wir frauen meckern zu viel?!

    • (1) 03.03.19 - 09:01
      stimmt das so

      Hallo,

      der klassiker oder. Von Männern hört man immer wieder, meine Frau meckert immer nur rum. Ist das so? Oder ist es vielleicht auch so, dass Männer gekonnt Wünsche und Aufforderungen von Frauen ignorieren und ihnen somit einen Grund geben?

      Gestern habe ich mit einer Bekannten gesprochen. Sie scheint zu ihrer Mutter nicht das beste Verhältnis zu haben. Diese scheint zu ihr zu sagen "Jammer bloß nicht". Dies scheint sie ganz gut umsetzen zu können. Jedenfalls denke ich mir, oh.. mit der möchte ich nicht tauschen. Cholerischen Mann zu Hause. Sie schluckt und freut sich über das bisschen Luxus. Sagt sie hätte sich dafür entschieden. Soweit so gut und nun meckert sie nicht. Ist ja konsequent.

      Ich scheine ein Grundunzufriedener Mensch zu sein, wie mein Ex-Mann mich bezeichnet. Ich halte mich nicht dafür. Ich habe Therapien gemacht, weil ich tatsächlich einiges aufarbeiten musste und glaube eine gesunde Weltanschauung zu haben und doch auch dankbar zu sein, für das was ich habe. Einen guten Job der Spaß macht, 2 gesunde KInder, ein Dach über dem Kopf..

      Mein Ex Mann wurde von mir verlassen, weil er durch seine Nicht-Arbeit, seinen Geiz, seine Ausbrüche, seine Ungepflegtheit... seine ständige Besserwisserei (ja er ist sehr informiert und gibt dies auch gerne preis, denn er hat ja sonst nichts zu tun) nur noch nervte. Wenn ich sagte, gehen wir in Urlaub, "ich brauche keinen Urlaub", gehen wir ins Museum "interessiert mich nicht", gehen wir in die Therme "ja aber in die die ich aussuche, die andere ist zu teuer"... können wir eine Putzfrau engagieren? " nein ich putze und wenn dir die Sauberkeit nicht reicht ist es dein Problem, du meckerst ja immer nur rum".

      Das waren nun einige Beispiele. Sicher habe ich gemeckert als wir noch zusammenlebten aber ich finde, es gab auch Grund dafür.

      Wie seht ihr dieses Phänomen, das Männer uns so gerne als meckernd darstellen?

      Lg

      • (2) 03.03.19 - 09:11

        Na ist doch einfacher so. Wenn man die (angebrachte) Kritik des Anderen als Zicken und Meckern hinstellt, muss man sich nicht mit den Inhalten auseinandersetzen und reflektieren oder agieren. Diese Mecker-Aussage ist eine respektlose Art, sich davor zu drücken, Einsicht über das eigene (Fehl)Verhalten zu zeigen. Und gleichzeitig schafft man es so, den Anderen mundtot zu kriegen, denn man möchte ja nicht ständig als Zicke hingestellt werden. Außerdem kann man sich Kritik ja sparen, wenn man vorher schon weiß, Einsicht ist von ihm nicht zu erwarten, er sagt nur wieder, dass Frau meckert. Der Spieß wird umgedreht, der schwarze Peter ist bei der "grundlos" herumzickenden Frau.

        Also, für mich ist das nur ein rhetorisches Stilmittel von Männern, die am Liebsten nur ihre Ruhe haben wollen von allem.

      (5) 03.03.19 - 09:13

      und vielleicht mag mir noch jemand etwas zu dieser Situation sagen.

      Ich bin angemeldet meinen Ex-Mann bzw. das Kind zu besuchen. Er will mich zurück, sagt er. Er weiß, dass mir seine Hygiene und die ungewischten Dinge ein Dorn im Auge sind. Ich komme also an und finde einen total voll gekrümelten versifften Tisch vor, der Boden wird gerade mal notdürftigst gewischt, Staubsauger hat er nicht. Ich habe nichts dazu gesagt, ich wohne da ja nicht mehr.

