Was tun?

    • (1) 20.04.19 - 14:26

      Hallo Ihr Lieben

      Ich hab lange überlegt ob ich hier schreiben soll oder nicht. Jetzt habe ich mich dafür entschieden hier Rat zu suchen.
      Zu mir ich bin 28 seit fast 6 Jahren mit meinem Mann zusammen und 5 davon verheiratet. Wir haben einen 3 Jahre alten Sohn und einen Hund.

      Nun ist es so das es schon seit längerem Probleme in unserer Ehe gibt weil mein Mann sich zu sehr von seinen Eltern beeinflussen lässt. Sie haben einen Familienbetrieb und deshalb täglich miteinander zutun. Des Weiteren wohnen sie nur 5 min von uns entfernt.

      Die beiden sind sehr schwierige Menschen und mischen sich immer bei uns ein. Sie wollen über die Erziehung unseres Sohnes entscheiden, was wir tun sollen und sogar das wir kein weiteres Kind haben dürfen.
      Unser Sohn kam als Frühchen zur Welt was uns sehr mitgenommen hat. Haben uns dementsprechend Zeit gelassen mit einem 2 Kind. Wir beide haben uns dafür entschieden und wollten deshalb auch in eine Größere Wohnung ziehen. Wohnen zurzeit in einer 3 Zimmer Eigentumswohnung die mein Mann von seinen Eltern bekommen hat.

      Nun ist es plötzlich so das mein Mann nicht mehr ausziehen will und auch kein 2 Kind mehr möchte weil seine Eltern dagegen sind.
      Ich bin total sauer deswegen weil er mal wieder tut was sie wollen. So geht es schon seit der kleine auf der Welt ist.
      Gab auch schon richtig Streit mit den Schwiegereltern bei dem Sie mich in aller Öffentlichkeit beleidigt und angeschrien haben. Sogar vor meinem Sohn. Und das nur weil sie eigenmächtig einen Kindersitz für ihn gekauft haben in dem er vorwärts fahren sollte und ich einen Reboarder wollte.
      Mein Mann ist dabei gewesen und hat nichts für mich getan. Sie haben mir sogar meinen Sohn entrissen und gesagt ich soll verschwinden.
      Das war nicht der erste Vorfall dieser Art.
      Ich bin total fertig deswegen und hab meinen Mann angefleht sich für mich stark zu machen aber er sagt nur sie meinen das nicht so. Und das er will das ich mich mit ihnen verstehe. Damit ist das Thema für ihn wieder vom Tisch.
      Mir geht es aber schlecht damit.
      Hab hier leider auch niemand da ich damals zu ihm gezogen bin. Er hat Freunde und Familie hier und nutzt das auch und ich sitze ohne alles hier.
      Wen ich meine Eltern besuchen will passt das den Schwiegereltern auch nicht weil sie die Nr 1 bei dem kleinen sein wollen.
      Ich weiß einfach nicht mehr was ich tun soll.
      Ich will meinem Sohn seinen Vater nicht nehmen in dem ich mich trenne aber ich merke einfach wie schlecht es mir damit geht.
      Was würdet ihr an meiner Stelle tun.?
      Und sorry für den langen Text, das musste einfach mal alles raus

      • Da empfiehlt sich eine Eheberatung, in der Dein Mann sich Deine Seite intensiv anhört und in der gemeinsam Lösungen gefunden werden. Anscheinend ist er emotional und durch den Familienbetrieb zu sehr an sie gebunden oder sogar abhängig von ihnen.
        Rede mit ihm und mach ihm klar, dass die andere langfristige Alternative ansonsten nur weitere Konflikte bis zur möglichen Trennung heisst. Ach und ich würde auch empfehlen, dass er seinen Eltern nichts von der Beratung erzählt, sonst verbieten sie wahrscheinlich auch das.

