Eheleben fast am Ende

    • (1) 10.03.19 - 23:51

      Hallo liebe Forumsmitglieder

      Ich bin zusehender frustrierter und trauriger in meiner Ehe. Ich weiß, dass wir Probleme haben und das es so nicht weiter gehen kann. Mein Mann und ich reden auch immer offen über alles, er zeigt verständnis für das was mich nervt, beschäftigt usw. Aber ändern tut sich immer nur für kurze Zeit etwas. Wenn ich eine dauerhafte Änderung haben will, ist es immer mit viel Stress und Streit Verbunden. Und ich denke eigentlich nur noch an Trennung.

      Auch ist es so, dass ich selber mich vor meinen Mann auch nur noch Ekel und Dauergenervt bin und das wie ich finde zurecht. Kurz zu uns, wir haben 2 eigene Kinder und mein Mann noch 2 Kinder von 2 anderen Müttern wobei zum Ältesten Kind kein Kontakt herrscht. Wobei wir das Patchworken ansich ganz gut hinkriegen.

      Aber es gibt einfach Sachen, die kann ich nicht mal Freunden anvertrauen, weil die einfach nicht mehr normal sind oder wirklich ekelhaft.

      ZB kam es schon oft vor, dass er Durchfall hatte und direkt nach dem Durchfall auf einmal Geil auf Sex war. Er stank aber dermaßen nach Scheiße, Pisse und Schweiss das einem alles vergangen ist. Dies habe ich ihm auch so direkt gesagt, dass ich das widerlich finde und man doch wohl andere Gedanken hat, wenn man Durchfall hat.

      Und generell ist es so, dass er stinkt. Wirklich wiederlich. Ich bitte ihn immer, sich doch mal vorm Sex zu duschen, Zähne zu putzen oder zu waschen. Das es eben nicht antörnend ist, wenn er erst aufs Klo geht und dann nach Pisse stinkt, Mundgeruch hat und Sex will. Schliesslich rieche ich ja für ihn auch immer gut und wasche mich.

      Das Waschen davor macht er dann kurze Zeit und schwupss-wieder alte Muster.

      Ebenso das der Sex komplett langweilig ist. Von sich aus hat er nie Ideen. Versuch ich Rollenspiele, Dessous, Spielzeuge...ist er kurz dabei und dann wirds schnell durchgezogen. Also lieg ich eigentlich nur noch so da. Weil von ihm nichts kommt egal was ich mache. Er greift nicht mal etwas härter zu nichts. Das einzige was er mal will ist die Stellung 69 und die Verweigere ich weil er eben stinkt! Er weiß das ich darüber sehr frustriert bin. Vor allem da ich so beim Sex nicht kommen kann. Ich brauche es halt vorher mit der Hand gemacht oder danach. Die letzten 6 Monate habe ich dann auch mal einen test gestartet und rein gar nichts gesagt. In den 6 Monaten bin ich kein einziges Mal gekommen, er ist kein einziges Mal drauf gekommen, es mir mal zu machen. Es kam dann zum riesen Streit und er kam angeschissen mit : Ihm tut das Leid er achtet nun drauf und wollte sofort Sex haben obwohl ich noch total sauer war. Als ich ihn dann fragte wieso ich immer erst was sagen muss, wieso er nicht mal selber drauf kommt, kommt keine wirkliche Antwort ausser: Er weiß ja das er ein Idiot ist.

