Er schreit mich an und sagt es wäre ein Hilferuf von ihm

Hallo,
eigentlich ist es gar nicht meine Art anonym im Internet nach Rat zu fragen. Und vorneweg ich hab mich auch schon mit einer psychologischen Beraterin in Verbindung gesetzt.
Ich habe folgendes Problem und versuche mich kurz zu fassen ;) Es wäre schön wenn ihr eure Gedanken dazu mit mir teilen könntet!
Mein Mann und ich sind seit 7 Jahren ein Paar und haben mittlerweile 2 Kinder (4,5 Jahre und 4,5 Monate) Es gab immer wieder schwierige Phasen bei uns weil wir es schaffen genau die Triggerpunkte des anderen zu finden. So weit so gut. Wir haben Anfang des Jahres eine Eheberatung gemacht um uns auf die anstrengende Zeit nach der Geburt vor zu bereiten, damit wir da beide stark und stabil durchkommen.
Das hat soweit auch gut geklappt. Bis gestern. Es hat sich wohl bei ihm (bei mir übrigens auch) aufgestaut, dass ich ihn zuwenig lobe und zuviel kritisiere (ich denke dass ist auch ein typischer und leicht gemachter Fehler) da kann ich voll und ganz mitgehen und sehe meine "Schuld". Jedenfalls hat er mir das nicht einfach ruhig, wenn die Kinder im Bett sind gesagt (wie ich mir den Idealfall vorstelle)

Sondern hat mich vor den Kindern dermaßen laut angeschrieen, dass das Baby geweint hat und der Große sich verängstigt in mich gekuschelt hat. Ich hab dann den Raum mit den Kindern verlassen und ihm Einhalt geboten. Das hat er sich nicht gefallen lassen und ist uns nach und hat mich immer weiter beschimpft (von der Art seiner Aggression war das eigentlich wie zuschlagen) Er hat mich vor meinem Sohn Hure genannt und gesagt, wenn ich dafür eine Entschuldigung verlange sprengt er hier alles in die Luft.

Ich bin dermaßen erschrocken, dass ich ein weiterführen der Ehe wirklich nur schwer vorstellbar finde.

Er hat sich relativ schnell beruhigt und sich bei meinem Sohn für sein Verhalten entschuldigt. Bei mir nicht. Am Abend haben wir gesprochen. Er meint, dass ich mich mit meinem negativen Verhalten ihm gegenüber so giftig verhalte, dass er permanent verletzt ist. Er ist nicht in der Lage mir das früher zu sagen weil er es oft erst zu spät merkt und dann ist das Fass schon übergelaufen.
Er findet auch, dass er das üben muss und dass es nicht zum überlaufen kommen darf.
Er meint, dass ich recht habe wenn ich jetzt sauer auf ihn bin. Er will aber ganz klar machen, dass seine Worte nicht seinen realen Empfindungen entsprechen sondern Hilferufe sind, damit ich seine Verletzungen verstehe.
Bis jetzt hat er nur das dazu gesagt, keine Entschuldigung. Er findet ich müsse mich genauso entschuldigen, deswegen tut er das nicht.
Er sagt, mir müsse doch klar sein, dass er mir und den Kindern nie etwas antun würde und wundert sich, dass ich jetzt Angst vor ihm habe.

Ich fühle mich so verdreht im Kopf. Versucht er mich zu manipulieren? Braucht er sich wirklich nicht entschuldigen?
Was sagt ihr dazu? Wäre dankbar mich ein bisschen ordnen zu können!


Liebe Grüße!

3

Keine "Verletzung" durch "giftiges Verhalten" der Ehefrau rechtfertigt diesen Ausbruch deines Mannes. Er hat dich und die Kinder immens verängstigt und hat sich scheinbar überhaupt nicht im Griff. Wenn "das Fass überläuft" gibt es nämlich eine weitere Möglichkeit: Das Verlassen des Hauses. Diese hat er nicht genutzt und hat sich für das Anschreien seiner Frau im Beisein der Kinder entschieden.

Und ja, ich bin der Meinung, dass ein erwachsener Mensch das entscheidet. Das Argument "Sicherungen durchbrennen" zählt bei mir nicht, soweit muss ein erwachsener Mann sich einfach im Griff haben.

