Alleinerziehend mit 2 Kindern automatisch out bei Männern?

    • (1) 09.04.19 - 12:42
      Blacky888

      Hallo ,

      ich habe gestern durch Zufall einen Bericht gelesen ,darin stand das Alleinerziehende Mamas zweier Kinder ein "No go" für Männer wären und die keinen mehr abkriegen werden, wie seht ihr das? Gerne auch aus Sicht der Männer!?

      Mir fällt es schwer zu glauben da ich lange Zeit alleinerziehend war bei meinem Sohn und mir sind die Männer reihenweise nachgelaufen, wollte sie nur alle nicht haben.

      Mich würde eure Meinung dazu sehr interessieren , liebe Grüße und einen schönen Tag euch 😊🌸

      • Hallo.

        Naja, mit Anhang ist es meiner Einschätzung nach IMMER schwieriger denn viele potentielle Partner wollen kein "fremdes kind" wollen nicht gebunden sein etc.

        ICH hätte bewusst keinen Partner gewollt der bereits kinder hat.
        Zuviel Konfliktpotential und keine Lust darauf.

        Du sagst dir sind die Männer hinterher gelaufen. 1 . frage ich mich was das für Männer sind die es nötig haben einer Frau hinterher zu laufen und 2. Glaube ich nicht das du da deine kinder an der Hand hattest.
        Man sieht das ja sonst keinem an

        Für einen Partner mit Kindern muss man sich bewusst entscheiden. Umso älter man ist umso "selbstverständlicher" wird es das kinder vorhanden sind

        • (3) 09.04.19 - 13:03

          "Nachgelaufen" klingt eingebildet und blöd ich weiß.
          Ich meinte damit,das sie mich reihenweise um Dates gebeten haben und jeder von denen wusste auch das ich ein kleines Kind habe.
          Es war wirklich so , meine Freundin sagte damals oft zu mir,wenn dir mal einer passt ist es das 8.Weltwunder ,sie hätte gerne das sich Männer so für sie interessieren und um sie bemühen,meine Freundinnen waren mir das alle neidisch und mich hat es null interessiert .

          Kann mir kaum vorstellen das dies jetzt mit 2 Kindern anderst wäre ,darum meine Frage .

      (4) 09.04.19 - 13:11

      Ich kann mir gut vorstellen, dass alleinerziehende Frauen schnell den Eindruck vermitteln, jeden Mann zu nehmen nur um sich und der Umwelt zu beweisen, noch nicht reif für die Resterampe zu sein. Oder auch Frauen, die noch nie wirklich auf eigenen Beinen standen oder sehr jung Kinder bekommen haben oder oder oder.

      Jedenfalls sehe ich in meinem Umfeld, dass Männer nicht abgeneigt sind, Beziehungen mit Alleinerziehenden einzugehen. Aber dazu muss das Umfeld auch passen, wie überall im Leben.

      Dass Alleinerziehenden die Männer reihenweise nachlaufen, halte ich aber genauso für übertrieben. Doch ist gesundes Selbstbewusstsein allemal besser, als das Zurschaustellen von absoluter Bedürftigkeit.

    • (5) 09.04.19 - 14:36

      Hmm, würde das auf keinen Fall von dem Status "alleinerziehend mit Kindern" abhängig machen.

      Ich selbst war nach der Trennung von meinem Ehemann 1 Jahr getrennt als ich meinen zweiten Ehemann kennenlernte.
      Ich 2 Kids, er eine Tochter.

      Wir sind jetzt 4 Jahre zusammen, 1 Jahr verheiratet und unsere Nr 4 ist unterwegs.

      Nach meiner Ehe hab ich erstmal für Stabilität gesorgt - finanziell, etc.
      Dann tobte ich mich etwas aus, habe ich doch mit 17 meinen 1. Mann kennen gelernt und mit 23 das erste, mit 24 das zweite Kind bekommen. Natürlich nur dann, wenn sie bei Papa waren.

      Das wurde mir aber schnell langweilig. Also man kann als Single-Frau tatsächlich mehr Sex als in einer Ehe haben. Aber das gefiel mir nicht. Zunehmend fehlte mir jemand zum kuscheln, zum ausheulen, zum trösten und zum füreinander da sein.

