Neue Partnerschaft nach dem Tod?

Guten Abend,

ich würde lieber anonym schreiben, da ich mich für meine Gedankenwelt momentan etwas schäme und gerne wissen möchte, ob ich gerade völlig abdrehe...

Ich habe eine sehr schwere Krankheit hinter mir. Naja, eigentlich werde ich sie wohl nie hinter mir lassen, aber im Moment bin ich stabil. Das sah vor kurzer Zeit noch ganz anders aus, ich bin quasi nochmal vom Totenbett gerutscht und dafür bin ich unendlich dankbar. Über meinen Zustand und meine Chancen war ich mir immer im Klaren.

Naja, man macht sich viele Gedanken, wenn man in so einem Sumpf steckt. Oder vielmehr, die Gedanken jagen panisch durch das Hirn, hierhin, dorthin, finden kein Ende. Es ist absolut surreal und ich kann es kaum beschreiben. Fühlt sich an wie ein Panzer, der einem die Luft abschnürt. Und ich war eigentlich nie zart besaitet.
Vor allem habe ich nahezu ständig über meine Familie nachgedacht und wie sie mit meinem Verlust wohl umgehen. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Und ich kam und kam nicht davon los darüber nachzudenken, ob mein Mann sich nach meinem Tod wohl auf eine neue Partnerschaft einlassen würde.

Das klingt total verrückt, oder? Aber es hat mich beherrscht! Meine Kinder liebe ich so stark und innig, wie es nur möglich ist. Und seltsamerweise war ich bei der Vorstellung, sie würden irgendwann wieder mit einer Mutterfigur aufwachsen, sogar merkwürdig getröstet. Anders bei meinem Mann. Ich möchte nicht so verklärt romantisch oder pathetisch klingen. Sagen wir einfach, wir sind uns sehr, sehr nah. Immer gewesen. Das trifft unsere Beziehung etwa annähernd. Und der Gedanke an eine andere Frau in seinen Armen macht mich weder eifersüchtig noch wütend. Sondern so unendlich traurig, dass ich pausenlos weinen möchte, wenn ich darüber nachdenke.

Und ich schäme mich so dafür. Denn eigentlich sollte ich ihm sein Glück doch gönnen. Ihm die Chance lassen, weiter zu leben. Ohne mich. Ich bin dann nicht mehr da, ich kriege ja nichts mehr mit. Eigentlich. Aber jetzt lebe ich noch und es zerreißt mich. Ich kann mich nicht erinnern, jemals so tief traurig gewesen zu sein. Es ist alles so schwer und ich habe natürlich noch mehr Ängste als diese. Vielleicht verstärken die anderen diese auch nur.

Mir ist klar, dass ihr natürlich nur von Außen drauf schauen könnt und dieses kleine Textfeld fasst nur einen winzigen Teil meiner Geschichte. Bin ich egoistisch? Würdet ihr euren Partner in Frieden ziehen lassen zu Neuem? Bitte teilt eure Gedanken mit mir, ich bin es so leid, nur in meinem eigenen Kopf zu sein.

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Erst Mal Hut ab vor Dir und dem was Du schon hinter Dir und noch vor Dir hast.

Ich möchte Dir schildern, wie es ist, den geliebten Partner zu verlieren durch den Tod, denn genau das ist mir widerfahren, sehr jung noch.

Stell Dir vor, Du stirbst, und dann musst Du Deinen Mann sehen, wie er zusammenbricht, weint um Dich, Tag und Nacht. Tage, Wochen, Monate. Wie lang könntest Du das ertragen ohne Dir zu wünschen, dass es aufhört, ohne Dir zu wünschen, ihn wieder hoffnungsvoll zu sehen? Er weint, schreit nach Dir, in seinen Träumen nur kannst Du ihn halten und trösten, aber wenn er wach ist und sich nach Deinen Unarmungen und Deiner Nähe sehnt, dann kannst Du ihn nicht mehr in den Arm nehmen, stehst unsichtbar und hilflos neben ihm, während er sich zusammenrollt wie ein Embryo und sein Gesicht in Dein T-Shirt drückt, das er nach Deinem Tod aus der Schmutzwäsche geholt hat und seitdem jede Nacht im Arm hält, um wenigstens noch Deinen Geruch bei sich zu haben. Kannst Du Dir vorstellen, wie weh es Dir tun würde, das mit ansehen zu müssen?

