Ich kann mit Hund nur sehr schwer zusammen leben (Rhodesian Ridgeback) Seite: 9

      • (201) 05.02.19 - 10:18

        Wenn ich das richtig weiß sind RR ja auch Hunde die wirklich viel Auslastung brauchen. Nicht ausgelastet und dann hast du einen anstrengenden Hund der sich selbst Beschäftigungen sucht , wie zB das umgraben des Gartens. Wäre euer Hund geistig und körperlich gut ausgelastet , hättet ihr die Probleme nicht

        (202) 05.02.19 - 11:18

        Ich versteh gar nicht, warum deine Frau hier als so egoistisch dargestellt wird. Du bist doch nicht besser:
        Du hast mehrere Kinder gezeugt, willst dich aber erst in ein paar Jahren mehr darum kümmern, weil sie dann nicht mehr so anstrengend sind.
        Du willst, dass deine Frau ihr Studium aufgibt, damit du dich nicht so viel um deine Kinder und den Familienhund kümmern musst.
        Du willst morgens eigentlich weder mit dem Hund Gassi gehen, noch die Kinder versorgen. Das soll am besten alles deine Frau machen.
        Du stimmst zu, dass ihr euch einen Hund anschafft, willst dich aber nicht drum kümmern und meckerst an deiner eigenen Entscheidung nur rum.
        Du willst in Urlaub fahren, aber am liebsten nur ohne Hund (für den du dich entschieden hast) und mit Wohnmobil. Normal ist ja zu anstrengend.
        Du machst mehrere Kinder mit deiner Freundin, aber heiraten willst du sie lieber nicht.

        Ich finde dich wenig verantwortungsvoll in deinen Entscheidungen und nur weil du Vollzeit arbeitest und mit dem Hund Gassi gehst, kannst du doch nicht fix und fertig sein. Da stimmt doch was nicht.

        • (203) 05.02.19 - 11:35

          Ich kümmere mich jetzt schon um meine Kinder. Wo steht das ich es erst in ein paar Jahren tue? Wenn ich ALLEINE wäre würde ich es mir jetzt noch nicht zutrauen.

          Ich habe nie gesagt, dass ich ohne Hund in den Urlaub fahren möchte. Ich fände es einfach mal schön wenn man ohne den Hund Aktivitäten machen würden. Gerne 50/50.

          Nein sie soll ihr Studium nicht aufgeben sondern auf Grund der Komplexität der Situation es ggf. um ein Jahr nach hinten verschieben. Als ich ihr mal gesagt habe, wir können es ja ändern und ich kümmere mich morgens um die Kinder meinte sie direkt aber sie würde nicht direkt aufstehen und mit dem Hund rausgehen wollen sondern vielleicht morgens nur kurz und Abends dann länger weil es dann hell ist. Na ich meinte dann wenn ich Abends heimkomme (17 Uhr - 17:30 Uhr) ist es ebenfalls dunkel. Ja so ist das im Winter. Ich bin derzeit der "Hauptkümmerer" für den Hund und davon will ich runter und bin gerne bereit mich um meine Kinder zu kümmern.

          Nein davon ist man nicht fix und fertig. So wenn ich Abends nach Hause komme steht der Ältere manchmal von seinem "Mittagsschlaf" um 19 Uhr auf. Was meinst Du wann der dann manchmal ins Bett geht? Zwischendurch noch Haushalt, Wäsche aufhängen etc. pp. Wie gesagt alles kein Problem, ich helfe immer gerne. Nix Kinder um 20 Uhr ins Bett. Und ich möchte meinen verantwortungsvollen Job schon vernünftig ausführen weil dort sehr viel dranhängt und wenigstens 7 Stunden schlafen. Um 6 geht's ja wieder raus. Na ja letztens habe ich mir die Reifen kaputtgefahren, weil ich wohl zu müde am Steuer war (Kante gerammt). Habe ich ihr gesagt - keine Reaktion. Ich habe ihr dann gesagt das nächste Mal erwische ich vielleicht einen Baum - auch egal.

