Ich kann mit Hund nur sehr schwer zusammen leben (Rhodesian Ridgeback) Seite: 10

                • (226) 05.02.19 - 18:36

                  Ja, sind wirklich wunderschöne Tiere, ein Freund von mir hat auch einen, aber die haben erwachsene Kinder und der Hund ist quasi ihr Kinderersatz, es ist immer einer da für ihn, er kann mit in die Arbeit (der Freund ist sein eigener Chef mit eigener Zeiteinteilung) und wird sehr viel bewegt und ausgelastet (die machen auch Mantrailing mit ihn, wozu RR eigentlich ja nicht so gut geeignet sein sollen aber ihr machts richtig Spaß und sie hat was zu tun :-) ). Unter solchen Umständen blüht so ein Hund bei hundeerfahrenen Haltern natürlich auf und ist dann quasi wegen der Ausgeglichenheit und guten Erziehung auch quasi nicht spürbar.

                  Labradore mag ich auch sehr gern. Was man nur immer wieder liest und hört, dass sie ZU lieb sind, als Familienhunde sehr sanft und top, aber eben auch Fremden gegenüber nicht misstrauisch, sondern freundlich. Ein Bekannter sagte mal im halben Scherz über seinen Labi "Der würde einen Einbrecher noch schwanzwedelnd an der Tür begrüßen und ihm das Blut von den Händen lecken, nachdem der mich erschlagen hat". Habe auch gehört, dass Labradore oft geklaut werden, wenn sie vor einem Supermarkt angeleint sind, weil die mit jedem mitgehen, zu jedem freundlich sind und auch bei einem Überfall eher weglaufen oder untätig zuschauen, als das Herrchen/Frauchen zu beschützen. Das finde ich jetzt nicht so ne tolle Eigenschaft, wenn das stimmt - kannst Du das für Euren Hund auch bestätigen? Ich frage, weil wir auch schon länger überlegen, einen Hund zu holen, ich hätte sehr gern einen Labi, aber dieses devote Verhalten allem und jedem gegenüber fänd ich glaub ich doch nicht so toll, ein bissl beschützend und "parteiisch" den eigenen Leuten zugewandt darf er schon sein. #kratz

          (228) 06.02.19 - 10:58

          So jetzt melde ich mich auch mal zur Wort. Ich bin ja auch so eine schlechte Frau, nur, dass mein Ehemann es ganz anders, als du sieht!!! 1. Wir haben eine 2,5 Jährige Tochter 2. Wir haben einen Arbeitshund 3. Ich habe auch mit einem Baby/Kleinkind studiert. 4. Das 2. Kind kommt in 5 Wochen und ich stehe grad vor meinem 2. Staatsexam, also noch nicht komplett abgeschlossen. Und jetzt unser Hund wird geliebt, er wird beschäftigt, jeden Morgen vor der Arbeit läuft mein Mann 1,5-2 h mit dem Hund. Ich gehe mit dem Hund 3 mal die Woche in den Training, Agility, Turnierhundesport und Fährtensuche. Der Hund nimmt an allen möglichen Turnieren Teil, der Hund hat auch eine abgeschlossene Jagdhundausbildung und wird von unserem Nachbar (Jäger) je nach Jahreszeit (1-3 mal die Woche in den Wald/ bzw. auf die Jagd mitgenommen) Jedes Wochenende läuft der Hund 20-25 km mit am Fahrrad. Das Kind kommt in den Fahrradanhänger, der Hund läuft entweder Fuß am Rad oder wird an der speziellen Fahrradleine an den Straßen fixiert. Wir gehen 3 mal mit dem Hund raus. 1 mal mein Mann, 1 mal ich und Abends zusammen. Der Hund hat alle möglichen Prüfungen usw.. Zuhause geht der Hund auf seinen Platz und man sieht und hört ihn nicht. Ach ja der Hund zerstört natürlich nichts und buddelt nicht, da unser Hundemädchen gut ausgelastet ist. 2. Das Kind geht in die Krippe, seit es 20 Monate alt ist, zuvor wurde es in der Familie betreut. Der Papa spielt täglich mit dem Kind, ich auch, mehrere Stunden. Das Kind kann mit ihren 2,5 soviel wie die meisten 4-5 Jährige und redet fließend in 2 Sprachen. Also und wir sind mega glücklich!!!!!!