Wenn Du das kannst, dann weißt Du, dass Du drei Kreuze machen wirst, wenn stattdessen irgendwann eine nette Frau bei ihm ist, die ihn tröstet. Er wird Dich nie vergessen und Deine Fußstapfen, die Du hinterlassen hast, wird die Andere aus seiner Sicht nie ausfüllen können, und doch tut sie ihm gut. Sie ist in vielem anders als Du, in manchem ist sie besser, in manchem schlechter. Er wird nie sehen, wo sie besser ist, nur das, wo sie schlechter ist, wird er wahrnehmen, und Dich weiter vermissen, wann immer sich diese Schwäche zeigt, in der sie Dir nie das Wasser reichen kann. Er wird ungerecht zu ihr sein und sein Herz wird ihr nie ganz gehören, so wie Dir vorher, denn ein Teil seines Herzens bleibt bei Dir, für immer. Sie wird damit klarkommen müssen, dass er um Dich weint, während sie neben im liegt. Wenn er Glück hat, so wie ich es hatte, findet er jemanden, der damit leben kann, der ihn tröstet ohne Eifersucht auf Dich, der ihn nachts zum Friedhof an Dein Grab begleitet, der vielleicht sogar mit ihm um Dich weint und sagt "Sie muss eine tolle Frau gewesen sein, ich wette, wenn ich sie kennengelernt hätte, wir hätten uns gut verstanden."

Ich wünsche Dir, dass Du leben darfst, noch viele viele viele glückliche Jahre mit Deinem Mann. Und ich wünsche Dir, dass Du ihn nie so traurig sehen musst. Aber wenn doch, wünsche ich Dir und ihm, das Du ihm schnell einen Engel auf Erden schicken kannst, der hier auf ihn aufpasst, solange Du es nicht mehr tun kannst. Denn ihn allein zu sehen, würde Dir noch viel mehr weh tun.

Alles alles Gute. ♥️♥️♥️

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Gänsehaut

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♥️♥️♥️♥️
Ich hoffe, ich habe mit dem Beitrag nicht eine Grenze der Zumutbarkeit überschritten für die TE, es war mir nur ein inneres Bedürfnis, das aus dieser Perspektive zu beschreiben, da selbst erlebt (und erst nach vielen vielen Jahren erkannt, wie wenig Chancen mein 2. Mann hatte, mich genauso glücklich zu machen wie ich es mit meinem verstorbenen Mann war - der/die Nachfolgerin hat einfach keine Möglichkeit, dem/der Verstorbenen das Wasser zu reichen und ist in seiner/ihrer Rolle eigentlich eher zu bedauern als zu beneiden).

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Hallo!

Erstmal vorweg: Schön, dass es Dir zur Zeit gut geht! Ich wünsche dir von Herzen, dass das noch verdammt lang so sein wird!!

Ich glaube, es ist vollständig in Ordnung, wie und was du fühlst. Deine Kinder willst du gut versorgt wissen, daher ist da eine Ersatzperson für dich in Ordnung. Dein Partner ist vielleicht einfach Dein Seelenverwandter. Das Gefühl, dass er diese Nähe irgendwann einer anderen Frau gibt, darf weh tun.
Du musst nicht "über Wasser gehen", nur weil du erkrankt bist. Du musst ihm nicht eine neue Partnerin wünschen.
Es reicht doch, wenn du es so formulierst. "Ich wünsche mir, dass es Dir nach meinem Tod gut geht, in jeder Beziehung, aber es fällt mir sehr schwer heute schon in Gedanken diese wunderbare Beziehung, die wir haben, bei einer anderen Frau zu sehen".

