Mann hat während Ehe evtl. Kind mit anderer Frau gezeugt

Ich möchte gerne neutrale Meinungen zu dem Thema hören.
Möchte nun nicht allzuweit ausholen, aber ein bisschen was muss ich schreiben, damit ihr bescheid wisst, um was es geht.
Ich bin noch mit meinem Mann verheiratet, allerdings in Trennung lebend, Scheidung müsste nächsten Monat endlich durch sein.
Wir haben nach wie vor Kontakt und sind auch intim miteinander.
Ich erwarte gerade das 5. gemeinsame Kind von ihm.
Es kam vor längerer Zeit zum fremdgehen von seiner Seite aus, was er über 5 Jahre abgestritten hat, obwohl es mehr als offensichtlich war.
Als er es zugegeben hatte, behauptete er es wäre nur das eine einzige Mal mit der einen Frau gewesen.
Ich war zu dem Zeitpunkt mit dem 2. Kind hochschwanger, als er es mit dieser besagten Frau tat.
Weder glaube ich ihm die Geschichte dazu, die er mir auftischen möchte, noch dazu wird er immer sehr aggressiv, wenn ich das Thema anspreche.
Mein Bauchgefühl sagt mir, daß er mit der zusammen ein Kind gezeugt hat.
Komischerweise kam im Sommer das Jahr danach ein Brief für mich an, von einer offiziellen Stelle, wegen einem Kind was im Sommer geboren wurde.
Leider hab ich damals dem Brief keine große Bedeutung gegeben und ihn weg geworfen.
Kann mich auch nicht mehr an alles erinnern was dort drin stand.
Im Nachhinein denke ich, dass es um das mögliche Kind was er mit der Frau gezeugt hat gegangen sein muss.
Evtl. dachten die von der Stelle das es sich um unser gemeinsames Kind handelt.
Ich würde gerne die Wahrheit wissen, weil ich merke, dass es mich belastet, diese Sache im unklaren zu wissen.
Noch dazu finde ich, dass unsere Kinder ein Recht darauf haben, zu wissen ob sie noch Halbgeschwister haben oder nicht.
Nur werde ich von ihm nie die Wahrheit erfahren.
Und das macht mich immer mehr fertig.
Rein rechtlich kam ich ja nichts tun, um es rauszufinden.
Was würdet ihr an meiner Stelle tun, wenn ihr es auch unbedingt wissen wollen würdet?
Es drängt sich immer wieder auf die Frage danach.
Einfach so stehen lassen, ist für mich keine Option.

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Ist mir auch unverständlich.

Ebenso unverständlich ist mir, dass sie vor Jahren das Gefühl hatte, er hätte ein Kind außerhalb der Ehe gezeugt und als dann dieser ominöe Brie kam, hat sie ihn weggeworfen und weiß nicht mehr, was darin stand.

Von A-Z merkwürdig bis unglaubwürdig.

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Da ihr in Trennung, Scheidung oder was auch immer lebt, den Unterhalt offiziell berechnen lassen. Da muss er ja wahrheitsgemäß Angaben machen und ich meine die Anzahl der zu unterhaltenden Personen gehört dazu.

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Hallo

Ich würde es schon nur wegen der fairen Aufteilung für die 6x (er hat ja mind. 6 Kinder dann) Unterhalt wissen wollen, und das kann man wohl an zuständiger Stelle in Auskunft bringen?

Noch ein objektiver Tipp: Hör auf, mit ihm zu schlafen, freu dich auf die Scheidung und dass du (bald) 5 gesunde Kinder hast. Mach dir keine Gedanken mehr, wie das damals war, wie oft er dich betrog usw. Spielt ja alles keine Rolle mehr - ganz objektiv gesehen.
Du kannst dich emotional aber besser lössen, wenn du ihn nicht mehr um dich herum hast.. Ab sofort würde ich nur noch bez. der Kinder Kontakt pflegen und nichts ausserhalb. Verwirrt auch deine Kids, wenn er als Lover ein- und ausgeht, und du kommst nie so richtig aus dieser Beziehung heraus.