          • (229) 06.02.19 - 12:00

            Ich sehe zwei eklatante Unterschiede: Euer Kind wurde in der Familie betreut und geht seit ca. 10 Monaten in die Krippe, d. h. Du kannst z. B. Mittags alleine mit dem Hund rausgehen bzw. Du hast geregelte Zeit zum lernen während zB Dein Mann arbeitet. Und Du hast "Hilfe" durch einen Nachbarn der mit dem Tier in den Wald geht. Dies ist bei uns alles nicht gegeben. Bei uns wird ALLES in "Eigenregie" umgesetzt.

            Der Papa spielt auch fast das ganze Wochenende und jeden Abend mit den Kindern :) Und wenn es klappt bringe ich auch den Kleinen und auch den Großen ins Bett. (Gestern nur beim "Kleinen" geklappt.) - sehr schön wenn er im Arm einschläft :)

            • (230) 06.02.19 - 12:51

              Ja, so gesehen schon. Der Unterschied war nur, ich habe an einem normalen Studium teilgenommen, d.h. mit Vorlesungen, Seminaren, Klausuren usw... Meine Betreuer waren meine Großeltern, beide über 80, sie nahmen mir das Baby nur während der Untterrichtszeit ab. Dannach eilte ich wie eine verrückte Heim und habe sie gestillt, da sie keine Flasche / Schnuller annahm. Das Baby war bei jedem Spaziergang mit dem Hund dabei. Mein Nachbar nimmt mir den Hund ab, weil der Hund ihm hilft. Die Jagdausbildung, alle Prüfungen usw...habe ich mit dem Hund gemacht. Bevor das 1. Kind da war habe ich mich trotz des Studiums allein um den Hund gekümmert. Da waren es 3 Spaziergänge, 5 mal die Woche Training und an WE entweder Fahrrad oder Turniere. Ich verstehe aber auch nicht, warum die Eltern von deiner Frau den Hund nicht nehmen, wenn ihr in den Urlaub geht. Wir fahren unseren Hund 2 mal im Jahr aufs Dorf zu meinen Schwiegereltern und fahren ohne ihn in den Urlaub, sind zwar ca. 300 km, sie sind es uns aber Wert.

              • (231) 06.02.19 - 14:00

                Die Eltern meiner Freundin haben selbst vier solch großer RR. Zwei Rüden, einer davon der Vater, zwei Weibchen, eine davon die Schwester.

                Und was meinst Du wie gut sich unser Rüde mit seinem eigenen Papa versteht (der gar nicht mehr weiß, dass es sein Sohn ist)?? Ich glaube wenn Du die beide in ein Zimmer packen würdest käme nur noch einer halb lebend heraus. Zu Anfang haben wir uns immer noch mal getroffen damit sich die Tiere aneinander gewöhnen. Aber das verlief sich dann im Sande.

                Wem willst Du solch einen Hund geben? Mein Papa wohnt zwar 4 Kilometer entfernt aber ich glaube nicht das er mit solch einem Tier klar kommt.

                Und meine Freundin würde NIE den Hund irgendwo hingeben (außer vielleicht ihrer Schwester, aber die wohnt noch zu Hause) - denn der Hund wäre dann ja von seinem Rudel getrennt. Nein solch ein Gedanke alleine schon...

          Das ist ja schön dass es bei euch so gut läuft. Ohne dass es anmaßend klingen soll: ein Kind ist kein Kind. Wir haben auch einen 2,5 jährigen und eine 1 jährige zuhause. Ich hätte nie gedacht dass es die Arbeit dich verdoppelt, auch wenn es langsam weniger wird. Da ist man noch einmal ganz anders eingespannt als mit einem Kind. Meine gehen beide kn die Krippe und mein Mann und ich sind sehr froh gelegentlich eine Verschnaufpause haben, da wir sonst auch alles alleine machen. Ich kann den TE sehr gut verstehen dass die Luft raus ist, das ist bei meinem Mann nämlich ähnlich 🤪 wenn man dann allerdings nicht das Gefühl hat zusammenzuarbeiten geht auch schnell die letzte Kraft flöten. Deine Aufzählung was bei euch ja alles so toll läuft bringt hier niemanden weiter.