      Aber früher was das ein ewiger Streitpunkt. Liege ich falsch wenn ich sage "wenn Du mich zurück wollen würdest und weißt das ich vorbei komme ist es dann so schwer mal eben den Tisch abzuwischen"? Und nein, ich habe es nicht gesagt. Aber es war mein Gedanke als ich sagte "es geht Dir nicht um mich sondern um Deine Wünsche".. Er will uns zurück ändert aber rein gar nichts oder nur auf ganz klare Ansage. Also ich müsste jedes Mal sagen, "wisch bitte den Tisch", "mach bitte den Boden sauber... Es muss gesagt werden ich arbeit, er ist Hausmann.

      LG

      Hallo

      nach meinen Erfahrungen empfinden es manche Männer als "meckern" ,wenn von der Frau immer wieder Dinge angesprochen werden, die sie nicht ändern wollen.

      Beziehungsexperten behaupten ja, meckern zerstört die Beziehung.Das habe ich jedenfalls schon oft gelesen.
      Frauen meckern meist, wenn sich ein unerwünschtes Verhalten des Partners, dauerhaft nicht ändert.
      Statt konsequentem Verhalten ,z.B.nach einem konstruktiven Streitgespräch und vorherigem Überdenken, ob die Anlässe es überhaupt rechtfertigen zu meckern,zeigt Frau ihren Unmut meckernd in Dauerschleife.
      Das schadet der Beziehung langfristig.
      Hinter dem sogenannten" meckern" der Frauen kann sich alles mögliche verbergen.
      Berechtigte Wünsche aber eben auch eine allgemeine Unzufriedenheit.
      Es lässt sich halt nicht immer vermeiden.

Hm, da sucht man sich einen Mann aus, beschließt den zu lieben und eigentlich passt er doch nicht, man hätte ihn gern ganz anders und meckert in der Hoffnung, dass er ganz anders und damit passend wird?

Klar, mein Mann und ich meckern auch mal. Aber wenn einer dauernd meckern würde, müsste man überlegen, ob das der richtige Partner ist#kratz.

  • (14) 03.03.19 - 13:21

    naja, so ganz stimmt das nicht. die ersten jahre war er der mann den ich wollte, so wie er war. naja, bis auf die sauberkeit und ordentlichkeit aber darüber hätte ich hinweg sehen können.

    das er dann plötzlich zum stubenhocker wird, der nicht zum friseur geht, sich nicht vor dem sex duscht (wenigstens am selben tag) plötzlich zum korinthenkacker wird ... konnte ich damals nicht wissen. das alles hat aber mit seiner lebenssituation zu tun und ich habe erstmal versucht ihn aus seinem loch wieder rauszuholen.. irgendwann hat es wirklich nirgendwo mehr gepasst und dann habe ich sicher gemeckert. und... irgendwann wieder aus resignation aufgehört. er konnte machen was er wollte, es gab halt konsequenzen wie kein sex mehr, weil ich keine lust hatte mit einem ungewaschenen zu schlafen usw. naja. wie auch immer.

    llg

    • (15) 03.03.19 - 13:32

      Du scheinst nicht nur ein grundunzufriedener Mensch zu sein, du bist es!

      Du kommst ziemlich zickig rüber, eben meckernd!
      Du findest doch auch kein gutes Wort für deinen Ex. Das ist doch meckern und zicken. Es scheint bei euch nicht zu lassen, denn man meckert doch nicht, wenn man glücklich und zufrieden mit der Situation und dem Gegenüber ist.

      Er duscht nicht vor dem Sex? Ist das nicht auch ein wenig Zuviel drüber? Passiert hier sicher mal nach dem duschen, aber ich ekel mich doch nicht ungeduscht vor meinem Mann? Wo bleibt die Spontanität, das Verlangen, die Lust, wenn man immer sagt „erst duschen, dann Sex“? Und dann mit Sexentzug reagieren...ist irgendwie auch meckern.

