Neuer Mann- gemeinsames Kind must have?

    • (1) 14.05.19 - 20:41
      Aeromi

      Hallo,
      Ist es mittlerweile üblich, mit einem neuen Partner auch automatisch ein gemeinsames Kind zu wollen, selbst bei Frauen die über 40 sind?
      Wird das quasi erwartet?
      Mir kommt es zumindest so vor.
      Ich bin 41, seit 5 Jahren geschieden, ein Sohn, der ist 22.
      Mit dem Vater meines Sohnes hatte ich nie eine Beziehung, war ein Urlaubsflirt.
      Dann hab ich mit 27 geheiratet, aber Kinder wollten wir keine.
      Ich hatte ja schon eins und mein Ex war froh eine Frau zu finden, die keine Kinder mit ihm möchte.
      Dann Trennung.
      Vor der Scheidung lernte ich meinen jetzigen Mann kennen.
      Ist jetzt 6 Jahre her, seitdem sind wir zusammen, seit letztem Sommer verheiratet.
      Auch da...keine gemeinsamen Kinder gewünscht.
      Meine Freundinnen sind alle zum 2.oder 3. Mal verheiratet bzw neu liiert und wirklich alle haben mit den neuen Partnern sehr schnell Nachwuchs bekommen.
      Zwei probieren es noch, sind 44 und 46 und kennen die Männer gerade Mal ein paar Monate....
      Dass man das nicht möchte kommt in deren Welt gar nicht vor.
      Welche Erfahrungen habt ihr da?
      Vielleicht persönlich oder im Umfeld?
      Bedeutet neue Partnerschaft auch immer dass ein gemeinsames Kind sein muss?

      • Hallo,
        Ich bin selber seit 4,5 Jahren vom Vater meiner Kids(6&8) getrennt.
        Und seit 3 Jahren habe ich einen neuen Partner. Für mich stand fest und das sagte ich ihm auch dass ich keine Kinder weiter möchte auch wenn er noch kein eigenes Kind hat war für ihn ok.
        Ich find es halt auch schwer für die Kids. Das eine Kind darf immer Mama und Papa haben die anderen müssen immer wechseln...
        Aber was du beschreibst erlebe ich tatsächlich auch sehr oft im Umfeld. Da sind dann schon große Kinder (ab 13 Jahre aufwärts) aber der Partner hat ja noch keine oder die liebe muss unbedingt mit einem gemeinsamen Kind gekrönt werden.
        Für mich tatsächlich nicht nachvollziehbar zumal die Frauen und auch die Männer selten unter 35 sind...
        Beste Grüße

        Ein MUSS ist gar nichts. Ich kenne im privaten Umfeld auch keine Paare, die nochmal Kinder mit neuen Partnern/Partnerinnen bekommen haben. Entweder standen Kinder sowieso nie zur Debatte oder es waren schon Kinder vorhanden. Man(n) muss es sich auch leisten können und wollen. Ich bin auch erstaunt, dass manche Männer (überwiegend sind es ja die Männer, die zahlen müssen) sich das antun. Jeden Monat geht ein ordentlicher Betrag an KU weg und dann legen sie nochmal nach. Vom Stress und Streit bisweilen mit lauter Expartnern ganz abgesehen.

        Vielleicht sind es die Hormone. Die Natur hat es so eingerichtet, dass Paare sich in den ersten Monaten/Jahren vermehren und manche setzen das eben um. Ob das sinnvoll oder vernünftig ist, muss jeder selbst wissen.

        • " Ich bin auch erstaunt, dass manche Männer (überwiegend sind es ja die Männer, die zahlen müssen) sich das antun. Jeden Monat geht ein ordentlicher Betrag an KU weg und dann legen sie nochmal nach. Vom Stress und Streit bisweilen mit lauter Expartnern ganz abgesehen. "

          Daran kannst Du mal sehen, wie unbändig ein Fortpflanzungswille sein kann. Dagegen kommt der Verstand mit all den plausiblen Gründen, es besser zu lassen, nicht an.

          Ich würde mich da selbst nicht einmal ausschließen, dass ich, eine jüngere Partnerin vorausgesetzt, in einem komplett wahnhaften Anfall von mutwilliger Multiplikation meiner Gene, nochmal Kinder in die Welt setzen würde. Bisher ist es mit gelungen, diesen Trieb einzuhegen. Ich hoffe, das bleibt so. Aber so ein latenter Wunsch nach Vermehrung bleibt bei mir wohl immer vorhanden, wenn auch nur rezessiv und eigentlich auch bedeutungslos.