Mal ganz davon abgesehen, dass ich Bezeichnungen im Streit wie "Hure" ohnehin schon als erheblich herabwürdigend und respektlos finde, ist es ein absolutes NoGo solche Worte vor den Kindern zu gebrauchen. Irgendwann sind die Kinder auch alt genug, um nicht nur das aggressive Verhalten insgesamt, sondern auch die Wörter zu verstehen.

Ich hoffe, dass dein Mann realisiert, dass eine Entschuldigung seinem Kind gegenüber absolut wirkungslos ist. Er hat seine Kinder in Angst und Schrecken versetzt. Das Baby wird es vergessen haben, aber das ältere Kind merkt sich sowas und meiner Ansicht nach hinterlassen solche Ausraster immer eine seelische Narbe. So etwas bleibt, so etwas merkt man sich - auch Jahre später noch.

Ich kann dir sagen, dass ich mich - im Sinne der Kinder - vermutlich trennen würde. Ich hätte zu viele Bedenken, dass das erneut passiert, vielleicht sogar Schlimmeres. Er hat eine Schwelle überschritten, deren Überschreitung beim nächsten Mal vielleicht nicht mehr einer so großen Hemmschwelle bedarf.

Ich hätte Ansgt vor ihm und ja - auch du darfst Angst haben - ob er das versteht oder nicht wäre mir an deiner Stelle völlig schnuppe. Er muss es nicht verstehen. Allerdings zeigt mir diese Äußerung auch, dass er zu empathischem Empfinden an dieser Stelle scheinbar nicht in der Lage ist und allein das würde mir widerum Angst bereiten.

So einer wird auch nie realisieren, was er seinen Kindern damit antut.

8

ich danke auch dir für deine ausführliche Antwort!!
Wir hatten schon Exit-Strategien in der Paarberatung erarbeitet und er hat das in der Therapie auch gemacht. Sie abzurufen scheint in solchen Momenten unglaublich schwer.
Ich denke schon, dass er realisiert hat was da abgelaufen ist und was er dem Großen angetan hat. Er hat viel geweint gestern Abend.
Ich weiss einfach nicht wie ich ihm begegnen soll.
Gestern Abend haben wir entschieden, uns zu vertragen und gute Laune zu haben bis wir wieder zur Paarberatung gehen.
Aber irgendwie geht es mir nicht so ganz richtig gut damit. Ich verlange einfach, dass er sich entschuldigt und einsieht was da lief...

1

Er überschreitet Grenzen und damit muss er sich gar nicht entschuldigen, da sein Verhalten nicht zu entschuldigen ist. Wie kommt ein Vater dazu die Mutter seiner Kinder im Beisein der Kinder Hure zu nennen? Hast du ihn betrogen oder eine Affäre mit einem anderen?
Du hast zwei kleine Kinder. Sollen sie in der agressiven Umgebung groß werden. Später denken sie, dass so ein Verhalten normal ist. Überlege dir gut wie du weiter vorgehen willst. Vielleicht kann dein Mann sich Hilfe holen, um sich in den Griff zu bekommen.
Ich denke, dass es eine gute Idee war psychologische Hilfe zu suchen. Was rät sie denn?

4

Warum er mich Hure nennt könnte man ja auch nicht mit Fremdgehen rechtfertigen...
Ich habe es mir gestern erlaubt, vier Stunden außer Haus zu sein und die Kinder bei ihm zu lassen. Das Baby hat wohl viel geweint und ich war davon genervt dass ich sie nicht bei ihm lassen kann. Gar nicht mal weil ich ihm nicht vertraue, sondern weil ich auch mal wieder gerne etwas Freiheit hätte. Jedenfalls hat man mir das angemerkt und ihm ist die Hutschnur geplatzt.
Die Beraterin hat sich noch nicht zurück gemeldet. Hab per Mail um einen telefonischen Termin gebeten.
Und die Kinder sollen so eben nicht groß werden. Ich versuche gerade keine unüberlegten Entscheidungen zu treffen.
Wenn es nach mir ginge würde ich jetzt unser Zeug packen und gehen. Aber ich will den großen nicht unnötig noch mehr Belasten. Deswegen will ich, wenn es um Trennung geht, das gerne mit professionelle Unterstützung machen.
Mein Mann ist seit vier Jahren in Therapie. Er wurde in seiner Kindheit von seiner Mutter emotional missbraucht da liegt der Hund ja begraben. Viel kann ich verstehen aber ob ich das alles so hinnehmen muss?!
Er setzt das Anschreien meiner giftigen Art (die ihn an die Traumata seiner Kindheit erinnert. Ich bin in solchen Momenten seine Mutter und all der Hass richtet sich gegen mich statt gegen sie) gleich und das stimmt so aber irgendwie nicht. Es muss mir doch erlaubt sein schlechte Laune zu haben. Ich finde nicht, dass das das Gleiche ist wie rumbrüllen und Dinge drohen. Das sieht er aber nicht so und da drehen wir uns im Kreis..

