Was stimmt nicht mit mir...?

    • (1) 03.03.19 - 23:32

      Hallo zusammen, ich habe ein Problem.

      Ich, M40 bin seit 9 Jahren mit meiner Partnerin zusammen (nicht verheiratet, keine Kinder. aber Haus und viel Getier). Die Letzten Jahre waren sehr anstrengend. Depression und Anpassungsstörung ihrerseits.
      Darüber gabs von mir schon Herbst 2018 einen Beitrag von mir. Es stand auf Messers Schneide, aber wir haben uns zusammengerauft und bis Weihnachten lief es echt super.

      Dann kam eine neue Phase Ihrer Depression und sie ist nun endlich in einer Tagesklinik, Medikamentös eingestellt und inzwischen ist es wieder besser.

      Jetzt mein Problem bei dem ich gar nicht weiß, was ich damit anfangen soll oder woher es kommt.

      Ich erwische mich immer mehr und immer intensiver, dass ich an andere Frauen denke; genau genommen an eine bestimmte, die ich schon sehr lange "im Auge" hatte.
      Bei ihr hätte ich -bevor ich mit meiner Partnerin zusammen gekommen bin- einen versuch gestartet. Da wir beide eher schüchtern sind/waren, wollte ich mir aber zuerst sicher sein und dann kam leider der Punkt, an dem ich mich zurück gezogen habe. Sie schwärmte von einem anderen und da dachte ich: also gut; dann halt doch nur Freunde - ist ja auch was.
      Seit ich mit meiner Partnerin zusammen bin, habe ich alle vor allem aus Selbstschutz und auch wegen ihrer Eiversucht den Kontakt fast komplett abgebrochen. Wir haben ein paar mal leichten Kontakt pro Jahr, aber ich merke, dass sie mir fehlt. Gut; soviel zu meinem "Wunschdenken", von dem ich wei´, dass es Träumereien sind. ABer das mir sagt, dass irgendwas im Argen liegt.


      Das Problem ist, seit sich meine Partnerin durch ihre Krankheit verändert hat (oder ich mich), bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich sie noch wirklich liebe. Ich habe sie Lieb und sie ist definitiv meine beste Freundin. Ich werde sicher niemanden mehr finden, der mich so blind versteht und den ich so mag. Ich bekomme Bauchschmerzen (also nicht nur metaphorisch), wenn ich dran denke, sie nicht mehr bei mir zu haben und alles, was wir aufgebaut haben weg wäre. Aber andererseits ertrage ich sie oft nicht mehr. Durch ihre Krankheit weiß man nie, was heute für ein Tag ist. Die Laune kann sich aber auch innerhalb Sekunden verändern.

      Die guten Tage sind toll, aber die nicht so guten... da will ich nicht mehr hier sein und suche irgendwas zur Ablenkung. Dieses Hoffen & Bangen über die letzten Jahre hat mich ausgelaugt.

      Irgendwie sehne ich mich nach einem kompletten Neustart. Alle Zelte Abbrechen und irgendwo in einer kleinen Mietwohnung neu anfangen. Wohlwissend, dass es sich bei "meiner Schwärmin" um Wunschdenken handelt und dass ich wohl als Single alleine bleiben und mir laufend vorwürfe bzgl meiner Partenrin machen würde.

      Irgendwie hinterfrage ich gerade mein ganzes Leben mit allen getroffenen Entscheidungen... Gehts mir einfach alles in Allem zu gut? Midlifecrisis?!?

      Ich würde gerne ausenstehende Meinungen hören.

      • (2) 03.03.19 - 23:39

        Wenn der Partner depressiv ist, ist das Leben wirklich ein täglicher Kampf, ich spreche aus Erfahrung.

        Wie du allerdings von deiner Partnerin schreibst, zeigt mir, dass du nicht ohne Sie sein möchtest. Ich habt euch was aufgebaut, klar ist der Reiz des Neuen immer da aber deine ‚Bekannte‘ tust du ja selbst als Schwärmerei ab.
        Hast du mit ihr mal offen gesprochen, dass du Angst hast, das euer Feuer erlischt?
        Ich denke reden und gemeinsame Unternehmungen mit positiven Empfindungen können euch helfen, ihr habt dieses Tal schon mal durchfahren und überwunden; Sie ist in Behandlung und es geht hoffentlich weiter bergauf.