      Ich habe 2 Kinder aus meiner früheren Beziehung (7 und fast 11) und habe es danach ausgeschlossen, mit einem anderen mann Kinder zu bekommen. Hatte vor 5 Jahren eine Beziehung und das von Anfnag an klar kommuniziert, dass ich mit der Kinderplanung durch bin, obwohl ich mit Mitte 30 locker noch in einem Alter war, wo andere gerade erst mit Familienplanung anfangen. Aber nee, ich will nicht. Da gibt es auch keinen Diskussionsspielraum bei mir. Und mittlerweile (ich werde jetzt 40) bin ich auch aus dem Alter raus, wo ich nochmal mit Kinderkriegen anfangen würde, von daher erübrigen sich (hoffentlich) Fragen von potenziellen Partnern. Aber als Single hab ich da Ruhe #rofl.

      In meinem Freundeskreis gibt es eigentlich nur 2 Fälle, wo der Mann nach einer Trennung mit der nächsten Frau nochmal ein Kind gezeugt hat. Einer davon ist mein Ex, und dann ein Mann, der sehr früh Papa geworden ist und lange alleinerziehend war.

      (6) 14.05.19 - 22:12
      Anonym ist auch nett

      Ich habe es jetzt auch schon öfter mitbekommen. Und dann sind die „neuen“ Kinder jünger als die Enkelkindern von den Großen. Ganz ehrlich? Finde ich schrecklich und zudem echt egoistisch den Kindern gegenüber.
      Wir planen grade Baby Nr.3 und ich bin 30. Spätestens mit 35 ist bei mir Schluss! Egal mit welchem Mann 😂

    • (7) 14.05.19 - 22:45

      Ja, das beobachte ich auch im eigenen Umfeld. Ein frisch getrennter Freund von mir hat sich jetzt sogar extra deswegen sterilisieren lassen. Er ist Anfang 40, drei Kinder mit zwei Frauen, und hat jetzt aus reinem Selbstschutz eine Vasektomie machen lassen, damit er nicht aus verliebter Blindheit noch mit einer dritten Frau Kinder in die Welt setzt. Der Urologe sagte ihm, in diesem Alter suchen seiner Erfahrung nach auch viele kinderlose Frauen auf den letzten Drücker noch einen "Besamer", auch wenn sie vorgeben, keinen Kinderwunsch zu haben. Keine Ahnung, ob was dran ist, aber er wollte kein Risiko mehr eingehen.

      • (8) 15.05.19 - 07:38

        Mein Partner hat sich mit Ende 30 und ohne eigenes Kinder eine Vasektomie machen lassen.
        Einfach weil er keine Kinder möchte, unabhängig von einer Partnerschaft.
        Für mich perfekt. Keine Verhütung, keine Diskussion über Familienplanung.
        Seine vorherige Partnerin hat enorm Druck gemacht, da kannten sie sich gerade mal 1 Jahr.
        Sie war 36 und anscheinend war nur noch das Thema Kind relevant.
        Er hatte wohl sogar die Befürchtung dass sie ihn rein legen könnte.
        Also heimlich Verhütung absetzen.
        Er hat sich dann noch während der Beziehung sterilisieren lassen und danach war die Liebe auch schnell zu Ende.
        Mein Bruder ist 41 und war 2 Jahre Single.
        Er sagt, es ist auffallend wie oft er Frauen ab Mitte 30 trifft, die beim zweiten Date schon sagen dass sie bald ein Kind möchten.
        Er sagte dann immer schnell dass er keine Kinder möchte und die Frauen nehmen das oft wohl nicht ernst und sagen dann...ach... das kommt schon noch.
        Bei ihm nicht denn er hatte vor 12 Jahren mit gerade Mal 30 eine Vasektomie.
        Zwei Frauen sind wohl während des Essens aufgestanden und gegangen als er die Vasektomie erwähnt hat.
        Jetzt hat er eine nette Partnerin, ohne Kind, Mitte 40 , die auch nie welche wollte.
        Ist aber wohl eine Ausnahme.
        Ich selbst habe die Erfahrung gemacht dass es einige Männer gibt, die mir kurz nach dem Kennenlernen gesagt haben dass sie es gut finden dass ich keine Kinder möchte und dass das selten zu finden ist.