        • Eine Eheberatung ist ein guter Ansatz. Weiß nur nicht ob er das dann für sich behält da er ihnen einfach alles erzählt und die beiden das dann gleich wieder verhindern.
          Aber es muss eine Lösung für dieses Problem gefunden werden da ich so nicht mehr weiter machen kann.
          Er verspricht mir immer wieder das sich alles ändert nur um dann einfach garnicht zutun.
          Ich hab ihm zuliebe bereits darauf verzichtet in die Nähe meiner Heimat zu ziehen wie er es mir vor der Geburt versprochen hat.
          Aber er will nicht verstehen das ich auch das Recht habe Glücklich zu sein, was ich im Moment leider nicht bin.
          Er teilt die Einstellung seiner Eltern das ich mich Ihrem Willen und Vorstellungen fügen muss, da ich ansonsten Ihr Geschäft gefährde und damit alles kaputt machen würde.
          Kann nicht verstehen wieso man soetwas von sich gibt. Immerhin hab ich Ihn von Anfang an in seiner Selbstständigkeit unterstützt und will keineswegs alles zerstören.
          Ich möchte einfach nur das wir als kleine Familie das Leben und den Freiraum bekommen der uns zusteht.
          Das ist doch nicht zuviel verlangt oder bin ich damit wirklich egoistisch wie sie es sagen?

          • Ich kenne das Problem aus der Landwirtschaft, dort "herrscht" meist die Landwirtin (selbst wenn sie ursprünglich selbst eingeheiratet war und sich wiederum früher über ihre Schwiegermutter beklagt hat) über Hof und Mitarbeiter. Es kostet viel Zeit und Kraft sich dagegen zu wehren und in vielen Fällen zieht man den Kürzeren.

            Wenn Dein Mann nicht Willens ist, mitzuziehen, ist es ganz aussichtslos. Denn dann stehen alle gegen Dich und im Grunde kannst Du nur verlieren.

            • Genau das ist leider meine Befürchtung das er nicht gewillt ist mitzuziehen.
              Er denkt einfach das Ihr Verhalten normal ist und sie uns nur helfen wollen.
              Ich finde das sie sich ungefragt einmischen und Dinge verbieten ist kein helfen.
              Wen ich ihm sage das alles auf eine Trennung rausläuft versucht er mich zu erpressen in dem er sagt das seine Eltern sich das nicht gefallen lassen und ich wen nur ohne den kleinen gehen kann.

              • Abgesehen davon, dass dein Sohn ein Mamasöhnchen ist, wird er vermutlich so oder so die Füße stillhalten, weil ein Abhängigkeitsverhältnis besteht über das Geschäft. Und gekauft haben sie seine Loyalität noch mit der großzügigen Schenkung eurer Wohnung. Sie werden ihm wahrscheinlich von klein auf eingetrichtert haben, dass er dankbar zu sein hat.

                Ich glaube nicht, dass du dort auch nur einen cm Land gewinnen kannst. Wenn er Stellung bezieht, werden sie ihm die Hölle heiß machen und es wird auf ein "wir" oder "sie" hinauslaufen. Wenn dein Mann nicht die Eier hat, sich beruflich zu trennen, dann wird es sicher auf ein "wir" hinauslaufen und du entsorgt.

                Wie weit wohnen deine Leute weg? Leider kannst du mit Kind nicht einfach wegziehen vom Vater. Zumal die Eltern ihn dahingehend schon ordentlich briefen werden, welche Rechte er hat.

                Was findest du an so einem Mann (das Wort kommt mir schon verkehrt vor) eigentlich anziehend? Er tritt eure Eheprobleme bei den Eltern breit. Ich hätte immer das Gefühl, er erzählt ihnen noch detailliert, was ihr im Bett treibt 🤤Und er hat keine eigene Meinung und keinen Mumm...... Und Partnerschaft funktioniert bei euch auch nur in soweit, wie Mami und Papi das abgesegnet haben.
                Du kannst nicht gewinnen - wobei das ohnehin schlecht ist und nur Nerven kostet, dieser Wettstreit, wer den größten Einfluss hat.

                An seiner Aussage siehst du ja schon, was ihm an DIR liegt.
                Das klingt fast wie bei Königs, wo eine Dumme gefunden werden musste, die für Nachkommen sorgt. Jetzt haben sie den Stammhalter und wollen ihn nicht mehr aus den Fängen lassen.