      Und so geht es immer. Arbeit, Kinder, Haushalt- Ich schmeiß alles allein. Paarzeit? Organsisiert er nie. Will ich was organisieren, lässt er es nicht zu, da er seine Mutter nicht belästigen mag ob sie mal 3 std auf die Kinder aufpassen würde. Bekannte, Freunde ebenso wenig. Babysitter vertraut er nicht. Wir sind 5 Jahre zusammen und bald 3 davon verheiratet. WIr waren erst 1 mal richtig aus. Zu unserem 1. Hochzeitstag. Wo er dann mich ignorierte, kaum mit mir sprach und an mir vorbei starrte wegen dem Fleischbüffet. Die anderen Male kommen wir auf höchsten 5 mal. Aber nie über Nacht. Max. 3 Std. 1 mal im jahr. Die anderen Jahrestage, Hochzeitstage etc. hieß es halt immer, er konnte niemanden für die Kinder finden. Dabei organisiert er einfach es nicht. Oder er streicht es einfach. Wir wären eigentlich für Freitag zum Geburtstag eingeladen. ALles stand. Nach 1 Jahr endlich mal wieder was als Paar ohne Kinder machen mit Freunden. Tja gestern sagte er, das wäre abgesagt da sein Sohn aus anderer Beziehung kommt und er seine Mutter nicht mit 3 Kindern belästigen will. Ich rede seitdem kaum noch mit ihm.

      Er geht morgens aus dem Haus, kommt abends heim und es ist alles gemacht. Andersrum tja nothing.

      Jetzt auch wieder. Ich und die Kinder lagen mit dem Norovirus flach. Er hat kein Stück Haushalt gemacht. Und sitzt dann vor uns und fragt was es zu Essen gibt. Ich habe dann gesagt das er gerne kochen kann aber wir nichts essen- wegen Kotzen und Durchfall eben.Wir waren froh, Tee drin zu behalten. Tja da saß er dann beleidigt und sagte nur noch das es dann eben ja nur Brot gebe. Und so läuft es immer, soll er mal kochen heißt es nur, ja was denn? Kochen tut er dann nicht weil er ja nicht weiß was. Da habe ich ihm nun auch schon oft den Vogel gezeigt, da man ja Kochbücher oder Internet hat. Und sollte er mal doch " kochen" schiebt er immer nur Nuggets und Pommes in den Ofen. Immer.

      Er lässt halt vieles schleifen. Ist faul. Gibt er auch selber zu. Wenn ich kaputt nach der Arbeit komme, bombadiert er mich mit weiteren Aufgaben zu ala" Hast du da und da schon angerufen" entgegne ich"ruf doch selber an" kommt nur" du kannst das doch besser als ich schatzii"

      Vor ein paar Wochen ist mir auch der Kragen geplatz. Wir hatten über alle die Sachen und noch mehr gestritten. Am Ende kam er den ganzen Tag an umarmte mich immer wieder und sagte dann. Du hast halt einen Versager geheiratet. Wäre wohl besser wenn ich sterbe, er ist ein schlechter Vater Usw. Daraufhin habe ich gesagt, das mir sein Rumjammern reicht und er mal ein Mann sein soll. Was sollen solche Sätze den bringen? Was sollen sie mir sagen, soll ich Mitleid haben?NÖ! Habe ihn dann gesagt, dass wenn er so depressiv ist sich dann in ärtzliche Behandlung begeben muss. ;al ehrlich jeder normale Mensch würde doch sagen: Hör mal tut mir leid, ich weiß ich habe dich in letzter Zeit vernachlässigt/scheisse gebaut. Ich werde das ändern!. Oder er handelt und man sieht das der andere auch was ändern will. Aber sowas?

      Genauso habe ich ihm dann kurz danach gesagt, dass ich eigentlich die Trenunng aus den Gründen möchte. Und ich mit den Gedanken spiele, zu gehen. Daraufhin kam dann großes Geheule usw. Als wir uns vertragen hatten, kam dann der Spruch: Wenn ich gehe, bringt er sich um. Sein Leben hat dann ja keinen Sinn.

      Sein bester Freund dem ich mich dann anvertraut hatte damit, hat ihm dann auch gesagt das das Erpressung ist und niemanden hilft. Und er den Arsch hochkriegen muss um die Ehe zu retten.

