Er will sein Leben neu ordnen

    • (1) 15.04.19 - 00:30

      Hallo liebe Unbekannten im Internet. Ich bin verwirrt und brauche mal einen Blick von Außen...

      Folgende Situation: Mein Freund (42, geschieden, Kinder, die bei der Mutter leben), ich (38, ledig) haben uns in einer ziemlich rasanten Zeit kennen gelernt, in der ich kurz vor einer Chemotherapie stand. Ich habe ihm gesagt, falls er mich in dieser Zeit begleiten möchte, gehe das mit Verantwortung einher. Er war sich dessen bewusst und wir verliebten uns ineinander. In der Zeit der Chemo hat er sich regelrecht aufgeopfert für mich, mir jeden Wunsch von den Augen abgelesen und sich sehr gekümmert - obwohl wir uns zu diesem Zeitpunkt gerade mal 6 Wochen kannten. Unser Kontakt war rege und sehr innig. Nun bin ich seit einem Monat wieder Zuhause. Die ersten Tage lief es gut, aber inzwischen ist mein Freund ziemlich verändert, er zeigt kaum noch ein Bedürfnis nach Nähe, im Gegenteil.
      Er hat einen Job, der ihn zeitlich sehr viel einnimmt, zudem verbringt er viel Zeit mit Sport. Er sagt, er ist überfordert mit seinem Zeitmanagement. Er will diese Beziehung, das sagt er klar und deutlich. Aber er sagt, er muss sein Leben neu ordnen, um Zeit dafür zu haben. Bis dahin zieht er sich zurück. Und das tut er auch. Er meldet sich weniger, liest meine Nachrichten erst Stunden später (untypisch für ihn, deshalb erwähne ich es), ruft seltener an. Er brauche wieder mehr Zeit für sich. Auch die Kinderzeiten bringen zusätzlich Überforderung, er wünsche sich von der Mutter bessere Absprachen.
      Also irgendwie scheint er überfordert mit allem und ich frage mich: bin ich diese Überforderung? Ich habe ihn das gefragt und er sagt darauf, dass er einfach sein Leben neu ordnen muss. Auf Nachfrage, ob er diese Beziehung überhaupt möchte, sagt er immer wieder ja und er verstehe nicht, wie ich darauf käme, dass er sie nicht wolle..Wenn ich ihm sage, dass ich ihn vermisse, sagt er mir, dass er erstmal alles neu ordnen muss. Nähe suchen oder erwidern tut er kaum bis gar nicht.

      Was soll ich davon halten? Hat jemand schon ähnliche Erfahrungen, fühlt sich jemand erinnert und kann etwas dazu sagen?

      Danke schonmal!

      • (2) 15.04.19 - 01:43

        Guten morgen, ich habe keine Erfahrung mit dem was du schreibst aber von außen schreibe ich dir einmal. Ich denke das er nur mit sich gerade beschäftigt ist und das drum herum verschiebt. Ich würde ihm eine Frist setzen von zwei Monaten. Wenn er dazu nicht in der Lage ist diese Dinge....kinder , Beruf und euch beide in Einklang zu bringen hat es keinen Zweck.Ich lese hier immer öfter das sehr viele unzufrieden sind was ich oft nicht nachvollziehen kann. *** die eine lässt sich behandeln wie Dreck....andere werden geschlagen....streiten auf höchstem Niveau.... und wieder andere erleben etwas wundervolles und selbst das wird angezweifelt. Suchen wir nur das schlechte am schönen. Ich habe im Bekanntenkreis mal nachgefragt warum z.b. das schöne immer mehr angezweifelt wird wie z.b. warum ist der Kaffee so billig ? Antworten kamen sofort: vielleicht muss er weg wegen dem Haltbarkeitsdatum!!!! ....oder es gab sehr günstig gutes Toilettenpapier: und wieder gab es negatives: 4 lagig mag ich nicht....da sind nur 150 Blatt drauf keine 180... und hier ist es nicht anders. Suchen wir das negative bewusst ? Überall werden Gründe gesucht für das schöne abzuwerten. In deinem Fall hast du einiges hinter dir... wenn du nicht lange warten willst sprich es aus...sage was und ab wann du das möchtest. Sollte sich dein gegenüber nicht ändern lebe allein. Mach dich selbst glücklich. Akzeptiere das du ein wertvoller Mensch bist der eine klare Meinung haben sollte GERADEAUS. Dir / euch alles gute und viel Erfolg. Lg
        ( bissel abgeschweift)😊

