Einsam weil ich niemanden habe

    • (1) 28.04.19 - 17:54

      Hallo zusammen, ich bin irgendwie so enttäuscht von meinem Mann.
      Ich bin vor 10 Jahren zu meinem Mann gezogen weil er unbedingt in der Nähe von seiner Mutter 75 Jahre bleiben wollte, also habe ich mich bereiterklärt in eine andere Stadt zu ziehen.
      Heute haben wir 2 Kinder und mir fällt die Decke auf den Kopf, gehe zur Zeit nicht arbeiten .ich habe wirklich niemanden hier keine Freunde und auch keine Familie, mein Mann ist fast nur arbeiten weshalb ich fast ununterbrochen für die Kinder da bin, ich mache auch nichts für mich weil ich auch niemanden für die Kinder habe.
      Habe vorgeschlagen in die Stadt zu ziehen wo er arbeitet, da wohnt auch meine Schwester.
      Wir hätten also beide was von.
      Aber nein er muss bei seiner Mutter bleiben, er ist im Gegensatz zu mir mobil und könnte trotzdem regelmäßig zur seiner Mutter fahren 40 min Fahrtzeit.

      Ich bin so enttäuscht und finde sein Verhalten irgendwie total egoistisch.

      Ich frage mich ob ich vielleicht zu viel verlange weil die Mutter ja niemanden sonst hat, außer einen Bruder der ab und zu kommt.

      Aber er verlangt von mir doch auch viel oder?

      • Gerade mit Kindern findet man doch eigentlich schnell Anschluss, wie alt sind die beiden denn?

        Wie alt sind denn die Kinder? Ist es denn nicht absehbar, dass sie in den Kindergarten oder in die Schule gehen und du arbeiten gehen kannst? Muss ja nicht zwangsläufig Vollzeit sein.
        Und wiedo bist du nicht mobil? Fahrrad, Bus, Zug? Was ist mit den Müttern anderer Kinder? Vielleicht einfach mal zum Kaffee einladen?
        Klar ist es nicht mehr so einfach wie in Kindertagen Leute kennen zu lernen. Aber wenn du dich nur verkriechst, kann dich auch niemand kennen lernen.

        Ich habe über meinen Hund viele andere Hundebesitzer kennen gelernt. In der Hundeschule, beim Gassigehen. Man kommt so sehr leicht mit anderen in Kontakt. Das heißt ja nicht, dass du dir einen Hund zulegen sollst, dass muss gut überlegt sein. Aber vielleicht kannst du dich als Gassigeher anbieten? Viele arbeitende Leute sind froh, wenn sie jemanden haben, der mit ihrem Hund eine Runde läuft. Oder mal im Tierheim nachfragen. So lernst du die Besitzer / Pfleger und andere kennen.

        Vereine sind natürlich auch eine gute Möglichkeit oder irgendein Ehrenamt.

        Denke in kleinen Schritten. Erstmal mit den Leuten ins Gespräch kommen. Eine andere Mutter nach einem Taschentuch fragen oder so, weil deine kleine Rotznase eins nach dem anderen verbraucht :-)
        Vielleicht ergibt sich daraus was. Vielleicht auch nicht. Aber du wirst sicherer im Smalltalk. Komm aus deinem Schneckenhaus!

        Du bist vor 10 Jahren umgezogen. Das heißt Du hattest 10 Jahre Zeit etwas zu tun, um nicht einsam zu sein. Hast Du das?

        Ich glaube nicht. Und ich glaube, Du machst es Dir zu einfach deinem Mann und seiner Mutter die Schuld daran zu geben.

        Und ich finde die Vorstellung etwas verwirrend vorwiegend umzuziehen, um eine einzige Verwandte näher dran zu haben. Die hat auch ein Leben und ist nicht dafür verantwortlich dich aus deiner Einsamkeit zu holen.

        Es tut mir Leid, aber ich denke, Du musst deine Komfortzone verlassen und mal etwas probieren und wagen.

        Ja, Kinder und ein Dorfleben sind vielleicht ein Hindernis, aber kein vollständiger Hinderungsgrund und erstrecht kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken und nichts zu planen, zu versuchen oder zu machen. Dafür bist nur Du allein verantwortlich. Du bist die einzige, die um sich selbst kämpfen kann.

        Was ist mit deinen Träumen im Leben? Was willst Du tun? Stell Dir vor der Arzt kommt übermorgen um die Ecke und sagt, die Uhr tickt. Was möchtest Du in deinem Leben gesehen oder erreicht haben? Mach dir eine Liste. Fasse einen Plan. Setz Dir ein Ziel. und zwar nicht für irgendwann, sondern für jetzt. Und überlege dann wie Du es möglich machen kannst.