      Dann traf ich auf meinen Mann. Und wir gingen alles langsamer an. Er drängte mich zu nichts, ich ließ ihm viele Freiheiten. Wie lernten uns kennen, verbrachten auch mit den Kids viel Zeit und Ostern 2015 war klar, wir sind richtig verliebt.

      Er zog dann wegen den Umständen recht flott zu mir - auf Zeit. Ich finde, wenn es im Zusammenleben nicht klappt, dann hat eine Beziehung keine Chance. Aber das lief so gut, dass aus dem auf Zeit ein auf immer wurde.

      Meine 2 Kinder wohnen bei uns. Seine kommt zu Besuch. Auch die Ex-partner gehen ein uns aus und zählen zu unseren Freundschaften. Wir sind eine große Patchworkfamilie. Mein Sohn (10) sagte ihm gestern, er möchte mit ihm in ein Vater-Sohn-Survival-Camp. Oder einen Männertripp nach Hamburg, mit HSV und co. Dabei ist ihm egal, dass er nur sein Stiefvater ist. Papa macht sowas ja eh nicht mit ihm, und wenn er doch schon mehr oder weniger 2 Papas hat... :D

      Ach ja, so hab ich mir früher mein leben nicht vorgestellt, aber aus den jeweiligen Situationen schaffen wir es, für alle Beteiligten das beste hervorzuholen.

      Es kommt also meiner Meinung nach viel mehr auf die Persönlichkeit jedes einzelnen an. Es kommt viel auf die Kommunikation und auf die kompromissbereitschaft an. Auch ich und meine Kinder mussten Kompromisse eingehen, als in unser zuhause eine neue Person mit eigenen Bedürfnissen einzog. Rücksicht auf den nächsten, Reflektionsbereitschaft. Und dann insgesamt natürlich auch einfach das "es passt!"

      Mein Bruder hat keine eigenen Kinder. Aber er hatte bereits eine Frau mit 4 Kindern. Eine mit 2 Kindeen. Jetzt aktuell eine mit einem Kind. Leider macht er aber mit seinem eigenen Verhalten und seinem Alkoholkonsum zu viel kaputt, so das er dann doch wieder von vorne beginnt...

      • (6) 09.04.19 - 18:26

        "Also man kann als Single-Frau tatsächlich mehr Sex als in einer Ehe haben."

        Das gilt leider für die meisten, dass sie frei mehr Sex haben können als in einer festen Partnerschaft.

    Also ich erlebe es im Freundeskreis als EXTREM schwierig. Alleinerziehende Freundinnen (mehrere) finden seit Jahren keinen Partner. Fürs Bett ja, für nette Freizeitbeschäftigungen auch, aber bitte möglichst ohne Kinder. Die sollen bei der Oma bleiben. Da besteht auch kein richtiges Interesse, sie kennenzulernen. Und das, obwohl meine Freundinnen hübsch, jung, mit guter Figur und gebildet sind. Und wenn es mal funktioniert, gibt es dann doch nur Stress...
    Und weisst Du was, ich kann die Typen verstehen. Im Leben wäre für mich kein Partner mit Altlasten wie Kinder oder noch schlimmer einer nervigen Ex in Frage gekommen. Patchwork gibt nur Ärger und Stress...ich hätte keinen Bock mich wegen fremder Kinder rumzuärgern . Das mache ich schon beruflich, aber das ist mein Job. der mir Spass macht und für den ich bezahlt werde. Privat...nein danke. Da will ich Harmonie und dass mein Kind im Vordergrund steht.

    (8) 09.04.19 - 15:27

    Ich habe kuriose Dinge als Alleinerziehende erlebt, und ja: Alleinerziehende haben bei manchen Männern den Ruf, dankbar für jede Zuwendung zu sein. Sie würden sich gut als dankbare Bettgenossin eignen, da sie aber durch die Kids gebunden sind, kann man sie genau aus dem Grund auch gut wieder "abschießen" - das teilte mir mal ein junger Kerl mit, der sich auf einem Single-Mama-Forum rumgetrieben hatte, und ich fragte ihn, wieso er das tut, als junger Mann. Antwort: "Geheimtipp. Bei Alleinerziehenden kriegt man das Komplett-Verwöhnprogramm mit Essen, Kuscheln, Sex...und sie hoffen ja so wahnsinnig darauf, endlich mal unterzukommen. Aber dadurch, dass sie ja durch die Kids gebunden sind, kann man sie genau mit der Begründung schnell wieder "ablegen."

