Gefrustet und es tut weh...

Hallo Forumsgemeinde.

Sorry - das wird ein Auskotz-Post...
Ich, w, 41 Jahre, bin seit zwei Jahren mit meinem Partner, 49, zusammen. Er hat zwei Kinder aus zwei verschiedenen Beziehungen, die jeweils kurz nach der Geburt von Seiten der Frauen beendet wurden. Die Kids sind 3 und 7 Jahre alt.
Mein Partner hat mich als Frau ohne Kinder und Kinderwunsch kennengelernt. Ich habe mich gleich von Anfang an in seine Konstellation eingebracht, und zwar gerne und herzlich. Die Kids freuen sich, wenn sie mich besuchen, ich bin die Ideengeberin für Spiel und Spaß, wir kochen gemeinsam, wir backen gemeinsam und...und...und...
Jüngst waren die Eltern meines Partners; sie mögen mich sehr und sagten, dass ich wirklich mit meiner Art eine Bereicherung für alle sei. Mein Partner liebt mich sehr und bringt immer wieder zum Ausdruck, dass ich DIE Frau an seiner Seite sei und dass er mit mir alt werden möchte. Er ist ein bezaubernder, engagierter Vater, der aus den "Klatschen", die ihm die Kindsmütter regelmäßig servieren, das Beste macht.

Tja. Soweit, so gut. Vor einem halben Jahr bemerkte ich, dass in mir ein Familienwunsch keimt. Am Anfang dachte ich, es sei nur eine Phase. Aber es ging nicht weg. Ich nenne es bewusst "Familienwunsch", weil ich sehr, sehr gerne eine eigene Familie mit meinem Partner hätte. Eigene Familie mit eigenem Kind. Ich bin mir über die ganzen Facetten, die damit zusammenhängen, bewusst. Es ist also keine verklärte Romantiküberlegung. Sondern: Ich wäre gerne Mama und ausgelöst durch den regelmäßigen Umgang mit seinen Kindern, wo ich definitiv eine wichtige Rolle habe, weiß ich, dass ich das richtig gut hinkriegen würde. Körperlich bin ich topfit, finanziell bin ich unabhängig, da selbstständig mit einem Online-Business. Ich arbeite von zuhause aus mit ein paar wenigen Stunden Einsatz am Tag - oder auch gar nicht.

Ich habe das genau so meinem Partner gesagt, habe dafür viele Ängste überwunden, denn mich hat diese Erkenntnis ja auch überrascht. Und ich habe sie viele Monate beobachtet, erspürt und ausgelotet.

Mein Partner war überrascht und eierte nur rum. Sprach nichts Konkretes aus, sondern drückte sich so aus: Dass das keine Priorität in seinem Leben habe.
Ich solle entscheiden, es wäre mein Leben, und ich solle es so gestalten, dass ich glücklich bin. Hä...
Er drückt sich komplett wage aus und mich hat das eigentlich mehr verwirrt als alles andere.

Das war vor zwei Wochen.
Nun gab es dieses wochenende (seine Kids waren nicht da) für mich gefühlt zwei "Klatschen". Wir waren bei einem Geburtstag eingeladen und zu vorgerückter Stunde kam einer seiner Kumpels an unseren Tisch (bei beiden Jungs war schon etwas Alkohol im Spiel) und der Kumpel fing an, dass er es überhaupt nicht verstehen könne, dass Männer noch spät Papa werden; er habe auch drei Kinder, aber nie im Leben würde er wieder von vorne anfangen wollen, mit Babies könne er nix mehr anfangen. Es brach ein Gelächter aus, ich saß schweigend daneben, und auf der Heimfahrt sagte mein Freund dann, dass er immer schon hätte auf seinen Kumpel hören sollen. Er habe ja so Recht mit dem Thema Kinder.
Und gestern zeigte er mir dann das Inserat eines zweisitzigen Sportwagens, der zum Verkauf steht. Vor meinem Familienwunsch hatte ich die Idee, mir solch einen zuzulegen, verfolgte es aber nicht weiter, da ja dieser Kinderwunsch sich zeigte und ich an meinem aktuellen Fahrzeugkonzept (viel Platz) unbewusst festhalten wollte.

Mein Fehler: Ich fordere keine klaren Ansagen ein. Und ich hake nicht nach, was er eigentlich gemeint hat, Stichwort "hätte ich auf meinen Kumpel gehört".

Ich merke, dass ich in den Rückzug gehe. Mir tut es inzwischen weh, zu sehen, dass andere Frauen so mir-nichts-Dir-nichts mit ihm eine Familie haben durften, um sie dann wegzuwerfen. Ich bin anders, das sagt er mir auch dauernd.

Gestern abend fragte er mich, ob ich eine Idee für den anstehenden Geburtstag seines Dreijährigen hätte. Ich sagte: "Nö"", das war gelogen, aber ich habe wirklich keine Lust mehr, mich einzubringen und das Familienglück anderer noch zu feiern und zu unterstützen.
Ich verstehe auch meinen Partner, der mit Ende 40 irgendwann mal das Familienthema abschließen will.