        1. Warum bist Du nicht mobil? Ist es unmöglich sich mal selber das Auto zu nehmen? Oder dich von deinem Mann ein Stück mitnehmen zu lassen? Hast Du einen Führerschein? Und falls nicht, warum nicht? Hast Du Anbindung zu Zügen? Ein Fahrrad? Bist Du bereit auch Mal wohin zu Fuß zu gehen? Viele Wege führen nach Rom. Selbst auf dem Land.

        Und was spricht dagegen Dir einen fahrbaren Untersatz zu besorgen?

        2. Kinder. Gibt es dort keine Kinderbetreuung? Schule? Keine Nachbarn? Oder andere Spielkinder? Kein Teenager mit etwas Verantwortungsgefühl oder eine ältere Dame die mal ein paar Stunden Babysitten würde? Hast Du mal Leute angesprochen? Gefragt?

        3. Gibt es bei euch keine Vereine? Oder Ländliche Aktivitäten? Feste? Warst Du da? Hast Du mal bei was mitgemacht? Hast Du mal Leute eingeladen? Oder mal einen Ausflug geplant und gefragt, wer Lust hätte mitzukommen?

        Selbst wenn Du noch da geblieben wärst, wo du herkommst, dreht sich die Erde weiter. Dann wären manche weggezogen, wegen Arbeit, Mann und Kinder, mit manchen hättest du dich auch nicht zusammenhängend entwickelt oder verkracht.Man muss sich doch überall um Kontakte bemühen, egal wo man ist.

      • Ich kann gar nicht glauben, dass du seit 10 Jahren da wohnst und niemanden kennengelernt hast.

        Ich bin auch vor 8 Jahren zu meinem Partner gezogen und habe mittlerweile mein eigenes soziales Netzwerk um mich herum aufgebaut. Man muss schon auf Leute zugehen.

        Mein Partner arbeitet auch sehr viel und dennoch kann er abends die Kinder hüten während ich meinen sozialen Kontakten nach gehe.

        Dein Mann ist nicht schuld daran, dass du niemanden hast. Warum bist du nicht mobil? Bevor ich meinen FS hatte war ich mit dem Rad unterwegs.

        Jeder ist seines Glückes Schmied und ich finde es unfair jemandem die Schuld daran zuzuschieben, dass man keine Freunde hat.

        Babysitter gibt es auch viele, bei uns sind es meist angehende Erzieherinnen, die sich so ihr Taschengeld verdienen.

        Du schreibst dein Mann muss sich um seine Mutter kümmern da finde ich es plausibel dass er nicht weg ziehen möchte.

        Du bist aus freien Stücken zu ihm gezogen ich denke er wird dich nicht gezwungen haben.

        Ich finde es ungerechtfertigt, allein deinem Mann Vorwürfe zu machen. Du bist vor 10 Jahren dort hin gezogen, das war euer beider Entscheidung, die ihr ja irgendwann mal gemeinsam getroffen habt. Dann nach 10 Jahren plötzlich weg zu wollen, ist vielleicht auch für deinen Mann etwas schwer nachvollziehbar.

        Dann kann ich mir nicht erklären, warum du es in 10 Jahren nicht geschafft hast, Anschluss zu finden, nun aber glaubst, in einer anderen Stadt sei das anders. Die Umstände ändern sich ja kaum und du bist wieder komplett fremd. Warum genau glaubst du, in einer anderen Stadt Freunde zu finden?

        Je nach Alter der Kinder kann man durchaus über Arbeit, Hobbys oder aber auch die Kinder selbst Kontakte knüpfen. An der Mobilität könnte man ja schrauben. Wenn du z.B. arbeiten gehen würdest, könntet ihr euch ggf. ein weiteres Auto leisten.

      • An dieser Einsamkeit bist Du alleine schuld. Dein Mann ist nicht dazu da, Dein Dauerbeschäftiger zu sein. 10 Jahre und Dir passt kein Verein, keine Nachbarin, keine Kirchengemeinde, keine anderen Mütter? Wie wäre es mit arbeiten gehen? Wie alt sind die Kinder?
        Komm raus aus Deinem Schneckenhaus, dafür bist Du alleine verantwortlich.
        Egoistisch ist hier niemand.
        LG Moni

        (8) 28.04.19 - 19:56

        Was ist denn dein Problem und woran scheitert es?