    Es passt nur bedingt zum Thema, aber als mein Papa noch keine 36h tot war, sassen wir beim Bestatter und ein sehr burschikoses Weib plante seine Beerdigung. Irgendwann sagte sie dann "Und ihr braucht natürlich noch die Brezel. Das ist ein absolutes Muss, ohne geht es nicht." Ich gestehe, ich bin damals etwas kiebig geworden und hab gefragt, ob mein Papa sonst wieder aus dem Grab raus krabbelt, aber seitdem muss ich immer daran denken, wenn jemand über Must-Haves spricht.
    Ich habe die Erfahrung auch gemacht, jede Beziehung muss nun mal mit gemeinsamen Möbeln, Eheringen und dann eben auch dem Kind gekrönt werden, sonst könnte sich der Neue ja gegenüber dem Alten zurückgesetzt fühlen und außerdem isses doch soooo romantisch.

Ja, kenne ich auch einen Fall. Frau über 40, zwei fast erwachsene Kinder, neuer jüngerer Mann, ohne Kinder. Sie ging davon aus, dass er unbedingt ein eigenes Kind will und stürzte sich gegen den Rat derÄrzte in eine Schwangerschaft, die vom ersten bis zum letzten Tag problematisch war. Sie kam nach der Geburt ganz schlecht wieder auf die Beine, es dauerte Monate. Ob der Mann das so wollte, weiß ich nicht, er war mit der Situation des Babys und der lange kranken Frau sehr überfordert.
Nach wenigen Monaten Beziehung ein Kind zu planen, ist in jedem Alter problematisch. Wenn man schon große Kinder hat, in dem Alter nochmal was beweisen müssen.....naja.
LG Moni

Hallo

Also bei mir war die Kinder Planung auch abgeschlossen, eigentlich.

Bin 34 hab eine 17 jährige Tochter aus einer früheren Beziehung und war aber jetzt fast 10 Jahre mit meinem Mann zusammen der selbst schon 2 Kinder hatte. Also Kinder bei uns kein Thema.

Jetzt nach der Trennung habe ich einen neuen Partner der noch keine Kinder hat und nun bekommen wir ein gemeinsames.

Ich sehe kein Problem war in warum man mit einem neuem Partner nicht noch Kinder bekommen sollte wenn man sich dafür sorgen kann.

Der einzige Aspekt für mich das auszuschließen wäre ab einem gewissen Punkt wirklich nur das Alter

Ich bin jetzt 4 Jahre mit meinem neuen Partner zusammen. Er hat noch keine Kinder. Ich habe zwei 5 und 8. Ich habe bereits vor der Beziehung klar gestellt, dass er mit mir keine Kinder bekommen wird. Ich war damals 34. Wäre das für ihn ein Problem gewesen, dann hätte ich mich nicht auf etwas ernstes eingelassen.

Mein Partner hat allerdings bereits als Kind gesagt, dass er sich mal eine Frau sucht, die schon Kinder hat, dann muss er das Babyzeug nicht durchmachen. ;-) Er liebt meine Kinder und ist dennoch froh, dass er die Babyzeit verpasst hat.

Ich fände ein weiteres Kind ungerecht meinen beiden Kindern gegenüber. Sie leben hauptsächlich beim Papa, da ich beruflich sehr viel unterwegs bin.

(14) 15.05.19 - 07:51

Hallo.

Also als ich mein drittes Kind bekam dachte ich auch, dass meine Kinderplanung abgeschlossen war. Aber die Umstände sagten was anderes. Meine Ehe ging in die Brüche und ich hatte wieder Kontakt zu meiner ersten Liebe. Waren damals drei Jahre zusammen und haben uns zwanzig Jahre nicht gesehen. Wir haben den Kontakt langsam angehen lassen. Haben viel geschrieben und auch geredet (als wir uns dann mal nach Wochen endlich trafen). Aber ich muss sagen, es hat sofort wieder gefunkt. Für uns stand klar, wir wollen zusammen sein. Naja und mein Gedanke war auch, dass ich mit ihm ein Kind zusammen haben möchte. Aber ich habe mir ein Zeitlimit gesetzt. Bis 40 und nicht später. Sollte es nicht klappen, dann ist es so. Er hat keine Kinder gehabt und hat gesagt, diese Entscheidung überlässt er mir, da ich ja schon Kinder habe. Er würde sich total freuen, würde mich aber verstehen, wenn nicht. Jetzt wird unser gemeinsamer Sohn 11 und wir bereuen nichts. Die Schwestern haben ihn herzlich willkommen geheißen und haben sich noch nie hintenangestellt gefühlt. Wir sind gut als Patchwork zusammengewachsen. Wäre er nicht meine Jugendliebe gewesen oder hätte es nicht wieder gefunkt, glaube dann hätte ich mich auch nicht darauf eingelassen. Hat schon etwas Vorgeschichte.