Ich fühle mich nicht wahr genommen; stattdessen erntet man die Vorteile, die die Beziehung mit mir bringt, so fühlt sich das an. Und dazu gehört wohl auch mein Freizeitangebot, das daher resultiert, das ich ab Werk ein kreativer und sehr humorvoller Mensch bin, dem es leicht fällt, sich immer was Cooles aus dem Ärmel zu schütteln.

Kann mir jemand mal ordentlich den Kopf waschen? Oder die Perspektive gerade rücken?

Danke :-)

3

Ich kann Dir nur davon abraten, mit einem Mann, der schon Kinder hat und keine mehr will, trotzdem den eigenen Kinderwunsch durchzusetzen. Ich habe das hinter mir, nur mit dem Unterschied, mein Ex hat mich mit Kinderwunsch kennengelernt, war darüber froh, da ich so ja auch kinderlieb war und sein Kind aus erster Ehe angenommen habe, aber ER änderte dann die Einstellung und wollte mit mir dich keine eigenen Kinder. Ich habe ihm die Pistole auf die Brust gesetzt und gesagt, ich trenne mich, wenn er dabei bleibt. Er willigte doch in gemeinsame Kinder ein, aber hat dann in der Kindererziehung sich komplett rausgezogen und mir alles überlassen. Forderte ich väterliche Pflichten ein, sagte er immer "Das ist DEIN Wunsch gewesen, nicht meiner, also kümmer dich auch." Ich habe ihn verlassen, wir waren nie eine Familie, er liebt die Kinder und doch wollte er das Leben als Familie nicht leben.

Bei Dir kommt noch erschwerend dazu, dass er Dich ohne Kinderwunsch kennengelernt hat. Dazu hat er schon zwei Kinder mit zwei Frauen, die ihn verlassen haben. Und Euer Alter. Ganz ehrlich, wäre er mein Freund, ich würde ihm auch dringend raten, es nicht zu tun. Das kann doch nur in die Hose gehen, am Ende wirst Du gehen und alleinerziehend sein und er darf für 3 Kinder zahlen. Sei wenigstens so fair und such Dir doch für den plötzlichen späten Kinderwunsch einen Mann, der selbst Kinderwunsch hat und nicht schon Unterhalt für zwei andere Kinder zahlen muss. Er ist der falsche Kandidat und hat das ja auch nie anders kommuniziert. Er wollte eine kinderlose Partnerin ohne Kinderwunsch und jetzt will die dritte Frau das dritte Kind von ihm mit fast 50, da kann man(n) ja nur verzweifeln.

4

P.S. mein Ex hat sich übrigens nach unserer Trennung sofort einer Vasektomie unterzogen, da wir auch in Eurem Alter sind und er gar nicht riskieren will, dass ihm die dritte Frau in dem Alter noch mit KiWu kommen kann.

5

Hallo "lieber so",

vielen Dank für Deine Meinung. Und so fühlt es sich auch an: Zur falschen Zeit am falschen Ort.
Ich verstehe ihn und sein Geeiere und bin ja auch nicht böse.
Allerdings kann auch ich aus meinem Herz keine Löwengrube machen und jetzt so tun, als sei nichts.
Ich kann nichts für meine Gefühle; habe sie über Monate hinweg analysiert, unterdrückt. Jetzt ist es raus; es ist ja auch kein schlimmes Thema, für das man/frau sich schämen müsste.
Eine klare Ansage würde vieles eben einfacher machen - mit einem klaren "Nein" kann ich besser umgehen und auch besser entscheiden.
Schwierig ist inzwischen für mich, zu sehen, wie er sich bei seinen beiden Kids in alles reinhängt. Er kämpft darum, miterziehen zu dürfen, wird immer wieder "rausgekickt". Aber dafür kann ich ja auch nichts. Er sagte, er habe von Anfang an gewusst, dass es so laufen würde - und trotzdem hat er die Kinder bewusst in die Welt gesetzt, wohl wissend, dass es in einer mittleren Katastrophe was Umgang usw. angeht, enden würde.
Aber letztendlich kann ich ja nicht immer nur auf sein Drama schauen - mir ist klar geworden, wie ich gestrickt bin und was meine Grundwerte im Leben sind. Und ja: Ich wünsche mir einfach jemanden, der das mit mir lebt und keine Schweißausbrüche und Angstattacken bekommt.

Mein Sinneswandel in Bezug auf Familie hat mich ja selbst überrascht und war nicht geplant. Mir daraus einen Vorwurf machen zu wollen, kann ich stehen lassen; aber unterm Strich ist doch jeder seines eigenen Glückes Schmied. Wenn jemand schwer krank wird, kann man ihm ja auch keinen Vorsatz unterstellen.