        10 Jahre sind doch eine lange Zeit. Entweder bist du direkt schwanger geworden als du hingezogen bist und zumindest das ältere Kind schon längst in der Schule. Oder du hast erst später die Kinder bekommen und erst dort gearbeitet und div. Freiheiten ohne Kinder gehabt.

        Wieso hast du niemanden im Job, beim Hobby, in der Nachbarychaft, beim Schützenverein oder was es dort sonst gibt, kennen gelernt? Wenn du auch etwas seltsam bist, wäre es doch möglich gewesen, über die Kontakte deines Mannes Leute kennen zu lernen.

        Ich finde dich befremdlich. Deine Schwester soll nun für dich der allumfassende Seelenretter sein? Hat sie auch kein eigenes Leben, dass sie dich wöchentlich auf dem Schoß haben möchte? Finde ich etwas viel verlangt.

        Geh auf andere Mütter zu. Du kannst doch nicht allen Ernstes behaupten, dass du über die Krabbelgruppe, Kinderturnen, Spielplatz und Kita keine anderen Mütter kennen lernt, mit denen man sich auf einen Kaffee treffen kann, wenn die Kinder spielen.
        Deine Kinder spielen und verabreden sich doch hoffentlich und werden nicht zu kontaktscheuen Einsiedlern erzogen.

        (9) 28.04.19 - 20:34
        Gingmirauchso

        Ging mir ähnlich, ich habe mir eine Arbeitsstelle gesucht, damit ich mal aus dem Haus kam und habe dabei auch gleich noch andere Leute kennengelernt und mir mittlerweile ein eigenes soziales Umfeld aufgebaut.

        Du bist vor 10!!!Jahren freiwillig zu deinem Mann gezogen und jetzt weil du es immer noch nicht geschafft hast Anschluss zu finden wäre dein Mann egoistisch???

        Wohl eher umgekehrt!!

        Dein Mann ist nicht der böse,er muss schließlich arbeiten gehen und kann dich nicht 24/7 beschäftigen,du musst halt selbst schauen wie du am besten Kontakte knüpfen kannst,wobei ich denke,wenn du wollen würdest hättest du es schon getan.

        Du hast dich vor 10Jahren dafür entschieden, jetzt von deinem Mann und deinen Kindern zu verlangen wieder umzuziehen nur um deinen Willen durchzusetzen, DASS ist egoistisch!!!!

        Nebenbei, wenn dein Partner in der Nähe seiner Mutter sein will weil sie schon älter ist,um für sie da zu sein,ist doch nur verständlich.

        Wie würdest du es finden, wenn du mal 75 bist und dein Kind sich dann vertschüsst und wegzieht, nur weil seine Freundin dies will !?

        Würde deine Denkweise mal umstellen,der Fehler liegt nicht bei deinem Mann oder der Stadt in der ihr lebt sondern an dir.

        Ich bin selbst mit meinem Sohn zu meinem Partner gezogen, habe auch noch ein Baby.

        Wo ein Wille da ein Weg 😉

        (11) 28.04.19 - 21:36

        Ich habe bis vor 2 Jahren noch Vollzeit gearbeitet, meine Arbeitstelle war nicht im Wohnort.
        Hatte wenig Zeit mich um Kontakte zu bemühen in meiner neuen Heimat, was mir auch nicht wirklich wichtig war, hatte genug mit meinem Job zu tun.
        Bin seit der Geburt meiner Kinder vor 2 Jahren zu Hause.
        Und meine Schwester und ich verbringen sehr gerne Zeit miteinander, sie würde sich sehr freuen wenn wir uns öfter sehen.
        Ich hatte auch immer Verständnis für meinen Mann, aber es ist ja auch verständlich das ich ein ziemlich großes Opfer gebracht habe damit er bei seiner Mutter bleiben kann, die übrigens fit ist und sehr gut alleine zurecht kommt.

        • (12) 28.04.19 - 22:26

          , aber es ist ja auch verständlich das ich ein ziemlich großes Opfer gebracht habe damit er bei seiner Mutter bleiben kann, die übrigens fit ist und sehr gut alleine zurecht kommt.

          -----

          Aha....die 75-jährige Mutter ist fit, kommt allein zurecht und alles super.

          Und du mit deinen ...wieviel Jahren???......bist ganz arm dran und vereinsamt, weniger mobil als Schwiegermutter und hast Freizeitbetreuung natürlich nötiger.

          Wow,hörst du dich selber ??

          Du hattest kein Interesse dich um Kontakte zu bemühen jammerst aber jetzt rum das du so allein und dein Mann so egoistisch ist,ernsthaft ??