          Für mich hat Kinder bekommen nichts mit heiraten zu tun. Das ist altmodisches Denken. Man kann sich genauso gut scheiden lassen. Als Beispiel führe ich immer meine und ihre Eltern an die jeweils drei Kinder haben und geschieden sind. Ich kenne andere die haben auch drei Kinder und sind nicht verheiratet aber noch zusammen. Klar man kann sich die Beispiele auch immer passend aussuchen ;)

          • (204) 05.02.19 - 11:39

            Wenn man nicht heiratet kommt es natürlich billiger bei der Trennung , schon klar...
            Mittagsschlaf bis 19 Uhr ? Sorry, also das glaub ich wirklich nicht ...

            • (205) 05.02.19 - 12:45

              Joa musst Du ja nicht glauben ist aber so ;)

              • (206) 05.02.19 - 12:50

                Ah, komisch dein läuft bei euch ja wohl alles schief.
                Außerdem wie du antwortest , bist bestimmt keine 32, zumindest nicht im Kopf. Ich bleibe bei meiner Meinung , du hast auf alles keinen Bock mehr und suchst nach einem bequemen weg da raus zu kommen, evtl hast du ja schon ne neue am Start ...

                • (207) 05.02.19 - 15:36

                  Nö weder das eine noch habe ich "eine andere am Start". Ich bin eine ganz treue Seele und vor meiner Freundin hatte ich 7 Jahre lang keine Freundin. Tumtidum.

                  Ich suche einfach einen Ausweg aus der Situation - auch mit Hund - wenn es nicht anders geht.

                  Und in solch einer Situation ans heiraten denken?

              (208) 05.02.19 - 16:30
              langsam wird es lang

              Joa, Jup, nö... usw...

              Wie alt bist du??? Das nervt! #augen

              Ich finde auch du leierst rum. Deine Freundin mag ein bisschen verpeilt oder lahm sein, aber das wusstest du doch auch vorher?!

              Für mich hört es sich auch so an, als wenn dir deine Entscheidungen nicht mehr schmecken und du jetzt einen Grund suchst um sie madig zu machen und aus deinem langweiligen Alltag auszubrechen.

              Ich bin auch kein Großer Fan von Leuten, die scheinbar für gar nichts was können, aber so schlecht behandelt werden...

              (209) 06.02.19 - 00:10

              In jedem derartigen Thread gibts mindestens eine Person, welche irgendwelche völlig schwachsinnigen, aus der Luft gegriffenen Kommentare raushaut. Einfach ignorieren ;-)

        (210) 05.02.19 - 11:50

        Du hast geschrieben, dass du weder mit deinen Kindern alleine spazieren noch einkaufen gehst. Außerdem möchtest du auch nicht alleine mit ihnen zuhause sein, weil das eine Kind sehr an seiner Mutter hängt. In den ganzen Beiträgen vor deinem letzten habe ich nichts davon gelesen, dass du all das gerne übernehmen würdest, sondern nur, dass du das nicht kannst.

        Es sind aber doch deine Kinder und keine Aliens! Du schriebst, dass du ja später dann, wenn sie größer sind, mal alleine mit ihnen zum Opa fahren könntest, aber nicht schon jetzt, weil sie noch zu klein sind. Das alles bedeutet für mich, dass du nicht willens bist, jetzt zu lernen mit deinen eigenen Kindern auch alleine klarzukommen. Das soll deine Frau machen. Versuch es doch einfach mal, es sind doch auch deine Kinder und es ist deine Familie, nicht nur die deiner Frau.