        • (3) 15.04.19 - 02:19

          Bissl abgeschweift 😅 - aber danke dir für die klare Antwort.
          Klar - wenn er all diese Verpflichtungen nicht unter einen Hut bekommt, dann werde ich die Grenze ziehen, dann klappt es offenbar nicht.
          Ich habe ihm offen mitgeteilt, dass ich nicht geparkt werden möchte, während er sich sortiert. Eine Beziehung gerade in der Anfangsphase zu pausieren, funktioniert nicht. Außerdem kann er das nicht von mir erwarten, weil ich das nunmal nicht will - das habe ich ihm gesagt und auch, dass ich mir ansonsten überlegen muss, welche Konsequenzen ich daraus schließe.
          Da wir nah beieinander wohnen, habe ich ihm gesagt, dass es im Grunde sehr einfach ist, denn die Zeit für die Paarpflege muss nicht groß organisiert werden. Im Grunde ist es möglich, dass wir nach seinen tausend Verpflichtungen gemeinsam den Abend ausklingen lassen. Dazu meinte er, er möchte auf gar keinen Fall eine Beziehung, die vor sich hin plätschert - er möchte Zeit investieren. Gut, aber genau daran scheint es ja nunmal zu mangeln. Also habe ich vorgeschlagen, dass wir einen Tag im Monat als "unseren" Tag festlegen. Z. B. jeden ersten Samstag. Das ist der Tag für gemeinsame Zeit. Klingt erstmal wenig, nur einmal im Monat... Aber ganz ehrlich, wir sind beide voll berufstätig und wie schnell ist so ein Monat rum. Und trotz des ganzen Stress, diesen Tag für sich gesichert zu wissen, ich denke das kann gut funktionieren. Und alle anderen Tage, schlafen wir einfach gemeinsam ein - das hat auch seine Qualität.
          Er hielt diese Idee für einen Versuch wert.
          Dennoch bleibt er zurück gezogen, liest meine Nachrichten lange nicht... Und, ich blick einfach grad das Problem nicht. Was ist da in ihm los? Kann mir einer mal grad das männliche Gehirn erläutern? Was macht er da mit sich aus? Ist das eine kleine Krise, die einfach nur Geduld braucht oder ist das etwas ernsteres?
          Zurück zum Ausgangspunkt: klar, wenn er es nicht auf die Reihe bekommt oder mein Vorschlag nicht fruchtet, dann klappt es nicht und dann ist Ende.
          Aber ich ringe um Klarheit und würde einfach jetzt schon gern einfach mal die Situation begreifen...

          • (4) 15.04.19 - 05:40

            Guten Morgen Anja,

            Ich fürchte ich kann dir auch wenig Hoffnung machen auch wenn ich nicht aus Männersicht schreibe.

            Ich schätze deine Krankheit war eine krasse Ausnahmesituation. Du warst (oder wirktest) bedürftig und er war für dich da, obwohl ihr euch kaum kanntet.

            Jetzt bist du wieder gesund, gehst arbeiten und strahlst wahrscheinlich wenig Bedürftigkeit aus. Das ist eine wesentliche Veränderung mit der er klar kommen muss, so er denn möchte.

            Ob das gelingt, weiß ich nicht. Wenn eine andere am Start ist, wohl eher nicht.

            Alles Gute für dich!