      Genauso ist es mit den Kindern. Er ist kein schlechter Vater nein. Aber er helikoptert um die Kinder extrem. Verfällt in Panik auf dem Spielplatz wenn die Kinder sich 5 Meter weg von ihm bewegen oder ist dauerbeschäftigt mit handy.. Kann nicht Konsequent sein oder übertreibt es. Keines der Kinder will mehr mit ihm allein unterwegs sein. Weil er auch oft nur genervt mit ihnen spricht oder hier zuhause nur am Handy dann sitzt. Sie rufen ihn dann und es kommt nur: Gleich. Gleich ist dann erst 2 std später. Ich muss mittlerweile das Handy dann sogar einkassieren oder ihn dazu auffordern, es auszuschalten. Abends habe ich ja kein problem damit. Aber muss man ständig auf den SPort gucken wenn man mit der Familie spazieren geht?! NEin.


      Ich danke fürs auskotzen. Ausheulen. Ausschreiben. Villeicht kennt es ja einer oder hat Tips, gerne auch von Männern die mir seine Sicht villeicht auch erklären können. Ich hab echt alles versucht. Ich rede in ruhigen Momenten mit ihm, meistens abends wenn die Kinder im Bett sind es sei den es kotzt mich wirklich an. Ich spreche Vorwurfsfrei und in der ich form soweit es geht. Ich höre ihm auch zu. Hatte ein Partnertagebuch gekauft. Jeder sollte Dinge aufschreiben was der ander mag und nicht mag war die 1 Aufgabe. Man hatte 2 Wochen Zeit. Mein Buch war voll. Ihm fiel nur eine Sache ein die nicht mal stimmte. Ich liebe ihn ja auch und möchte unsere Ehe natürlich nicht so beenden, auch den Kindern zu Liebe. Aber ich habe ihm gesagt, dass ich einfach nicht mehr kann. Ich bin nur noch eine Hülle, sage kaum noch was, schlucke alles runter weil sich ja eh nichts ändert. Nehme seine Entschuldigungen nur noch an, damit schnell Frieden wieder der Kinder zu Liebe ist.

      • (2) 11.03.19 - 00:19

        . Ich liebe ihn ja auch ......

        Was ist an ihm denn liebenswert?

        Beim Lesen deines Textes vergeht einem ja schon alles und nach dem Absatz mit den Toilettengängen und der Körperhygiene würde ich ihm nicht mal mehr die Hand geben wollen. Bäh.....

        • (3) 11.03.19 - 00:36

          Er hat natürlich auch seine positven Seiten und war nicht von Anfang an so aber mit Geburt unseres 2 Sohnes fingen diese Probleme eigentlich erst richtig an.

          Er ist sehr lieb ansonsten, wir haben den selben Humor und den gleichen Gedankengang, verstehen uns auch ohne Worte oder sprechen die Sätze des anderen zu Ende, er kann einem sehr viel Sicherheit und Kraft geben. Also wenn er will hat er eigentlich viele Eigenschaften die ich auch an ihm Liebe. Und die Kinder lieben ihn auch. Vor allem wenn er mit ihnen Lego baut sind sie und er entspannt. Dann läuft das auch.

          Deswegen versteh ich das auch nicht. Rede ich mit ihm was der Grund ist gibt es keinen oder eben: Weil er weiss das er faul ist oder das nicht so wahrgenommen hat. Aber es wird von Tag zu Tag mittlerweile heftiger. Seine Hose hat er das letzte Mal im Januar in der Wäsche gehabt seitdem trägt er sie und so riecht sie auch. Habe ihn heute drauf angesprochen das die Hose alle paar Tage gewaschen werden muss. Er arbeitet darin, fährt mit der zur Arbeit usw. Er findet das nicht so schlimm er riecht da auch nichts schlimmes. Ich hab vorhin dad kotzen bekommen. Er Putz auch nicht mal mehr wirklich Zähne. Zahnbürste ist seit Tagen unbenutzt. Demnach riecht er auch wieder extrem.

          Ich fühl mich als hät ich 3 Kinder. Wobei unsere Kinder mehr Reife als er haben momentan.

      (4) 11.03.19 - 01:10

      Also so ganz, ich weiß ja nicht...

      „Dass es eben nicht antörnend ist, wenn er erst aufs Klo geht und dann nach pisse stinkt“

      Bitte wer geht normal zur Toilette und stinkt danach nach Pisse?!