        Zum Heiraten: Es geht nicht ums Heiraten an sich. Ich bin auch nicht verheiratet. Aber ich habe unsere Kinder gezeugt mit dem Wunsch, mit meinem Mann bis ans Lebensende zusammen zu bleiben. Du schriebst irgendwo, dass du dir nie Gedanken über Kinder und deren Anzahl gemacht hast. Sie kamen dann halt und es ist gut so, obwohl bei euch ja vieles nicht rund läuft. Das finde ich durchaus nicht verantwortungsvoll.
        Ebenso wenig wie die Tatsache, dass du dir scheinbar über den Hund keine Gedanken gemacht hast und keine Zeit hattest, dich genau darüber zu informieren, bevor ihr ihn angenommen habt. Ein Hund ist doch kein nächstbester Staubsauger.

        Wenn man die Dinge einfach so laufen lässt und innerhalb kurzer Zeit das volle Programm mit Haus, Kind und Kegel auffährt, muss man eben die Konsequenzen ausbaden und zu seinen Entscheidungen stehen.

        • (211) 05.02.19 - 12:58

          Ne das hast Du falsch verstanden. Ich gebe ihr den Freiraum und sie kann gerne lernen. Aber was ist falsch daran, wenn ich Samstag und Sonntagmorgens auf die Kinder aufpasse wenn ich es auch über mehrere Stunden hinweg gut kann? Es ist für mich auch kein Problem sie zu wickeln, zu füttern etc.. Muss es unbedingt nach der Arbeit sein wenn die Kinder quengeliger sind? Muss man unbedingt wie jetzt 2 Wochen total intensiv vor der Prüfung lernen. Kann man es nicht gleichmäßiger über einen längeren Zeitpunkt (gerne jeden Samstag / Sonntag oder wenn ich frei habe - übrigens Donnerstag und Freitag habe ich frei weil Samstag eine Prüfung ist) verteilen, so das es besser in das Familienbild passt? Ich gehe auch mit meinen Kindern nach draußen spazieren - auch über mehrere Stunden. Auch das ist kein Problem.

          Nein ich habe mir über den Hund keine Gedanken gemacht und ihr aus Liebe vertraut. Das war mein Fehler ;)

          Ich stehe zu meinen Entscheidungen und möchte gerne etwas an den "Umständen" ändern und verlange weder das der Hund zwingend weg muss noch das sie ihr Studium unterbricht oder gar abbricht. Dafür würde ich "mein" Haus aufgeben und wir würden unser Leben umstellen. So und mit diesem Vorschlag gehe ich zu ihr.

          • (212) 05.02.19 - 13:27

            In unserer Familie ist es vollkommen normal, dass wir uns beide auch nach der Arbeit gerne und intensiv ums Kind kümmern. Klar, wir sind dann auch mal kaputt vom Job, aber da kann doch das Kind nichts dafür und auch der Partner nicht. Wir sind beide Eltern und beschäftigen uns gerne mit dem Kind. Deswegen haben wir es unter anderem bekommen und ein zweites ist unterwegs.

            Wochenendeltern kenne ich nur aus Trennungsgeschichten und da auch nur bedingt (Wechselmodell), alle anderen bringen sich tagtäglich in die Erziehung und Bespaßung der Kinder ein und das sogar gerne.
            Jeder hat mal eine kurze Pause für einen Kaffee o.ä., aber danach geht es dann weiter und auch nachts bekommen wir leider nicht immer unsere sieben bis acht Stunden Schlaf, egal welche Aufgaben am nächsten Tag auf uns warten. So ist das eben mit kleinen Kindern. Nicht immer einfach, aber irgendwann wird es besser.

            Und intensives Lernen vor einer Prüfung finde ich auch normal. Es gibt tausende Eltern, die neben dem Familienleben studieren, sich fortbilden oder arbeiten und dadurch zeitlich eingebunden sind. So ist das Leben und ich persönlich finde es erstrebenswert, eher früher mit der Ausbildung fertig zu werden als später.