                Richte dich auf einen harten Weg ein. Das Kind können sie dir nicht wegnehmen. Du u. dein Mann sind die Sorgeberechtigten. Du betreust vermutlich hauptsächlich u. er arbeitet im Familienbetrieb. Das wird ein Gericht auch nicht zwingend ändern. Nur gehen kannst du nicht einfach mit Kind.

                Lass dich von einem guten Anwalt beraten (vielleicht niemanden, der Kontakt zu Schwiegereltern hat). Dann bist du sicherer im

              • Oje soweit geht das schon. Haben die nur eine Austrägerin für einen Stammhalter gesucht?
                Du tust mir echt leid in deiner Situation.
                Ich glaube dein Mann hat selbst Schiss vor seinen Eltern. Kann das sein? Ist er denn glücklich so wie es ist?
                Ich kann es mir nicht vorstellen, dass er das unter der Fuchtel seiner Eltern ist.
                Die Schwiegereltern sind wahrscheinlich in der Gegend bekannt und wollen den Schein der Familie wahren.
                Aber du bist keinesfalls egoistisch. Deine Schwiegereltern sind maßlos übergreifend und dein Mann ein Waschlappen (sorry).
                Sie reißen dir dein Kind aus der Hand und sagen, dass du verschwinden sollst und dein Mann reagiert nicht. Das sagt doch eigentlich schon alles.
                Würdest du dich denn gerne trennen wollen?
                Wegen eurem Sohn zu bleiben würde ich nicht raten. Es sei denn dein Mann zeigt endlich, dass er zu dir steht.
                Ansonsten such mit deinem Kind das Weite.
                So schnell können sie dir dein Kind nicht wegnehmen. Im allerschlimmsten Fall versuchen sie es einmal und du gehst dann zur Polizei.
                Vielleicht kannst du mit deinem Sohn mal für einige Tage bei deiner Mutter unterkommen. Mit der Nachricht an deinen Mann, dass eine einstweilige räumliche Trennung wohl das Beste im Moment ist.
                Dann hat jeder von euch auch mal Zeit seine Gedanken zu sortieren. Ich glaube, es ist wichtig, dass du ihm ein Zeichen setzt. Ohne wird es vermutlich nur weiterlaufen wie bisher.

      (8) 20.04.19 - 15:57

      Na, da hast Du Dir ja was Schönes eingehandelt. Wenn mit Deinem Mann nicht zu reden ist, wird es schwer. Wegnehmen können sie Dir den Kleinen nicht, aber Du kannst ihn auch nicht einfach nehmen und gehen bei geteiltem Sorgerecht, er muss zustimmen, wenn Du wegziehen willst, dass Du das Kind mitnimmst, und das wird er nicht tun. Sofern er die Betreuung des Kleinen sicherstellen kann und nichts dagegen spricht, dass das Kind im vertrauten Umfeld lebt, kannst Du tatsächlich nur allein gehen, wenn Du gehen willst. Aber lass Dich da vorsichtshalber noch mal beim Jugendamt beraten, vielleicht gibt es Ausnahmen, die bei Euch zum Tragen kämen.

      Schwer, ich weiß nicht, was ich täte. Dein Mann scheint Dich ja auch nicht wirklich zu lieben, wenn er mehr zur Familie steht als zu Dir. So will man ja nicht leben, aber Kind zurücklassen ist ja auch keine Option. Wenn er Dich lieben würde, gäbe es ja noch Hoffnung, ihn dahingehend zu bewegen, dass er sich mehr mit Dir solidarisiert, aber sein Verhalten und seine Aussagen zeigen ja leider eindeutig, dass Du da im Grunde nur geduldet bist, und auch das nur, solange Du das kranke Spielchen klaglos mitspielst.

      Wie gesagt, ich würde mich beim Jugendamt beraten lassen, ob Du eine Chance hast, auch gegen seinen Willen mit dem Kind ihn zu verlassen, fürchte jedoch, das wird nicht so einfach möglich sein.

      Würde eine Eheberatung empfehlen und wenn alles nicht hilft, dann Trennung. Dein Kind spürt es, wenn es dir nicht gut geht und die Kinder bekommen alles mit, Streitigkeiten, den Druck von den SE...
      Dein Sohn wird vielleicht genau so wie sein Vater, da er es anders nicht kennenlernen wird.

      Hallo!