Bist du mit deiner Familie therapeutisch angebunden?? Ich glaube, es ist ganz wichtig, dass keiner von Euch diesen Prozess allein durchsteht.

Liebe Grüße!!

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Ich danke dir für deine Antwort. Es tut wirklich gut zu lesen, dass man mich ein bisschen versteht. Dabei fällt es mir unheimlich schwer zu beschreiben, wie es in mir aussieht.

Ja, ich habe jemanden, mit dem ich sprechen kann. Mein Mann möchte das nicht, also niemand "Fremdes", er spricht aber viel mit seinem Vater. Ich muss zugeben, dass ich mich bisher nicht allzu sehr geöffnet habe bei diesem Thema. Ich habe vage angedeutet, dass es mir schwer fällt, an meine Familie ohne mich zu denken. Mehr aber auch nicht.

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Hallo

Fühle dich erstmal gedrückt🌺
Bitte schäme dich für deine Gefühle nicht, ich behaupte, ohne dass ich mich in dieser Situation befinde, dass diese Art der Gefühle völlig normal sind. Du beschreibst eine sehr innige Verbindung zu deinem Mann, etwas sehr exklusives.

Die Vorstellung, dass jemand anderes an der Seite meines Mannes stehen würde, würde auch traurige Gefühle in mir auslösen. Denn mir ist klar, dass ich diejenige sein möchte, die weitere schöne Momente mit ihm erleben will .

Hast du schon mal mit deinem Mann darüber gesprochen? Ihr sitzt zusammen in diesem Boot und durch Gespräche besteht vielleicht die Möglichkeit einige Ängste und Sorgen abzubauen? Wie lange weißt du schon um deine Krankheit? Wenn es noch relatib frisch ist, benötigst du vielleicht noch Zeit um alles sacken zu lassen?

Ist das Thema Tod sehr präsent? Wird die Krankheit unweigerlich dazu führen?

Lg

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Auch dir vielen Dank für deinen Beitrag.

Nein, ich habe noch nicht mit meinem Mann darüber gesprochen. Wir reden viel, über alles eigentlich. Es gibt ja auch einiges zu planen, festzulegen, zu entscheiden in dieser Zeit. Aber über dieses Thema... Nein, das kann ich nicht. Er würde, wenn es dann irgendwann tatsächlich so käme, immer daran denken und vielleicht ein schlechtes Gewissen haben, ginge er eine neue Partnerschaft ein. Oder er würde erst gar keine eingehen, damit aber unglücklich sein. Ich kann ihm das nicht sagen.

Naja, sagen wir mal so: Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich keine 90 werde. Im Moment bin ich einigermaßen stabil, das kann sich aber schnell ändern. Ich hoffe auf noch ein paar gute Jahre.

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Erst einmal: es tut mir sehr leid, dass du so schwer krank bist und ich wünsche dir alles erdenklich Gute!!!

Ich bin GsD noch nie in so einer Situation gewesen

Allerdings finde ich deine Gedanken nicht absurd und du solltest dich dafür nicht schämen. Ich kann mir sogar vorstellen, dass man eine Art Eifersucht oder Neid auf die Überlebenden entwickelt. Sie dürfen bleiben und einem selbst ist es nicht vergönnt.
Warum sollte Eifersucht wg. einer Nachfolgerin nicht berechtigt sein? Man muss einen geliebten Menschen loslassen obwohl man es nicht will. Im Grunde nicht anders als würde man verlassen und der Partner geht durch die Tür und wendet sich einer anderen zu. In deinem Fall wäre es anders herum. Du gehst durch die Tür und lässt deinen Mann zurück. Du lebst und darfst auch so empfinden. Natürlich spielt es letzten Endes keine Rolle mehr, weil man den tatsächlichen Ausgang nicht mehr mitbekommt.

Vielleicht bleibt dein Mann auch ewig allein und mag sich auf keine neue Frau einlassen.

