Partner wird Opa

    • (1) 11.04.19 - 23:20
      Traurige123

      Hallo,
      Mein Partner erhielt heute von seinen Sohn die Nachricht, dass er Opa wird. Er ist 23, hat keine Ausbildung und die Freundin ist relativ neu. Die wohnen seit paar Monaten zusammen.
      Ich bin total geknickt. Ich habe auch einen starken KiWu. Ich hatte 2 FG-s und die Dame ist so weit, wie ich wäre.
      Mein Partner ist 50, ich 35. ich habe eine 7 jährige Tochter.
      Mein Partner freut sich total. Aber ich kann mich echt nicht freuen. Hat er auch gleich gemerkt, obwohl ich das gar nicht zeigen wollte. Habe dann gefragt, wie weit sie ist. Wal weit, wie ich wäre.
      Wenn er jetzt noch nachdenkt, und meint, dass wen er Opa wird, kein eigenes Kind mehr will... keine Ahnung. Ich bin sehr traurig.

      • (2) 11.04.19 - 23:29

        Oh nein, Du Liebe - mache Dir doch nicht solche negativen Gedanken.
        Dein Partner freut sich natürlich über ein Enkelkind.
        Aber das ist etwas ganz Anderes und auch eine andere Beziehung zum Kind, als ein eigenes Kind.
        Das heißt mit Sicherheit auch nicht, dass er deshalb mit Dir kein Kind mehr möchte.

        Sei nicht neidisch - diese negativen Gedanken tun Dir Selbst nicht gut.
        Vertraue darauf, dass passiert, was passieren soll.
        Alles Gute #klee

        • (3) 12.04.19 - 00:14

          Danke für deine Antwort.
          Ich würde es nicht mal Neid bezeichnen. Ich gönne es den beiden.
          Aber der Gedanke, dass es bei uns nicht klappt, und die Uhr schon sehr laut tickt macht mich bei solchen Nachrichten so traurig, dass nur noch meine Tränen kullern. Es fällt mir so schwer, mich zusammenzureißen.

      (4) 12.04.19 - 00:34

      Hallo,
      Ich finde es schade, dass du so missgünstig denkst. Gerade mit einem Kinderwunsch müsstest du dich doch für andere freuen können, die in der Situation sind. Du wünscht dir doch auch, dass man sich mit dir freut.
      Natürlich darf sich dein Partner und die werdenden Eltern freuen.
      Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun. Entweder dein Partner möchte noch ein Kind mit dir oder nicht.
      Warum soll dieses neue kleine Familienmitglied ein Grund sein , dass er seine Meinung ändert? Sollte dies der Fall sein wollte er davor auch nicht 100 % und das kann ich verstehen, weil er schon so einen großen Sohn und vielleicht mit dieser Phase innerlich abgeschlossen hat.
      Dann ist es doch auch ok. Schließlich weiß man ja, wenn man sich einen Partner in dem Alter, mit großen Kindern sucht, dass diese Option besteht.
      Hoffentlich überwindet du bald deine negativen Gedanken und bist dann auch offen für das, was das Leben für dich bereit hält.

      • (5) 12.04.19 - 10:27

        Was hat denn das mit Missgunst zu tun??? Als ich meine zweite FG hatte und gleich zwei meiner Bekannten schwanger geworden sind konnte ich mich auch nicht richtig freuen, auch weil man sich ständig fragt was man falsch gemacht hat, dass andere ihre Kinder behalten dürfen und man selbst nicht.
        Gsd hatte beide Mädels Verständnis, dass die Situation für mich nicht einfach ist und haben ein bisschen Abstand gehalten solange es mir schlecht ging, hätten die mir Missgunst vorgeworfen gäbe es heute kein Zusammenkommen mehr!

        Zur TE
        Rede mit deinem Partner offen darüber, dass du dir solche Gedanken machst, wenn ihr ja schon länger versucht ein Kind zu bekommen wird er nicht auf ein eigenes Kind verzichten wollen nur weil er Opa wird und die Situation wird für dich leichter, weil du weißt, dass du deinen KiWu nicht begraben musst. Vielleicht reicht das um das Verhältnis zu entspannen

    Es ist nachvollziehbar, dass es dich nicht gerade aufbaut, wenn dass, was du dir wünschst, bei anderen so scheinbar wie von selbst passiert. Manche Frauen werden schon vom Anschauen schwanger, scheint mir.

    Andererseits sagst du selbst, die Rahmenbedingungen beim Sohn des Partners sind nicht gerade optimal. Keine Ausbildung, Beziehung noch jung, würdest du denn tauschen wollen um eines Kindes willen? Wer weiß, was dieser jungen Familie noch bevorstehen wird.

    Außerdem solltest du nicht mit dem Schicksal hadern wenn du schon ein 7-jähriges gesundes Mädchen hast.

    Und wenn man es einmal so herum sieht: Du hast dir einen 15 Jahre älteren Mann ausgesucht. Er ist 50. Selbst wenn er heute Vater werden würde, wäre er 68 wenn das Kind volljährig wäre. Ich persönlich könnte verstehen wenn er doch einen Rückzieher macht. Ich sage nicht, dass es so kommen muss bei Euch. Aber sollte sein Sohn es nicht so gebacken bekommen mit seiner kleinen Familie und der Enkel häufiger bei Euch landet, dann könnte es schon dazu führen, dass ihm diese neue Aufgabe reicht.