Ich denke, sowas sollte jeder selbst entscheiden.

LG

(15) 15.05.19 - 08:05

Grüss dich. Ich finde es gibt keine allgemeingültige Antwort auf diese Frage. Es ist zu individuell. Während ich im Freudeskreis Leute hab, die mit jedem neuen Partner Kinder wollen, gibt es ebenso das Umgekehrte. Ein Mal Kinder und dann wars das.
Persönlich hatte ich ein Mal Kinder mit meiner ersten und einzigen Ehefrau. Seither hatte ich nie mehr das Bedürfnis, noch mehr Kinder zu bekommen. Richtig und wichtig scheint mir bei jeder neuen Partnerschaft, dass dieses Thema genau, glasklar und abschliessend besprochen wird.

(16) 15.05.19 - 08:15

Ich bin 40, seit 5 Jahren vom Vater meiner Kinder getrennt und seit knapp 2 Jahren in einer neuen Beziehung. Das ganze unter der ausdrücklichen Voraussetzung, dass weitere Kinder nicht gewünscht sind - und zwar auf beiden Seiten. Für uns kein must-have, sonder ein no-go.

Ich denke, dass es vielleicht im Fall, dass ein Partner noch keine Kinder hat, für ihn wichtig sein könnte. Ist bei uns nicht der Fall, mein Partner ist zufrieden ohne bzw. mit meinen, aber das würde ich nachvollziehbar finden, und dann kann es ja schon sein, dass bei fortgeschrittenem Alter die Uhr tickt. Würde mich trotzdem nicht dazu veranlassen, in eine noch frische, nicht stabile Beziehung Kinder einzuplanen, aber das mag für andere ja anders aussehen, wenn der entsprechende Druck dahinter ist.

Ich bin mit meinem ersten Sohn sehr früh schwanger geworden (17) die Beziehung hielt dann einige Jahre aber ich wollte erstmal kein Kind mehr, weil ich einfach zu jung dafür war.
Obwohl mein eigentlicher Wunsch mindestens 2 Kinder in einem geringen Altersunterschied war.
Mit meinem neuen Partner bekomme ich jetzt das zweite gemeinsame Kind und es ist gut so wie es ist.
Mein großer liebt seinen kleinen Bruder sehr und auch über die jetzige Schwangerschaft freut er sich und hofft auf eine Schwester.

(18) 15.05.19 - 09:10

Ich arbeite beruflich nur mit Frauen, daher habe ich da etwas größeren Überblick. Aber nein, die meisten Frauen, die verheiratet oder in langjährigen Beziehungen waren und schon Kinder haben, kriegen kein Kind mehr mit dem neuen Partner. Aber ich denke, das liegt hier vor allem auch am Alter, die meisten Trennungen hier auf dem Land passieren dann doch eher >45.

(19) 15.05.19 - 09:42

Ich finde nicht, dass eine neue Partnerschaft automatisch bedeutet, auch ein gemeinsames Kind mit dem neuen Partner zu haben.
Das kommt auf den persönlichen Wunsch eines jeden Menschen an.

Ich persönlich habe 3 Kinder, der Kinderwunsch absolut abgeschlossen.
Ich würde mit meinem neuen Partner die Partnerschaft und Zweisamkeit genießen wollen und nicht nochmal in meinen Alter (39) die Verantwortung für ein weiteres Kind übernehmen mögen.
Es ist ja nicht nur das süße gemeinsame Baby, das man bekommt - sondern die wohl größte Verantwortung und Aufgabe im Leben : einen kleinen Menschen auf den Weg zu bringen.

