Verzweifelt wegen Samenspende:(

Guten Morgen ihr Lieben.

Ich bin ganz neu hier und hoffe , dass mir jemand einen lieben Rat geben kann.

Ich fang einfach mal an... vorsicht es wird viel 🙈

Und zwar... habe ich seit 2 Jahren ein hin und her mit ja.. meiner Jugendliebe... er wusste von Anfang an,dass ich eine Tochter habe... was aber nie wim Problem war. Das doofe war... ich hatte recht schnell wieder GefĂŒhle fĂŒr ihn und er auch aber es hat irgendwie nie fĂŒr was ernstes gereicht. Anfang dieses Jahres war es dann perfekt. Es lief sehr gut und ja... im Februar wurde ich schwanger zu dem Zeitpunkt im MĂ€rz als ich es erfahren habe, hatten wir durch einen riesen Streit kein Kontakt mehr... trotzdem habe ich es ihm gesagt und was soll ich sagen... wir haben uns beide seht gefreut und seitdem wurde es ernster und dann im Mai, habe ich den kleinen Schatz verloren :( was uns nur noch fester zsm gebracht hat. Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir es einfach weiter versuchen... es war also alles gut und dann vor 4 Wochen sagt er mir, dass er Vater wird im Dezember...fĂŒr mich ist eine Welt zusammen gebrochen und ich weiß seitdem nicht mehr ein und aus :'( er hat einer Arbeitskollegin samen gespendet,das erste mal im Februar und das zweite mal im MĂ€rz als wir keinen Kontakt hatten. Ich muss dazu sagen... diese Frau ist Anfang 40 und lesbisch und hatte wohl immer den großen Wunsch ein Kind zu bekommen. Er hat keine rechte und Pflichten, weil sie ihn nicht als Vater angeben wird. Aber er darf sein Kind sehen. Mich macht das fertig ... wir wollten im Dezember zusammenziehen und alles... und jetzt steht das zwischen uns... ich kann das nicht verarbeiten und weiß nicht wie ich damit umgehen soll... ich habe unser Kind verloren und er wird Vater von einer anderen Frau... was soll ich bloß machen? :(

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-- er hat einer Arbeitskollegin samen gespendet,--

Sorry, aber #rofl

Ne dĂŒmmere Ausrede ist ihm nicht eingefallen? #augen

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Das gibt es hÀufiger als du denkst und beinhaltet keinen Sex.

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Ich versuche es etwas einfĂŒhlsamer auszudrĂŒcken 😬 Aber ich muss meiner Vorrednerin leider recht geben...

Hast du schon in ErwÀgung gezogen, dass er damit sein Fremdgehen verheimlichen möchte? Es klingt schon sehr SEHR nach GZSZ Drehbuch...
Wenn er die Wahrheit sagt dann ist das eine harte Nummer. Aber ich glaube nicht, dass ich das einfach so hinnehmen könnte. Ich wĂŒrde als erste rausfinden wie lesbisch die Arbeitskollegin wirklich ist...

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Nimm dir Zeit das zu verarbeiten.

Generell denke ich, dass eure Beziehung das verkraften kann, wenn ihr beide das wollt.

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Ich finde es ehrlich gesagt toll von deinem Freund, dass er seiner Kollegin zu einem Baby verholfen hat! NatĂŒrlich hĂ€tte er es mit Dir absprechen sollen, die Idee muss es ja schon gegeben haben, als ihr noch zusammen wart, oder kam das so spontan?eure Beziehung klingt nicht so gefestigt, dass ihr ein eigenes Kind planen solltet.

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Die beiden arbeiten seit 5jahren zusammen... und laut ihm, hat sie es schon lÀnger versucht, offiziell schwierig als alleinstehende lesbische Frau und im Ausland war es zu teuer und dann hat er sich irgendwann dazu bereit erklÀrt das zu machen...

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Ich kann dir nur sagen, wie ich reagieren wĂŒrde. Sofern man das sagen kann, wenn man nicht in der Situation steckt.

Ich wĂ€re weg. Er hat es dir nicht von Anfang an erzĂ€hlt (bevor es passiert ist), sondern quasi kurz vor knapp, wo das Kind fast da ist. Das ist fĂŒr mich ein riesiger Vertrauensbruch.

Er darf das Kind regelmĂ€ĂŸig sehen, wird aber nicht als Vater eingetragen? Strange! Und was wird dem Kind erzĂ€hlt? Es sei vom Himmel gefallen, und der Papa ist der Onkel?
Was, wenn die Dame in finanzielle EngpÀsse kommt? Sie wird schneller einen Vaterschaftstest veranlassen und unterhÀlt verlangen, als ihm lieb ist.

Davon ab, ihr habt seit zwei Jahren ein Hin- und Her, und bei diesem
Hin und her möchtest du ein Kind mit ihm? Das finde ich einem Kind gegenĂŒber nicht fair. Das schreit doch nach alleine erziehen.

Aufstehen, Krone richten und weiter machen. Ohne so einen komischen Vogel!

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Ich denke du solltest dir sehr gut ĂŒberlegen, ob du in eine so unsichere Beziehung hinein ein Kind gebĂ€ren möchtest. Es klingt fĂŒr mich sehr danach, als wenn du das (unterbewusst vielleicht) eher möchtest, weil du denkst, dass es euch besser zusammenhĂ€lt - aber das ist dem Kind gegenĂŒber sicher nicht fair.
Ich wĂŒrde an deiner Stelle erst wieder ans Kinder kriegen denken, wenn ihr mindestens zwei Jahre zusammen seid und es sich nach einer sicheren Beziehung anfĂŒhlt. Ohne Geheimnisse und mit Vertrauen ineinander.