          • Damit wollte ich nur sagen, wo der Wille ist, ist auch ein Weg!!!! Der Hund gehört trainiert, die Kinder gefördert, dann passt es auch. Glaub mir mein Kind ist ein sehr forderndes Exemplar, neben der Krippe geht es noch zum Sing- Bastel und Leseunterricht. Und will auch daheim ständig beschäftigt werden.

            • (234) 06.02.19 - 12:49

              Ich empfinde das was Ihr mit Hund, Kind und allem anderen veranstaltet einfach zu viel. Wenn es für euch passt, dann ist das super. Aber das was Ihr an Pensum habt, iat definitiv kein Normalzustand für arbeitende Menschen mit Familie, Haustier und Hobbies.
              Bei allem was Ihr jeden Tag stundenlang macht: kommt Ihr als Familie auch mal zur Ruhe und Entspannung oder seid Ihr nur damit beschäftigt alles zu schaffen?

              LG Ana (3 Kinder, Hund, Haus und Hof in der 38. SSW)

              • (235) 06.02.19 - 13:02

                Der Hund war vor dem Kind da, also war das einfach keine Option ihn wegzugeben. Da es ein Leistungshund ist, kann man ihn nicht aus dem Training nehmen. Dass haben wir kurz nach der Geburt versucht, der Hund hat nur gejault und war zu anderen Hunden agressiv, da er nicht wusste wohin mit seiner Energie. Seit dem wir wieder trainieren, hat der Hund einen bedingungslosen Gehorsam und zeigt absolut keine Agression im Umgang mit anderen Hunden.Ich studierte erstmal und bin jetzt im Referendariat , mein Mann arbeitet Vollzeit. Das Kind darf wegen dem Hund nicht zu kurz kommen, das kann nichts für den Hund. Ich würde sagen, wir haben derzeit einfach keine andere Option. Man muss viel planen, dann hat man auch Zeit für sich. Aber wir sehen die Spaziergänge mit Hund und Kind auch als Familienzeit. 2 Mal im Monat gehen wir zusammen aus, mehr schaffen wir leider derzeit nicht.

                • (236) 06.02.19 - 14:41

                  Und shon wieder. Du verteidigst Dein Verhalten. Und redest alles schön.

                  Ihr habt schlichtweg nicht ausreichend Zeit für den Hund. Versteh das mal. Und höre bitte auf, über die Grenzen Deines Freundes hinaus zu gehen und für ihn zu entscheiden. Wenn er das primitive Verhalten Deines Hundes nicht möchte (z.B. das er nicht mal die hälfte Eures Urlaubs in Ruhe mit Euch am Strand spazieren kann ohne dass der Hund dabei ist, der Hund den Garten umgräbt) dann unterlasse es.

                  • (237) 06.02.19 - 16:48

                    Hab ich jetzt den Zusammenhang verpasst?
                    Sie nehmen sich doch extrem viel Zeit für Hund und Kind. Und sie schreibt nicht das ihr Partner nicht einverstanden ist? Oder habe ich das übersehen?
                    Uch finde allgemein dieses Tagespensum Wahnsinn und das kann man nicht als Normalzustand sehen und mich würde es auf die Dauer auslaugen.

                    • (238) 07.02.19 - 14:28

                      Ich sehe nicht, dass seine Freundin sich viel Zeit für Ihn nimmt. Sie ist total fokussiert auf den Hund und nimmt die alleinige Zeit mit den Kindern und dem Partner (die sehr wichtig ist und am meisten Vorrang haben sollte) nicht ausreichend in Anspruch. Der Hund ist fast überall mit dabei und nicht ausreichend gut erzogen. Heisst, die Freundin lässt es zu, dass er die Grenzen des Partners überschreitet. Garten umgräbt, fast immer mit dabei ist etc.