      Entweder deine Geschichte ist extrem an den Haaren herbeigezogen, oder du lebst mit einem Neandertaler zusammen. Version C: du übertreibst maßlos, weil du deinen Frust loswerden musstest. Würde auch die Wortwahl erklären. Aber so, näää, komm dat glaub ich dir nicht.

      • (5) 11.03.19 - 07:28

        Das habe ich mich auch schon gefragt, warum er danach riecht. Ich habe ihn das auch schon mehrmals gesagt und gebeten sonst sich mal beim Arzt untersuchen zu lassen da er auch nicht mehr der jüngste ist. Aber nichts.

        Und sorry aber anhand meiner Wortwahl unterstellst du mir ich würde übertreiben? Oder es mir ausdenken? Aha daran kann man das also festmachen. Also danke für einen unnützen Kommentar.

        Glaubst du man lebt gerne so, das man nicht alles versucht hat? Genau aus dem Grund habe ich mir ein Forum gesucht, den Freunden kann man sich mit sowas ja nicht anvertrauen, da es mit ihm immer extremer wird. Oder die eben genau diese Sprüche bringen: Man übertreibt oder ist doch nicht so schlimm oder das sind halt Männer. Aber Gott sei Dank hast du ja Erfahrung das sowas natürlich nicht sein kann.

        Genau aus dem Grund suche ich ja evt. Gleichgesinnte die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Weil er eben so nicht von Anfang an war. Aber es kommt immer mehr.

    (6) 11.03.19 - 07:34

    Viele Frauen hier können Dir aus Erfahrung sagen, dass sich nichts ändern wird, bis Du etwas änderst. Warum sollte er auch einsehen, dass es für die Beziehung schädlich ist, wie er sich benimmt, wenn Du darauf konsequenzlos reagierst? Dein Gemeckere steckt er weg, irgendwann geht er halt mal duschen, dann kriegt er schon wieder Sex. Und ausziehen wirst Du ja nicht. Also wird es die nächsten Jahrzehnte so weiter gehen und noch schlimmer werden.

    Das Partnertagebuch war eine super Idee von Dir, daran hast Du jetzt mal schwarz auf weiss gesehen, wie egal Du ihm eigentlich wirklich bist. Er hat sich weder Mühe gegeben noch hatte er Interesse daran. Die Frage ist also: Wie willst Du darauf reagieren?

    • (7) 11.03.19 - 07:49

      Danke der Kommentar ist hilfreich :). Ich weiss das er sich vermutlich erst aufraffen wird, wenn ich dauerhaft mich ändere bzw. mein Verhalten.

      Und das es so sonst immer weiter geht.

      Mittlerweile frage ich mich auch ob es nicht villeicht eine Form von Depression bei ihm ist. Ich weiss von seinem besten Freund das er mal vor hatte sich umzubringen weil beide Frauen mit denen er Kinder hat ihn betrogen haben und er dadurch depressiv wurde. Seine Mutter leidet auch unter Depressionen und hat ihm auch schon öfter geraten wohl sich Hilfe zu suchen.

      Und da das ganze erst mit der Geburt unseres 2 Kindes anfing...ich weiss nicht ich kenne mich nicht so mit Depressionen aus.

      Ja wie werd ich drauf reagieren? Ich weiss es ehrlich noch nicht. Ich schwanke zwischen " es ist doch mein Mann in guten wie in schlechten Tagen" und " und ich schmeiss ihn jetzt sofort raus". Aber ich weiss auf kurz oder lang werde ich in nächster Zeit die Flucht ergreifen und mich trennen.

      • (8) 11.03.19 - 08:03

        Hallo

        Du kannst ihn nicht so einfach rausschmeissen!
        Fühlt er sich so stinkend wohl? Was sagen Arbeistkollegen dazu?