    Ich hatte kein Problem, neue Partner kennen zu lernen, aber nicht jeder schien mir eben auch geeignet für meine Ein-Eltern-Familie, die ganz gut funktionierte. Ich war auch lange Zeit bewusst Single und habe das Leben einfach so genossen - das geht nämlich auch ganz wunderbar.

    Schlechte Erfahrungen wegen der Tatsache, dass ich AE bin, habe ich nie gemacht. Schräge Sprüche habe ich gehört, ja...aber es liegt ja an einem selbst, was man daraus macht.

    Wenn man als AE selbstbewusst ist, bleiben die schrägen Vögel eh weg. Und ich habe mir durch viel berufliche Weiterbildung, die ich gemacht habe, während andere ihre kinderfreien Wochenenden bei Ü30-Parties feierten, ein respektables Leben aufgebaut, das mich unabhängig und finanziell gut gesattelt hat. Ich hatte somit nicht den Touch der armen, bedürftigen Hartz-4-Mama :-) Ist übrigens auch ein gutes Vorbild für die Kids.

    Alles Gute!

    • (9) 12.04.19 - 15:02

      Mir haben auch schon einige Männer erzählt, dass sie einige Jahre mit AEs zusammen waren, da man dort ein angenehmes Wohlfühlprogramm geboten bekommt, solange man auf eine "Bessere" wartet. Eine Beziehung mit einer AE bietet auch viele Freiheiten, da die zeitlichen Ressourcen der Frau gebunden sind.

      Und da AEs sozusagen eh keine Hoffnung mehr haben auf ein glückliches, intaktes Familienleben, kann man die ruhig ausnutzen, das blaue vom Himmel runterlügen bzgl. weiterer Kinder oder einer Eheschließung, in der Warteposition hängen lassen, etc...

      Echt nicht nett, was manche Leute mit dem Stempel "Alleinerziehend" verbinden.

(10) 09.04.19 - 15:56

Ich würde mal ganz vorsichtig bestätigen, was die anderen hier schreiben. Daten macht Spaß, flirten auch, Bettgeschichten sowieso. Aber wenn es um eine ernsthafte Beziehung geht stehen die Chancen doch viel viel geringer als bei Frauen, die keine Kinder haben. Wenn, dann stecken beide meist in einer "Zwangsvergesellschaftung" wie Verein, Elternschaft, Job, Freundeskreis und dann treten Bedenken doch recht schnell in den Hintergrund, weil man den Menschen eben zwangsläufig immer besser kennen- und evtl auch lieben lernt.

In der aktiven Partnersuche hingegen landen die Alleinerziehenden schnell auf der "not to date" Liste, außer man ist eben auch auf Quickies aus und bekommen dann erst gar nicht die Gelegenheit, sich als Frau zum Verlieben zu präsentieren.

Ganz klar - für die anspruchsvolle selbstverliebte "Spaßgesellschaft" , für die das eigene Vergnügen und Party ohne Ende an erster Stelle steht, da ist für Kinder als Anhang keinerlei Platz.
Aber es gibt durchaus noch andersdenkende Menschen, für die andere Werte gelten. Für die sind dann auch Kinder kein Problem - aber - hier muss man sein Pendant erst finden. Ich glaube nicht, dass man das bei Tinder o.ä. findet.Das ist wohl eher für die Bettgeschichten.
Für echte Beziehungen wären wohl eher Vereine oder Hobbyclubs, in der sich Menschen mit ähnlichen Interessen treffen, eine Möglichkeit.
Ich weiß von einem netten Paar, welches sich im Motorsportclub kennenlernte. Beide mit je einem Kind, verheiratet und das gemeinsame kam kurz vor Weihnachten. Geht also schon; mein Mann nahm mich ja auch mit zwei kleinen Kindern....UND einem Berg Schulden. :-) LG Moni