      Stelle ihn vor die Wahl: Eheberatung oder Du gehst gleich. Dann können seine Eltern meckern was sie wollen, wenn er die Ehe aufrecht erhalten will, muss er mit zur Eheberatung gehen.

      Er muss anfangen, Dir ernsthaft zuzuhören, ohne dass alles von seinen Eltern gleich weggebügelt wird, mit einer neutralen Person dabei, die ihm Hinweise gibt, was wirklich "normal" im Verhältnis zu den Eltern ist.

      Wenn er keine Eheberatung will, dann hast Du auch Deine Antwort, wie es weiter geht - wenn er nicht dazu bereit ist, dann macht es keinen Sinn mehr, ein totes Pferd weiter reiten zu wollen. Ich denke aber, mit Eheberatung habt ihr eine Chance, aber alleine kommt ihr da nicht raus.

      Hey
      Entweder eine Eheberatung oder Trennen...ich würde mich trennen...er scheint ziemlich abhängig zu sein VL wegen dem Familienbetrieb Angst davor VL den Job zu verlieren wenn er nicht dass macht was mami und Papi sagen...was willst du mit einem Mann der dich so behandelt, dich nicht unterstützt und dir in den Rücken fällst. Mit so jemanden könnte ich nicht zusammen leben...eine familientrapie würde ich Mal ansprechen was er dazu sagt....und ich würde ihm auch klar und deutlich sagen, dass in Erwägung ziehst dich sonst zu trennen...wenn er dich wirklich liebt würde es doch nicht zulassen, dass seine Eltern dich so krass erniedrigen...finde es sehr krass du tust mir leid fühl dich gedrückt 😘

      Ich würde ihm auch die Pistole auf die Brust setzen.
      Es kann ja nicht sein das seine Eltern sich so runter buttern und er doof daneben steht und zu sieht. Absolut no go.
      Ich würde mir aber vielleicht auch mal Luft bei der SchwiMu machen. Und deinen Standpunkt deutlich äussern. Lass dich nicht so nieder machen.

      Sollte dein Mann trotz Gesprächen nicht mal für dich Partei ergreifen in solchen Situationen Pack deine Sachen und des kleinen und fahr ein paar Tage Weg. Mit der Aussage das er sich mal überlegen soll was ihm diese Ehe wert ist wenn er Null hinter dir steht und kuscht sobald Mama was sagt. Und das es dir mit der Situation beschissen geht und du es so nicht weiter machen willst.

      Es tut mir einfach leid sowas zu hören. Es könnte so vieles so einfach sein wären da nicht manche schwiegerdrachen und mamasöhnchen.

      Ich wünsche dir vom ganzen Herzen viele Nerven gutes durchhalte Vermögen und einen Mann dem mal Bewusst wird was seine Mum da verzapft

      • Ich danke euch allen für euren Zuspruch und eure Hilfe.
        Das hat mir gut getan zu wissen das ich nicht diejenige bin die egoistisch handelt.
        Werde es mit ihm klären das wir zur Eheberatung gehen sofern er es den mitmacht.
        Vielleicht hilft es wen jemand fremdes Ihm mal ein paar Worte mitgibt.
        Hoffe das es helfen wird den ansonsten sehe ich wirklich keine Chance mehr.
        Ich muss auch an meinen Sohn denken und will ihm nicht diesen ewigen Streitereien und Streß Situationen aussetzen.
        Hab mittlerweile keine Kraft mehr immer weiter gegen alle Widerstände zu kämpfen und am Ende ist immer alles vergebens

    Ich will dir keine Angst machen und eine Eheberatung solltest du ihm definitiv vorschlagen und seine Reaktion abwarten, aber ich kenne einige solcher Fälle und in allen lief es letztendlich entweder auf eine Trennung hinaus oder die Frau hat "der Familie zuliebe" schließlich die Füße still gehalten und ist nun kreuzunglücklich.
    Diese Männer haben sich nie wirklich von seinen Eltern (bzw. ist scheinbar mehrheitlich die Mutter die "Strippenzieherin") abgenabelt, oftmals sind sie bereits so erfolgreich gehirngewaschen, dass sie dieses extrem übergriffige Verhalten seitens der Eltern gar nicht mehr als große Einmischung wahrnehmen - sie kennen es ja quasi nicht anders.