    Trotzdem: Dinge, die man nicht ändern kann, sollte man lernen hinzunehmen. Noch ist alles möglich und ich würde an deiner Stelle versuchen, wieder etwas positiver zu denken.

    • (7) 12.04.19 - 16:00

      Danke für deine Antwort. Des Enkel wird bei uns sicher nicht landen, weil die 200 km von uns weit weg wohnen.
      Ja, du hast recht, warum suche ich einen so alten Partner. Anderseits, warum geht er mit einer so jungen Frau mit KiWu eine Beziehung ein? Wo die Liebe hinfällt....

(8) 12.04.19 - 11:05

Ich verstehe Dich einerseits, andererseits hast Du Dir einen 15 Jahre älteren Partner gesucht, der bereits erwachsene Kinder hat. Da muss man ja damit rechnen, dass dessen Lifebalance nicht zu deiner passt, und auch, dass mit Ü35 + Ü50 die Chancen, noch ein gesundes gemeinsames Kind zu bekommen, einfach nicht mehr die größten sind. Das hat dann noch nicht mal was mit dem zu tun, was er evtl. will sondern damit, was überhaupt in der Alterskonstellation von Euch Beiden noch möglich ist.

Hi,
ich kann schon nachvollziehen, dass es sticht, wenn im nahen Umfeld jemand das bekommt, was man gerade verloren hat.
Du befindest dich gerade in Trauer und die verläuft ja in verschiedenen Phasen. Perspektivisch sollten sich deine Gefühle aber doch verändern, ansonsten werdet ihr miteinander nicht glücklich werden können. Dieses Kind wird euch wahrscheinlich lange begleiten und du an der Seite deines Partners hast die Wahl, ob du eine ablehnende oder eine liebevolle Stiefoma sein wirst. Das Kind sollte unter deiner Vorgeschichte nicht leiden müssen und dein Partner in der Oparolle auch nicht.

vlg tina

Dein Partner freut sich auf das Enkelkind, obwohl sein Herr Sohn nichts vorweisen kann (Ausbildung, Job)??? Wie will der Knabe sein Kind finanzieren? Hotel und Privatbank "Opa"? Also als werdender Opa in so einer Situation, wär ich alles, aber bestimmt nicht in freudiger Erwartung! An Deiner Stelle wär ich nicht traurig, sondern stinksauer, dass Dein Mann anscheinend gar nicht an die Konsequenzen bei der Geschichte denkt.

  • (11) 12.04.19 - 19:00

    Naja, der Junge hat Arbeit, sogar über Mindestlohn. Er wohnt in einem großen geerbten Haus mit seinem Bruder alleine und jetzt seit kurzem die neue Freundin mit dazu. Also so schlecht sind die Bedingungen auch nicht. Solange nix saniert werden muss oder so. Aber auch kein Führerschein, auch abgebrochen.

    Was für Konsequenzen wären das?

    • Was es für Konsequenzen gibt wenn man ein Kind in die Welt setzt, ohne selbst mit beiden Beinen im Leben zu stehen. Einen Hilfsjob ohne Ausbildung hat, in dem man gerade mal über dem Mindestlohn verdient und auch nur in einem Haus leben kann, weil man es geerbt hat...ernsthaft da willst Du noch eine Erklärung?

      • Ich kenne Eltern die sehr wenig Geld haben aber definitiv viel Liebe für ihr Kind. Man kann alles schaffen. Er kann ja immer noch eine Ausbildung machen. Heißt ja nicht wenn er jetzt keine hat, dass er sich auf die Beine stellt und Gas gibt.

        Gabi

        • Unwahrscheinlich...leider kenn ich aufgrund meines Jobs eher die Beispiele, dass Leute,die in der Vergangenheit viel abgebrochen haben, ansonsten später auch nichts auf die Reihe bekommen. Und Liebe und Zuwendung ist gut und schön, aber eine gewisse finanzielle Sicherheit ist für mich in einer Familie auch sehr wichtig!

(16) 12.04.19 - 23:28

damit ist mehr oder weniger zu rechnen wenn der Partner sehr viel älter ist und schon erwachsene Kinder hat andersrum als erwachsener Sohn /Tochter fände ich es komischer wenn ein Elternteil meint noch mal nachzulegen . Wenn der Sohn eh weit weg wohnt berührt euch das Enkel doch kaum verstehe nicht so recht was das mit dir zu tuen hat #kratz.

(17) 13.04.19 - 20:08

Hallo!

So was ähnliches haben wir leider auch erlebt. Ich war mit meiner Schwägerin gleichzeitig schwanger. Nur ein paar Tage Unterschied Geburtstermin. Leider kam unsere Tochter als Frühchen zur Welt und starb. Ja es war schlimm, grausam, gemein, ungerecht, etc. Aber es nützt nicht. Die Zeit steht nicht still und das ist auch gut so. Du solltest nicht zu viel Negatives dahinein produzieren. Für eure Situation kann niemand was. Ich habe mich sehr für meinen Bruder gefreut, dass er Papa geworden ist.

Alles Gute
Gabi

Du Arme, das tut mir sehr leid. Genau vor dieser Situation hatte ich auch Angst, mein Mann ist 12 Jahre älter und hat schon Kinder. Der älteste ist 29 und schon lange in einer Beziehung.
Ich drücke Euch ganz fest die Daumen, dass Euer kleines Wunder zu Euch kommt.

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