            Wir halten uns diesbezüglich gegenseitig den Rücken frei und ziehen uns im Alltag nicht raus, egal wie anstrengend es ist. Wir sind ein Team und Partner, egal wer wieviel Geld nach Hause bringt.
            Ich denke, das seid ihr in euren Wünschen und Vorstellungen nicht, weshalb der Hund das kleinste Problem ist.

            • (213) 05.02.19 - 14:08

              Na wie beschrieben bringe ich mich auch nach der Arbeit ein und spiele gerne mit meinen Kindern, das ist doch selbstverständlich. Genauso kümmere ich mich um den Haushalt. Ich bin in der Zeit von meinem Eintritt in die Haustür bis zum Zubettgehen durchgehend mit meinen Kindern / Haushalt beschäftigt. Und ich helfe gerne. Meinst Du mir wurde mal angeboten, hey ich passe jetzt auf die Kinder auf, Du kannst ein paar Sachen machen die Du für sinnvoll hälst? Aber wie beschrieben sind unsere Kinder sehr anhänglich (gerade zur Mama) weil wir vollständig alles alleine machen und unsere Kinder nicht "abgeben" was wir auch nicht möchten. Ja wenn sie älter sind sicherlich. Und natürlich bekommt man nicht immer seinen Schlaf wenn die Kinder nicht schlafen oder gerade Zähne kriegen. Auch das ist normal und haben wir alles schon durchgemacht. Aber irgendwann wird es in meinen Augen grenzwertig (wenn ich mich im Job nicht mehr konzentrieren kann zB, weil ich zu müde bin, weil eben nicht nur die Kinder da sind) und dann kommt zB die Projektion auf den Hund. Es ist sehr viel und es gäbe Optionen zu sagen hiermit warte ich ein oder zwei Jahre um den Druck vom Gesamten etwas zu nehmen. Verstehst Du?

(214) 05.02.19 - 12:28

Hallo!
Studiert deine Freundin eigentlich richtig, oder ist sie nur eingeschrieben und häuft Bafög-Schulden an?

Ich weiß sehr genau, was ein Fernstudium bedeutet, ich bin selbst bei der Fernuni Hagen eingeschrieben, habe aber mit ca. 20 Stunden Lernaufwand pro Woche auch 15 ECTS pro Semester drin. Wenn sie aber gar nicht richtig konzentriert lernt, weil dauernd die Kinder rumspringen und sie sich selbst auch nicht organisieren kann, dann macht das überhaupt keinen Sinn. Dann verbrät sie nur ihren Bafög-Anspruch und ihr dürft das ja später zurück zahlen. So ohne Zeitaufwand und ohne jemanden, der die Kinder versorgt, kann sie natürlich nicht konzentriert lernen und wird die Klausuren kaum erfolgreich ablegen können.

Um den Hund scheint sie sich ja auch nur sehr wenig zu kümmern. Was wäre denn, wenn Du da streikst? Geht dann gar keiner mit dem Hund raus? Und die Erziehung ist ja auch nicht so supi, wenn sie den Hund gar nicht halten kann, normalerweise sollte so ein großer Hund so laufen, dass man die Leine mit dem kleinen Finger halten kann, weil er eben nicht ziehen darf.

Im Moment macht es den Eindruck, als ob sie nur nimmt von Dir. Du finanzierst alles, du versorgst den Hund, die Kinder, sobald du aus der Arbeit kommst (wären die Kinder tagsüber in einer Kita und bei einer Tagesmutter, könntest Du den Rest auch ohne sie schaffen), und was DU eigentlich willst, ist ihr herzlich egal.


Ich würde intensiv auf eine Eheberatung drängen an Deiner Stelle, denn so wie jetzt geht es nicht weiter. Gar nicht so sehr wegen dem Hund, sondern wegen ihr. Sie nutzt dich aus, und du projizierst das nur auf den Hund.

  • (215) 05.02.19 - 13:08

    Doch sie kann den Hund alleine halten. Nein er zieht im Regelfall auch nicht und läuft auch vernünftig. Auch neben dem Kinderwagen. Das ist jetzt nicht unbedingt das Problem. Nur mit den Kindern zusammen geht es verständlicherweise nicht.