Für mich bleibt jetzt zu klären, wie ich mit der Gesamtsituation umgehe. Ich bemerke dass ich mich zurück ziehe und diesen "ewigen Quell" an Freude, Spaß und Action gerade versiegen lasse, weil mich der Schmerz, den ich spüre, einfach Kraft kostet. Und ich möchte den schalen Beigeschmack loswerden, dass ich die HalliGalli-Tante bin, mit der man coole Kinderwochenenden rocken kann, weil einem selbst nichts einfällt.

Natürlich habe ich mich gefragt, wie ich es händeln möchte, wenn wir so weitermachen wie im Moment. Ich sehe da derzeit keine Perspektive, weil ich keine nächsten Schritte wie zum Beispiel zusammenziehen sehe. Das würde mich zu sehr stressen, dieses permanente Gefühl, mein Leben verraten zu haben.

weitere Kommentare laden
1

Also erstmal kann ich Dich sehr gut verstehen!
Ich kann dir da eigentlich keinen Ratschlag geben, Kinderwunsch ist Kinderwunsch. Kann man rational nicht erklären. Du hörst Dich aber auch sehr nach Familienwunsch an und nicht nach eigenes Kind um jeden Preis.
Ich kann Dir nur aus eigener Erfahrung sagen, mit 41 ist eine intakte Schwangerschaft nicht selbstverständlich, das Fehlgeburtsrisiko deutlich erhöht. Und das kostet soviel Kraft.
Da hätte ich Angst, das Euer gutes Verhältnis mit den Kindern sehr leidet.
Vielleicht gibt es doch eine Möglichkeit, dass Du Dich da in dem Beziehungen der beiden Kindern noch mehr einbringen und ausleben kannst?
Es sind natürlich nicht die leiblichen Kindern, aber trotzdem eine Familie 💚.
Und ansonsten spricht natürlich auch nichts gegen eine Schwangerschaft mit Ü-40. Nur viele Gedanken, ob es die Beziehung trägt und ob Du auch Rückschläge aushältst.
Alles Gute für Dich!

2

Hallo fraufiedler :-D
Mit dem Risikothema usw. habe ich mich ja auch schon befasst; andererseits sage ich mir, wenn die Natur keine Spätgebärenden haben möchte - wieso sind die Wechseljahre dann nicht schon mit Anfang/Mitte 30?
Ich habe Bekannte, deren erstes Kind kam mit Trisomie21 auf die Welt, da waren die beiden Anfang 20.
Meine Oma war mit 40 zum ersten Mal schwanger und bekam gesunde Zwillinge.
Ein anderes Pärchen war mit Mitte 30 zum ersten Mal schwanger; es hieß, das Kind käme schwerst behindert auf die Welt und würde nur ein paar Tage leben. Äh...der Junge ist heute auf dem Gymnasium und topfit...
Die letzte Ex meines Freundes war 45 bei der Geburt. Schwangerschaft ohne Probleme; Kind gesund, und in dieser Konstellation ging es von ihrer Seite aus wirklich nur um "Ich will ein Kind, um jeden Preis." Ich hätte einfach gerne eine Familie, in die ich all das einbringen kann, was so in mir ist - vor allem viel Liebe.
Vielleicht ist es einfach die Gesellschaft und die Pharmaindustrie, die jedem einredet, dass spätes Elterglück "pfui" sei...
Ich selbst fühle mich topfit und sehe das Familienthema wie erwähnt aber nicht als Romantikparade. Der Mix aus Gefühl und Ratio hält sich hier echt die Waage.

Zum Glück kann ich selbst entscheiden, ob ich mich von der Gesellschaft manipulieren lasse oder nicht :-)
Tja, etwas ratlos bin ich wegen des Verhaltens meines Partners, der zum Alltag übergangen ist, wobei ich für mich merke, dass mir im Moment jede weitere Perspektive fehlt. Hier kommt gerade eins zum anderen...
Ich möchte jedoch vermeiden, dass ich mir einen Wunsch und Traum stehlen lasse, was ich später mal bitter bereuen könnte.

Aber ich denke, das alles ist gerade ein Prozess, der ins Rollen gekommen ist. Für mich heißt das: Hinschauen, auf die Gefühle aller Art hören; Antworten kommen oft von selbst.

Wünsche Dir einen schönen Tag. #herzlich

11

Leider ist es vollkommen unerheblich, ob andere Frauen auch noch im fortgeschrittenen Alter noch problemlos schwanger werden können und gesunde Kinder bekommen haben. Entscheidend ist, was Dein Körper noch mitmacht, und das ist sehr individuell. Tatsächlich gibt es Frauen, die schon mit Ende 20 in den Wechseljahren sind.

