Vom Partner aufs Mama-Sein „reduziert“

Hallo zusammen,

kurz zu mir. Ich bin 29, Mama von zwei Mädels (4,5 Jahre und 4 Monate) und seit 10 Jahren mit meinem Mann 33 zusammen und seit 5 Jahren verheiratet.

Nun ist es so, dass wir in der zweiten Schwangerschaft keinen sex haben konnten aufgrund verschiedener Risiken. Schon in dieser Zeit hab ich gemerkt, dass mein Mann mich mehr in die Kumpel Schiene geschoben hat, bzw. mich mehr oder weniger nur als Mama seiner Mädels gesehen hat. Nach der Geburt hat es sich jetzt leider nicht wirklich gebessert. Wir verstehen uns super, führen eine tolle Ehe und ziehen auch in der Erziehung an einem Strang. Sollte ich allerdings unsere Beziehung beschreiben würde ich sagen 70% Eltern, 20% beste Freunde und maximal 10% Paar. Er sieht mich einfach nicht mehr als sexy Frau sondern als Mama. Das Feuer von früher fehlt total. Es gibt kaum noch Erotik oder mal ein knistern. Sexuelle Experimente mag er auch eher nicht. Komplimente wenn ich mich mal wirklich schick mache gibts kaum.

Wie kann ich ihn dazu bringen mich wieder als Frau wahrzunehmen? Das frustriert mich wirklich ungemein. Danke schon mal für die Tipps!

LG

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Wenn ich meiner Frau zugeschaut hätte, wie sie schreiend zwei Kinder rauspressen, würde mir die Erotik auch vergehen.
Es geht übrigens vielen Männern so. Aber alle müssen Geburten immer toll finden, genauso wie alle Mütter Supermütter sein müssen.
Und bei Urbia liest man auch in sämtlichen Foren "Kein Sex nach Geburt" etc

Es ist oft nicht mehr unbekümmert, sorglos und erotisch, sondern stressig, ermüdend und nervenzehrend.

Ist halt einfach so....

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Deswegen waren mein Mann und ich nicht unglücklich, dass es ein geplanter Kaiserschnitt wurde.

Wenn der Mann zudem die ganze Schwangerschaft Verzicht üben muss, kann ich verstehen, warum das Feuer dann aus ist.
Er ist ja quasi darauf getrimmt die Frau nicht mehr als Objekt der Begierde wahrzunehmen. Frauen erwarten dann aber meistens, dass die Männer sie direkt bespringen, sobald es für sie wieder ok ist. So, wie man nicht von heute auf morgen alles wieder abnimmt, was man sich Jahre angefuttert hat, braucht auch das für manche Männer dann mehr Zeit.

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Nö. Warum sollte das so sein?
Mutter Natur hat sämtliche Dinge eingerichtet.
Auch, dass ein Mann seine Augen weiter behält und die Frau sehen kann.

Ich habe mehrere Kinder und mein Partner war immer dabei und auch wenn ich weder in der Schwangerschaft sexy war noch nachgeburtlich, so hat mein Mann das Interesse nicht verloren.

Ich bin optisch hübsch! Ich habe abgenommen, mich gepflegt und bin nicht im Mummy Look verfallen.
Er sah viel unter Geburt, davor; danach und trotzdem ist ihm nie Lust am Sex vergangen, noch stuft er mich als Mutter runter.

Wenns an der Optik der TE liegt, soll sie sich mal optimieren. Raus aus dem Mutti Look. Ein Mann braucht optische Reize.

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Fühle dich selbst als eine solche Frau, dann wird auch er dich so sehen. Alles Gute

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Was tust du denn aktuell, um dein Frausein zu fördern? Machst du dich schick - auch unter der Alltagskleidung? Experimentierst du mit Wäsche? Verführst du ihn?

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Erstmal danke für die Antworten. Also um mal alle fragen zu klären. Mein Mann war bei keiner der beiden Geburten dabei, es waren Kaiserschnitte. Optisch bin ich nicht in Mama Look verfallen, sondern Schminke mich täglich, ziehe schöne Kleidung an. Vom Gewicht her habe ich noch 1 kg mehr als vor beiden Schwangerschaften.