    Jop Terrassentür auf, Hund raus, Rest egal. Klar sie kann natürlich nicht mal eben rausgehen weil die Kinder dort sind. Aber wenn ich zu Hause bin geht sie ebenfalls nicht mit raus um ihn ggf. zu erziehen.

    Nein sie studiert richtig zumal das Studium auf der anderen Seite auch Geld kostet. Aber wie beschrieben ich schaffe ihr gerne Freiräume (gerne wenn es mir passt, ich frage schließlich auch wann es passt den Rasen zu mähen). Nur wenn das zuerst das Handy ausgiebig bedient wird (Mama hat Probleme) oder bis tief in die Nacht Kuchen gebacken wird beispielhaft dann ist das meiner Meinung nach eine Prioritätenfrage. Entweder man muss dann wirklich die wenige Zeit dazu nutzen und sich anstrengen und auf vieles andere verzichten oder man sagt sich selber ich genieße das Leben wie es jetzt ist und man studiert in zwei oder drei Jahren wenn die Kinder regelmäßig im Kindergarten oder irgendwann in der Schule sind. Dann hätte man jeden Tag vier, fünf Stunden Zeit, kann von mir aus gerne noch mit dem Hund erst gehen aber dann ran. Im Haushalt helfe ich genauso gut mit wie sie, das ist für mich selbstverständlich. Ok ich bin nicht so gründlich und kein Krümelfetischist aber es gibt auch andere Sachen zu machen.

    • (216) 05.02.19 - 14:28

      Hallo,

      aber es hat trotzdem auch was mit Respekt Dir gegenüber zu tun.

      Also z.B. alleine das mit dem Garten.
      Dich ärgert es, weil Du Geld und Arbeit reinsteckst und sie lässt zu, dass der Hund den Garten im Nullkommanix verwutzt.
      Sie weiß, dass es Dich ärgert aber sie macht auch nichts, um die Situation zu verbessern. Aus Bequemlichkeit oder weil es ihr egal ist.
      Obwohl sie Möglichkeiten hätte, wenn Du zuhause bist.

      Oder es bleiben Dinge liegen oder an Dir hängen, weil sie lieber am Handy rumspielt oder abends das Kuchenbacken anfängt.
      Sorry, auch mit zwei Kindern schafft man es, tagsüber mal rasch nebenher ein oder zwei Kuchen zu backen, da muss man nicht am Abend noch in der Küche rumwirbeln, sondern kann eben auch abends noch mit dem Hund gehen und später auch mal mit dem Partner ein Glas Wein vorm TV genießen und etwas entspannen.

      • (217) 06.02.19 - 10:52

        Ne sie macht sehr viel nebenbei bzw. mit den Kindern zusammen. Backen, Kochen, Haus sauber machen - also das kann sie wirklich gut. Ich soll es dann auch immer können aber mit zwei so kleinen Kindern kann ich nicht nebenbei noch den kompletten Haushalt machen - mit einem ja aber mit zweien wird es dann irgendwann bei manchen Tätigkeiten schwierig.

        So ich habe gestern mit ihr nochmal geredet:

        - Wir tauschen jetzt - sie geht morgens mit dem Hund raus und ich kümmere mich um meine Kinder / Abends geht nochmal jemand raus
        - Hund kommt erst mal nicht mehr alleine in den Garten