Vielleicht hilft es dir, wenn du an die Kinder denkst. Sie brauchen einen Vater, der stabil und zufrieden ist. Sei es durch eine neue Frau an seiner Seite oder auch nur jemanden zum Anlehnen. Indirekt profitieren sie auch davon. Dafür muss diese Person nicht einmal als Mutterersatz auftreten oder ständig präsent sein.

Ich hoffe, du verstehst, was ich meine.

Alles Liebe!!

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Danke! Du hast mit allem recht, was du schreibst. Vielleicht sollte ich mich wirklich mehr auf die Familie als Ganzes konzentrieren und dass sie die Möglichkeit bekommt, heilen zu können. Irgendwie.

Ich wünsche mir wirklich, ich könnte diese anderen Gedanken abstellen. Und endlich aufhören mich zu fragen, ob mein Mann vielleicht mal eine andere Frau mehr liebt als mich.

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Egoistisch wäre es, wenn du ihm sagen würdest, dass er keine neue Partnerin haben soll, sollte es passieren. Gefühle sind erst einmal nicht moralisch oder unmoralisch. Es ist, wie du damit umgehst, was dich als Menschen ausmacht.
Ich denke, dass du dir professionelle Hilfe suchen solltest. Du hast eine sehr schwere Zeit hinter dir oder durchlebst diese gerade. Vielleicht sind diese Gefühle eigentlich deine Art mit der Angst umzugehen und es geht eigentlich gar nicht wirklich um potentielle neue Partner*innen, sondern schlichtweg um eine Art Ventil.
Ich hoffe, dass ich meinen Partner "in Frieden ziehen lassen würde". Immerhin liebe ich ihn ja und möchte, dass er glücklich ist. Aber ich kann diese Überlegung gerade völlig nüchtern anstellen, ohne dass es irgendeinen Bezug zur Realität hat. Das ist Äpfel mit Ziegelsteinen vergleichen. Ich denke, dass es das Beste wäre, wenn du deinen Gefühlen auf den Grund gehst. Weshalb macht dich dieser Gedanke fertig und dafür könnte professionelle Hilfe sinnvoll sein.

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Nein, das würde ich niemals von ihm verlangen. Ich kann noch nicht einmal mit ihm über diese Gedanken sprechen. Er soll selbst entscheiden, wie sein Leben weiter geht. Ohne die Bürde meiner Angst auf dem Buckel.

Ich habe professionelle Hilfe. Allerdings sprechen wir derzeit (noch) über andere Themen.

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Es tut mir sehr leid, dass du in dieser Situation bist! Ich glaube fast jeder, der gesund ist, würde sagen, dsss der Partner sich bei binden soll, nach dem eigenen Tod. Ich glaube aber auch, dass man womöglich anders fühlt, wenn man tatsächlich damit konfrontiert ist. Alles was du fühlst isr okay, sei nicht streng mit Dir! Die Frage ist, was kann dir helfen mit der Trauer um die Zukunft mit deinem Mann, das gemeinsame Altwerden, umzugehen? Wenn ihr euch so nah seid hattest du bestimmt ein Bild von euch, wie ihr runzelig und immer noch Händchen haltend im Bett liegt..kein Wunder, dass es dich traurig macht, wenn du dir nun eine neue frau vorstellst. Es ist ungerecht und soll so nicht sein! Ich wünsche dir, dass du einen Weg findest, damit deinen Frieden zu machen. Vielleicht kann euch jemand in alt malen, nur so als Idee.

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Ich danke dir.
Um ehrlich zu sein war ich schon immer eher der Typ Mensch, der in den Tag hinein gelebt hat. Langreichende Pläne oder Vorstellungen von mir selbst in vielen Jahren waren nie meins. Vielleicht überrollt mich das Ganze auch deshalb so. Weil es jetzt eben nicht mehr anders geht und ich nicht mehr "alle Zeit der Welt" habe.