    Allerdings sehe ich als absolute Voraussetzung dafür, eure Ehe zu retten, aus dem Dunstkreis deiner Schwiegereltern zu verschwinden. Bei diesem Umfeld bringt auch die beste Beratung nichts.

    (15) 21.04.19 - 10:24

    Hallo.

    Ich bin ja immer dafür, offen und ehrlich zu sein, aber in einer so verfahrenen Situation würde ich hart taktieren.

    Ich selber bin nämlich bei meiner Oma groß geworden. Damals war meine Mutter psychisch total labil, aber mit Omas Hilfe haben sie meinen voll berufstätigen Vater zunächst finanziell ordentlich bluten lassen und sehen durfte er mich auch nicht viel, ich war dann in Obhut meiner Oma, die war scheinbar ein ähnlicher Bluthund wie deine Schwiegermutter.

    Du würdest also Gefahr laufen, bei einer Trennung sehr hart bekämpft zu werden. Wer weiß, ob sie sogar mindestens ein wechselmodell durchziehen könnten, geschweigedenn irgendetwas kungeln, sodass gar nicht ersichtlich ist, dass dein Mann im Familienbetrieb Vollzeit gearbeitet hat, damit vielleicht sogar er das Kind behält, da er ja auch in der Wohnung verbleiben wird?

    Also vor Gericht gibt es die dollsten Sachen, und Recht zu haben, bedeutet noch lange nicht, Recht zu kriegen.

    Entgegen meiner sonstigen Meinung würde ich also erstmal keine Trennung aussprechen, definitv kein zweites Kind bekommen, ggf noch versuchen, die Ehe zu verbessern, aber ohne offene Konfrontation den Kontakt zu den Schwiegereltern minimieren und wann immer es geht auch den Kontakt zum Enkel minimieren. Du könntest auch viel öfter allein deine Eltern mit ihm besuchen. Solange ihr ja zusammen seid, ist das ja kein Problem.

    Insgesamt solltest du viel berechnender und selbstbeherrschter werden. Keine offenen Konflikte, keine Konfrontation, aber lerne, dich stark zu machen und ganz subtil selbstbewusst zu sein, ggf dein Kind wieder an dich nehmen und gehen.

    Das gabze würde ich erstmal auf Zeit spielen. Ist blöd, aber besser, als am Ende viel Zeit mit deinem Kind zu verlieren. Ich würde taktisch ausharren, solange es erstmal geht.

    Viel Kraft für dich!

    • Danke für deine Antwort.
      Genau das ist der Grund warum ich immernoch bei Ihm bin.
      Ich habe einfach wahnsinnig Angst das sie mit Tricks arbeiten um meinen Sohn ganz für sich zu haben.
      Die beiden haben nicht gerade wenig Geld und sind mit einer Menge wichtiger Leute befreundet.
      Das macht mir Angst.
      Ihnen passt es schon nicht das ich aus normalen Verhältnissen komme.
      Ich möchte meinen Sohn einfach nicht verlieren deshalb füge ich mich meistens doch Ihrem Willen auch wen es mir total widerstrebt.
      Sie würden Ihn liebend gern großziehen damit er so wird wie mein Mann.
      Er soll genauso kontrollierbar sein

Unbegreiflich wie kann man sich auf so einen Menschen einlassen?

  • Als ich ihn und seine Eltern kennengelernt habe, haben sie sich von einer ganz anderen Seite gezeigt

    • Ehrlich gesagt glaube ich dies nicht, will Dich damit aber nicht angreifen, so eine Bindung spürt man und es spricht Dich alles dafür das der Mann sich nie abgenabelt hat.
      Lasse Dich dringend beraten!

      • Verstehe was du meinst und muss dir da auch recht geben das man sowas merkt aber es wär anfangs wirklich ein anderer Mann.
        Und zu seinen Eltern gab es kaum Kontakt. Erst seit der kleine auf der Welt ist beziehungsweise sie von der SS erfuhren hat sich alles geändert.
        Ich hab manchmal das Gefühl das sie nur jemand gesucht haben der ihnen einen Stammhalter schenkt und sie deshalb auch die füße stillgehalten haben

        • (21) 22.04.19 - 11:03

          Wie war das denn, Ihr habt ja recht früh geheiratet, nach 1 Jahr schon?! Waren seine Eltern damit einverstanden? Haben sie auf einen Ehevertrag bestanden?