          Hast du dir über dies vor der Kinderplanung keine Gedanken gemacht??

          Du willst jetzt,das dein Mann mit dir in die Stadt deiner Schwester zieht,damit DU jemanden zur Unterhaltung hast !?
          Ernsthaft??

          Du hast dich vor 10Jahren dafür entschieden zu ihm zu ziehen,er hat dich sicher nicht gezwungen,jetzt zu verlangen das er alles aufgibt nur weil du dir zu fein bist im Wohnort Kontakte zu suchen ist wirklich der Hammer, vielleicht willst du ihn jetzt auch noch mit den Kindern erpressen,so quasi dann gehst du eben alleine mit den Kindern,würde ich dir so wie du dich hier gibst echt zutrauen!!

          Und die Aussage das sie Schwiegermutter mit 75Jahren noch fit ist und keine Hilfe braucht toppt echt alles, traurig was für eine Einstellung du hast .
          Dein Mann kann einem nur leid tun!!!!

          • Du übertreibst gerade ein bisschen, ich habe nicht verlangt das Land zu verlassen.
            Seine Arbeitsstelle ist schließlich auch dort wo ich gerne hin würde.
            Ich hatte einfach 7 Jahre meine Kontakte die aber alle eher mit dem Job zu tun hatten, ich hatte einfach keine Zeit um mich hier um Kontakte zu bemühen.
            Ich schmeiße zu Hause alles alleine wo mein Mann auch drunter leidet weil er weiß was ich hier für einen Job mache, wir reden einfach oft drüber was wir ändern könnten, und dann habe ich nur diesen Vorschlag gemacht.
            Er würde mir auch gerne den gefallen tun, weil er weiß das meine Schwester mir dann auch mal die Kinder abnehmen könnte.
            Das Thema ist jetzt abgehakt für uns, ich wollte es mir auch einfach mal von der Seele schreiben.
            Aber mein Mann muss dir nicht leid tun, du kennst mich nicht, also urteile nicht über mich

            • Du brauchst jetzt nicht mir den schwarzen Peter rüberschieben,du gibst dich hier so und willst Meinungen und dann zu sagen man soll nicht urteilen weil man dich nicht kennt,sorry dann darfst nicht in einem Forum schreiben,da kennt dich halt niemand,das ist der Sinn dran Meinungen von ausenstehenden zu bekommen und nur weil dir meine Meinung nicht passt fährst du so aus der Haut !!

              Du bist ja diejenige was sich als arme hinstellt,weil sie niemanden hat,du bist diejenige was den eigenen Mann als Egoistien bezeichnet nur weil dir nach 8 Jahren einfällt das du alleine bist und zu deiner Schwester willst .

              Finde den Fehler, schönen Tag noch!!

              Du willst uns veralbern oder?
              Ich denke viele von uns kennen es Vollzeit zu arbeiten und haben dennoch Zeit für soziale Kontakte und ich glaube auch, dass viele den Haushalt allein schmeißen.

              Ich mach das momentan auch obwohl ich noch halbtags arbeiten muss (unser jüngster is erst 1 jahr) und mein Partner erst spät heim kommt und dennoch habe ich es in der Zeit geschafft mich um soziale Kontakte zu bemühen. Will heißen ich muss die Termine für meine Arbeit, ein Schulkind und ein Kleinkind alleine bewältigen, mich um Haus und Garten kümmern und dennoch bleibt Zeit für mich.

              Es ist eine Sache des wollens und gerade mit Kindern und in Eltern Zeit kommt man doch schnell in Kontakt mit anderen Menschen.

          Im übrigen sagt mein Mann auch das seine Mutter noch fit ist, er macht ihr ab und an mal den Garten wo mein Mann auch sagt das sie das eigentlich selber kann.
          Du solltest vielleicht nicht so schnell urteilen

    Du hast es 10 Jahre nicht geschafft, Anschluss zu finden und nun schiebst du deinem Mann dafür die Schuld in die Schuhe? Ziemlich ungerecht.
    Was wäre denn anders, wenn du zu deiner Schwester ziehst? Dann kennst du dort einen einzigen Menschen mehr. Weitere Freunde hast du dann aber immer noch nicht.
    Mensch, bekomm den Hintern hoch und lerne Leute kennen! Gerade mit kleinen Kindern findet man doch so leicht neue Bekannte, man trifft Mütter in Spielgruppen, in der Kita, auf dem Spielplatz etc. Und wenn andere Mütter nichts für dich sind, dann such Dir ein Hobby, belege einen VHS Kurs abends, wenn dein Mann zu Hause ist. Melde dich für Fitnesskurse an oder in einem Verein. Man kann doch überall Leute kennen lernen. Was ist mit den alten Arbeitskollegen? Triff dich doch abends mal auf ein Glas Wein mit ihnen. Es gibt so viele Möglichkeiten! Und mach dein Lebensglück nicht von deiner Schwester abhängig!

