Helfen?

    • (1) 11.03.19 - 06:57
      Kannichihmhelfen

      Hallo.
      Mein ex und ich (beide 36)haben 1 gemeinsame Tochter(5jahre).
      Nun hat er mit seiner neuen Freundin(29) auch eine Tochter(2 Jahre).
      Leider kam bei meinen ex Zweifel auf das es seine Tochter ist.
      Er kam zu mir um sich auszuheulen, wir verstehen uns ganz gut. Ein Test wurde schon gemacht. Seine Freundin war so angepisst deswegen das sie die Beziehung beendete. Etwas verständlich.
      Aber er zweifelt an der Richtigkeit des Tests (positiv). Und fragte mich ob wir denn bitte einen Test mit ihm und unserer Tochter machen können.
      Ich bin am überlegen, aber bringt das denn was? Müssten seine Ergebnisse mit dem anderen übereinstimmen? Ich kenne mich da leider nicht aus, da sind nur zahlen zu sehen. Was das alles bedeutet, keine Ahnung . Ich hätte damals besser in Biologie aufpassen müssen, oder?
      Gibt es denn wirklich falsche positive Ergebnisse?
      Klar will ich ihm helfen, er ist sehr verzweifelt. Aber bringt das was?
      Ich kenne mich überhaupt nicht damit aus. 😔

      • Hä? Was ist denn ein "falsches positives Ergebnis"?
        Entweder er ist der Vater oder nicht. Das steht doch in dem Ergebnis!
        Und warum zweifelt er plötzlich an seiner Vaterschaft? Gibt es denn Gründe?

        • (3) 11.03.19 - 08:04

          Das war ja eben meine Frage. Gibt es denn auch falsche Ergebnisse? Das weiß ich ja eben auch nicht.

          Ja. Es ist heraus gekommen das sie neben ihm auch einen anderen Mann hatte. Der Mann hat mit ihm gesprochen.

          Er hatte sie erst auf einen Test drauf angesprochen und deswegen ist sie sauer geworden und hat alles beendet. Und kurz danach meldete sich der Mann bei meinem ex.

          Aber wie gesagt deswegen frage ich hier ja nach.

          • Also letztendlich sollte man davon ausgehen, dass ein Ergebnis richtig ist.
            Natürlich können Fehler immer passieren, aber ich denke, dann eher nicht in die positive Richtung.
            Wenn dein Ex so unsicher ist, soll er eben nochmal einen Test machen.
            Aber nicht für deine Tochter, was macht das für einen Sinn, sofern es bei dir nicht auch Gründe zum Zweifeln gibt ...

            • (5) 11.03.19 - 08:18

              Ja weil er wissen will ob seine Daten dann übereinstimmen. Was hauptsächlich die Frage war.
              Sie will keinen neuen Test!

              • Dass die andere Mutter keinen weiteren Test will ist absolut verständlich. Wenn er das Ergebnis anzweifelt, ist das sein Problem. Anderer Mann hin oder her, er ist der Vater. Einer muss es schließlich sein ;-)

                Irgendwie scheint mir, dass er partout "will", dass eine seiner Töchter nicht von ihm ist - kann das sein?!

      • (9) 11.03.19 - 08:06

        Ich habe mich schon belesen im Internet. Da gab es auch einen Mann der ein falsches Ergebnis in der Hand hatte. Aber da stand nichts dazu ob das Fehler vom Labor oder Manipulation war.

        Und wie oft sowas vor kommt weiß ich auch nicht.

    Ein Vaterschaftstest gibt an, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass er der Vater ist. Da steht dann zb, dass er mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,9999% der Vater ist. Das heißt in einem von einer Million Tests erwischt es tatsächlich den falschen Vater.

    Der Test ist also sehr sicher. Er ist der Vater!

    Lässt sich auch schlecht manipulieren, außer die Mutter hat falsche Proben eingeschickt. Und die Probe vom ex nicht mitgeschickt hat (sondern eine andere). Aber warum sollte sie das tun?

    Ein Negatives Ergebnis ist immer richtig. Außer im Labor wurde was verwechselt oder es wurden falsche Proben eingeschickt.

    Ein Test mit deiner Tochter bringt übrigens nix für seine Fragestellung. Was erwartet er sich davon?

    LG

    Wie wurde der Vaterschaftstest durchgeführt? Ich hoffe mal, nicht daheim mit Marke Eigenbau...

    Die Richtlinien für juristisch anerkannte Vaterschaftstests:
    - Blutproben von Kind, Vater und Mutter (keine Speicheltests, keine Haare o.ä.)
    - mind. 12 VNTR-Orte (also mind 12 voneinander unabhängige DNA-Orten werden verglichen), besser sogar 16

    wenn das Labor sauber arbeitet (keine Kontamination der Probe) und keine absichtliche Täuschung besteht (durch vertauschte Proben) ist ein falsch positives Ergebnis HÖCHST Unwahrscheinlich.

    Irgendwie ergibt das alles keinen Sinn.

    Er zweifelt an der Vaterschaft zu seiner Tochter 2, obwohl er einen positiven Vaterschaftstest in den Händen hält. Und um sicher zu gehen, dass er richtig bzw falsch ist, will er einen Test mit Tochter 1?

    Was bringt ihm das? Klingt eher so als "hab keinen bock auf Unterhalt, wenn eine nicht von mir ist, muss ich nicht zahlen!" Oder so ähnlich. Ansonsten verstehe ich den Sinn dahinter nicht?!

Ja, Du kannst ihm helfen. Geht zusammen zu einem Arzt (wenn er das nicht alleine schafft) und lasst euch den Test erklären. Der Arzt kann auch eher sagen, was es beim Ergebnis für Unstimmigkeiten gibt.

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