32 SSw und Mann Depressionen

    • (1) 07.04.19 - 13:09

      hallo,

      ich weiß nicht mehr weiter..
      bin in der 32 SSw und dieses Baby ist ein absolutes Wunschkind. Nur leider bin ich gerade nicht so hapoy wie ich sein sollte..

      mein Mann war schon immer etwas labil durch sehr schwere Kindheit, und er hatte immer mal eine depressive Phase. ich bin seit 10 Jahren mit ihm zusammen und kenne ihn daher sehr gut. so schlimm wie es nun ist war es glaub ich noch nie..

      seit ca 6 Wochen ist er zu Hause da er am Eis ausgerutscht ist und ein Band gerissen znd eins eingerissen ist... er muss nun seit 1 Woche nur auf Krücken gehen, hat eine Ausgehzeit von 9-12 und von 14-16 Uhr.. außer als ich ihn zum Arzt/Krankenhaus gebracht habe war er seitdem noch nie draußen.. weil wie mit Krücken und er fühlt sich als wär er schwerstbehindert weil er nicht mal a Glas Wasser ins andere Zimmer tragen kann usw.
      Einkauf erledige nur noch ich - eh klar.

      egal was ich mache oder nicht mache ist sowieso falsch.
      Heute stand er um 12 Uhr auf und eig wollten wir zu meinem Bruder um 14 Uhr aber dann meinte er es wäre besser er kommt zu uns weil er dürfte nur 2 h bleiven wegen die Ausgehzeiten.. ich muss dazu sagen das er zumindest unter der Woche schon kontrolliert wird

      so- ich war noch nie im Krankenstand seit ich schwanger bin und bin auch sonst unrerm Jahr höchstens 5 Tage krankgeschrieben. da ich nur noch nächste Woche arbeiten muss und dann im Mutterschutz bin (komme aus Ö) u d ich 1.5 h in eine Richtung pendeln muss und morgen 2 arzttermine habe werde ich morhen wohl nicht in due Arbeit fahren (hab Gleitzeit).
      jetzt meinte er vorher also bin ich morgen den ganzen tag daheim (eh nein) und gestern war ich "nur" bis 16:30 unterwegs und nicht wie gedacht bis 18 uhr..
      und er muss such jetzt was einfallen wegen übernächster Woche wenn ich ab da im Mutterschutz bin weil er noch mind 2 weitere Wochen im KS ist ubd er es nicht aushält wenn ich so viel daheim bin...

      er nimmt auch Worte wie Depressionen sehr oft in den Mund...

      ich weiß einfach nicht was ich tun soll..

      ich kann ja auch nichts dafür oder das ich mir den Mutterschutz verdient hab nachdem ich sonst immer arbeiten war und das es so rechtlich ist und ich mich nach 15 Jahren Vollzeit arbeit einfach auch schon auf etwas entspannung freu...
      aber er vermiest mir das jetzt so richtig..
      ich hab das gefühl das es ihm am liebsten wär wrnn ich gar nicht zu Hause bin. seit 1 h ist er auch schon in der Badewanne.. wahrscheinlich um nicht mit mir reden zu müssen...

      dabei war er gestern abend noch relativ gut gelaunt. und heute nach nur 10 min total schlecht. also depressiv..

      was soll ich nur tun?
      zum arzt geht er nicht.. schon oft versucht..
      wie soll ich mich verhalten?,

      • (2) 07.04.19 - 13:22

        Wie wäre es mit getrennten Wohnungen? Das klingt nicht so, als würde das lang gut gehen. Wie stellt er sich denn das Leben mit dem Baby vor, wenn man die Nähe des Anderen nicht erträgt? Ein Baby ist schon für jede funktionierende Beziehung eine immense Herausforderung, nicht umsonst erfolgen die meisten Trennungen von Elternpaaren im ersten Babyjahr. Wie soll das funktionieren bei Euch?

        Ich würde zusehen, dass ich den Mutterschutz nutze, mir eine eigene Wohnung zu suchen. Generell halte ich es aus Erfahrung (mein Ex war auch so) auch für schwierig, mit einem Mann, der eine schwere Kindheit hatte, die er bis heute nicht verarbeitet hat, Kinder großzuziehen. Erfahrungsgemäß sind sie so geprägt von den eigenen negativen Kindheitserinnerungen, dass sie einem erzieherisch und emotional ständig querschießen, was den Umgang mit dem Kind betrifft. Entweder sind sie zu lasch, weil sie alles besser machen wollen als ihre Eltern, oder zu streng, weil sie dem eigenen Kind nicht gönnen, dass es ihm besser geht als ihnen selbst damals. Sowas durchbricht man nicht ohne professionelle Hilfe, und Du sagst ja, er will nicht zum Arzt. Ich würde unter den Umständen das Kind aus der Schusslinie bringen, bevor es da ist.

        Ausgehzeiten? Was meinst du damit? Wo ist er wenn er nicht krank ist? Strafvollzug? Klinik oder was?

              • Auch in D gibts Firmen, die es z.B. ihren Dauerkranken...oder öfter im Krankenstand Befindlichen äußerst übelnehmen, wenn sie Partyfotos/Ausflugsfotos bei fb posten - während der krankheitsbedingten Abwesenheit.
                Bei meiner Stieftochter hat es für eine geharnischte Abmahnung gereicht, was ich nachvollziehen konnte.
                LG Moni

                • Das finde ich absolut korrekt, selbstverständlich soll der Kranke/Verunfallte alles was ihm möglich ist, dazu beitragen, schnell gesund zu werden.
                  Party und Nachtleben im Krankenstand, geht gar nicht, Bilder davon auf sozialen Netzwerken posten ist besonders dämlich und gehört bestraft.

                  Verunfallten oder Krankgeschriebenen jedoch vorzuschreiben, um welche Uhrzeit und wie lange sie das Haus verlassen dürfen geht in meinen Augen gar nicht. Und wie soll das in der Praxis funktionieren? Herr Doktor, zum Röntgen kann ich nur zwischen 14 und 16 Uhr kommen? Den Rest der Zeit muss ich zuhause Däumchen drehen....

                  • Das gilt selbstverständlich nicht für Arztbesuche...und soll eben eindeutige Bedingungen schaffen.
                    Grundsätzlich wird man ja ohne Gegenleistung weiter bezahlt, weil man arbeitsunfähig ist und hat die Verpflichtung, seine Genesung zu fördern. Mir wäre als AN eine eindeutige Regelung lieber als die Deutsche, die mehr oder weniger Auslegungssache ist.

              Ist hier in Frankreich genau so, bei den meisten Krankschreibungen gilt Ausgehzeit 9h-11h und 14h -16h. Sogar am Wochende, wenn ich das richtig verstanden habe, wenn die Krankschreibung übers Wochenende hinaus geht...

          Darüber gab es doch erst vor ein paar Tagen eine Diskussion hier. Die Österreicherinnen haben diese Regelung stark verteidigt.

          Wenn ich hier und in anderen Foren, in denen ich verkehre so lese, was in anderen deutschsprachigen Ländern üblich ist, kommt mir die Schweiz manchmal wie ein sozialistisches Arbeiterparadies vor...

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