    (19) 28.04.19 - 23:09

    Hatte wenig Zeit mich um Kontakte zu bemühen in meiner neuen Heimat, was mir auch nicht wirklich wichtig war, hatte genug mit meinem Job zu tun.
    Bin seit der Geburt meiner Kinder vor 2 Jahren zu Hause.
    -----

    Das liest sich schon ganz anders!
    Du wolltest 8 Jahre keine sozialen Kontakte in deinem Wohnort, weil es dir nicht wichtig war. Das rächt sich nun, dass du dich nie richtig integriert hast. Daran ist aber nicht dein Mann Schuld.

    Gehst du mit den Kindern nirgendwo hin? Krabbelgruppe, Spielkreis, Kinderturnen und alles, was man so macht?
    Vermutlich gehen sie in einem Jahr in die Kita. Dann kannst du wieder arbeiten und dich mehr um deine Interessen kümmern. Die Zeit wirst du doch wohl noch rumbringen.

    Mit der Schwiegermutter wird es wahrscheinlich mit zunehmendem Alter eher bergab gehen und sie braucht mehr Unterstützung während es bei dir mit steigendem Alter der Kinder eher bergauf geht.

    (20) 29.04.19 - 13:02

    Was ich jetzt absolut nicht verstehe: wenn dein Mann eh in dem Ort arbeitet, in dem deine Schwester wohnt und du gerne hinziehen möchtest, dann kann die Entfernung ja nicht riesen groß sein.
    Was hindert dich daran, deine Schwester also regelmäßig zu besuchen? Wenn dein Mann 2 mal täglich die Strecke fährt, kannst du das doch auch regelmäßig tun, oder deine Schwester kommt in regelmäßigen Abständen, um auf deine Kinder aufzupassen? Wenn ihr das wichtig ist, ist die Strecke kein Hinderniss

    Von welcher Entfernung reden wir denn überhaupt?

    (21) 29.04.19 - 18:29
    Suchedirleute

    Hallo,
    Gehe zu Fitnesskurse zb. Freundschaften ergeben sich aber langsam. Erst unterhält man sich vom Kurs, dann das Wetter, dann Einkäufe... und irgendwann wird’s enger.
    Irgendwas gibts doch in deiner Nähe, was du magst, oder?
    Ich bin vor 9 Jahren 1100 km weit von Familie und Freunden gezogen. Dann ungeplant schwanger, Mann ein Arsch und schwupps Alleinerziehend seit 8 Jahren.
    Ich habe hier sehr gute Kontakte gefunden und sogar eine Freundin. Habe mir vor kurzem ein Reihenhaus gekauft (alleine) und habe vor 5 Jahren einen neuen Mann auch gefunden. Mir geht’s gut. Ich bin aber auch sehr sehr sozial. Komme wirklich leicht mit Leuten ins Gespräch.

    (22) 29.04.19 - 18:32

    Du must einfach nur in die Puschen kommen:

    1. Betreuung für deine Kinder suchen (Krippe oder Tagesmutter)
    2. Billiges Auto kaufen, damit du mobil wirst
    3. Entweder deine bisherige Arbeit antreten oder etwas Neues suchen
    4. Ehrenamtlich arbeiten
    5. Kontakt zu anderen Müttern suchen über Krabbelgruppe
    6. Sport machen

    Du hast ja schon gehört, selbst ist die Frau. Werde endlich selbständig und mach dich nicht von deinen Mann abhängig.

    Als mein Großer 14 Monate alt war, ging ich wieder arbeiten für einige Stunden. Damit ich wieder unter Leute kam. Klar hatte ich Freunde, die Kinder hatten. Aber die wohnten auch nicht mal um die Ecke. Man sah sich 1 bis 2 im Monat. Krabbelgruppe langte mir nicht mehr. Sport machen, ja so 4 x im Monat.

    Wenn man Kinder hat, darf man die Hände nicht in den Schoß legen.

    LG Hinzwife

    (23) 29.04.19 - 19:04
    Gingmirauchso

    Hast du nicht erst vor kurzem nachgefragt, welche finanziellen Hilfen dir zustehen da eines deiner Kinder behindert ist und du so viele Termine hast, das du nicht arbeiten gehen kannst ?

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