soll Marie Müller, geborene Meier, adoptierte Schmidt.

              Aber du hast recht. Der Junge ist 10 Jahre alt, da kann man ihm diese Konsequenzen erklären und ihn fragen, ob er das möchte.

        (9) 29.01.19 - 16:11

        Mein Mann hat unseren Sohn auch nicht sofort bekommen. Er hat schon nach der ersten Begegnung mit Emma und Mick den Kontakt gesucht und hat die beiden in den Wochen regelmäßig besucht. Nach Emmas Tod auch Mick in der Pflegefamilie.
        Nach einem Vaterschaftstest und etlichen Behördengängen hat er dann das Sorgerecht zugesprochen bekommen.

        über eine Adoption werde ich mich informieren.#danke

    (10) 28.01.19 - 20:56

    Ich sage auch immer „Das ist mein Sohn“, wenn ich uns vorstelle, mein Mann ist nicht der Vater.

    Obwohl er ihn seit über 8 Jahren mit aufzieht.

    Ich finde das normal, es ist ja auch die Wahrheit.

    Mein Mann hat sich noch nicht beschwert.

    Interpretierst du da irgendetwas rein, was gar nicht so ist?

    • (11) 29.01.19 - 16:14

      Ich weiß, dass es die Wahrheit ist, aber es tut weh, wenn er das so direkt sagt:-( Besonders, wenn er alle Kinder vorstellt und sie dabei so trennt in "Meins" und "Unsere"...

Das Beispiel, das du genannt hast, finde ich nicht schlimm. Wo ist da die Missachtung? Du bist nun einmal nicht die Mutter, dafür aber eine sehr, sehr liebe Stiefmutter.

Ich kann deshalb nicht beurteilen, ob du tatsächlich nicht wertgeschätzt wirst, habe aber den Eindruck, dass du ein Eifersuchtsproblem hast und ein schlechtes Selbstwertgefühl. Und dass dein Mann dich liebt und mitnichten an dieser Ex hängt.

(13) 28.01.19 - 23:21

Du schreibst, Du hast manchmal das Gefühl, dass Dein Mann leidet, weil er nie die Chance hatte, sich mit ihr auszusprechen.
Das kann gut sein, dass Du da richtig liegst.
Es muss ein Schock für ihn gewesen sein.
Er trifft zufällig seine Ex wieder, erfährt, dass er seit 4 Jahren Vater ist- und dann stirbt diese Frau, ohne, dass sie sich jemals aussprechen konnten. Das ist schon sehr tragisch- wahrscheinlich war sie auch noch recht jung!
Das hat aber nichts mit Dir zu tun!
Nichts mit der Beziehung zwischen Dir und Deinem Mann zu tun!
Das ist allein der Tragik geschuldet, die nicht verarbeitet wurde.
Es ist toll, wie Du das mit Deinen Kindern machst! Toll, wie Du den Mick aufgenommen und anerkannt hast! Und das bekommst Du auch von ihm zurück- indem er Dich Mama nennt!
Mach das bitte weiterhin so und zweifle nicht!
Dein Mann liebt Dich und Eure Familie!
Vielleicht wäre eine Therapie hilfreich, um das Erlebte aufzuarbeiten?

Ich wünsche Euch alles Gute#klee
Und muss Dir sagen: Du bist eine tolle Frau und Mutter!

Hallo!

Es ist natürlich eine Tragödie, aber führe Dir bitte vor Augen, daß Dein Mann seine frühere Freundin (wahrscheinlich) nur aus Pflichtgefühl geheiratet hätte. Dich hat er geheiratet, weil er Dich liebt!

Ich kann verstehen, daß Du verletzt bist, wenn Dein Mann Dich nicht als die Mama von Mick vorstellt. Aber es ist ja nun einmal so.

Aber wie wäre es, wenn Du in solchen Situationen einfach sagst, daß Du die 'Bonusmama' bist? Sobald Dein Mann Mick als seinen Sohn vorgestellt hat, sagst Du einfach "ich bin die Bonusmama und er ist mein Bonuskind!"

