Wann bekommt ihr denn Nachwuchs

    • (1) 05.05.19 - 22:36
      Ghostie

      Mich nervt die o.g.Frage.
      Ich bin über 40, geschieden und mit meinem Partner jetzt 8 Jahre zusammen.
      Ist es normal solche distanzlosen Fragen gestellt zu bekommen?
      Eltern, Freunde....kennt ihr da

      • (2) 05.05.19 - 23:35

        Sag einfach jedem der fragt "Wir versuchen es seit 5 Jahren und es klappt nicht, es liegt an mir. Ich möchte über dieses schmerzhafte Thema nicht sprechen." Die fragen nie wieder. 😁

        (3) 05.05.19 - 23:39

        ... nur zu gut. Hab ein Kleinkind und seit ihm auch schon 3 Fehlgeburten und trotzdem gab es 2 Jahre nach der Geburt immer wieder die Frage von einer Schwägerin.. oder Andeutungen. Da hilft nur auf Durchzug stellen wenn man bereits deutlich gemacht hat, dass man diesbezüglich in Frieden gelassen will. Hat bei mir auch geholfen aber nervig war es.

        Antwortest Du denn entsprechend auf die Frage, dass die Person eure Familienplanung doch gar nichts angeht? Wenn Du nämlich immer nett Auskunft gibst oder Dich rauswindest, wird dem Fragenden nie klar, dass er distanzlos ist. Manche denken ja "fragen wird man ja wohl noch dürfen".

      • Ich persönlich finde die Frage auch einfach nicht schlimm. Meine Freunde und Familie fragen mich auch, dann hab ich auch des öfteren gesagt, dass wir am "üben" sind, aber es bisher nicht klappt. Ich habe teilweise gute Ratschläge bekommen und aufbauende Worte, dass es bei denen bspw. Auch länger gedauert hat.
        Meine Kollegen haben Anspielungen gemacht, da habe ich dann einfach gesagt, dass es die ja wohl nichts angeht und ich denen das wenn dann schon früh genug sagen werde. Seitdem ist Ruhe.

        Ich selber Stelle die Frage übrigens auch und finde es nicht schlimm. Ich interessiere mich für das Leben meiner Freunde und Verwandten eben und wenn's die nervt, sollen sie mir das einfach sagen.
        Ebenso "distanzlos" sind auch fragen wie "wann heiratet ihr denn ?" Oder ähnliches, aber das machen fast alle und ist auch seltsamerweise in Ordnung..

        • Also ich finde auch "wann heiratet ihr denn?" Fragen nervig und distanzlos. Bei uns hat diese elende Fragerei nach gut 15 Jahren Beziehung endlich halbwegs aufgehört. Aber nach der Geburt des Kindes kam eine neue Welle von "und wann heiratet ihr jetzt?"

        • Das Interesse ist verständlich und ich habe die Frage vielleicht auch das ein oder andere Mal gestellt und vor meiner Schwangerschaft unzählige Male selbst gestellt bekommen. Aber sie ist nicht nur distanzlos, sondern kann auf so viele unterschiedliche Arten verletzen.
          Ich habe dazu mal einen Kommentar gelesen, der besagte, dass diese Frage so schlimm ist, weil sie so oberflächlich ein so sensibles Thema und viele mehr behandelt. Vielleicht probieren es die Gefragten bereits seit Jahren und es klappt nicht, vielleicht mussten sie schon mehrere Fehlgeburten erleiden, vielleicht steckt die Beziehung gerade in einer Krise, vielleicht ist einer der beiden von Kündigung bedroht oder oder oder... Und gute Freunde wissen die Antworten auf diese Frage sowieso. Alle anderen geht es nichts an.