                      • (239) 09.02.19 - 22:21

                        Kann es sein dass du Babylibelle mit der Freundin des TE gleichsetzt?
                        Hier handelt es sich doch um völlig unterschiedliche Lebenssituationen.

                (240) 06.02.19 - 14:43

                Sorry, ich dachte da schreibt seine Freundin#schock

                Du scheinst ihr ja sehr ähnlch zu sein. #zitter

                • (241) 08.02.19 - 11:52

                  Wie bitte??? 1. Bin ich verheiratet. 2 . Mein Mann liebt fen Hund. 3. Unser Hund ist super erzogen und hört, sowohl auf uns, als auch auf unsere 2,5 Tochter. 4. Wenn du meine Beiträge lesen würdest, würdest du wissen, dass unser Hund, im Gegensatz zum Hund des TE, täglich mindestens 3-4h Auslauf hat. 3 mal die Woche zum Training geht Adgility, THS und Fährtensuche. Unser Hund hat auch eine abgeschlossene Jagdhundeaubildung, alle möglichen Hundeprüfungen usw... Am Wochenende her der Hund auf Turniere und wir läuft am Rad. 1-2 Mal die Woche geht der Hund mit unserem Nachbar (Jäger) entweder auf die Jagd oder so in den Wald. 5. Ich habe mit der Tochter und dem Hund studiert, aber kein Fernstudium, sondern Mathe, Physik und Politik an einer ganz normalen Uni. ( Übrigens war es mein 2. Studium). Unsere Tochter geht auch zum Gesangs-, Bastel-, und Leseunterricht. Außerdem verbringen wir beide sehr viel Zeit mit ihr, sobald sie von der Krippe kommt. 6. In ein paar Wochen kommt das 2. Kind. Das Kind kommt vor dem 2. Staatsexam. D.H. ich bin noch im Referendariat, besuche auch Veranstaltungen am Seminar. Aber mein Mann hilft wo er kann... Und wir sind BEIDE glücklich!!!!!!

                  • Sorry aber jetzt muss ich schon mal nachfragen. Will mich eigentlich nicht in eure Diskussion einmischen. Deine 2,5 Jährige Tochter geht zum Gesang-, Bastel- und Leseunterricht. Gibt es das wirklich schon für diese Altersklasse?

                    • Ja, es gibt es! Ist eig. ab 3-4 die geht halt ab 2 hin. Haben wir mit den Lehrern so abgesprochen. Die war davor ab 1 in der Eltern-Kind Gruppe im Musikunterricht der selben Einrichtung, der eig für 2-3 Jährige ist.

                      • (244) 09.02.19 - 22:29

                        Ich habe eine liebe Freundin, die ein ähnlich vollgepacktes Leben wie du und deine Familie führte. Absolut Bilderbuchmäßig. Die Kinder spielten Geige, Tennis und Klavier, nahmen an Förderprogrammen teil, waren super in der Schule. Dazu kamen weitere Hobbies, berufliche Weiterbildungen der Eltern, ehrenamtliches Engagement.

                        Ein Leben auf der Überholspur, alles schien perfekt. Bis die Schnelligkeit alle einholte.
                        Ein Kind "spielte nicht mehr mit" und schmiss das Abi und steht seitdem da. Das 2. Kind hat immer wieder massive gesundheitliche Probleme und keiner weiß woher. Inzwischen ist die Ehe geschieden. Gescheitert an den hohen Ansprüchen denen irgendwann keiner mehr genügen konnte.

                        Das mag ein Extrembeispiel sein ... Aber deine Beiträge erinnern mich sehr an das Leben eben dieser Freundin und ich wünschte, sie hätte eher erkannt wo der "Halteknopf" ist.

                        LG und alles Gute für euch.

            (245) 06.02.19 - 13:26

            Danke das dies mal jemand anerkennt das dies kein Normalzustand ist.

            Exakt, ein Kind ist kein Kind. Wenn das erste Kind schlief hat sie studiert und das klappte gut. Bei zwei Kindern schlafen eigentlich NIE beide gleichzeitig, weil das zweite Kind über Tag einfach nicht gerne schläft und im Regelfall dafür um 8 Uhr Abends ins Bett geht.