      • (6) 15.04.19 - 10:45

        Das ist ja wunderbar, dass Du ein Mensch bist, dem niemals negative Dinge begegnen, der niemals negativ denkt, niemals etwas in Frage stellt - stets die positiven Dinge sieht.

        Glückwunsch! Du scheinst perfekt zu sein - allerdings ist ein "perfekt" unmenschlich.

    Lass mich mal übersetzen: Er hält dich warm, während er anderweitig zugange ist.

    Es kann natürlich auch anders sein, aber sind wir mal ehrlich, klingt es doch nach diesem sehr typischen Fall.

    • Oder er hat einfach nur keinen Bock auf Beziehung und schon gar nicht mit einer Frau, die eine schwere Krankheit mit sich herumschleppt und will seine Ruhe. Du bist trotzdem nur für „den Notfall“ in der Hinterhand.

(12) 15.04.19 - 05:19

Da ich denke, du möchtest ehrliche Antworten, tut es mir jetzt dchon leid, dasd es nicht das ist, was du vermutlich gerne hören würdest.

Ich gebe Erdnüsschen recht.
Ich denke, ihr habt euch kennengelernt und er war erstmal geflasht. Dabei war er sich der Verantwortung gar nicht richtig bewusst.

Jetzt kennt ihr euch ein wenig besser und auch der Blick in die Bedeutung deiner Worte wird ihm klarer.

Ich glaube, er ist zu feige, dir die Wahrheit zu sagen! Entweder ist ihm die Situation mit dir "zu viel" neben Job und Kids. Oder und das glaube ich eher...er hat noch eine zweite am Start und hält dich warm, falls die andere weniger gut passt als du.

Die Kinder und der Job werden sich nicht in Luft auflösen. Das sind m.M.n. nur vorgeschobene Begründungen, gegen die du erstmal theoretisch keine Einwände erheben kannst.

Auf jeden Fall klingt es nicht nach Beziehung um jeden Preis halten wollen. Tut mir leid!

(13) 15.04.19 - 07:12

Guten Morgen Anja, ich schreib dir mal aus einer anderen Sicht. Nämlich auch als Partnerin eines Kranken. Bei uns war es allerdings so, dass ich bereits mit meinem Partner 2 Jahre zusammen war, bevor die Krankheit kam. Natürlich ist man für den anderen da, man opfert sich auf, aus Liebe tut man alles. Man gibt sich beinahe selbst auf in der Bemühung, für den anderen da zu sein, ihn zu unterstützen und mit ihm durch all die Behandlungen zu gehen. Durch die emotionalen Tiefs wenn mal wieder ein Rückfall kommt, wenn der Job futsch ist, wenn die unweigerlichen Geldprobleme kommen, wenn die Ex sich wieder querstellt mit dem Kind und und und...

Ich kann dir sagen, das zehrt nicht nur an den Nerven desjenigen der krank ist, sondern auch an seinem Partner. Ich kann mir vorstellen, dass dein Freund jetzt erst mal Abstand braucht, ich verstehe es sogar absolut! Er dürfte mit seinen Nerven und seiner Energie auch unten angekommen sein. Glaub mir, manchmal braucht man einfach seinen Abstand, Freiraum vom Partner gerade wenn der andere so krank ist. Es war auch bei uns so, nach einem Jahr war ich völlig am Ende. Ausgelaugt, überfordert, mein altes Leben wie ich es kannte existiere nicht mehr. Statt Reisen, ausgehen, Spass gab es nur noch Infusionen, Therapien, Arztbesuche etc.. Ich war immer stark für ihn aber das hatte seinen Preis. Ich musste mich selbst auch wieder neu ordnen. Ich habe Zeit für mich beansprucht und mir diese auch genommen. Mein Partner hatte absolutes Verständnis dafür, es tat ihm ja auch leid zu sehen, dass mein Leben auf Eis lag wegen seiner Krankheit.