Liebe Grüße
Trollmama

Das eigentliche Problem ist doch, warum Du da in solche Sätze so viel reininterpretierst.
Du hast einen Mann, den Du liebst und der Dich liebt und ihr habt seit Jahren eine glückliche Familie. Ich kann nirgendwo erkennen, dass Dein Mann Dich nicht wertschätzt. Jedenfalls schreibst Du nicht wirklich etwas, was darauf hindeutet.

Halte Dir doch bitte mal vor Augen, was das für eine komische Beziehung zwischen Deinem Mann und der Ex gewesen sein muss, wenn sie sich von ihm trennt, weil sie schwanger ist und ihm 4 Jahre lang nicht sagen kann, dass er ein Kind mit ihr hat! In welcher verdrehten Welt ist das denn bitte eine normale, glückliche Beziehung?

Konzentriere Dich auf euch 5. Ja, ihr seid eine Patchworkfamilie und anscheinend eine, die ziemlich gut miteinander auskommt und ein schönes Leben teilt. Das ist so viel wert! Du bist nicht die leibliche Mutter von Mick, Du hast seine ersten 4 Lebensjahre nicht miterlebt. Das ist fast die Hälfte seines ganzen Lebens!
ABER Du bist jetzt für ihn da. Und er hat Dich so sehr in sein Herz geschlossen, dass er Dich sogar Mama nennt! Wenn das mal kein Ritterschlag ist! ;-)
Sieh Dich als "Bonusmama" oder was auch immer. Aber werte Dich und Deine liebevolle Fürsorge für ihn nicht ab, in dem Du Kleinigkeiten auseinander nimmst und etwas überinterpretierst!

(17) 29.01.19 - 13:21

Hallo.

Ja, das ist schwer zu verkraften. Aber ich denke, wenn Mick dich in der Öffentlichkeit Mama nennt, dann ist das doch schon ein Riesenbonus. Also ich würde so denken. Wenn dein Mann euch mir vorstellt, so wie du geschildert hast, und Mick würde zu dir kommen und Mama sagen, das würde mich viel mehr beeindrucken. Denn dann würde ich denken, du bist deinem Mann ein Schritt voraus. Denn du akzeptierst den Kleinen als dein Sohn, was dein Mann noch nicht verstanden hat. Aber eines würde ich auch toll finden, was hier schon angesprochen wurde. Adoption. Redet mal darüber.

Alles Gute.

LG

(18) 29.01.19 - 16:41

Danke schon mal für eure Antworten und die lieben Worte#danke
Das hat mir echt gut getan#liebdrueck

Über eine Adoption werde ich mich informieren, aber ich bin mir nicht sicher, ob mein Mann da wirklich zustimmt, wenn Emma dann aus allen Dokumenten verschwindet#gruebel
Mit dem Namen wird es allerdings kein Problem geben, weil Mick nach Ginas Geburt den Familienname (also den von seinem Vater) angenommen hat:-) Er hat damals gesagt, er möchte auch so heißen, wie seine Schwester#freu

Die Dinge, die mein Mann tut oder sagt, damit ich mich nicht wertgeschätzt fühle, sind oft sehr unterschwellig, so dass ich gar nicht genau beschreiben kann, was es ist.. Manchmal ist es auch der Tonfall#gruebel
Es kommt häufig vor, dass Mick in den Raum kommt, wenn wir beide da sind und mich um Erlaubnis für etwas fragt (bin noch in EZ und deshalb den ganzen Tag zu Hause) oder will, dass ich seinen Test unterschreibe (ich weiß, dass ich das eigentlich nicht darf, aber es hat sich noch keiner beschwert;-)). Und obwohl Mick explizit "Mama" sagt, antwortet er dann.

Einmal war Mick bei einem Freund eingeladen. Am Abend hat mein Mann mich aufgefordert, ihn abzuholen, weil er einen so anstrengenden Tag hatte und sich ausruhen wollte. Mein Tag war auch anstrengend (Gina war krank und Jan hat gezaht, also haben zwei Kinder fast die ganze Zeit geweint), aber ich bin gefahren. Es hat mich auch nicht wirklich gestört. später am Abend hat Mick mich gefragt, ob ich vor dem Schlafengehen noch mit ihm Lego spielen will. Da ist mein Mann aufgestanden (er liebt Lego) und hat gesagt: "Ich will auch mal mit meinem Sohn spielen." Da hab ich mich dann für einen Moment gefragt, ob er mich nur geheiratet hat, damit er sich nciht um die blöden Dinge kümmern muss#schmoll Ich hab mich dann dafür geschämt, und eigentlich war es unfair, so zu denken, das weiß ich selber.