Ich selbst hab unsere Zwillinge zwei Monate vor meinem 43. Geburtstag bekommen, hab also mit Spätgebären gar kein Problem. Allerdings haben wir zwei Kinder aus einer Embryonenspende, weil eben weder mein Körper, noch der meines Mannes (noch) auf Kinderkriegen aus war. Davor haben wir eon paar wirklich furchtbare Jahre mit Kinderwunschbehandlung und den damit verbundenen Enttäuschungen und Rückschlägen verbracht. Das hat unsere Beziehung auf eine sehr harte Probe gestellt. Mein Kinderwunsch war immer stärker, als der meines Mannes, mit einem Mann, der eigentlich gar kein Kind mehr möchte, kann ich mir diesen Weg nicht vorstellen. Du bist am Boden zerstört, weil Du schon wieder einen negativen Schwangerschaftstest hast, er feiert, dass es wieder schief gelaufen ist.

Ich kenne mich mit unerfülltem Kinderwunsch gut aus, ich war schlussendlich in psychologischer Behandlung.

Dir würde ich aber raten, erstmal Deine biologischen Voraussetzungen abzuklären, bevor Du evtl Konsequenzen ziehst, die eine funktionierende Beziehung gefährden

6

"ch solle entscheiden, es wäre mein Leben, und ich solle es so gestalten, dass ich glücklich bin. Hä..."

Für mich liest sich das so: "wenn du es dir wünschst, dann werde halt schwanger. Mit dem Risiko, Alleinerziehende zu werden." Man kann interpretieren so viel man will, du musst ihn auffordern, Klartext zu reden. Notfalls formulierst du eindeutige Fragen, die er nur mit ja oder Nein beantworten kann.

Andererseits: Ist 40 nicht zu alt für ein 1. Kind?

24

Was ist speziell das Problem an einem ersten Kind mit 40? Ein 2tes oder 3tes Kind mit 40 ist aber ok?

7

Hallo.

Zu Anfang schreibst du:

"...Mein Partner hat mich als Frau ohne Kinder und Kinderwunsch kennengelernt. Ich habe mich gleich von Anfang an in seine Konstellation eingebracht, und zwar gerne und herzlich. Die Kids freuen sich, wenn sie mich besuchen, ich bin die Ideengeberin für Spiel und Spaß, wir kochen gemeinsam, wir backen gemeinsam und...und...und...
Jüngst waren die Eltern meines Partners; sie mögen mich sehr und sagten, dass ich wirklich mit meiner Art eine Bereicherung für alle sei. Mein Partner liebt mich sehr und bringt immer wieder zum Ausdruck, dass ich DIE Frau an seiner Seite sei und dass er mit mir alt werden möchte. Er ist ein bezaubernder, engagierter Vater, der aus den "Klatschen", die ihm die Kindsmütter regelmäßig servieren, das Beste macht..."

Du sagtest, du hast dich gerne und herzlich eingebracht. Du beschreibst auch deinen Partner als liebevoll und engagiert und wertschätzend. Sogar deine Eltern zeigen dir ihre Wertschätzung. Dein Partner und sogar deine Eltern zeigen, dass dein Naturell besonders schön ist. Aufgrund dessen hast du dich immer uneigennützig eingebracht und hast selbst Freude dadurch empfunden.

Später schreibst du das hier:

"....Ich bemerke dass ich mich zurück ziehe und diesen "ewigen Quell" an Freude, Spaß und Action gerade versiegen lasse, weil mich der Schmerz, den ich spüre, einfach Kraft kostet. Und ich möchte den schalen Beigeschmack loswerden, dass ich die HalliGalli-Tante bin, mit der man coole Kinderwochenenden rocken kann, weil einem selbst nichts einfällt..."

Unerfüllter Kinderwunsch ist etwas ganz furchtbares. Du bist zu Recht sehr verletzt und frustriert. Aber dennoch ist das zweite Zitat sehr unfair. Dein Partner hat dich niemals ausgenutzt. Er ist auch nicht mit dir zusammen, weil du ihm seine Kinderwochenenden koordiniert und erleichtert hast. Du projizierst deinen Schmerz nun auf Andere und möchtest ihnen die Person, die sie so lieb gewonnen haben vorenthalten, weil dir etwas vorenthalten wird. Du willst andere in deinen Schmerz hineinziehen, in der irrigen Hoffnung, dass dein Schmerz dadurch etwas kleiner wird. Du willst sie bestrafen.

Dass die Einstellung deines Partners absolut nachvollziehbar ist, siehst du doch selbst. Natürlich ist auch dein Wunsch nicht total verrückt, aber man sollte ihn nur umsetzen, wenn eben beide Partner davon überzeugt sind. Jemanden zu einem Kind zu überreden ist in meinen Augen nahezu immer der falsche Weg.

Lies nochmal die beiden Zitate. Nur du kannst deine Einstellung TROTZ deines Herzenswunsches wieder gerade rücken. Wenn du dich weiter deiner Trauer ergibst, verlierst du die schöne, bereichernde Persönlichkeit, die dein Partner und seine Familie kennenlernen durften. Du verlierst diesen herzlichen und positiven Charakter auch für dich selbst und verlierst dich in Frust, Trauer und Schmerz. Nur du kannst das wieder ändern, du kannst trotz Trauer wieder herzlich und gerne ein Teil der Familie deines Mannes sein und ihr werdet alle davon profitieren. Es wäre schade, wenn du das kaputt gehen lässt, du nimmst dir und allen Anderen dadurch sehr viel Schönes.