Jedem das Seine- ich würde es nicht wollen.
Und mir da auch gar nichts einreden lassen.
Wenn die Freundinnen nochmal bereit sind für ein Baby, dann nur zu.
Zum Glück kann das Jeder selbst für sich entscheiden.

(20) 15.05.19 - 10:32

Hallo,

das ist mir in meinem Umfeld leider auch schon aufgefallen. Allerdings glaube ich nicht wirklich, dass es der große KinderWUNSCH der Frau und des Mannes war, sondern eher das Festklammern am neuen Mann. Mit Kind ist die Hemmschwelle, sich wieder zu trennen, deutlich höher (aber nicht unüberwindbar).

Schade für das "neue" Kind, das so Verantwortung übergestülpt bekommt.

Hallo

Jeder muss das für sich entscheiden.

Viele Frauen haben sicherlich kinderwunsch und kommt dann eeeeendlich die Gelegenheit....stürzt man sich schnell ins Abenteuer?

(22) 15.05.19 - 13:28

Das mit dem Musst have ist doch Quatsch. Das man aber da nochmal neu drüber nachdenkt, ob man sich das vorstellen könnte, halte ich für recht normal. Es sollte ja doch irgendwie die Entscheidung erfolgen, dass ich mit diesem Partner eben keinen Nachkommen Zeuge, der uns lebenslang verbindet.

Manchmal haben die Partner ja auch schlicht noch einen Kinderwunsch. Wenn du Männer gehabt hättest, die das unbedingt gewollt hätten, hättest du vielleicht doch wenigstens noch Mal in dich gehorcht, auch wenn das Ergebnis sich nicht verändert hätte.

Viele kommen eben zu dem Schluss, dass sie ein Kind mit ihrer beider Gene wollen, was irgendwo auch der Vermehrungslehre entspricht. Wann wenn nicht in der ersten Phase der Verliebtheit denkt man dass nun alles besser werden könnte mit dem neuen Partner und ein Kind sowas wie die Krönung der Liebe wäre.


Mir persönlich ging es zwar eher so wie Dir und praktisch wollte ich keins, aber in der Theorie habe ich darüber nachgedacht.

Meine Partnerin war 41 als ich sie kennen lernte, ich 6 Jahre älter, wir haben beide je ein Kind.

Ein Kinderwunsch bestand eindeutig nicht mehr, von keinem von uns. Für meine Freundin war es eine Horror-Vorstellung, noch mal ganz von vorne anzufangen und ich habe mich einfach zu alt gefühlt, nochmal die Verantwortung für einen kleinen Menschen zu übernehmen.

Hier gehen sicher die Vorstellungen auseinander und das ist legitim und soll so sein. Menschen fühlen sich unterschiedlich reif dafür.

Für mich und meine Freundin gibt es dann vielleicht in etwa 10 Jahren Enkel. Und die kann man jederzeit wieder abgeben wenn es einem zu viel wird.

"Bedeutet neue Partnerschaft auch immer dass ein gemeinsames Kind sein muss?"

Ich hoffe nicht. Ginge es nach Anzahl der Partnerschaften, und der nach diesem Satz resultierenden Anzahl an Nachkommen, ich wäre vor lauter Unterhaltszahlungen vermutlich schon vor langer Zeit unbekannt verzogen.

Ich würde auf keinen Fall eine Gesetzmäßigkeit daraus machen. Abgesehen von einer gewissen Altersgrenze, taugen viele Partnerschaften, nach meiner Erfahrung, auch nicht für Kinder.

Hallo,

ich kann das auch nur bedingt nachvollziehen.

Wenn Deine Frezndinnen keine Kinder haben und schon immer ein Kind wollten, kann ich es etwas verstehen.
Wobei mir 44-46 persönlich viel zu alt ist. Auch dann wäre mit 40 Schluss.

Eine freundin von mir bekommt mit 42 bald ihr erstes geplant von einem Mann den sie 6 Wochen kannte. Für mich auch ein no go. Alter hin oder her😉

40 ist absolut die Grenze für mich.

Ich bin 38 und habe eine 2 jährige Tochter und bin mit dem Vater verheiratet. Aber es. stand immer für mich fest, es gibt mit einem
anderen Mann meine weiteren Kinder.
Ich hätte gerne 2 und wir werden bald wieder üben. Sollte es nicht klappen, würde ich auch niemals
im Falle einer Trennung nochmal ein Kind bekommen mit einem anderen Mann.

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