        (9) 11.03.19 - 08:35

        Bei meinem Ex war es nicht gsnz so extrem, aber so ähnlich. Er hatte auf nix bock, Handy und Farmerama war wichtiger als ich und seine 2 kleinen Kinder. Ausflüge habe ich alleine gemacht. Wenn ich von Trennung sprach, kamen die gleichen Sprüche.

        5 Jahre lang (4,5 Jahre zu lange!!!) Habe ich mich durch diese Beziehung gequält. Ich war verheiratet alleinerziehend. Ich habe mich um alles selbst gekümmert, snfangs noch viel gemotzt, aber mit jedem Tag bin ich ein bisschen stiller geworden. Nach 3 Jahren war ich still! Eine Paarberatung hat er nach dem zweiten Treffen abgebrochen, ist ja überflüssig.

        Dann lernte ich jemanden kennen. Der interessierte sich für mich, für mein Studium, für meine Kinder. Nein, nicht sexuell oder so. Einfach so, als Freund, als Mensch. Ihm war es nicht egal, dass ich traurig war, dass die Kinder oft weinten, dass Papa nie dabei ist, wenn er uns in den Wald oder so begleitete.

        Wir unterhielten uns viel. Er machte mir Mut, die Trennung zu vollziehen. Er zeigte mir auf, warum meine Ängste, es nicht alleine zu schaffen, absoluter Humbug sind. Er ging bei uns ein und aus, war Weihnachten da. Meinem Mann war das egal. Ich wurde ja schließlich mit jedem Tag fröhlicher. Im November startete ich nochmal einen gesprächsversuch. Machte deutlich, dass ich ein Leben mit ihm und nicht neben ihm möchte. Er wollte lieber ausziehen, blieb dann aber.
        Im März hielt ich es dann aber nicht mehr aus. Ich teilte ihm mit, das ich mich trennen möchte und er wollte das genauso. Erst als er die endgültigkeit spürte, ging das große Heulen los...aber es war zu spät.

        Mit dem anderen war ich nie zusammen. Er war mir sehr sehr wichtig und ich werde ihn ein leben lang dankbar sein, dass er mir einen Weg raus gezeigt hat, der mich bestärkt hat, das durchzuziehen und nicjt nach zu geben.

        Das ist 5 Jahre her! So ziemlich genau. Seit 4 Jahren habe ich eine neue Beziehung. Und diesmal passt es einfach. Letztes Jahr haben wir geheiratet, erwarten unser erstes gemeinsames, insgesamt aber viertes Kind.

        Es ist nicht immer nur alles rosa! Patchwork idt arbeit, Kompromisse sind lebenswichtig. Ich würde ihn aber für kein Geld der Welt hergeben! Und meine Kinder auch nicht mehe. Sie lieben ihn und er liebt sie.

        Überlege dir, ob du so wie ich 5 Jahre verlieren möchtest! Er wird sich nicht ändern! DAS garantiere ich dir!

        (10) 11.03.19 - 14:00

        Ja, es kann eine Depression sein, durchaus. Nur wird er das nicht heraus finden, wenn er nicht zum Arzt geht. Und er wird nicht zum Arzt gehen, wenn er so weiter machen kann, wie bisher. Und das wird er machen, so lange er nicht die Konsequenz aus seinem Verhalten spürt. Weisst Du, was ich meine? Es ist ein Teufelskreis, den nur er durchbrechen kann. Dazu kannst Du ihn höchstens dann motivieren, indem er ein leuchtendes Stopschild vorgehalten bekommt. Ist aber keine Garantie.

        Es ist natürlich eine Möglichkeit, ihm zu sagen: Wir gehen nun erst einmal zusammen zum Arzt, ich stehe Dir bei. Ich möchte wissen, ob Dir etwas fehlt. Und so geht es nicht weiter.
        Auch hier ist ein Ultimatum drin, auch wenn es sein Wille sein sollte, eine Therapie zu beginnen, falls der Arzt eine empfiehlt. Aber einen Arzttermin für eine Untersuchung (Blutabnahme, Anamnese, Besprechung) kann er innerhalb zwei Wochen vereinbaren. Und es ist natürlich Deine Entscheidung, ob Du sagst, tut er das nicht und ansonsten passiert auch nichts mehr, ist die Sache für Dich klar.