Herzliche Grüße und alles Gute!

10

Ich glaube, Du stellst Dir das etwas zu romantisch vor. Es kommt mir schon etwas seltsam vor, dass er gleich zweimal von einer Frau verlassen wurde, die gerade ein Kind von ihm bekommen hat 🤔 Es liegt ja immer an beiden und nie nur an „der bösen Ex“.
Patchwork ist nie einfach und wenn du jetzt schon beleidigt reagierst, weil dein Partner nach Ideen zum Geburtstag des kleinen Sohnes fragt, zeigt das, dass Du im Grunde doch nur an Dich denkst. Der Kleine kann nun wirklich nichts für seine seltsame Familiensituation!
Im Zweifelsfall leiden immer die Kinder, weil die Eltern ihr Ding durchziehen.

Eine gute Freundin von mir ist in einer ähnlichen Situation wie Du, nur dass sie mittlerweile ihr Baby mit dem Partner hat (er hat bereits zwei kleinere Kinder aus erster Ehe). Sie hat sich das auch als schöne Grossfamilie vorgestellt... Fakt ist, dass sie seit Geburt des eigenen Kindes plötzlich nicht mehr damit klarkommt, dass er einfach schon zwei andere Kids hat, die Teil ihres Lebens sind. Sie wünschte, sie wären nur zu dritt. Das war vorher so nicht absehbar, sie sagt aber, sie könne ihre Gefühle nicht abstellen. Tja, ihr Partner kommt damit natürlich nicht gut klar, er hat am liebsten alle zusammen.

Sieh Eure Situation mal aus den Augen Deines Partners:
Er hat bereits zweimal! die sicher gar nicht schöne Situation gehabt, trotz Baby verlassen zu werden. Zahlt wahrscheinlich Unterhalt für beide Kinder. Dann lernt er Dich kennen, die im Leben steht, KEINE Kinder möchte (laut eigener Aussage) und auch noch mit Freude ab und an seine beiden Kinder empfängt. Die sind aber nicht dauerhaft da und so hat man eine ausgeglichene Mischung aus Paarzeit und Patchwork Familie. Ideal für ihn! Und für Dich ja bis jetzt anscheinend auch.

Jetzt kommst Du aber plötzlich (für ihn wahrscheinlich total überraschend) mit einem späten Kinderwunsch. Er hat aber bereits zweimal erlebt, wie schnell sowas in die Hose gehen kann - und man sieht es ja jetzt schon bei Euch, dass sofort ein Ungleichgewicht da ist, weil er nicht begeistert auf Deinen Vorschlag eingegangen ist. Schon bist Du anti und beleidigt eingestellt. Das klingt nicht nach so stabiler Beziehung... ihr seid gerade mal zwei Jahre zusammen, da zeigt sich erst langsam, wie gut und fest man zusammenwächst als Paar - oder eben doch nicht.

Übrigens wollte der Neue meiner Freundin auch nicht unbedingt ein drittes Kind mit ihr... tja, sie hat ihn überredet (auch Zeitdruck wegen Alters), aber glücklich sind die beiden jetzt nicht mehr zusammen. Sie ist zwar sehr glücklich über ihr Baby, aber als Patchwork Familie funktionieren sie momentan gar nicht gut.

Geh mal ganz tief in Dich und frage Dich, ob Du wirklich ein Kind möchtest oder nur so eine Art Torschlusspanik bekommst... ich meine, bis jetzt warst Du doch vollkommen zufrieden ohne?

13

Hallo...und danke für Deine Meinung.

ich zitiere einen Satz aus Deiner Antwort:

Das war vorher so nicht absehbar, sie sagt aber, sie könne ihre Gefühle nicht abstellen.

Das kann ich super nachvollziehen#gruebel Man will diese Gefühle nicht - aber sie sind halt einfach da?! Ich dachte auch nicht, dass mich das Thema so einholt - und plötzlich war es da ... da stecken weder Vorsatz, noch Absicht dahinter. Manche Leute denken vielleicht auch, sie seien total gesund, und kaum in der neuen Beziehung angekommen, tut sich eine schwere Krankheit auf. Und jetzt?

Wie soll ich jetzt mit dieser Gefühlslage umgehen: Ignorieren? Totschweigen? Da schwappt was hoch und man soll es krampfhaft wieder unter den Teppich pressen? Ich weiß nicht, ob das auf Dauer so gesund ist...

Und dass mein Partner zwei Mal die besagte Erfahrung gemacht hat - dafür kann ich halt auch nichts...
Er ist ein toller, fürsorglicher Vater, der nach Strich und Faden verarscht wird und sich aber auch verarschen lässt. Schwierig für mich, da immer zuzuschauen, wie er darum kämpft, Papa sein zu dürfen, um dann doch wieder rausgekickt zu werden. Aber ich weiß auch, dass das sein Drama ist, das er mit kultiviert und kultiviert hat.