Danke dir für deine Antwort!!!

2

Schreien ist oft ein Hilferuf.
Andre fressen etwas in sich rein, andre werden depressiv oder bekommen körperliche Störungen.

Aber er ging defenitiv zu weit, er bedrohte und beleidigte Dich massiv.

Ich würde ihm erstmal ganz klar ausgrenzen.

Klar lief was schief, ganz sicher, aber seine Reaktion war zu massiv um das einfach wegzureden.

Schreien, streiten, alles hat Ursachen, aber er hat überreagiert.

Du musst ihn konsequent in die Schranken weisen, sonst denkt er mit Dir dürfe er das.

5

Ich danke auch dir für deine Antwort!!
Ich habe ihm sehr klar gesagt, dass ich das so nicht hinnehme. Er redet sich da raus, so wie ich es oben beschrieben habe.
Wie würdest du ihn ausgrenzen?

6

Dass Du es bereits klar gesagt hast zum Ersten.
Dann würde ich ihn erstmal ignorieren, dass er merkt, er ist zu weit gegangen.
Wenn irgendwann wieder normal geredet wird, sagen, dass Ihr oder er Hilfe braucht, Du bereit bist daran zu arbeiten, aber solch verbale Entgleisungen ab sofort tabu sind oder Du Dich trennst.

Er muss wissen, dass die rote Linie überschritten ist. Alles Gute.

7

Es tut mir leid, aber er ist ein erwachsener Mann und ein derart unverschämtes, respektloses und asoziales Verhalten Frau und Kindern gegenüber hinterher als "Hilferuf" zu deklarieren, ist für mich Manipulation. Auch seine anderen Reaktionen wie das Entschuldigungsverhalten, das Zuschieben der Schuld auf Dich usw.
Ich glaube, Du wirst Dich entscheiden müssen, ob Du lebenslang mit einem offenbar dauerbehandlungsbedürftigen psychisch Kranken leben willst, vor dem die Kinder zittern müssen oder ob Du ein freies entspanntes Leben mit den Kindern willst.
Ich möchte ganz sicher nicht lebenslang von einer Therapie in die andere stolpern müssen, abwechselnd mit dem Mann und auch alleine, dass ich nicht selber durchdrehe.
Der Mann hätte allen Grund, sich mehrfach zu entschuldigen, ob ich Hure entschuldigen könnte, glaube ich allerdings nicht, da wäre ganz viel in mir kaputtgegangen.
Wie kann man mit so einem Mann noch unbeschwerten fröhlichen Sex haben, dumme Filme anschauen, herzlich darüber lachen und mit dem Kind eine unbekümmerte Kissenschlacht veranstalten. Willst Du lebenslang darauf aufpassen müssen, was Du oder die Kinder sagen dürfen, damit der Herr nicht gleich wieder getriggert werden und maßlos ausrastet? Das ist doch kein Leben - aber das ist Deine Entscheidung.
LG Moni

10

Nein, dass will ich natürlich nicht.
Ich will frei sein. Ich würde mir sehr wünschen, dass das mit ihm irgendwie geht. Immerhin haben wir durchaus bewusst ein zweites Kind bekommen. Aber du hast schon recht, nach so langer Therapie, sollten sich da schon deutlichere Verbesserungen einstellen und sowas dürfte nicht mehr passieren.
Es ist furchtbar. Sowas will ich meinen Kindern nicht antun. Also beides irgendwie, eine Trennung nicht und so einen Vater auch nicht. Wobei sie den ja weiter hätten, er löst sich durch die Trennung ja nicht in Luft auf!