          • Ja, das stimmt. allerdings fragen mich das bspw. Ausnahmslos gute Freunde oder eben Familie. Und da finde ich die Frage einfach überhaupt nicht schlimm und distanzlos. Im Gegenteil, es ist ehrliches Interesse und das beantworte ich dann ebenfalls ehrlich.
            Kollegen oder flüchtige bekannte würde ich nicht danach fragen und da ist mein Interesse auch nicht sehr groß dran ob die heiraten wollen oder Kinder bekommen wollen oder was auch immer. Und bei Freunden Frage ich nach. Wenn es stört, dann sollten sie es mir sagen. Aber im Gegenteil, die meisten freuen sich drüber und reden offen mit mir über das Thema.

            Man muss eben differenzieren von wem die Frage kommt, ich habe zu meinen Arbeitskollegen gesagt, dass es die nichts angeht, danach war das Thema durch. Man muss da eben auch ehrlich sein, wenn man ausweichend antwortet, dann kommt die Frage eben oft wieder und wieder.

      Wollt Ihr denn Kinder haben?
      Reaktionen wie Deine begegnen einem meistens bei Menschen, die ungewollt kinderlos sind.

      Aber ehrlich: Bei Frauen in Deinem Alter habe ich diese Frage noch nie gehört.

      • (10) 06.05.19 - 08:50

        Ich habe einen Sohn der erwachsen ist ,mein Partner eine erwachsene Tochter.
        Als wir uns kennen gelernt haben waren wir Mitte 30....
        Die Frage kommt häufiger seit wir 3 oder 4 Jahre zusammen sind und seit ich die 40 überschritten habe, nochmals verstärkt.
        Wir möchten keine gemeinsamen Kinder, das sage ich auch so.
        Anscheinend reicht das einigen als Antwort nicht.

    Hallo,

    ich differenziere da, distanzlos ist das für mich, diese Frage von Bekannten/Kollegen etc. gestellt zu bekommen.

    Meine Familie, gute Freunde, enge Kollegen wussten ganz früh Bescheid, dass es bei uns mit dem Schwangerwerden schwer werden würde. Von daher habe ich mich über ehrlich interessierte Nachfragen eher gefreut, weil ich dann darüber sprechen konnte, was mir persönlich sehr geholfen hat.

    In deinem Fall würde ich einfach sagen, dass die Familienplanung eine sehr persönliche Sache ist, die du nicht diskutieren möchtest.
    Bzw. sagst ganz frei von der Leber, dass ihr keine Kinder möchtet (wenn das so sein sollte). Das erspart dir weitere Nachfragen.


    LG

    Nici

    Stelle es klar und gut.
    So schlimm finde ich die Frage nicht,meine Schwester hatte sich auch nach der Scheidung einen jüngeren Mann geangelt der Kinder wollte.
    Sie schon 41 hat sich auch fragen müssen,klar machen sich da einige Gedanken.
    Mein Gott.
    Warum so empfindlich?

    Hallo.

    Sicherlich ist es normal. Man muss gut kontern. Für die meissten ist es eben "unnormal" wenn Frau ü40 keine Kinder hat

Ja ich finde es "normal".
Bleibt die Frage, ob ihr denn Kinder wollt - dementsprechend kann man doch ganz klar antworten und wenn kein Kinderwunsch besteht, fragt doch eigentlich auch niemand mehr.

  • Schön wär's. Gerade wenn man antwortet, dass kein Kinderwunsch besteht, fühlen sich manche ja dazu angespornt, missionarisch tätig zu werden und immer wieder mal nachzufragen ob man es sich nicht inzwischen mal überlegt hat. Man sei ja noch jung und würde seine Meinung bestimmt noch ändern. Und sonst würde man das später ja auf jeden Fall bereuen etc.
    Manche Leute kennen da schlicht keine Grenzen.