Daher würde ich vermuten, es liegt an keiner dieser Dinge. Und er soll mich auch nicht täglich bespringen, sondern lediglich wieder als Frau und nicht als Mama wahrnehmen 🤷🏼‍♀️

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Habt ihr die möglich die Kinder mal betreuen zu lassen ?

Vielleicht könnt ihr euch einfach mal einen Abend frei schaufeln um euch wieder als Paar und nicht nur als Eltern wahrzunehmen.

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Erstaunlich, dass hier gleich mehrere Userinnen einen Zusammenhang mit der Anwesenheit des Mannes bei den Geburten gesehen haben.

Im Ausgangsthread ist davon nicht der Hauch einer Andeutung zu lesen, im Gegenteil hat er sie während der zweiten Schwangerschaft in die Kumpelecke geschoben. Vorher gab es also das Problem noch nicht, also konnte es keinen Zusammenhang mit der ersten Geburt geben und als es während der zweiten Schwangerschaft auftrat, war das zweite Kind zwangsläufig noch gar nicht geboren.

Es ist ja nicht weiter verwerflich, einen Thread mal zu nutzen, um eigene Lieblingsthemen aufzugreifen, statt sich mit dem Problem der TE zu beschäftigen, aber dann kann man ja wenigstens die TE fragen - hier war er ja bei keiner der Geburten dabei, mal ganz davon abgesehen, dass jedes Paar selbst entscheidet, ob der Mann dabei ist, man vom Kopfende aus sowieso nicht viel sieht. Da sind nicht alle Männer gleich gestrickt.

Nun zum eigentlichen Thema:
Dein Mann hat dich während der zweiten Schwangerschaft in die Kumpelecke geschoben, in der du nun weiterhin mehr oder weniger unglücklich sitzen bleibst. Das Familienleben an sich ist in Ordnung und er scheint sich in seiner Rolle als Familienvater etabliert zu haben. In diese Falle rutschen viele Eltern, das gilt für Männer und Frauen.

Dass du auf dich geachtet hast, finde ich gut, die Entwicklung hin zur Matrone scheint ebenso wenig im Wege zu stehen wie eine reine Fixierung auf die Mutterrolle.

Mich würde interessieren, ob ihr seit der zweiten Geburt überhaupt echte Paarzeit erlebt oder auch nur eingeplant habt bzw. wie sehr euch der Alltag mit zwei kleinen Kindern im Griff hat. Kommt es in Frage, dass ihr z.B. durch Hilfe der Familie Stunden nur für euch habt, in denen es dann auch gar nicht um die Kinder geht?

Weiter wäre von Interesse, ob sich dein Mann in deinen Augen vielleicht auch hin zum Papa entwickelt hat. Du vermisst das Knistern, ich habe nun aber nicht gelesen, dass du konkret ihn als Mann begehrst und solltest du das bisher nur nicht geschrieben haben - wie zeigst du ihm das?

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Kann mir hier endlich mal jemand erklären, was ich mich immer frage.... nur weil man während einer Risikoschwangerschaft keinen vaginal penetrierenden Sex haben soll, heißt das doch nicht, dass alle sexuellen Handlungen wegfallen müssen, oder?

Von wegen "9 Monate Verzicht"?

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Ich hatte in der ersten Schwangerschaft einen verkürzten Gebärmutterhals. Komplettes Liegegebot ab der 24. Woche und Orgasmusverbot (hat die Ärztin auch explizit so gesagt, und nochmal erklärt dass die Kontraktionen beim Orgasmus eben schädlich sind in meinem Fall)

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Dann kann man aber trotzdem Spaß haben...
Den Partner oral befriedigen oder mit der Hand...

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Es gibt aber doch mehr beim Sex als das dröge rein raus.
Man muss doch nicht auf Sex verzichten nur weil der vaginale Verkehr nicht funktioniert.
Du könntest deinem Mann doch einfach oral befriedigen...ist doch auch geil.
Oder Analverkehr....alles machbar.