(14) 09.04.19 - 16:22

Hm, würde ich jetzt auch nicht so bestätigen können. Ich finde es als AE höchstens schwieriger, Männer kennen zu lernen. Das ging mit Mitte 20 irgendwie einfacher (da war ich aber auch ständig unterwegs). Zumal ich jetzt auch eher weiß, was ich NICHT will und die Auswahl dadurch geringer wird. Und die Single-Männer, die ich kenne, sind alle so gar nicht mein Fall. Werden ja auch immer weniger Männer, die frei für eine Beziehung werden (wobei jetzt mit Ü40 die erste Scheidungswelle wieder läuft und Männer "frei" werden).
Als ich 1 Jahr vom KV getrennt war, hab ich einen alten Freund wiedergetroffen und kam mit ihm zusammen. Er hätte mich vom Fleck mit beiden, damals sehr kleinen Kindern (1 und 4 Jahre), geheiratet. Mir war das leider nichts, war alles zu eng und die Beziehung ging von meiner Seite auseinander.
Dann war lange Pause, ich hatte mit meiner Arbeit u den Kindern zu tun. Mal kurz ne Freunschaft +, aber sonst, nö.
Letztes Jahr hab ich einen Mann kennen gelernt und ne Affäre mit ihm gehabt. Er war noch in einer Beziehung. Ich bin mir recht sicher: Wären nicht die vielen Kilometer zwischen uns, wäre das mit uns wahrscheinlich was geworden. Er hat meine Kinder, als er sie mal kennen gelernt hat (da war unsere Affäre schon vorbei), sehr gemocht. Und wie es aussieht fängt er auch jetzt eine Beziehung mit einer Frau an, die auch 2 Kinder hat.

Ich hingegen frage mich selbst, ob ich mich auf eine Beziehung mit einem Mann einlassen würde, der seinerseits Kinder hat. Macht das Ganze nicht einfacher, wenn beide Seiten Kinder haben und dann die kinderfreien Zeiten nicht miteinander harmonieren. Wenn nur einer Rücksicht nehmen muss, ist das alles machbar. Aber wahrscheinlich wäre mir das alles egal, wenn es DER Richtige wäre. Mich gibt es schließlich auch entweder nur mit den Kindern oder gar nicht (wobei die auch oft bei ihrem Vater sind). Mein Ex hat auch trotz 3 Kindern von 2 Frauen eine neue Freundin gefunden.

Du siehst ja selbst an dir, dass du auch als AE nicht vom Markt bist. Klar sind viele Typen nur aufs Vögeln aus, aber das sind viele AE wohl auch, weil Beziehung viel zu anstrengend neben Kindern und Arbeit ist. Aber für beide Seiten gibt es genug Beispiele.

(15) 09.04.19 - 18:20

Kommt wohl denke ich aufs Alter und die Zielgruppe an. Als junge Mutter, die Partner U35 sucht, ist es sicher schwerer als als ältere Mutter, die Partner Ü40 sucht. Diese Männer haben nämlich oft selbst eine Vergangenheit und Kinder. Ich bin Ü40, habe zwei Kinder, alleinerziehend, und kann mich über mangelndes Interesse von alleinstehenden Vätern Ü40 nicht beschweren, im Gegenteil, ich kann ad hoc 3 Männer nennen, die an einer ernsten Beziehung zu mir interessiert wären, wenn ich sie wollen würde.

  • (16) 09.04.19 - 18:32

    "Kommt wohl denke ich aufs Alter und die Zielgruppe an. Als junge Mutter, die Partner U35 sucht, ist es sicher schwerer als als ältere Mutter, die Partner Ü40 sucht. Diese Männer haben nämlich oft selbst eine Vergangenheit und Kinder."

    Genau so ist es. Wer bewusst keine Kinder hat, wird wahrscheinlich wenig zur Rücksicht bereit sein, die sie nun mal erfordern. Wer Kinder hingegen als Bereicherung erlebt und sie gar aufgrund einer Trennung vermisst, wird eine völlige andere Haltung entwickeln (sofern man nicht völlig patchwork-überfordert ist).

(17) 09.04.19 - 18:44

Dann weiß du doch schon, dass Alleinerziehende nicht out sind.

(18) 09.04.19 - 19:19

Ich habe drei Kinder, mein Partner zwei.
Es hat ihn nie gestört ,mich auch nicht
Wir sind Ü40...da ist es halt so, dass die meisten Menschen Kinder haben.

(19) 09.04.19 - 20:07
Essegerneschokolade

Hallo.