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Du hast auf jeden Fall recht. Ich brauch anscheinend nur einen Schubs um das zu beenden. Ach man...

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BITTE werde von dem Mann nicht gleich wieder schwanger sondern warte erst mal ab. Ich wĂŒrde die Frau treffen wollen und abklĂ€ren, ob sie tatsĂ€chlich lesbisch ist. Dann siehst Du schon mal klarer und dann kann man immer noch sehen, ob man die Beziehung fortfĂŒhren will oder nicht.
Es gibt MĂ€nner, die zeugen gerne Kinder, als PotenzbestĂ€tigung sozusagen. FĂŒr die Kinder VĂ€ter sind sie wohl eher nicht und ob ich einen solchen als Partner möchte - wohl eher auch nicht.
Schon seltsam, dass er ausgerechnet in der Zeit "Samen spendete", als er nicht mit Dir zusammen war. Zudem wird die Frau, sollte sie einmal finanzielle Probleme haben, ihn als Vater angeben mĂŒssen, wenn sie irgendeine UnterstĂŒtzung beantragt.
LG Moni

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ganz ehrlich ... eure beziehung liest sich total infantil.
dieses ganze hin und her hat doch nichts mit einer erwachsenen beziehung zu tun.

natĂŒrlich kann das mit der samenspende so stimmen, aber so etwas bespricht man als erwachsener mensch doch mit seiner partnerin und geht damit offen um.

mir tun immer nur die kinder leid, die in solch instabilen verhĂ€ltnissen aufwachsen mĂŒssen ... egal ob stiefkinder oder gemeinsame kinder.

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Wir haben kein gemeinsames Kind und werden nach allem auch keins mehr haben. Ich werde mir das alles noch mal ganz genau ĂŒberlegen und am Ende wahrscheinlich gehen. Es bringt ja nichts, wenn diese Belastung tĂ€glich prĂ€sent ist... danke fĂŒr eure Antworten :)

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aber du hast ein kind, das du diesem hickhack aussetzt.

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Mal ne ganz andere Frage:
Selbst wenn sie ihn nicht als Vater eintragen lÀsst, das kann sie ja jahre spÀter trotzdem noch machen und dann sogar Unterhalt verlangen.
Oder bin ich da falsch informiert?

Das wÀre mir alles zu riskant.

Gibt es nicht in England oder Amerika einen Mann der ĂŒber 50 mal seinen Samen (privat) gespendet hat und den haben ein paar Frauen verklagt und er muss jetzt Unterhalt zahlen (zwar nicht fĂŒr alle Kinder, aber ich glaub fĂŒr 3 oder so)

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Ich bin alt genug, mich an die die Abtreibungsdebatte der 70er zu erinnern. Mit dem damaligen Schlachtruf der jungen Frauen "Mein Bauch gehört mir", was bedeuten sollte, dass Frauen alleine bestimmen, ob sie ein Kind wollen oder nicht und dass sie sich nicht von der (mÀnnlichen) Politik reinreden lassen wollen.

Dein Partner könnte nun folgerichtig kontern: Mein Samen gehört mir.

Er kann damit so vielen lesbischen Paaren zum ElternglĂŒck verhelfen, wie er will. Sofern seine Geschichte des barmherzigen Sperma-Samariters der Wahrheit entspricht.

Was du ihm nicht vorwerfen kannst, ist, dass er grundsÀtzlich unehrlich ist. Er hat es gesagt und sei ehrlich, so eine Geschichte wird einer Partnerin nie wirklich gefallen also wann soll der beste Zeitpunkt sein?

Das was dich vielleicht vielmehr umtreibt ist - und das ist absolut nachvollziehbar - dass nun eine andere Frau ein Kind dank einer kleinen Beigabe deines Partners bekommt, wĂ€hrend du deines verloren hast. Das schmerzt und vielleicht kommen da auch NeidgefĂŒhle auf.

Lasst diese Geschichte schnell hinter euch. Sie ist es nicht wert eurer Zweisamkeit lange im Weg zu stehen.

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Endlich jemand der genau das ausspricht was ich fĂŒhle.... genau das ist der Punkt!! Es tut einfach so weh 😞 wenn er wenigstens wie jeder Spender sagt, ich habe keinen Kontakt.... aber das will er ja... ich wĂŒrde immer wieder daran erinnert werden :(

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Danke, ich dachte ich wÀre da allein auf weiter Flur mit meiner Meinung.

Ich sehe es tatsĂ€chlich auch so, dass er samenspenden kann so viel er möchte. Immerhin ist es seine Sache. Man kein exklusives Anrecht auf dem Samen des Partners nur, weil man eine Beziehung fĂŒhrt.

Sollte die Geschichte stimmen, so abwÀgig finde ich sie gar nicht, wÀre das an sich ein netter Zug von ihm.

Die andere Sache ist allerdings die Beziehung, die ich nicht fĂŒr sonderlich stabil halte, aber das wĂ€re eher ein Grund sie zu beenden als die Tatsache, dass er ein Kind gezeugt hat.

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