Gruss
nizanra

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nehme ein 's' zurück

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Ich denke er hat sich für das außereheliche Kind nicht als Vater eintragen lassen.
Von dem her muss er auch keinen Unterhalt bezahlen.
Darüber wird es auch nicht ans Licht kommen.

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Hallo!

Ganz wichtiger Punkt ist: hat er offiziell ein weiteres Kind, dann ist er zu Unterhalt verpflichtet. Er muss bezahlen. Ist dir in die Richtung was aufgefallen?

“ Komischerweise kam im Sommer das Jahr danach ein Brief für mich an, von einer offiziellen Stelle, wegen einem Kind was im Sommer geboren wurde.“

Weißt du noch welche Stelle? Dann würde ich da anfragen, ob du eine Kopie des Schreibens bekommen kannst, weil du das Original weggeschmissen hast. Ich glaube zwar nicht, dass du da etwas erreichen kannst, aber Versuch macht klug...

"Noch dazu finde ich, dass unsere Kinder ein Recht darauf haben, zu wissen ob sie noch Halbgeschwister haben oder nicht."

Moralisch mögen deine Kinder dieses Recht haben, ob es rein rechtlich auch so ist? Glaub ich eher nicht (lasse mich da aber auch eines besseren belehren).

Du bist auf jeden Fall außen vor. Die Tatsache an sich wäre für dich zwar unschön, aber das war es.

Du würdest es nur über Umwege erfahren, weil er zb für das Kind zahlen muss.

Vielleicht war es ja so halb und halb anders: schwanger ja, aber er hat ihr zb einen Abbruch bezahlt. Oder es gab ein Kind, aber der Vater war ein anderer - und dein Mann nur zum Test aufgefordert. Oder oder...

LG

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Nein, weiß leider nicht mehr was für eine Stelle das war.
Ist schon zu lange her

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Gleich urteilen, weil du denkst du bist anonym durchs Internet.
Und kann ja durchaus sein, dass diese Stelle dachte es ist dann ein gemeinsames Kind von mir und ihm.
Es beschäftigt mich schon seit Jahren und wird eben immer schlimmer anstatt besser.
Und damals war ich mit einem Kleinkind und einem Baby im Umzugsstress.
Komisch, dass man da keinen Kopf für so einen Brief hat.
Wenn du nichts sinnvolles beizutragen hast, dann lass es lieber!

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Du bist hier ins schwarz unterwegs, nicht ich! Und wenn du keine Meinung hören willst, frag halt nicht nach! Ich find die Geschichte einfach nur gruselig...

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Hallo,
ganz ehrlich, was auch immer das für ein Schreiben gewesen sein wird- ich bin überzeugt davon, dass es nicht um ein außereheliches Kind gegangen sein kann.
Wie soll denn eine offizielle Stelle in so einem Fall irrtümlich ausgerechnet auf dich kommen? Du gehst ja davon aus, dass dein Mann für dieses Kind nicht als Vater eingetragen ist und keinen Unterhalt zahlt. Du kannst also nicht dahinter kommen, aber wenn er nicht offiziell als Vater eingetragen ist, wie sollte dann irgendeine offizielle Stelle ihn als Vater kennen? Und selbst wenn er als Vater offiziell bekannt wäre, dann ist doch auch die Mutter offiziell bekannt. Das Kind würde mit Nachnamen höchstwahrscheinlich wie die Mutter heißen (es sei denn, Mutter UND Vater hätten sich für den Namen deines Mannes entschieden, auch das in so einem Fall höchst unwahrscheinlich). Und es wäre auch unter der Adresse der Mutter gemeldet. Eine offizielle Stelle könnte also gar nicht irrtümlich auf dich als Mutter kommen (anderer Name, andere Meldeadresse, nicht als Mutter eingetragen).
Ich denke, du traust deinem Mann nicht (wohl zu recht), aber ich denke auch, bei diesem Gedanken mit dem Kind steigerst du dich in eine Angstvorstellung rein... LG

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Diesen Brief bilde ich mir ja nicht ein und es ging eben um ein Kind geboren im Sommer danach.
Das er mit dieser Frau im Oktober des Jahres zuvor fremd gegangen ist, wäre das ja durchaus möglich.
Wären dann ca. 9 Monate später.
Mir geht es darum, dass ich darüber endlich Klarheit möchte.
Nur von ihm habe ich nix zu erwarten.
Wer so lange über die offensichtliche Tatsache an sich lügt, wird doch mit einer noch schlimmeren Wahrheit nicht auf einmal ankommen.