          • Ja wir haben nach etwas über einem Jahr geheiratet.
            Mit seinen Eltern gab es damals kaum Kontakt und wen ich sie gesehen habe waren sie freundlich.
            Auch bei der Hochzeit war alles gut. Dann kamen ab und zu mal kleinere spitzen die ich aber ignoriert hab.
            Als sie dann von der SS erfahren haben weil mein Mann es ihnen direkt nach dem Test erzählt hat kam dann ihr wahres Ich zum Vorschein. Sie fingen an über alles bestimmen zu wollen und uns immer mehr einzuengen.
            Auch hab ich die Schuld bekommen als unser Sohn zu früh zur Welt kam.
            Und auch mein Mann hat sich zu der Zeit plötzlich von einer anderen Seite gezeigt.
            Er hat nur noch auf seine Eltern gehört und angefangen mich immer schlechter zu behandeln.

            • (23) 22.04.19 - 11:42

              Das tut mir echt Leid, das ist Mist, aber wenn es zwischen Familie und Partner zu dauerhaften Differenzen kommt, positioniert sich der Betroffene irgendwann zwangsläufig da, wo er sich besser vertreten fühlt. Scheinbar ist das, was seine Eltern wollen, dann ja auch das, was ER will, sonst würde er ja zu Dir stehen. Wäre es denen von Anfang an um Kontrolle gegangen, hätten sie ja sicher auch auf einem Ehevertrag zwischen Euch bestanden. Ich denke daher, der Wind weht eher aus der Richtung, dass Du (berechtigterweise) andere Wünsche und Vorstellungen die Erziehung deines Sohnes betreffend hast als seine Familie.

              Liebst Du ihn denn noch? Hast Du mal versucht, ob sich Deine Situation verbessert, wenn Du mal nicht "dagegen" bist sondern dich fügst (natürlich nur soweit das für Dich machbar und vertretbar ist). Ich würde es glaube ich mal austesten, ob ich ihn nicht besser wieder "zu packen" bekomme, wenn ich mich füge und nicht mehr gegen seine Familie rede und handele. Einfach mal testweise eine Weile Faust in der Tasche machen nach dem Motto "Ihr habt Recht und ich habe meine Ruhe". Sicher wollen sie ja deinem Sohn nichts schlechtes, sondern lieben ihn, oder? In unterschiedlichen Generationen gibt es da oft Streitigkeiten, meine Eltern finden z.B. auch nicht alles toll, was ich erzieherisch mit meinen Kindern mache und umgekehrt. Da haben wir das Arrangement: Euer Haus, Eure Regeln, mein Haus, meine Regeln.

              Ich weiß nicht, da Du ja schlecht mit dem Kind weg kannst, würde ich wohl versuchen, mich zu arrangieren und irgendwen in seiner Familie auf die sanfte Tour auf meine Seite zu bringen über Sympathie. Man kann sehr viel besser seine Meinung und seinen Willen durchbekommen, wenn man es nicht im Kampf sondern auf die sanfte Art versucht. Wenn das allerdings auch nichts bringt, dann bliebe nur eine Trennung.

        Bitte lasse Dich wirklich ganz schnell beraten!
        Alles Gute!

Ich würde einerseits mit dem Mann reden, ihm sagen, dass du mit ihm, nicht mit seinen Eltern verheiratet bist und er es zulässt, dass sie einen Keil zwischen euch treiben. Und dass er ihnen nichts mehr erzählen soll, was nur zwischen euch gehört. Es ist doch schon sehr seltsam, dass er sagt, dass seine Eltern (nicht er) sich eine Trennung nicht gefallen lassen würden.

Dann würde ich parallel zu diesem Gespräch einen Rechtsanwalt aufsuchen und mich erkundigen, wie die rechtliche Seite aussieht im Falle einer Trennung (Unterhalt, Umgang, Aufenthalt des Kindes etc).

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