Ich verstehe ihn, aber es auch wichtig, meine Gefühle wahr zu nehmen und ihnen Raum zu lassen. Alles andere wäre ja dann nur ein Theater, in dem man so tut, als wäre alles suuuuper toll.

Ist es für mich im Moment eben nicht. Und auch das darf sein. Im Moment ist es so, dass es dem Rest des Konstrukts mit mir gut geht, aber mir geht es eben in diesem Konstrukt gerade nicht gut. Wie ehrlich soll man jetzt sein? Nur ein bissl ehrlich? Oder einfach schonunglos ehrlich?

18

Ich kann sowohl deinen, als auch den Standpunkt deines Partners verstehen.

Du hast nun sehr plötzlich und für dich überraschend den Wunsch nach einer eigenen Familie. Ich will dir diesen Wunsch nicht absprechen. Ich würde dir aber dringend raten, diesen Wunsch nochmal genau zu reflektieren. In deinen letzten 20 fruchtbaren Jahren hattest du diesen Wunsch nicht und hast dir ein Leben als Kinderlose eingerichtet. Das wird schon seinen Grund haben. Ich würde meine eigenen Gedanken, Gefühle und Wünsche in Frage stellen, wenn sie so stark differenzieren.

Mich überrascht es nämlich nicht, dass in dieser Situation bei dir der Wunsch nach einer eigenen Familie erwacht. Und mich wird es auch nicht überraschen, wenn dir die beiden vorhandenen Kinder ganz plötzlich und unerwartet mega auf den Nerv gehen, sobald du ein eigenes Kind hast und dieses Kind seinen Vater mit den bereits vorhandenen Kindern teilen muss (wie bei carolitas Freundin). Insgesamt ein potentielles Pulverfass.

Wäre dein Partner ein Freund von mir, würde ich ihm ganz eindeutig davon abraten - besonders in Hinblick auf die bereits vorhandenen Kinder, dann insgesamt 3 Mütter seiner Kinder, sein Alter, die Unterhaltszahlungen,....

Wie du ja richtig festgestellt hast, kannst du nichts für das bisher verkorkste Familienleben deines Partners. Er kann aber auch nichts dafür, dass bei seiner Partnerin sogar für sie überraschend plötzlich ein Kinderwunsch auftaucht. Daher finde ich es nicht gut, wie du ihm den schwarzen Peter zuschiebst.

Bevor du dich in den Gram ungenützter Chancen verbeißt, würde ich dir wirklich ganz dringend raten, beim Frauenarzt mal deine Fruchtbarkeit abzuchecken - Anti-Müller-Hormon, Eiszellenreserve, etc. Auch wenn du persönlich viele "Erfolgsstorys" kennst - die Statistik sagt anderes aus. Dein tatsächlicher Körper kann nochmal anders sein als die Statistik. Vielleicht machst du dir um etwas Gedanken, wo der Zug bereits abgefahren ist.

Es wäre nämlich wirklich ein Jammer, wenn du deinen Partner verlässt (bzw. die Beziehung unterbewusst an die Wand fährst), obwohl du eh keine eigenen Kinder mehr bekommen kannst.

Auch die Wahrscheinlichkeit, mit 41 noch den Partner für gemeinsame Kinder zu finden, ist realistisch betrachtet sehr gering.

Objektiv dürfte es am besten sein, wenn du deinen Wunsch nach Familie mit den bereits vorhandenen und noch kleinen Kindern deines Partners auslebt. So habt ihr, anders als "intakte Familien" auch noch viel Zeit für andere Projekte.

Tut mir leid für meine wenig einfühlsamen Worte. In meinen Augen setzt du dein Glück aufs Spiel.

12

Hallo,
erstmal finde ich Deinen Wunsch nach einer eigenen Familie vollkommen nachvollziehbar - gerade wenn Du siehst, wie es so ist mit Kindern und wenn es Dir so viel Spaß macht. Ich kann total verstehen, dass es nicht so einfach ist, sich das einfach abzuschminken, und ich finde, das solltest Du auch gar nicht. Es ist Dein Leben, und Du solltest es nach Deinen Wünschen leben können.

Ich möchte Dir aber gerne noch die andere Perspektive nahebringen, die für mich als Mutter von zwei Kindern von 7 und 10 Jahren sehr viel nachvollziehbarer ist. Ich bin wirklich sehr gerne Mutter und liebe meine beiden, die ich die letzten 5 Jahre allein erzogen habe. Und das war stellenweise sehr anstrengend. Heute freue ich mich, ein Baby zu sehen und knuddel supergerne mit meiner kleinen Nichte. Ich freue mich über ihre ersten Worte und Schritte - aber ich bin auch froh, wenn sie sich dann an ihre Mutter wendet, wenn sie quengelig wird und eine frische Windel braucht. Das Zeitfenster zum Kinderkriegen hat sich bei mir wirklich komplett verschlossen. Es ist mir wirklich unvorstellbar, jetzt nochmal von vorne anzufangen, mit durchwachten Nächten und Kindergartengeheule. Das geht für mich einfach nicht mehr. Und ich kann verstehen, wenn es Deinem Partner genauso geht.