Natürlich ist es nun nicht ganz genau die gleiche Situation wie bei euch, trotzdem denke ich nicht, dass du aufgeben solltest. Gerade wenn er dir immer wieder beteuert, dass er die Beziehung will. Gib ihm Zeit und vertraue ihm. Er war für dich da während der Chemo, kannst du dann nicht jetzt ihm die Zeit geben die er braucht?

(16) 15.04.19 - 07:19

Ich frage mich erstmal, wieso er Dich in Deiner schweren Zeit begleiten wollte, aber jetzt, wo er selbst Hilfe und Begleitung zu brauchen scheint, da sägt er Dich ab? Mein erster Gedanke war, da hat ein Helfersyndrom zugeschlagen und er hat sich mit seiner übertriebenen Zuwendung selbst einen Gefallen getan. Hat sich durch die Beziehung zu einer kranken Frau von seinen eigenen Problemen und Baustellen abgelenkt. Jetzt braucht die Frau ihn nicht mehr dringend und zack.. rollt die Lawine über ihn herab. Und sie ist ihm zu langweilig geworden, der spannende Krimi ist ausgelesen.

Die Antwort, dass er nicht versteht, wie Du darauf kommst, dass er die Beziehung nicht will, ist wie eine Ohrfeige beim Lesen. Ja, wie kommst Du da wohl drauf? Kann man sich ja so gar nicht erklären. #augen

Also ich gebe zu das Erste was mir durch den Kopf ging war anders als bei den meisten hier. Denn ich dachte vielleicht war er in der Anfangszeit so mit Sorgen und sich um dich kümmern beschäftigt das er jetzt selbst erst wieder runterfahren muss.
Das muss nichts heißen aber vielleicht muss er jetzt mit vielen erstmal wieder klarkommen.
Ich würde mich aber trotzdem nicht die ganze Zeit aufs Park-Gleich schieben lassen. Ne gewisse Zeit OK aber dann würde ich klare Antworten erwarten.
Gibt es die nicht oder du hast das Gefühl das er dich hinhält, dann such dir deinen eignen Weg.
Ela

  • Das selbe hab ich auch gedacht. Vielleicht sind seine Energiereserven gerade aufgebraucht.

    An die TE, kannst Du ihn denn bei seinem Zeitmanagement unterstützen?

    Vielleicht könntet ihr zusammen Sport machen, zusammen etwas mit den Kindern unternehmen? Frag ihn doch mal, ob Du ihn irgendwie dabei unterstützen könntest?

    LG

    • Hallo marabu, dann bin ich ja nicht alleine mit meinem Gedankengang. Er hatte ja anfangs nicht viel Zeit ( aber durchaus eine Wahl) sich mit vielem auseinander zu setzen und möglicherweise muss er das nun alles erstmal sacken lassen.
      Sein -Verhalten muss somit nichts schlechtes bedeuten wie einige automatisch denken. Was aber nicht heißt das es nicht doch sein KANN. Schauen wir mal was die Zukunft bringt.

      Auf jeden Fall viel Glück für die TE

      Ela

(20) 15.04.19 - 10:02

Ich fürchte leider auch, dass ihm das alles zu viel war mit Deiner Krankheit und allem zusätzlich zu seinem eh schon trubeligen Leben. Während der schlimmsten Phase stand er Dir immerhin zur Seite, dafür solltest Du dankbar sein. Ich denke aber, dass er da schon nicht mehr wirklich wollte, aber erst jetzt, wo Du wieder auf eigenen Beinen stehen kannst, hat er den Mut, dich zurückzuziehen.

Ich wäre an Deiner Stelle einfach dankbar, dass er in der schweren Zeit da war für Dich, würde ihn aber jetzt loslassen und seiner Wege wieder gehen lassen. Er ist ein freier Mensch und Du hast keinen Anspruch darauf, dass er jetzt ewig weiter für Dich da ist, wenn ihm das selbst gerade alles zu viel ist. Lass ihn los, wenn er Dich liebt, kommt er von allein zurück, wenn ER sich dazu bereit fühlt. Dazu musst Du ihm aber überhaupt erst Mal Gelegenheit geben, dich zu vermissen, d.h. Rückzug DEINERSEITS statt Fordern und Paratstehen.