        Such nach den Reizen deiner Partnerin und nicht des Fremden, ich habe in deinem
        Text schon den Eindruck, dass du dich bei ihr wohl fühlst und eine Zukunft ohne Sie nicht als positiv empfindest (kleine Mietwohnung, Bauchschmerzen).

        Wir alle haben diese Phasen in unseren Beziehungen, gerade mit depressiven Partnern aber ich habe gelernt mit den schlechten Phasen umzugehen und die guten auszukosten so sehr ich nur kann.

        Alles Gute 🍀❤️

        (3) 04.03.19 - 00:11

        Hi,
        Ich kann dich sehr sehr gut verstehen. Mir (w. 38 j) geht es mit meinem Partner genauso. Wir sind seid 10 Jahren verheiratet, Er ist seid Jahren depressiv und hatte burn out.
        Wir haben 2 Kinder und ich bin momentan an meiner Kräfte Grenze und Kämpfe Grenze angekommen.
        Ich habe immer Verständnis gehabt und immer das Gute gesehen. Und wenn wieder die schlechten Phasen waren, habe ich mir gesagt wird schon.
        Zumal bei uns bzw. Bei ihm das Problem noch ist, dass er sich nicht behandeln lässt und ich hier zu Hause (er ist krank geschrieben) fast am durch drehen bin.
        Es ist in den Jahren jetzt so sehr viel aufgelaufen, das die positiven Dinge und Tage leider nicht mehr überwiegen oder ich es über das schlechte stellen kann. Es geht nicht mehr.
        Es ist sogar soweit das ich ihm nicht mehr glaube. So viel Geschwätz bzgl. Therapie und so. Nichts passiert.

        Ich stehe jetzt hier und weiß nicht was ich machen soll. Geht es mir und den Kids besser ohne ihn? Da sie auch leiden, zumindest der grosse. Oder wäre es ein Fehler die Beziehung zu beenden nach so vielen Jahren? Aber ich weiß auch nicht ob überhaupt noch Liebe da ist.

        Momentan bin ich einfach nur froh wenn ich nicht zu Hause bin und ich nicht nicht über sonst was wieder ärgere 😬

        Ich weiß einfach I'm moment auch überhaupt nicht weiter. Meine Kraft ist definitiv nicht mehr da. Ich muss jetzt an mich und meine Kids denken.

        Sorry für den langen Text, fande es nur schön dein Text zu lesen und zu sehen es geht jemanden genauso.

        Grüsse

        • (4) 04.03.19 - 14:17

          "Sorry für den langen Text, fande es nur schön dein Text zu lesen und zu sehen es geht jemanden genauso"

          Gleichfalls :)

          In meinem Fall gehts ja nur um zwei Personen. Mit Kindern, die Leiden ist es natürlich nochmal ne andere Hausnummer.

          In meinem Umfeld gab es gerade auch eine Trennung mit Kindern. Wenn sich die Eltern einig sind und nicht im Streit auseinander gehen, kann es tatsächlich eine Verbesserung für sie sein.

      Ich kann dich verstehen! Das Leben ist zu kurz, um sich so zu quälen. Verlasse sie und starte neu. Viel Glück!

      • Ich bin ziemlich sensibel und würde mir meinen Kopf zerbrechen, wie es ihr geht, wie sie zurecht kommt, ob ich ihr helfen kann...

        Es ist noch so einfach.

    (7) 04.03.19 - 00:39

    Ich habe mich vor einigen Wochen nach vielen Jahren aus einer solchen Beziehung befreit. Am Ende versagten meine Kräfte. Ich habe meinen Partner jahrelang mit durchs Leben getragen, aber dann hatte ich irgendwann nicht mal mehr genug Kraft für mich und meine Kinder. Nach dem x-ten Nervenzusammenbruch und vermehrtem Leiden auch der Kinder unter der Situation habe ich die Notbremse gezogen und meinen depressiven Partner trotz dessen Suiziddrohungen verlassen.