Ich bin recht jung Mutter geworden (18) und war auch direkt alleinerziehend. In der Anfangszeit habe ich mich voll und ganz auf meine Tochter konzentriert und hatte den Blick nicht auf eine Partnerschaft gerichtet. Als meine Tochter zwei Jahre alt war, ging ich auch wieder mehr aus und ich würde sagen, dass das Verhältnis sehr ausgewogen war. Ich habe aber auch viele positive Erfahrungen gemacht und hatte schon einige Verehrer, die tatsächlich in mich verliebt waren, trotz des Status war ich immer wählerisch und konnte mir meine Bekanntschaften aussuchen. Das hängt vielleicht auch damit zusammen, dass ich ein gutes Elternhaus habe, einen tollen Freundeskreis und entgegen des Klischees einer jungen Mutter immer gearbeitet, Abi und studiert habe. Ich denke das macht macht schon wahnsinnig viel aus.

Mitlweiweile bin ich 31, verheiratet und habe ein weiteres Kind bekommen und sicherlich wären die Voraussetzungen nun um einiges schwieriger, zwei Kinder ist schon eine andere Hausnummer als nur eines. Mein Mann sah eine Frau als Kind übrigens auch als Nogo an, glücklicherweise war er am Ende jedoch überzeugt genug ;)

Ich wollte übrigens keinen Mann der bereits Kinder hat, auch wenn ich weiß, dass ich ja eigentlich im Glashaus sitze :)

(20) 09.04.19 - 20:08

Definiere doch mal bitte "nachlaufen"!

Für Spaß, vielleicht einen geordneten familiären Anschluss . oder sexuelle Belange findet sich bestimmt schnell jemand - sofern Frau auch leidlich flexibel ist und nicht ständig mit Kinderbetreuung beschäftigt ist.

Aber als ernsthaften Partner? Glaube ich eher weniger. Vielleicht wieder, wenn die Kinder selbständig sind und nicht mehr zeitlich an 1. Stelle stehen.

Der benannte Beitrag, den du gesehen hast, unterstreicht ja mal wieder das Klischee, dass AE dankbar sind, wenn sich überhaupt jemand interessiert und sie entsprechend weniger wählerisch sind/sein dürfen.
Da Männer auch solche Berichte sehen u. vielleicht schon Erfahrungen in der Richtung haben, versuchen viele ihr Glück, ob sie bei AE nicht flott landen können. Die sind dankbar, aus dem Alltagstrott rauszukommen und zudem so häuslich eingestellt aufgrund des Anhangs, dass es hin und wieder warme Mahlzeiten und ein Verwöhnprogramm gibt, von dem sie auch profitieren.

  • (21) 10.04.19 - 01:15

    habe selbst nichts gegen eine Frau mit Kindern, es müssen ja nicht gleich 5 sein. Vor vielen Jahren hatte ich mal kurz eine Freundin mit 7 jähriger Tochter und habe mich gut mit ihr verstanden. Da ich selbst keine Kinder habe, war es immer eine schöne Abwechslung mit ihr mal auf dem Spielplatz zu spielen!

Hi,

Ich erzähle mal aus meiner Sicht. Meinen Exmann habe ich im März 2017 verlassen. Wir haben 2 gemeinsame Kinder, 1 davon ist mehrfach schwerstbehindert. Ich habe mich dann erst mal auf mich, meine Kids und den Umzug konzentriert. Als ich dann bereit war, jemand Neues kennen zu lernen, habe ich mich in einem Internetchat angemeldet und die Karten offen dargelegt. Ich hatte einige Anfragen und habe mich auch mit insgesamt 3 Männern getroffen. 2 davon stellte ich meine Kinder auch vor. Der eine setzte sich in die Nesseln und war abgeschrieben. Der andere ist heute mein Freund! Er kommt wunderbar mit beiden Kindern zurecht und macht sehr viel für uns! Er unterstützt uns wo er nur kann!

Ich habe ihm klar gemacht, dass mein Exmann immer eine Rolle in meinem Leben spielen wird; eben weil er der Vater der Kinder ist. Das war anfangs ein Reibungspunkt, aber es ist geklärt.

Für meinen Freund waren die Kinder nie ein Hindernis! Er liebt die Kinder als wenn es seine eigenen wären!

Wichtig war mir, dass ich mit offenen Karten spiele (und genau das ist es auch, was mein Freund an mir liebt).

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