Ich werde ncoh mal mit meinem Mann über Emma sprechen. Das haben wir bisher kaum gemacht. Er hat das Thema nie angesprochen und ich habe es meistens umgangen. Ich habe keine Ahnung, wie das wird. #schwitz

Und ich habe mir vorgenommen, dass ich ihn beim nächsten Vorfall ncoh mal ganz explizit darauf anspreche, was mich stört.

Den ersten Tipp, das "Mamaverhalten" sein zu lassen, werde ich so nicht befolgen, weil ich Mick nicht wehtun will. Er kann ja ncihts dafür. Wenn ich aber das nächste Mal das Gefühl habe, dass mein Mann mich nicht Mama sein lassen möchte, dann zähle ich ihm diese Dinge mal auf;-)

Ansonsten will ich mich jetzt immer wieder darauf konzentrieren, was ich habe (eine (meistens) glückliche Ehe und einen STiefsohn, der mich Mama nennt):-D
Manchmal verliert man das schnell aus den Augen, wenn man sich über etwas ärgert.

  • Morgen.

    <<<Den ersten Tipp, das "Mamaverhalten" sein zu lassen, werde ich so nicht befolgen, weil ich Mick nicht wehtun will.

    Das ist totaler Blödsinn. Es läuft ja zwischen dir und Mick eigentlich super. Das Problem hat nur dein Mann. Frag ihn doch mal, was sein Problem ist. Der Kleine kommt damit super klar und er nicht. Aber ich denke, die vier verlorenen Jahre spielen da auch eine Rolle.

    Mach einfach weiter so und genieß es mit Mick.

    Achso, mit der Adoption ist super. Ich denke nicht, dass Emma gleich überall raus ist. Sie ist im Herzen und wie kommt der Junge damit zu Recht.

    LG

    (20) 30.01.19 - 10:35

    Guten Morgen,
    ich bin froh, dass Du Dein "Mamaverhalten" gegenüber Mick nicht änderst#klee.
    Der Junge kann ja nichts dafür, dass Du Dich von manchen Sätzen/Verhaltensweisen Deines Mannes zurückgesetzt fühlst.
    Für ihn war es bestimmt auch nicht einfach, seine leibliche Mutter zu verlieren. Er hat Dir sein Herz geschenkt und sich an Dich gehängt, das ist doch wunderbar für Alle!
    Wie gesagt, ganz ganz toll von Dir, dass Du ihn so gut aufgenommen hast und ihn so gut akzeptierst. Das ist wichtig für den Jungen und für Euer harmonisches Familienleben.

    Gut finde ich auch, dass Du das Thema "Emma" mit Deinem Mann besprechen magst. Ich habe wirklich das Gefühl, dass da Einiges verdrängt wurde, aber nicht verarbeitet.
    Es ist auch ein sehr schlimmer Schicksalsschlag für Alle.
    Falls ihr Alleine nicht weiter kommt, holt Euch Hilfe von Aussen.

    Ich wünsche Euch alles Gute#klee

(21) 31.01.19 - 13:43

Mein Mann wollte erst nicht, aber ich habe ihn bedrängt, sodass er mir von Emma erzählt hat.
Mein Eindruck ist, dass es ihn beschäftigt, obwohl er das nciht zugeben will. vor allem, dass sie sich getrennt hat, als sie schwanger geworden ist (und die Begründung) und dass er danach keine Einigung mit ihr gefunden hat, bevor sie gestorben ist. Ich habe ihn gefragt, da hat er zugegeben, dass er sich gefragt hat, ob er es mit ihr noch mal versuchen soll, weil es sich so gehört, dass ein Kind bei seinen Eltern aufwächst. Das tut weh:-( Aber er hat auch gesagt, dass er froh ist, mit mir verheiratet zu sein:-)

Wir wollen die nächsten Tage abwarte und dann überlegen, ob eine Paartherapie sinnvoll ist oder nicht.

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