    Er hat sich inzwischen professionelle Hilfe gesucht und mir und den Kindern geht es langsam besser. Ich habe Zukunftsangst, aber ein Zurück gibt es nicht mehr, meine Zukunft liegt vorn, nicht zurück. Ob wir es schaffen, in Freundschaft verbunden zu bleiben, wird die Zukunft zeigen, an mir soll das nicht scheitern, aber wenn es nicht geht, dann werde ich das auch überleben.

    Irgendwann hat man auch mal ein Anrecht auf eigenes Lebensglück, ich habe noch mein halbes Leben vor mir, manchmal muss man einfach auch mal egoistisch sein und Ballast abwerfen und an sich selbst denken. Tut ja sonst keiner, wenn man es nicht selbst tut.

    • (8) 04.03.19 - 00:49

      Ist es dir sehr schwer gefallen? Und wie sind die Kids damit umgegangen?
      Ich weiß einfach nicht ob es bei mir einfach nur die Angst ist diesen Weg zu gehen und den Partner vor den Kopf zu stoßen.

      • (9) 04.03.19 - 10:21

        Die Angst davor, den Schritt zu gehen, BEVOR ich ging, war weitaus schlimmer als der Schritt selbst dann war... und ungerechtfertigt. Ich musste meine Kinder aus allem rausreißen ohne Vorbereitung, an neuen Schulen anmelden etc.! Sie haben es total lässig weggesteckt, ich habe ihnen genau erklärt, warum das nötig ist und sie haben es verstanden. Es läuft alles gut, der Berg, den ich vor mir sah vorher und der mich ängstigte, war nach 2 Wochen komplett erklommen. Ich bin oft noch traurig, dass es nicht anders ging, aber auch befreit und weiß, es war für uns alle das Richtige, auch für IHN.

        • (10) 04.03.19 - 23:17

          Hi, ja ich glaube das ist auch meine Sorge oder problem. Den Schritt zu tun bzw zu wagen.
          Ihm quasi den Boden unter den Füssen weg reißen🙈 so denke ich. Was wird dann mit. Ihm etc.
          Ich habe ja was ein Glück nicht das Problem mit Wohnung, Schule oder so. Die Wohnung ist mir, wir müssten quasi nicht weg ziehen keine andere Schule oder krippe. Alles wäre für die Kids gleich. Ausser das Papa nicht mehr da wäre. Aber im. Grunde macht er ja eh fast nichts mit den Kids. Alles muss man ihm sagen oder auftragen. Wie als wäre er Mein 3.kind 😱 ganz schlimm. Ich will das garnicht. Aber es läuft schon ewig so und da kommt von Tag zu Tag mehr mist dazu.

          Ich ertappe mich immer wieder das ich am kleinsten strohhalm des positiven Momenten greife und denke hey wird schon wieder. Äh nee.... Es wird schon seid mehr als 5 Jahren nicht mehr. 😩

          Es ist so schlimm und ich weiß einfach nicht was mich hindert. Das macht mich Wahnsinnig. Ich muss das klären für mich. Er weiß von all meinen Gedanken nix. Klar weiß er so geht's nicht weiter etc. Aber er nimmt es nicht wahr oder nicht ernst. Es bzw. Er ändert nichts.

          • (11) 05.03.19 - 12:18

            Mein Mann hat mich auch nicht ernst genommen bis zum Schluss. Erst als ich gegangen bin, als ich weg war, checkte er, oh, die hat das ja ernst gemeint. Ich hatte ihm sogar noch am Morgen, als er zur arbeit ging, gesagt, wenn er heimkommt, bin ich weg mit den Kindern bei meinen Eltern - er hat es nicht geglaubt und behauptet heute, das hätte ich gar nicht gesagt. Ich habe es aber sogar auf dem Handy mitgeschnitten das Gespräch, weil ich dachte, ich brauche das vielleicht im Streitfall als Beweis, so kann er nicht behaupten, dieses Gespräch hat nicht stattgefunden. Auf solche Gedächtnislücken hat er sich eh immer gern herausgeredet, alles nie so gewesen, hat er nie gesagt, habe ich nie gesagt... Da sieht man, wie ernst sie einen nehmen.