Wie heißt es so schön? Lass los, was Du liebst. Wenn Du zurückgeliebt wirst, kommt es auch zu Dir zurück. Wenn nicht, hast Du nichts verloren.

(21) 15.04.19 - 12:27

Auch wenn er freiwillig und gerne an deiner Seite war, lief sein Leben auch noch weiter mit Arbeit, Kinder, Problemen, Alltagssorgen und Gedanken und auch die Sorge um dich...darum finde ich es sehr egoistisch und sorry, auch ziemlich dreist ihm einfach mal nicht die Ruhe zu geben die er braucht.

Du kannst nicht abwarten, dsu willst nicht geparkt werden...****vom urbia-Team editiert****

Du hast einiges hinter dir und gerade dann sollte man doch auch Verständnis haben...du forderst und erwartest nur und ja, er hat es freiwillig getan, aber das heißt doch nicht das er dann trotzdem nicht kaputt sein darf, er möchte sein Leben neu ordnen und er hat null gesagt das es ohne dich sein soll.Nur wenn du dich so aufführst und kein Verstännis hast, schießt du dich selber ins Aus.

Man setzt kein Limit wenn man so viel von einem bekommen hat...du redest und redest, verkaufst dich so als wenn du auch mal was verstehst, aber unter'm Strich hat es keinen Wert, denn du lässt ihn letztlich nicht.

Vielleicht hat er auch schon in deiner Krankenzeit gemerkt das du nicht den Charakter entsprichst den er erwartet hat und möchtet, vielleicht zweifelt er auch momentan noch nur.jedoch, so wie du es angehst, wird er nicht mehr lange zweifel egal wie sehr er dich liebt.

Du bist nicht der Nabel der Welt und eine Beziehung ist ein geben und neben

(22) 15.04.19 - 12:38

Du solltest dich benehmen wie eine Erwachsene Frau und ihm den Freiraum geben den er jetzt braucht!!!

(23) 15.04.19 - 12:53

Ich habe noch nicht alle Antworten gelesen, aber die meisten die ich gelesen habe, überraschen mich etwas. Da wird sofort "draufgehauen" auf den Mann. Äh Hallo? Wie viele Männer hätten schon die Flucht ergriffen, wenn sie in der Kennenlernphase erfahren, dass die Partnerin in spe eine schwere Krankheit hat??? Genau in der Zeit, wo andere unbeschwerte Verliebtheit erleben, hat er dir durch die Chemo geholfen. Das ist überhaupt nicht selbstverständlich. Du schreibst, er war regelrecht aufopferungsvoll. Und jetzt darf er sich nicht mal die Zeit nehmen, sich um sich selbst zu kümmern? Ernsthaft? Vielleicht hat er sich in der Zeit einfach selbst vergessen und muss das jetzt erstmal auf die Reihe bekommen. Ich würde ihn unterstützen, soweit er das zulässt oder eben ihm die Ruhe geben, die er dafür braucht. Und wenn das bedeutet, dass es auf eine Trennung hinausläuft, dann wäre das eben so. Sei dankbar für die Stütze, die er war und lass ihm auch mal Luft zum Atmen. Ich würde ihm auch keine Frist setzen, so nach dem Motto "in 2 Monaten hast du dein Leben wieder auf die Reihe bekommen." Hat er das zu dir gesagt, als du so krank warst? "du, wenn die chemo länger als 2 Monate dauert, dann bin ich weg!"? Sicher nicht. Ich würde mir an deiner Stelle für mich selber eine Frist setzen, wie lange ich da mitgehen möchte bei seiner Phase, aber diese ihm gegenüber nicht aussprechen. Sag ihm, dass du für ihn da bist, wenn er dich braucht, wenn er das nicht tut, dann zieh dich ein wenig zurück und lass ihn sein Leben auf die Spur bekommen! Alles Gute!

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