            Ich möchte euch mal unseren Tagesablauf darstellen, z. B. gestern:

            Aufstehen um 6 Uhr, 06:10 Uhr bis 07:20 Uhr gehe ich mit dem Hund spazieren. Sie steht mit den Kindern auf oder schläft noch etwas bis das erste Kind wach wird.
            Tagsüber beschäftigt sie sich natürlich mit den Kindern, kocht Essen für die Kinder und macht das im Haushalt, was sie schafft. Ich fordere da auch nichts (Sie kann gerne lernen wenn es mit den zwei Kindern geht) aber ihr ist manchmal jeder Krümel zu viel.

            Ich fahre dann um 07:30 zur Arbeit und arbeite vielleicht von 08:00 Uhr bis 16:30 Uhr. Um 17 Uhr wieder zu Hause. Ich habe zB mit beiden Kindern ein Brot gebacken (Ganz spannend der Rührer brrr), die Spülmaschine umgeräumt, direkt die Waschmaschine angemacht. Dann essen wir manchmal noch gemeinsam. Ich spiele so gut es geht mit den Kindern (wie beschrieben sind sie gerade Abends oft bei der Mama sehr anhänglich). Um 8 Uhr habe ich dann den Kleinen zu Bett gebracht. Danach wieder mit dem Großen beschäftigt, nebenbei die Spielsachen aufgeräumt. Mülleimer geleert, Holz für den Kamin geholt. Zwischendurch die Wäsche aufgehangen, die andere Wäsche gefaltet. So dann ist es irgendwann 22 Uhr (Der Große geht oft spät ins Bett weil er über Tag oft spät schläft - gerne auch von 16 bis 19 Uhr). Um 22:15 Uhr sollte der Große dann ins Bett - wollte wohl nicht, es war laut, schwupps der Jüngere wieder wach... beide im Bett rumgeturnt und dann um 22:45 Uhr haben dann beide wieder seelig geschlafen. Meine Freundin hat dann natürlich bestmöglich gelernt, weil sie Samstag eine Prüfung schreibt. Nur ich kann es nicht verhindern das die Kinder dann ggf. irgendwann zur Mama wollen (mal schaffe ich es auch so wie gestern mit dem Kleinen), weil die Mama nun mal immer da ist und sich liebevoll um beide kümmert.

            So ich gehe dann auch immer recht fix ins Bett (vielleicht schaffe ich auch noch ein paar Seiten zu lesen) denn um 06:00 Uhr klingelt ja der Wecker wieder.

            Es gibt natürlich auch Tage an denen beide Kinder um 20:00 Uhr schlafen und dann sitzt man auch mal zusammen und redet und trinkt ne Tasse Tee. Diese Tage sind aber rar gesät. Natürlich wird dann Spielzeug aufgeräumt, Wäsche gewaschen, aufgehängt etc. pp. und vielleicht gehe ich dann auch einfach mal früher zu Bett, wer weiß was morgen Abend los ist.

            Wie beschrieben, das ist bei uns ein normaler Tagesablauf. ;-) Natürlich ist das bei Kindern und kleinen Kindern so - das wird sich irgendwann einspielen wenn Kindergarten und Schule kommt.

            • (246) 06.02.19 - 14:33

              Das Problem ist einfach, dass ihr euch einen sehr fordernden Hund angeschafft habt, ohne euch nur ein wenig über seine Erziehung, Ausbildung usw.. gedanken zu machen. Mein Hund war vor dem Kind da, andersrum hätten wir uns sicher kein Tier geholt. Ein großer, unausgelasteter, junger Hund macht zwangsweise Probleme. Aber das Problem ist net der Hund, sondern ihr, da ihr nicht bereit seit Zeit in diesen Hund zu investieren. Ihr könnt froh sein, dass der Hund noch nicht aus Frust eure Kinder angeht. Vlt. wäre es für den Hund wirklich besser in eine andere Familie zu ziehen, die ihn fördert und ihn auslastet. Weil so seid ihr ja alle unglücklich.