            Erst hat er 3-4 Tage gejammert und mit Selbstmord gedroht, aber als er checkte, dass ich es ernst meine und durchziehe mit der Trennung, hat er sich ganz schnell wieder eingekriegt und funktioniert jetzt allein besser als mit mir. Plötzlich geht es auch ohne mich. Am Ende sind solche Menschen nur Parasiten, die andere aussaugen, und wenn derjenige nichts mehr nutzt, suchen sie sich den nächsten "Wirt". Ja, meiner sucht auch schon in Partnerbörsen sein neues Glück, man ist austauschbar. ;-)

            5 Jahre sind lang, verschwendete Lebenszeit. :-/

            • (12) 05.03.19 - 21:20

              Ja 5 Jahre sind sehr lang😬
              Ich sehe bzw habe immer am kleinsten positiven festgehalten.
              Aber das Problem wird/würde nicht besser, nur meine Kräfte schwinden.

              Das Problem was er ja noch hat er trinkt. Auch trotz der Tabletten. Aber er meint er hätte kein Problem. Äh doch... Ein sehr grosses, denn so wirklich mehr als 2 Tage ohne kann er nicht😬

              Er kann auch null mit Geld umgehen und das macht mich alles so wahnsinnig kirre.
              Es macht mich teilweise so aggressiv und stinkig. Und es kommt immer mehr hoch und raus.

              Aber ich verstehe einfach nicht was mich hält. Die 10 Jahre Ehe? Die Kinder? Der grosse leidet weil er einfach nix mit ihm macht, nur um Bett rum liegt, oder auf dem Balkon hockt und alles für die Kids oder uns zu viel ist. Ach es nervt mich so ab, das ich nicht weiß was richtig oder falsch ist.

              • (13) 05.03.19 - 23:19

                Klingt wie bei uns in den letzten Zügen. Als ich ihm dann sagte, dass ich mich trennen will, wurde er dann auch noch stänkerisch im angetrunkenen Zustand. Bis ich es nicht mehr ertrug, jeden 2. Tag mit einem betrunkenen Stänkerer, der mich und die Kinder niedermachte, die Abende und Nächte zu verbringen. Mein Großer litt auch sehr drunter, war ihm alles egal. Als sich das Kind dann auch noch wie ich deswegen nachts in den Schlaf weinte, fiel die Entscheidung: Morgen früh packe ich und gehe.

                Es klingt bei Euch wirklich genau wie bei uns wenige Wochen vor der Trennung. Würde mich nicht wundern, wenn Du ihm sagst, du willst dich trennen, dass er auch ungemütlich bis unerträglich wird. Jetzt sagt meiner rückblickend über sein Verhalten (er saß stundenlang sinnlos in der Garage jeden Tag), er wollte im Grunde auch nicht mehr, hätte sich aber nie selbst getrennt, aber durch sein Verhalten extra provoziert, dass ICH mich trenne.

                • (14) 06.03.19 - 21:44

                  Es ist einfach nur schlimm....
                  Ich habe so null das Bedürfnis nach ihm, er nervt mich einfach nur ab mit seiner bett liegerei und schlaferei und seiner Balkon sitzerei. Was anderes gibt es kaum.
                  Das macht mich wahnsinnig.

                  Heute habe ich mit dem. Grossen Hausaufgaben kontrolliert und korr. Da kommt er rein und meint seinen sEnf dazu geben zu müssen, was wir denn da machen, solle es ihm genau erklären....etc. So als wäre das was ich mit meinem Kind grad mache total unnötig und falsch. Äh ich dachte nur hallo du interessierst dich die ganze zeit net und jetzt willste Klugscheißen. Da wurde ich pampig er flippte aus. Na toll vorm grossen.

                  Der hat logisch die voll Krise bekommen 😩

                  Alles zum kotzen.
                  Irgendwie hab ich das Gefühl, dass ich nur auf ein Auslöser (grösseren, aber was soll das sein) warte um zu sagen gehe.