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Hallo Unbekannte,

tatsächlich kann auch ich (Gott sei dank) nur "von Außen" auf deine Geschichte schauen, ich habe mich noch nicht mit dem eigenen Tod und dem "Danach" auseinandersetzen müssen. Bei den theoretischen Überlegungen zum Thema (die man sich ja trotzdem manchmal macht), komme ich auch zu dem Schluss, den dir dein Verstand vorgibt: Ich möchte meinen Partner glücklich sehen und wenn es ihm gut tut, auch mit einer anderen Frau an seiner Seite. Ich kann nicht mehr (für ihn) da sein, er hätte diese andere Frau nicht, wenn ich noch da wäre, aber ich bin nicht mehr da, kann nicht an seiner Seite sein (und müsste auch nicht, wie mir bei einer von meinem damaligen Partner initiierten, für mich sehr plötzlichen Trennung, das Glück mit ansehen und mich an ihre Stelle wünschen).
Aber das sind rein hypothetische Überlegungen, die vom Verstand gesteuert werden. Wäre ich tatsächlich in der Situation, über meinen möglichen Tod nachzudenken,- ich weiß nicht, ob ich diese "Großzügigkeit" auch weiterhin ernsthaft aufrechterhalten könnte?! Insofern finde ich deine Gedanken weder egoistisch noch zum schämen, sondern sehr nachvollziehbar!

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Man muss weiter leben!

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Genau so ist es. Ich wünschte, mein Verstand würde mich und meine Gedanken steuern. Aber vielleicht komme ich irgendwann noch an diesen Punkt.

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Was sagt er dazu?

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Er weiß es nicht.

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Auch wenn er es wüsste er wird dir nicht sagen können was passieren wird. JETZT in diesem Moment bist du seine Liebe, er wird sich genauso wenig vorstellen können wie du das sich das ändern könnte. Ich mache mir öfter solche Gedanken. Was wenn ich einen Unfall habe, wird mein Mann jemand neues finden? Wie wäre sein Leben ohne mich, wie wäre meins ohne ihn? Doch beantworten kann das niemand. Aber ich finde dich nicht egoistisch wenn du dir eine neue Frau bei ihm nicht vorstellen kann, wer kann das schon? Klar möchte man das sein Partner glücklich ist, seine Wunden heilen aber man verlässt den Menschen ja nicht freiwillig also kann man sich ja auch schwer wünschen das er sich neu verliebt. Und doch gibt es Liebe in so vielen Variationen, so vielen Möglichkeiten, so vielen Stufen das ich denke das du in seinem Herzen bleiben wirst egal wer da kommt. Die Angst er wird jemanden mehr lieben kann ich verstehen doch ich denke mehr ist das falsche Wort, vielleicht wird er jemanden lieben aber anders nicht mehr. Ich hoffe du verstehst wie ich das meine.

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Hallo. Ich habe darüber schon nachgedacht. Finde ich auch als nicht lebensbedrohlich erkrankt sinnig darüber mal pathetisch nachzudenken.
Mein Mann und ich wir lieben uns, seit vielen Jahren. Wir sind Topf und Deckel.

Aber sollte einer von uns eher gehen, dann würde ich ihm wieder Liebe gönnen. Ihm würde Sex und Nähe fehlen und mir ebenso.
Ob der nä. Partner besser als wir jetzt wären, bliebe abzuwarten.

Ich denke im Moment uns könnte keiner toppen, also wir zwei für uns.
Aber ich wäre nach einer gewissen unendlichen Trauer wieder bereit.
Er auch und das ist gut so. Wir sind beide sehr körperliche Menschen und das wäre halt wichtig und nur mit neuem Partner möglich, irgendwo mal rum.....n wäre nichts für uns, eine normale Beziehung wäre uns wichtig inkl Sex und Nähe.

Im jetzigen Leben kommt mir keine Frau nahe (für ihn), da bin ich eigen und er gehört mir. Andersrum ebenso. Aber im Falle aller Fälle nach einer intensiven Trauerzeit wäre es uns beiden gegönnt wieder Glück zu erfahren.

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Ja, so möchte ich mich auch gerne fühlen. Und zwar wirklich aus Überzeugung. Noch bin ich nicht soweit. Aber ich arbeite daran.