        Denn im Moment ist er ja wirklich weniger Dein Mann/Partner, als eher Dein Kind.

(11) 11.03.19 - 08:31

Hallo!

Oje das klingt nicht gut. Du schreibst sehr abwertend über deinen Mann. Von Liebe keine Spur. Einen Tipp kann ich dir geben. Ihr habt ja schon mehrmals darüber gesprochen was schief läuft. Ich würde Taten setzen und nicht mehr quatschen. Getrennte Wohnungen. Entweder ihr rauft euch wieder zusammen oder es ist vorbei.

Gabi

(12) 11.03.19 - 08:49

"Der Kinder zuliebe" brauchst du auf eine Trennung nicht zu verzichten. Die Kinder merken schnell, wenn etwas zwischen euch nicht passt und dauernde Unzufriedenheit und dauerhaften Streit bekommen die Kinder sehr schnell mit, auch wenn ihr das nicht sehen wollt.

Wenn ich so deinen Text lese, bekomme ich einen Würgereiz. Von der eigenen Körperhygiene über Beteiligung im Haushalt bis hin zur Kindererziehung scheint dein Mann, den du angeblich doch noch irgendwie liebst, NICHTS auf die Reihe zu bekommen. Wie ist er denn aufgewachsen, dass er nicht einmal mitbekommt, dass Kleidung gewaschen werden muss? Oder dass ihm seine sich übergebende Ehefrau nicht noch das Essen kocht?

Ich frage mich ernsthaft, wo in dem von dir beschriebenen Alltag noch Liebe und Partnerschaft sein soll.

Ich würde die Trennung einleiten, Kinder hin oder her. Aber ein weiteres - großes und stures - Baby zu betreuen, darauf hätte ich keine Lust. Du willst seine Frau sein, nicht seine Mutter.

Was genau möchtest du mit dem nichtszutzigen stinker?

Finde es ungeheurlich was sich Frau so ans Bein bindet.

(14) 11.03.19 - 09:12

Hui, das ist aber ein besonderes Exemplar.

An deiner Stelle würde ich erstmal die Flucht ergreifen. Vielleicht kannst du mit den Kindern einige Tage wo unterkommen.
Wenigstens mal so lange bis er einsieht, dass er täglich an seiner Hygiene arbeitet. Seit Jänner eine Hose 🤢 usw. ist einfach widerlich.
Wenn er dir mit dem Selbstmord droht, dann ruf den psychiatrischen Not - u. Krisendienst. So ist er gut aufgehoben, wenn er es ernst meint. Und wenn nicht, dann wirds ihm hoffentlich eine Lehre sein.
Ob da tatsächlich eine Depression dahinter steckt kann ich nicht beurteilen.
Aber so wie er sich verhält glaube ich eher, dass er alle Register zieht um sich nicht ändern zu müssen. Du meckerst zwar und bei ihm geht's zum einen Ohr rein und zum anderen raus. Sprich du musst die Konsequenz daraus ziehen.
Auf der sexuellem Ebene würde ich mich total zurück ziehen, wenn er sich nicht wäscht.
Ich glaube bei euch geht's nicht anders als dass du ihn vor vollendete Tatsachen stellst,damit er endlich aufwacht.

(15) 11.03.19 - 09:21

Also nach Deinen Beschreibungen wäre es sicherlich besser, ihr würdet Euch jetzt gütlich trennen.
Die Kinder kommen gut zurecht, wenn ihr als Elternteam mit getrennten Wohnungen gut funktioniert.
Wenn die Situation zu Hause so weiter geht, wie beschrieben, wirst Du irgendwann so gefrustet sein, dass Du schreiend davon läufst. Und so weit würde ich persönlich es nicht kommen lassen- gerade wegen der Kinder.
Mache jetzt einen sauberen Schnitt, im wahrsten Sinne des Wortes, und trenne Dich von diesem Neandertaler.

Alles Gute #klee

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