Ja, ich finde diese Frage (und alle, die in die Richtung gehen) mehr aös unangebracht!
Man weiß schließlich nie, was dahintersteckt...
Wir haben beim ersten Kind keinem gesagt, dass wir es versuchen, eben damit keiner fragen kann.
Die 2. SS endete leider in der 12.SSW und 2 Wochen nach der OP fragte mich unsere Postbotin (🤬), ob ich denn schwanger sei, der „Große“ wäre ja schon so alt- da war er übrigens just 1 Jahr- es wäre ja langsam mal soweit. Em sorry, geht’s noch 🖕🏻.
Oder beispielsweise „wusste“ meine Schwiegermutter quasi, dass ich schwanger bin, bevor wir es ihr sagten. Meine Nachbarin hat mich schließlich beim FA gesehen und scheinbar geht man da nur hin, wenn man schwanger ist. Ich habe geheult!! Sowas ist genauso schlimm. Vllt.hätte ich der Nachbarin sagen sollen, dass ich einen ganz fiesen Pilz habe 🤣

(20) 06.05.19 - 09:46

Ich bin 45 und mit meinem Mann bereits 17 Jahre zusammen.
In den ersten 10 Jahren kam diese Frage Nonstopp. Und es nervte.
Bishin zu der Frage ob denn auch alles ok sei.
Danach wurde es ruhiger und ab Ende 30 fragte absolut niemand mehr.

Auf diese Weise konnten wir das Thema ganz entspannt angehen, als der Kinderwunsch aufkam und einfach in der 13.SSW verkünden, dass wir Eltern werden.

Ich fand das super. 😉

Es wird bestimmt besser. Einfach ein paar Antworten parat legen

(21) 06.05.19 - 10:36

Das hat nichts mit deinem Alter zu tun. Ich bin Mitte 30, unser jüngster Sohn 9 und auch ich werde regelmäßig gefragt, wann denn das nächste kommt, da wir nur Jungs haben und unbedingt noch ein Mädchen bräuchten.

Wie ich darauf reagieren ist abhängig von der Person die mir gegenübersteht. Lose Bekannte geht es schlicht nichts an, mit meinem knapp 100jährigem Großvater spreche ich ausführlich darüber.

LG

Ich habe wohl Familie, Freunde, Bekannte, die da anders ticken. Da würde niemand großartig nachfragen, weil sie das Gefühl haben eingebunden zu werden, wenn es „wichtig“ wird.

Und ganz ehrlich: so ab 40, grade wenn man schon ein Kind hat, würde hier in der Gegend auch nicht mehr nachgefragt...

  • (23) 06.05.19 - 10:52

    Es liegt wahrscheinlich an unserer kinderlosen Partnerschaft.
    Wir haben uns im besten Familienplanungsalter kennen gelernt, da wird das anscheinend erwartet dass man auch in der neuen Partnerschaft noch mal gemeinsam Kinder will.
    Für mich hat das eine mit dem anderen nichts zu tun.
    Da denken viele anscheinend anders.
    In einer funktionierenden Partnerschaft gehört der Kinderwunsch wohl für viele automatisch dazu.
    Ich hatte aber nie einen Kinderwunsch, in keiner meiner Beziehungen.
    Meinen Sohn hab ich mit 19 bekommen und das war so nicht geplant, kurz nach dem Abitur.
    Wahrscheinlich nervt mich die Erwartung die die Frage impliziert, dass eine Frau sich doch Kinder wünschen muss, und dass das nicht so ist, kommt in den Köpfen scheinbar nicht vor.

Ja, dass ist scheinbar normal für ein paar Leute. Die gleichen Fragen kurz nach dem 1. Kind dann wann das 2. kommt..

  • (25) 06.05.19 - 10:56

    Das kenne ich so nicht.
    Meinen Sohn bekam ich mit 19, da hat niemand gefragt wann das 2.kommt.
    Ich habe studiert und da war wohl jedem klar dass ein zweites Kind nicht passt.
    Dann hab ich angefangen zu arbeiten, war lange krank und hatte dann auch nicht den passenden Partner dazu.
    Als ich dann meinen jetzigen Partner kennen lernte mit über 30, da kamen die Fragen erst auf.

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