(247) 06.02.19 - 12:26

Bei euch sind viele Veränderungen in kurzer Zeit passiert. Ich denke, viele Menschen hätten da Probleme. Wie ich es herauslese, hattet ihr auch nicht die Zeit, euch erstmal aneinander zu gewöhnen, das Zusammenleben in Zweisamkeit zu testen. Die Ereignisse kamen Schlag auf Schlag. Haus, Kind, noch ein Kind und dann auch noch ein Hund, der anhand seiner Rasse einfach auch recht anspruchsvoll und anstrengend ist. Kaum Zeit für die Muße, sich erst einmal Stück für Stück an alles zu gewöhnen und sich anzupassen.

Ich bin zwar auch ein Tierfreund aber Menschen haben für mich immer Vorrang. Deine Partnerin benimmt sich doch etwas unreif, nach allem wie es sich liest.

Raten kann ich dir nicht wirklich etwas. Vielleicht dass jeder erst einmal zu sich selbst findet, ganz in Ruhe. Sofern Rückzugsraum vorhanden ist, zu sich selbst zu finden.

(248) 06.02.19 - 18:37

dir ist schon viel geschrieben worden. aber ich wollte dir trotzdem noch schreiben.
Ich habe 2 Kinder (14mon. und 2j. 4mon)
mein mann geht gegen 7uhr aus dem Haus. vor 19uhr ist er eigentlich nie zu Hause.
Mein Mann räumt mal die Spülmaschine aus, bringt den Müll mal runter, ganz selten stellt er auch mal die Waschmaschine an. Das aber alles ehr am we. Ich kümmer mich den Tag also komplett um die kinder/Haushalt. Wir haben den Vorteil, das die beiden spätestens um 20uhr im Bett sind. Dafür wird die große aktuell meistens schon um 21/21:30uhr wieder wach und will dann zu uns. Ok wir haben kein Hund und ich studiere auch nicht.
Aber ich finde du hilfst, deiner Freundin sehr viel im Haushalt.
Ob du den Hund jetzt magst oder nicht ist die eine Sache. Aber ihr habt schlicht keine Zeit für den Hund. Du schreibst, du gehst morgens mit dem Hund raus. Was ist mit dem restlichen Tag?
Bei so einem großen Hund reicht das doch niemals. Garten hin oder her. Ihr müsst mind. noch 1x zusätzlich mit ihm raus. Außerdem mind. 1x täglich ihn aktiv durch spielen fordern. Du gehst arbeiten und deine Freundin kann es wegen den Kindern nicht. Es reicht nicht den Hund den ganzen Tag im Garten rennen zu lassen.
Setz dich noch mal mit deiner Freundin zusammen. Sag ihr alles was du hier geschrieben hast. Du must ihr sagen das ihr dem Hund nicht mehr gerecht werdet. Du kannst sie ja fragen was ihr lieber ist. Den Hund behalten, dafür pausiert sie das studium und die kinder gehen den halben Tag in die Kita. Damit sie den Hund das geben kann, was so ein Hund benötigt.
Sie kann nicht alles haben.
Du must ihr ganz klar sagen was du möchtest und was du dir wünscht.
wenn sie zu uneinsichtig ist, musst du dir überlegen, ob du so leben willst/kannst.
Wenn nicht must du dich, so schwer es ist, von ihr trennen.
Ich hoffe ihr findet für euch den richtigen Weg. aber auch für den Hund. den so wie es klingt, leidest du, euer Familien leben, aber auch der Hund.

(249) 06.02.19 - 21:25

Ich wollte nur mal kurz sagen: 226 Beiträge auf 16 Seiten?! Das ist ja der Hammer. Ich habe schon lange den Überblick verloren, aber ich hoffe, du (der TE) bist angemessen dankbar, dass sich hier so viele hier mit deiner Situation auseinander setzen. ;-) Irgendetwas scheint dieses Thema anzustoßen, was viele bewegt? Ich finde diese enorme Resonanz spannender als die Ausgangsfrage, um ehrlich zu sein.

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