Was soll man da noch tun? Chancenlos? Seite: 2

      • Meistens lösen sich diese Probleme, wenn z. B. Frau dann auch einen besten Freund hat... Mit dem sie nachts chattet oder sich mit ihm alleine trifft.

        Ist der dazu noch attraktiv, kommt der Mann ins grübeln... Also am besten nicht zeigen, dass es einen stört

        (27) 27.04.19 - 20:11

        Gegen so eine Freundschaft hätte ich ehrlich gesagt nichts.
        Was passiert, passiert eh. Das ist nun mal so.
        Mein Mann hat mir damals, als wir frisch zusammen waren einmal gesagt, das man nie weiß was im Leben geschehen wird.
        Es kann einem passieren (retorisch gesehen), das wenn man mit dem Auto irgendwo unterwegs ist (zb Autobahn im Stau), man sich Hals über Kopf in eine andere Person verliebt (unglückliche Umstände, wie auch immer. Liebe auf dem ersten Blick und so).
        Passiert wohl kaum aber sollte halt nur als Beispiel dienen. Passieren kann sowas immer. Risiko is aber eher gering.
        Jedenfalls hat dieser Satz bei mir in meinem Denken was verändert. Was gehen will, kann man eh nicht halten. Was bleiben will, bleibt.
        Am Ende ist es einfach Schicksal. Würde mein Mann heute nachhause kommen und mir eröffnen, das er sich in wem anders verliebt hat, würde es mir schwer fallen aber ich würde ihm dennoch nicht im Wege stehen.
        Kann man sich vielleicht nicht vorstellen aber ich denke mir, er ist nicht mein Besitz.
        Ich habe nicht über ihn zu bestimmen.

        Damals als ich ihn kennenlernte, war seine Exfreundin seine beste Freundin. Das war absolut ok für mich. Ich mochte sie immer gern.
        Von daher wäre es auch heute für mich ok, wenn er wieder ne beste Freundin hätte.

        • (28) 28.04.19 - 08:25

          Das sehe ich total anders!

          Geht man von einer normalen Partnerschaft über viele Jahre aus, die eben mit normalen Schwankungen glücklich ist. Es gibt ggf Kinder, es läuft sexuell, es gibt keine nennenswerten Probleme. Wenn es dann zu einer so ausufernden Freundschaft kommt und doch eine Verliebtheit entsteht, ist das einfach unfair.

          Der Vergleich einer lang etablierten Partnerschaft mit einer neu aufkeimenden Beziehung ist nicht fair. Auf hormoneller Ebene wird einem da eben alles vernebelt, man denkt nicht mehr rational, was die beiden involvierten aber nicht sehen (wollen). Genau dann spricht man ja auch gern von Seelenverwandtschaft oder wahre Liebe, gegen die man sich nicht wehren kann. Wenn man aber auf einen großen Teil des Lebens in stabiler, glücklicher und zufriedenstellender Partnerschaft zurückblickt, belügt man sich doch selbst, nur um nochmal(!) die großen Gefühle erleben zu können.

          Und ja, wäre mein Mann betroffen, würde ich ihm da gerne das Hirn freipusten, weiß aber aus eigener Erfahrung, wie unnütz das ist. Ich habe nämlich mal einen beanstandungslosen Partner zugunsten eines anderen verlassen. Ich bereue es nicht, ist ewig lange her, aber eben genau diese Phase habe ich durch. Und rückwirkend betrachtet, wäre dieser Mann mir sicherlich ein Leben lang ein guter Mann gewesen Und hätte mich auch glücklich gemacht.

          LG

      (29) 28.04.19 - 07:53

      Meiner besten Freundin ging es tatsächlich so. Ihr Freund, jetzt Ex, hatte "eine rein platonische" FreundSchaft zu einer Arbeitskollegin. Anfangs nicht weiter dramatisch, er hatte mehrere weibliche Freunde. Er hat die beiden sogar noch mit einander bekannt gemacht, wie sonst auch. Mich hat er ihr auch vorgestellt (eigentlich war ich nämlich seine beste Freundin). Meine Freundin konnte sie sogar leiden anfangs. Dann fing es mit der Zeit aber an, dass er sich mit seiner Kollegin nur noch allein getroffen hat, seine Freundin für diese versetzt hat. Auch das er mit seiner Kollegin lieber die vorgenommenen Sachen gemacht wie in ein bestimmtes Restaurant zu gehen kamen hinzu. Meine Freundin hat gefühlt alles versucht, die Beziehung zu retten.
      Er hat es lange nicht zugegeben, Aber am Ende haben es doch viele geahnt, dass er nicht mit offenen Karten spielt. Auch ich & Das mit 120 km Distanz, allein anhand der Tatsache wie er über die jeweiligen sprach..
      Machen konnte sie nichts, Sie hat es bis zum Schluss versucht.. Am Ende hat er nach fast 6 Jahren Beziehung und einigen unschönen Situationen seinerseits mit ihr Schluss gemacht.

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