        - Ich habe ihr gesagt, dass sicherlich unser Hund nicht schuldig ist sondern für gewisse Sachen herhalten muss und das ich zukünftig versuche nicht mehr böse auf ihn zu sein
        - Ebenfalls ist meiner Meinung nach der Hund nicht ausgelastet
        - Ich habe ihr gesagt, dass es mir weh tut wenn alles rundherum kaputt geht und ich deswegen kein Haus gekauft habe um mir eine Hundewiese anzugucken (man hätte den Hund dementsprechend auch erziehen können) -> Keine Reaktion
        - Ich habe ihr nochmals angeboten eine Paartherapie zu machen - NEIN, sie möchte alle Probleme so lösen und nicht mit jemand anders darüber sprechen // Ich überlege einfach selber mal jemanden zu besuchen, kann ja interessant sein
        - Ich habe ihr auch gesagt das ich es schade finde, das der Hund IMMER dabei sein muss und ich es mir mal gewünscht habe und wünsche auch ohne Hund zu viert etwas zu machen -> Hat sie nicht reagiert ist der Hund wohl wichtiger.
        - Ich habe ihr gesagt, dass ICH mit der Situation unzufrieden bin wie sie ist und ICH etwas ändern möchte. Ich habe sie gefragt ob sie unzufrieden ist? Nö ist sie nicht - sie beharrt in der Situation (jemand hier hatte es geschrieben, passendes Wort).
        - Ich habe sie gefragt ob sie Ideen hat damit ICH zufriedener bin. Ja sie würde morgens mit dem Hund rausgehen und er kommt nicht mehr in den Garten. Sie hatte mir das schon ein paar Mal angeboten nur ich wollte es noch nicht.

        Zwei Menschen, zwei Wege:

        Ich möchte durch eine Situationsänderung für mich Zufriedenheit erhalten.

        Sie redet eigentlich nur von Liebe und das die Liebe jetzt an der ersten großen Hürde schon scheitert. Das ich ihr im letzten halben Jahr so weh getan habe (ja weil mich das hauptsächlich mit dem Hund so genervt hat). Sie ist einerseits sehr verbittert, total abweisend (so habe ich sie noch nie erlebt) und andererseits auch sehr traurig und weint viel. Sie meint immer ich lüge sie an weil ich sie eigentlich gar nicht mehr Liebe (wie beschrieben mit "Liebe entziehen".)...

        Ich finde es natürlich schon schade, wie wenig sie auf meine Wünsche und Vorschläge eingeht. Ich habe sie gefragt, warum sie alles so negativ aufnimmt und warum wir das nicht einfach machen damit ICH zufriedener bin und sich dann hoffentlich wieder alles einpendelt... die Liebe muss über allem stehen. Aber das Zusammenleben muss trotzdem funktionieren ...

        Sie trifft aber auch solch Aussagen wie "was andere Leuten sage interessiert mich nicht". Ok man muss sich nicht allem annehmen aber viele Meinungen/Sichtweisen sind manchmal hilfreich.

        • (218) 06.02.19 - 17:37

          Bei aller Liebe, aber deine Freundin ist sehr wenig kompromissbereit und das Leben, das sie führt, geht hauptsächlich zu deinen Lasten. Eigentlich nutzt sie dich komplett aus und du gehst daran zugrunde. Überleg dir, wie lange du dir das noch antun willst!

    (219) 05.02.19 - 14:52

    > Doch sie kann den Hund alleine halten. Nein er zieht im Regelfall auch nicht und läuft auch vernünftig. Auch neben dem Kinderwagen. Das ist jetzt nicht unbedingt das Problem. Nur mit den Kindern zusammen geht es verständlicherweise nicht. <

    Warum geht das nicht mit den Kids zusammen?

    Ich war allein erziehend mit vier Kindern ( der Kleinste war damals gerade 1,5 Jahre alt) und hatte (bzw habe bis heute) einen mittelgroßen Hund, mit dem ich raus gehen musste.

    Alles nur eine Frage des wollen, alles andere sind faule Ausreden. Wo ein Wille, da ein Weg.

    (220) 06.02.19 - 11:03

    Ach ja, meine Tochter würde auch 25 Monate lang gestillt, davon 16 Monate fast voll, weil sie das andere Essen verweigerte, trotzdem hat mein Mann sich seit der Geburt, um sie gekümmert, mehrere Stunden am Tag

(221) 05.02.19 - 14:37

Eigentlich wollte ich nur lesen und mich.nicht reinhängen in diese Diskussion, die mir nicht an allen Stellen vermittelt, du wärst der arme Mann der sich ausschließlich unterordnet.