Ich denke, was bleibt ist, dass Du für Dich entscheidest, was für Dich wichtiger ist. Die Beziehung zu Deinem Partner oder der Kinderwunsch. Wenn letzteres der Fall ist - dann passt es vielleicht einfach nicht, so traurig das sein mag.

Alles Gute!

14

Ich habe 3 Kinder und schreib dir mal meine Gedanken dazu:

Ich finde es nicht schlimm mit 41 noch Mutter zu werden. Er ist halt doch nochmal ein Eckerl älter und hat die ersten zwei ja schon nicht "wirklich" durch die Babyzeit gebracht.

Ich bezweifle auch dass die Trennung hier nur an den Frauen gelegen hat. Es ist etwas ganz anderes ein guter getrennter Vater zu sein oder ein guter Familienvater, der den Alltag mit allem was dazugehört gut meistert (dazu gehört auch die Schwangerschaft und die sicher anstrengende erste Zeit nach der Geburt) - ein Mann der sich da beteiligt und bemüht wird eher unwahrscheinlich 2x hintereinander verlassen. Es spricht ja auch Bände, dass er dir erklärt es wäre dein Leben.

Ihr seit da halt in einer wirklich dummen Situation für die es wenn man ehrlich ist keine gemeinsame Lösung gibt. Er hört sich nicht nach jemanden an mit dem man ein Kind bekommen sollte - außer es ist dir egal alleinerziehend zu sein.

15

Auf einen kurzen knappen Nenner gebracht:
Du stehst vor der Entscheidung:
1. Entweder kein Kind mehr zu bekommen und diesen Mann zu behalten
2. Es auf eine Schwangerschaft ankommen zu lassen und den Mann wahrscheinlich zu verlieren.
Ich glaube nicht daran, dass er von den beiden Vorgängerinnen ohne Grund einfach so verlassen wurde. Er hat schlicht und einfach nicht sehr viel Lust auf Kinder.
An eine dritte Option - toller Vater eines ungeplanten Kindes auch die nächsten Jahre - glaube ich nicht.
LG Moni

25

Den Gedanken, dass der Mann nicht nur an 2 Furien geraten ist, die ihn dann verlassen haben und ihm nun das Leben schwer machen habe ich allerdings auch.

Bei mir würden da schon alle Alarmglocken schrillen, wenn er so ein toller Ehemann und fürsorglicher Vater war, hätten die beiden Frauen sicher nicht entschieden ihre Kinder lieber alleine groß zu ziehen. Man liest hier ganz andere Fälle, wo die Frau sich aufgrund der Kinder nicht mal nach Vergewaltigung, Gewalt oder finanziellen Ruin trennen möchte.

Ich würde mir einen anderen Partner suchen, wenn ich einen Kinderwunsch hätte.

16

Hm, ich finde es schwierig klar, dein Partner sollte Tacheles sprechen und ggfs müsstest du dich dann trennen, wenn der Kinderwunsch so groß ist, sonst vergiftet das womöglich eure Beziehung (evtl versucht er dem Thema deswegen auszuweichen, weil er eben keine Trennung möchte). Ansonsten finde ich, dass es ja deine Entscheidung war, dich bezüglich seiner Kinder so einzubringen. Da kannst du ihm keinen Vorwurf machen, wenn er das dankbar annimmt und dich nach Ideen fragt (vermutlich machst du es ja auch gerne und es bringt Dir Freude). Ihr seid unter der prämisse zusammen gekommen, dass (eigene) Kinder kein Thema sind. Natürlich kann sich so etwas ändern, aber davon ausgehen konnte er nicht.

17

Hallo Danilop.
Danke für Deine Antwort. Ja, wir sind unter der Prämisse der "keine gemeinsamen Kinder" zusammengekommen, das ist wahr.
Viele Paare kommen auch unter der Prämisse, gesund zu sein, zusammen. Und plötzlich wird einer schwer krank oder hat einen gravierenden Unfall. Das war auch nicht geplant oder vorab besprochen - wie geht man jetzt damit um?
Vielleicht sollte man genau diese Themen aber im Kennenlern-Prozess gleich mal klären, um dann nicht in Frust und Verzweiflung zu rutschen. "Wie ist denn Deine Haltung zu einer schweren Krankheit in einer Partnerschaft. Bist Du jemand, der tiefe Phasen durchstehen kann, oder eher nicht?" Vielleicht sind das eher die Fragen, die die Tragfähigkeit einer Partnerschaft vorab klären würden, anstatt sich stundenlang über gemeinsame Hobbies, Lieblingsessen und Parallelen im Musikgeschmack zu verlieren.
Das ist jedenfalls meine Bilanz meiner aktuellen Situation. Ich habe auch mir selbst nicht die richtigen Fragen gestellt - und diese tun sich jetzt ebne auf: Ist mein Lebenskonzept stimmig für mich oder verleugne ich seit Jahren mich selbst?