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Ja, wenn es so wäre, dann würde er es jetzt natürlich nicht zugeben.
Worauf ich aber hinaus wollte- eine offizielle Stelle schreibt dich unter diesen von dir genannten Umständen garantiert nicht wegen des Kindes an. Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass es ein Fake-Brief war. Vielleicht von der Affäre selbst, um die Ehe aufzumischen, oder von wem auch immer, keine Ahnung...
Falls du die Frau kennst, könnte man höchstens da versuchen, etwas herauszufinden.

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Übrigens:

Eine Freundin von mir musste eines Tages auch erfahren, dass ihr Gatte ein Kind gezeugt hat - dummerweise nicht mit ihr.

Er hat es ihr notgedrungen selbst erzählt - sie ist nie von irgendeiner Behörde oder ähnliches informiert worden. Hat nie ein Schreiben dazu erhalten. Obwohl sie verheiratet waren. Hat auch null Rechte irgendwas in der Sache zu erfahren.

Auch ein Irrtum ist übrigens nicht sehr wahrscheinlich, Mutter und somit Kind haben ja auch einen anderen Nachnamen als du und dein Mann...

Soweit dazu.

Es ist übrigens auch recht unwahrscheinlich, dass dein Mann eine mögliche Vaterschaft "einfach so" nicht anerkannt hat. Da müsste die Mutter des Kindes schon mitspielen. Ihn offiziell nirgends als Vater angegeben, keinen Unterhalt fordern, finanziell (und auch sonst) das Kind alleine groß bringen. Da spielen nicht viele mit.

Und wenn du schreibst, deine Kinder haben in deinen Augen das moralische Recht alle Geschwister zu kennen, dann sollte dir auch klar sein, dass jedes Kind das Recht hat seine Abstammung zu kennen. Noch ein Grund, warum besagte Affaire deines Mannes schauen sollte, dass er offiziell in der Geburtsurkunde eingetragen ist.

Das alles ist gegen seinen Willen machbar.

Er alleine kann da also gar nix verschleiern.

Insgesamt ist die Wahrscheinlichkeit also recht groß, dass es da kein Kind gibt.

LG

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Ich denke, wenn die Dame finanziell nichts großartiges von ihm zu erwarten hat, ist es durchaus möglich, dass sie sich entscheiden wird als Vater unbekannt anzugeben und lieber den Unterhaltsvorschuss vom Staat nimmt.
Vor allem kannten die beiden sich laut seiner Aussage nicht wirklich.
War wohl eine Internetbekanntschaft mit der er einen ONS hatte.
Zumindest wenn man seiner Aussage glauben schenken möchte.
Denke es gibt da durchaus einige Frauen, die sich den ganzen Streß für nix sparen wollen und eben Vater unbekannt angeben.
Und in dem Fall, würde es nicht ans Licht kommen.
Er hat dann ja logischerweise keine rechtlichen Verpflichtungen oder irgendwas dem Kind gegenüber.

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Es gibt durchaus Frauen, die kurzsichtig genug sind den Vater als unbekannt anzugeben. Obwohl sie wissen wer er ist.

Wenn das der Fall war, dann hat dir (oder auch deinem Mann) die Behörde in der Sache sicher kein Schreiben geschickt, da sie einfach keinen Namen hätten. Den Punkt kannst du dann also vergessen.

Was du natürlich machen könntest: einen Privatdetektiv engagieren, das kostet natürlich (minimum vierstellig) mit sehr ungewissem Ausgang. Vor allem falls da einfach kein Kind ist.

LG

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Ehrlich gesagt sehe ich hier viel größere Probleme als ein uneheliches Kind
🙈

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Und diese wären?