- es ist ok wenn der Hund anderes Eigentum (Mietwohnung) zerlegt? Das wird mir schlecht!
- du kannst dich nicht richtig um die Kinder kümmern weil das Kleine noch gestillt wird? Ist ein Jahr alt, da sollten 1-2 Std locker mal drin sein.
- einerseits soll sie mal arbeiten, aber Kinder in die Kita geht gar nicht und Studium soll sie unterbrechen

In deinem ersten Beitrag dachte ich nur oh je, aber je mehr Antworten ich von dir lese, desto mehr davon kommen mir nicht authentisch vor bzw. als bist du auch nicht derjenige der Kompromisse eingeht.

Irgendwas stört mich an deiner Geschichte, du denkst angeblich nicht an Trennung, berechnest im Kopf aber Unterhalt und mögliche Konsequenzen.

Sollte das alles stimmen was du schreibst, lernt mit dem Hund als Familie umzugehen und Grenzen zu setzen. Und da sie auch den Hund um jeden Preis will, muss sie sich auch um die Erziehung kümmern. In der Zeit kannst du dich aber durchaus um die Kinder kümmern, aber da lese ich bisher nur Ausreden von dir. Bor allem solltet Ihr auf Augenhöhe kommunizieren und euch nicht gegenseitig erpressen.

Gruß Ana

  • (222) 05.02.19 - 15:45

    Joa psychologischer Effekt -> Nicht mein Eigentum. Dann bezahle ich es bei Auszug wieder.

    Nö ich erfinde keine Ausreden und ich kümmere mich gerne um meine Kinder.

    Ja da bin ich wohl ein Mensch der sich eine "Gegenposition" aufbaut wenn man zu hören bekommt, das Frau mit Kindern und Hund einem verlassen würde. Und Dank Google hat mich das ganze ein paar Minuten Zeit nur gekostet.

    Ich finde Deinen Ansatz mit der Erziehung durch sie gut -> Es haben ja auch andere beschrieben. Siehst Du jeder hat andere Ideen und manche sind gar nicht so schlecht.

    Oder muss ich jetzt (durch die sicherlich von mir mit verursachte) Situation verharren und alles hinnehmen? Dann kann ich ihr ja in ihren Augen meine Liebe nicht geben -> Das nächste Problem bzw. das akute Problem.

    • (223) 05.02.19 - 18:02

      Du kümmerst dich gern um deine Kinder, betonst aber in mehreren Beiträgen dass das die Mutter viel besser kann und du das erst richtig kannst, wenn sie größer sind. Das passt nicht zusammen, sondern wirkt auf much als willst du das Bild von dir im Laufe der Diskussion verbessern auf Grund kritischer Nachfragen.

      Ich weiß auch nicht, ob ich mich vor die Wahl stellen lassen würde, weder aus Sicht deiner Frau noch aus deiner Sicht.
      Der Hund erscheint mir aber nicht das ursächliche Problem, aber das hast du schon mehrfach gehört.

      Die Situation aushalten musst du sicher nicht. Lösungen müssen jedoch gemeinsam erarbeitet werden. Da hilft es nicht dir zu sagen du bist der Gute und sie die Böse.wenn sie wirklich exakt so ist wie von dir beschrieben, sehe ich kaum eine Basis für gemeinsame tragfähige Entscheidungen. Da ich jedoch glaube, dass es zumeist zwei Seiten der Medaille gibt, wird auch sie in manchen Punkten auch nur so reagieren, weil du bestimmte Aktionen durchführst.