11

Aber Du und die Kinder wären seinen Anfällen nicht mehr ununterbrochen ausgesetzt und Du könntest Dir einen anderen Paetner suchen.
Ich würde ihm vom Jugendamt bei der Besuchsregelung sehr deutlich klarmachen lassen, dass er die Besuche bei solchen Ausrastern riskiert.
Ich habe auch eine vermasselte erste Ehe hinter mir, die ich meinen Kindern nicht mehr weiter zumuten konnte - war meine beste Entscheidung. Der zweite Mann war Gottseidank vollkommen anders.
LG Moni

9

Liebes Igelmädchen,

auch ich empfinde sein Verhalten durch angebliches angiften völlig überzogen.
Und seine Argumentation ist schon manipulativ, selbstverständlich hat er sich zu entschuldigen. Er versucht anstatt dessen Dir die Schuld für seinen Ausraster zu geben.

Das geht nicht. Er hat seine Vergangenheit, er muss mit seinen Themen zurecht kommen. Nicht Dir die Schuld dafür geben.

Dass er in Therapie ist, ist ja gut. Dennoch entschuldigt er sich mit seiner Vergangenheit und nimmt dies als "Entschuldigung" für sein Verhalten - ich denke da ist die Therapie noch nicht wirklich weit gekommen...,

Letztlich stellt sich für Dich die Frage: wie lange möchtest Du dieses Verhalten, das er offensichtlich nicht im Griff hat, aushalten.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Kraft - egal welchen Weg Du gehst!
Bleibe stark für Dich und die Kinder!!! #liebdrueck

12

Hallo,
ich danke auch dir!

Tatsächlich schreiben wir den ganzen Vormittag schon WhatsApp. Er ist sehr ungehalten und versteht nicht wofür er sich entschuldigen soll. Ich habe ihn gebeten heute woanders zu bleiben. Er sagt er lässt sich nicht in die Täterrolle drängen, dass sei mein Problem und das müsse ich für mich alleine klären. Er wird nachhause kommen.
So will ich ihm aber nicht begegnen.
Jetzt überlege ich wo ich hin kann so schnell...
Ach es ist schrecklich!!!

13

Es ist eindeutig ein Hilferuf... klar könnte er ne Therapie zur Impulskontrolle gut vertragen (gibts u.a. kostenlos bei der Caritas) ... aber prinzipiell tut er mir sehr leid.
Gib dir nen Ruck und streck deine Hand aus.

16

Ich danke dir!
Einen anderen Blickwinkel kann ich durchaus auch gut vertragen. Mittlerweile hat er sich entschuldigt und ist bereit die Verantwortung für sein Verhalten gestern zu übernehmen. Und ich bin natürlich auch bereit, meinen Teil in der Beziehung zu reflektieren. Mal sehen wie es weiter geht. eine kleine Pause von dem Thema tut sicher erstmal gut.

19

Was genau ist los mit dir? Er hat sich noch nicht mal entschuldigt und sie soll ihn die Hand ausstrecken? Warum genau?

weitere Kommentare laden
14

Meine laienhafte Meinung: Irgendwann ist es zuviel des Guten.

Damit meine ich jetzt nicht mal diesen Zirkus von gestern. Das er sich daneben benommen hat und diese Beschimpfungen nicht gehen, wurde ja schon ausreichend diskutiert, daher möchte ich da gar nicht näher darauf eingehen.

Was mir aber aufgefallen ist, diese Extreme an Therapien!
- Er braucht eine für seine Kindheit
- ihr braucht eine vor der Geburt des zweiten Kindes
- jetzt braucht ihr wieder eine Paartherapie
- dazu hast du irgendeine psychologische Beraterin, welche du anrufst
- dann gibt es Exit-Strategien
Usw

Sorry, aber das ganze hört sich wirklich sehr, sehr anstrengend an. Als wenn ihr nicht in der Lage seit, ein normales Leben wie zwei erwachsene Menschen zu führen. Versteh mich da nicht falsch, wenn seine Kindheit so schlimm war, muss das natürlich aufgearbeitet werden. Aber man muss doch nicht wegen allem externe Hilfe holen, sogar wegen den zweiten Kind müsst ihr zur Therapie. Ehrlich gesagt bezweifle ich da fast, dass die Probleme nur bei deinem Mann liegen.