Das kann ich gerade nur mit mir alleine klären, was zur Folge hat, dass ich jetzt eben einfach mal in mich reinhören möchte. Das kam im ganzen Trubel, den ich mir ja auch immer selbst schaffe, definitiv zu kurz.

Liebe Grüße!

21

"Viele Paare kommen auch unter der Prämisse, gesund zu sein, zusammen. Und plötzlich wird einer schwer krank oder hat einen gravierenden Unfall."

Das kann man nicht miteinander vergleichen. Krankheiten und/oder Unfall sucht man sich nicht aus. Ob man ein Kind bekommt oder nicht ist dagegen eine bewusste Entscheidung.

weiteren Kommentar laden
19

Mich beschäftigt das Thema echt ganz schön, eigentlich wollte ich nichts dazu schreiben.

Ich bin mit meinem letzten Partner und auch meinem jetzigen Mann zusammen gekommen und es war klar, beide wollen keine Kinder, ähnliche Altersstruktur damals. für mich - und auch jeweils für ihn - war das eine wichtige Grundvoraussetzung.

Wenn mein Partner nach zwei plötzlich diesen Lebensentwurf ins kippen bringt und "auf einmal" doch Kinder möchte würde ich mich ziemlich betrogen fühlen. Mich fragen, wozu dann die gemeinsame Zeit? ich würde alles in Frage stellen - und am Ende die Beziehung beenden.

Denn es ist auch ein stückweit unfair, Du veränderst Dich und Dein Lebenskonzept und er muss mitmachen? Warum? Anstatt Neid und Eifersucht zu entwickeln solltest Du weiterhin seine Familie und euer Gemeinsames genießen und Dich einbringen. Du machst es Dir alles selber kaputt.

Hast Du mal über eventuelle Torschlusspanik nachgedacht? Weil Kinder kriegen bald "nicht mehr geht"? Vielleicht bist Du einfach in einer Abschiedsphase.

lichtchen

20

Sorry, nach zwei Jahren sollte es heißen.

und Deinen Vergleich mit der Krankheit finde ich unpassend.. eine ernste Krankheit trifft einen unvorbereitet - Du entscheidest bewusst etwas anders als vorher und verlangst, dass er mitzieht und etwas macht, was er gar nicht möchte.


lichtchen

27

Hallo Lichtchen. Danke für Deine Meinung.

Mich trifft dieser Wandel und diese Gefühlslage auch sehr plötzlich; ich hatte mich auch in der Vergangenheit nie bewusst gegen Kinder entschieden; es hat sich einfach nur nie ergeben; unter anderem durch den Beruf, und auch, weil ich nie finanziell abhängig sein wollte von einer Partnerschaft, zudem habe ich auch im Ausland gelebt usw. Mein Expartner hat den Wunsch nach Kindern geäußert, aber bei näherem Betrachten fand ich die Basis der Beziehung nicht tragfähig. Weil ich eben NICHT alleinerziehend sein möchte. Ergo: Ich will also kein Kind um jeden Preis - das hätte ich ja längst haben können. Ich habe eben einen Familienwunsch, und nach zig unsteten Jahren ist das ja nicht ganz sooo verkehrt :-)
Ich habe mich damit irgendwann arrangiert, keine Kinder zu haben, weil es einem ja auch dauernd eingeredet wird, was "normal" ist und was nicht.
Ich verlange nicht, dass er mitzieht. Im Gegenteil. Aber irgendwo muss man/frau das Recht haben, sich zu artikulieren und zu sagen: "Hm, bei mir passiert gerade das und das". Es ist ja nichts entschieden, aber man muss sich und dem anderen selbst gegenüber ja fair sein und sagen: "Hör mal, bei mir läuft gerade folgendes Gedankenspiel ab." Eine Erpressung im Stil von: "Wenn Du nicht...dann trenn' ich mich" kommt für mich auch nicht in Frage. Aber die Situation ist jetzt wie sie ist, und sie braucht wohl offenbar Raum, bearbeitet zu werden. Und nochmal: Für den Wandel kann ich nichts. Er war nie geplant und holt mich im Moment volle Breitseite einfach ein. Und ich glaube einfach daran, dass man Lösungen und Antworten findet, wenn man sich mit einer Thematik auch selbstkritisch auseinandersetzt. Über den Verstand kann ich extrem viel lösen, was ich in der Vergangenheit ja auch gemacht habe. Aber manchmal ist da eben auch die Seele, die auch gerne was sagen möchte - und da höre ich im Moment halt einfach hin. #klee