      • (16) 03.03.19 - 13:42

        Einfach regelmäßig täglich zu duschen nimmt aber keine Spontaneität. Von direkt vorher steht ja nix da.

        • (17) 03.03.19 - 13:44

          Ich habe es so gelesen,...aber ist ja auch egal.

          Die zwei passen nicht zusammen, sonst würde sie nicht ständig meckern. Ergo: sie ist Grundunzufrieden.

          • (18) 03.03.19 - 13:47

            Hab ich ja auch gesagt, wenn einer ständig meckert, passt es halt nicht.
            Aber mit einem Mann, der zum Beispiel vorgestern das letzte Mal eine Dusche betreten hat, hätte ich auch keinen Sex.

            • (19) 03.03.19 - 14:23

              Dann gäbe es hier keinen Sex. 🤔 Ich dusche nicht täglich. Ist auch äußerst ungesund für Haut und Haare. Ich stinke trotzdem nicht, da ich keinen Beruf habe, wo ich auch nur annähernd schwitzen würde. Meine Haare fetten gar nicht, da ich nicht täglich Dusche. Und gute Hygiene nach dem Toiletten Gang sollte eh Pflicht sein.

              Waschen tut es im übrigen auch, wo nötig. Wenn ich nicht grade vom Sport komme reicht duschen nach 2-3 Tagen locker aus und mein Partner hat damit gar kein Problem.

              Er arbeitet auf dem Bau und duscht unter der Woche also meistens jeden Abend. Wenn er allerdings manchmal von der Arbeit kommt und so nach Holz und Arbeit riecht macht mich das eher an.

              Ich stimme also zu, in diesem Fall der TE scheint es einfach nicht zu passen. Jeder ist anders in seinen Empfindungen und eine allgemeine Regel gibt es da nicht.

              Es sollte übrigens bekannt sein, dass viele Exemplare sich am Anfang der Beziehung besondere Mühe geben.

              • (20) 03.03.19 - 14:53

                Okay, dann muss ich natürlich revidieren. Duschen war hier für mich (und so habe ich auch die TE verstanden), weil das für mich und meinen Mann am einfachsten ist und ich Waschen am Waschbecken gar nicht mag und unproblematische Haut habe, das Synonym für Hygiene.
                Ob jemand duscht, badet oder sich am Waschbecken wäscht, das ist mir tatsächlich egal. Ich formuliere um, wer länger als einen Tag kein Wasser an seine Haut gelassen hat oder so...
                Frisch verschwitzt hat durchaus was, geb ich zu. Eine zwei oder noch mehr Tage ungewaschene Intimregion wäre weniger mein Fall.

      (21) 03.03.19 - 13:44

      würdest du mit jemandem sex haben wollen, der wochenlang nicht duscht?

      • (22) 03.03.19 - 13:45

        Nein, mit dem wäre ich aber auch nicht zusammen.

        • Die TE schreibt auch, dass es am Anfang anders war.

          • (24) 03.03.19 - 14:20

            Und von jetzt auf gleich ist er nicht mehr duschen gegangen, wurde unordentlich, unsauber,...usw.? 🤔

            Ist ja auch Wurscht, ob das am
            Anfang so war oder nicht. Er will sich nicht ändern, ihr passt es (verständlicherweise) nicht wie er sich verhält. Ergo, die zwei passen nicht (nicht mehr, kann ich kaum glauben).

            Zufriedene Menschen meckern nicht an allem rum.

            • Ich bin nicht die TE. Aber es hört sich so an, als hätte er sich aus bestimmten Gründen auf einmal gehen lassen. Kann ja alles sein (Depression etc.).

              Zufriedene Menschen meckern sicher nicht an ALLEM rum. Aber ab und an meckern finde ICH halt nicht schlimm. Hätte bei dem so beschriebenen Ehemann auch gemeckert und mich letztendlich getrennt.

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