(15) 04.03.19 - 10:41

Ein depressiver Partner ist eine Zumutung. Ich kenne übrigens beide Seiten.

Du hast nur dieses eine Leben. Du sagst, du hast Bauchweh, wenn du an eine Trennung denkst. Wie fühlst du dich denn bei dem Gedanken, dass es SO, WIE ES JETZT IST dein Leben lang weiterläuft?

Willst du eigene Kinder haben? Ist deine Freundin deiner Meinung nach als Mutter geeignet?

  • Erstmal Danke an alle!

    So weiterlaufen kann es natürlich nicht, das weiß ich. Aber man hofft halt immer auf eine Verbesserung der Lage..

    Kinder will sie keine und ich selbst fühle mich auch nicht in der Lage, eine so wichtigen Schritt zu gehen.

    • "Kinder will sie keine und ich selbst fühle mich auch nicht in der Lage, eine so wichtigen Schritt zu gehen."

      Ich frage dich nochmal: Wenn dein Umfeld, Beziehung, etc. die nötige Beständigkeit und Sicherheit für Kinder bieten würde - Wärst du gerne Vater?

      • Gute Frage. Einen Kinderwunschdruck habe ich aber ehrlich gesagt nicht. Trotzdem fehlt mir irgendwo der Sinn des Lebens. Wofür das alles? Bloß, um tagsüber zur Arbeit zu rennen und abends dann schauen, was passiert...?

        Es schreibt so leicht: "Trenn dich" usw. Natürlich ist es nicht perfekt, aber auch nicht immer schlecht. Es ist eine Achterbahnfahrt die mir als sicherheitsliebenden Mensch nicht gut tut. Aber da ich Sicherheit brauche, würde mir eine Trennung noch viel schwerer fallen.

        • (19) 04.03.19 - 22:12

          Hallo,

          ich denke Du hast Dich in den 9 Jahren des "auf und ab" verändert und nun macht sich bei dir eine Anpassungsstörung bemerkbar.

          Deine Überschrift "was stimmt nicht mit mir?" sagt es schon. Du reagierst auf die andauernde psychosoziale Belastung mit Fluchtgedanken und Tagträumen und suchst nach Sicherheiten.

          Du solltest Dir professionelle Hilfe suchen und die Wichtige Frage der Sinnsuche in Deinem Leben angehen, bevor Du auch in eine Depression gleitest.

(20) 05.03.19 - 12:06

Meine Gedanken kreisen immer um die selben Punkte. Dann bin ich mir 100% sicher, dass eine Trennung das Beste für beide ist. Nach 5 Minuten wäre aber ein weiterer Rettungsversuch die bessere Option, weil wir das verdient haben. Man wirft einen so wichtigen Mensch ja nicht einfach so auf Hoher See über Bord....

Einerseits ist sie:
Lieber Mensch
Ist immer für mich da
Immer hilfsbereit
Freund
Verlässlich
Gleiche interessen
Gleiche einstellung vom Leben


Die andere Seite:
Zynisch
Kann kalt sein
Launisch
Sozial düster/negative Grundeinstellung
Vorurteile/Vorverurteilung
Nachtragend
Unversöhnlich
Manipulativ => Keil zw. meiner Familie und meinem (ex) Freundeskreis.

Vieles davon rührt vermutlich von Ihrer Unsicherheit her. Wir kommen beide aus einem eher schwierigen Elternhaus, sind unter ähnlichen Bedingungen aufgewachsen (eher "pflichtbewusste" Erziehung als liebevolle Eltern, was wahrscheinlich auch der Grund für unsere Kinderlosigkeit ist). Wir wurden beide immer eher klein gehalten, anstatt man mal für sich selbst einsteht. Die Fehler immer erstmal bei sich suchen usw...

Denke manchmal, dass es besser wäre, wenn zwei Charaktere nicht ganz so gut passen würden. Also, dass gleich und gleich sich nicht ergänzt, sonder gegenseitig hochschaukelt.


Ich glaube, wir müssen das gemeinsam besprechen. Alles andere hat wohl keinen Wert..

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