17

Hallo dir danke ich auch.
Erst dachte ich auch, ja das stimmt total.
Runtergebrochen macht er aber eine Therapie weil er seine Kindheit aufarbeitet (was ich prinzipiell mal jedem empfehlen würde der Kinder hat, um eben seine Triggerpunkte kennenzulernen, und die haben wir alle)
und wir haben fünf Stunden Eheberatung gemacht, weil die Geburt eines Kindes eine Übergangssituation darstellt und für viele Menschen schwer zu bewältigen ist. Weil uns unsere Beziehung wichtig ist haben wir das investiert.
Die Beraterin mit der ich Kontakt aufgenommen habe ist eben die von der Paarberatung, die kennt uns am besten und ist wohl die beste Ansprechpartnerin im Moment.
Und zu guter letzt sind Exitstrategien nunmal eine Methode des Konfliktmanagements also auch nicht verwunderlich wenn wir die haben, wenn wir eine solche Beratung gemacht haben.

So runtergebrochen finde ich das nicht zuviel sondern irgendwie verantwortlich und eben erwachsen...

15

Hallo,

das ist wirklich eine verdammt besch*** Situation!
Nach allem was passiert ist und auch nachdem was dir hier - zurecht - geraten wurde, frage ich mich umso mehr, ob du überhaupt in der Lage bist heute Abend gute Laune zu haben und normal mit ihm umzugehen und vorallem aber: was hast du von seiner Seite aus zu befürchten, wenn du das nicht kannst?
Nachdem was gestern passiert ist, wie uneinsichtig er sich heute verhält (und scheinbar schreibt ihr ja auch den ganzen Tag darüber), hätte ich heute Abend neben der Versorgung eines Babys und des Großen überhaupt keinen Nerv auch nur ein Wort mit ihm zu wechseln. Aber im Ernst: wie wird er dann reagieren? Wenn du annehmen musst, dass ihn dein Verhalten heute Abend erneut „triggert“ BITTE bringe dich und die Kinder in Sicherheit.

Ich deute sein Verhalten auch als manipulativ und ich finde ehrlich gesagt, dass die Frage, ob er sich entschuldigt oder nicht eher eine Nebenrolle spielt- viel wichtiger ist: kann so etwas erneut passieren und welchen Stellenwert haben für ihn überhaupt seine Kinder, wenn er in deren Gegenwart so entgleisen kann?


Ich habe leider keinen guten Rat für dich aber ich wünsche dir alles Gute!!!
Obwohl: einen Rat vielleicht doch: gibt es eine gute Freundin, Schwester oder ähnliches an die du dich wenden kannst, dir dich ggf. heute und auch in Zukunft etwas unterstützen kann? Ich stelle es mir super schwer vor, sich in so einer Situation zu verhalten und auseinander zu setzen (auch über Nacht das Haus zu verlassen) mit einem so kleinen Baby, das sicher eigentlich schon alle Aufmerksamkeit fordert.

Alles Lieben

18

Vielen Dank für deine Anteilnahme.
Ich denke ich bekomme es gut hin heute Abend neutral mit ihm umzugehen. Nach dem ganzen Gefühlswirrwarr freue ich mich auf eine Badewanne und etwas abschalten.
Wieder zur Paarberatung müssen wir wohl auf jedenfall.
Mittlerweile hat er sich entschuldigt und ist bereit die Verantwortung zu übernehmen. Weiter oben habe ich das eben beschrieben.
Ein bisschen Pause tut mir jetzt glaube ich gut.
Ich gehe jetzt mal mit dem großen Plätzchen backen...

20

Auch wenn man der Einsicht und Entschuldigung (zumindest von außen betrachtet) skeptisch begegnen muss, scheint sich die Situation jedenfalls für den Moment in deinem Interesse entwickelt zu haben!
Ich drück die Daumen, dass „alles gut wird“ und du dich nun etwas erholen kannst!

24

Trennen. Kindesumgang regeln.