      Manchmal helfen kleine Veränderungen: du hasst es wenn der Hund auf der Couch ist oder im Schritt schnüffelt? Dann untersage es und mach deiner Freundin klar, dass es dir wichtig ist.
      Der Hund unserer Nachbarin zerlegt auch den Garten, so dass schon kein Rasen mehr wächst. Das liegt aber daran, dass der Hund keine andere Beschäftigung und Auslastung hat.

      Ein RR ... Ich habe wenig Ahnung davon, ich finde sie wunderschöne Tiere. Dennoch haben wir uns klar gegen die Haltung eines RR entschieden wegen der Rassebeschreibung und stattdessen für einen Labrador. Es sind nicht immer die familientauglichen Hunde wie es gern heißt, auch hier ist Erziehung, Auslastung, Geduld und ja, auch Einschränkung vonnöten und die Liebe zum Tier, damit all das ein schönes Miteinander ist.

      Du solltest dir aus meiner Sicht heraus die wichtigsten Punkte, welche dich stören klären, aber nicht gleich den Hund aus dem Haus werfen wollen.

      Vor allem solltest du dir aber tatsächlich klar werden, was du vom Leben willst und dafür nicht die Verantwortung deiner Partnerin übertragen. Es ist leicht zu wissen was du nicht willst. Klarer solltest du dir werden darüber was du willst und ehrlich dazu zu stehen und nicht den Hund dafür verantwortlich machen, was dir an der Partnerin nicht passt.

      • (224) 05.02.19 - 18:10

        RR sind sehr schlaue eigenwillige Hunde, die schnell unausgelastet und dann verhaltensauffällig sind, wenn sie nicht ihren Neigungen, Fähigkeiten und IQ entsprechend gefordert und gefördert werden. Sie sind definitiv keine "läuft nebenher" Familienhunde, sondern brauchen viel Zuwendung, Auslauf/Bewegung. Außerdem gelten sie als "schwer erziehbar" und sind nur bedingt als Anfängerhunde geeignet, da sie sich störende Angewohnheiten schwer abgewöhnen lassen und auch nicht alle Befehle blind befolgen, sondern selbst abwägen, ob das jetzt auch ein sinnvoller Befehl ist aus ihrer Sicht. Dabei sind sie auch noch sehr groß. Für mich unverständlich, wie man ausgerechnet diese Rasse wählen kann, wenn man zwei Kleinkinder hat und nebenbei noch studiert, m.E. ist allein schon der Hund zeittechnisch ein Teilzeitjob.

        • (225) 05.02.19 - 18:25

          Meine Freundin hat einen RR (geführt als Jagdhund), die von dir beschriebenen Eigenschaften haben wir uns auch "erlesen" bzw können es beobachten, daher haben wir keinen, sondern uns bewusst dagegen entschieden (fiel mir sehr schwer, so wunderschöne Tiere).

          Wir haben nun einen Labrador, der von der Größe und vom Gewicht dem RR meiner Freundin in nichts nachsteht und auch den "will to please" suche ich nach Jahren noch, dennoch glaube ich dass wir uns damals den "leichter erziehbaren" Hund ausgesucht haben. Wir lieben unseren Hund und er ist im Urlaub dabei, dennoch wissen wir auch, wie froh wir sind auch mal ein WE ohne Hund zu verbringen zu können, denn nicht alles ist Hundegeeignet (Wellness, Städtetrips). Je länger wir den Hund haben (4 Jahre), desto seltener kommt das vor fällt mir gerade auf. Dass muss man vorher wissen ob man das absichern kann und will. Dafür ist es beim TE leider zu spät.

          Daher sehe ich hier die Pflicht auch bei der Partnerin, die den Hund unbedingt wollte, von ihm jedoch die Akzeptanz in anderen Belangen zum Hund. Momentan kann ich mir nicht vorstellen dass dieser RR ein glückliches Hundeleben führt. Ein abgeben funktioniert aber nur wenn beide dahinter stehen und das kann meines Erachtens vielleicht sogar besser für den Hund sein.

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