Mann will nicht aufhören zu kiffen

Hallo zusammen, mein Mann und ich haben einen 3 jährigen Sohn.
Leider habe ich nach dem stillen wieder mit dem rauchen angefangen, was ich aber unbedingt wieder aufhören möchte.
Mir gefällt es absolut nicht eine rauchende Mutter zu sein, habe es natürlich nur auf dem Balkon gemacht.
Ich versuche gerade aufzuhören weil es mir wirklich wichtig ist rauchfrei zu sein.

Leider hat mein Mann nicht diese Gedanken wie ich, er kifft seit 20 Jahren und will es einfach nicht lassen.

Wenn er zu Hause ist geht er den ganzen Tag über immer mal auf den Balkon um am joint zu ziehen.

Er ist trotzdem ganz normal, unterstützt mich wo er kann.
Er würde niemals auf der Couch rumlungern und nichts tun.

Er will aber einfach nicht aufhören:-( mir gefällt es einfach nicht das er al Vater mit 45 noch kifft.
In meinen Augen ist das einfach nicht normal

Ich weiß einfach nicht was ich noch sagen soll damit er endlich aufhört

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Wenn er doch schon seit 20 Jahren kifft, dann hast du ihn wahrscheinlich so kennen gelernt. Warum stört es dich plötzlich?

Ja und vielleicht gehst du mit gutem Beispiel voran und versuchst erstmal selbst mit dem Rauchen aufzuhören, ist ja auch nicht so viel anders als kiffen 😅

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Ich habe erst später erfahren das er kifft, hatte da nicht so große Probleme mit, wir waren noch jung und kinderlos.
Mich stört es jetzt nur so weil wir Eltern sind.
Und ich rauche seit zwei Tagen nicht mehr

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Naja, als Ihr das Kind gezeugt habt, wusstest Du doch vermutlich schon von seinem Laster?! Wenn Dir ein nichtkiffender Vater so wichtig gewesen wäre, hättest Du vorher darauf drängen sollen, dass er aufhört.

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Und du quarzst auf dem Balkon weiter? Fehlt erstmal mit guten Beispielen voran . Dann verlangst du Lösungen von ihm. Drogenberatung und ggf. Therapie

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Ich rauche seit zwei Tagen nicht mehr

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Ich kann nachvollziehen, dass es dich sehr stört und finde es klasse, dass du aufhören wirst zu rauchen! Ich kann auch verstehen, dass einem als Mama plötzlich Dinge wichtiger werden und sich Prioritäten verschieben, in ganz anderen Dimensionen als man es sich vorher vorgestellt hätte

Mein Mann war früher starker Raucher und als er an einer schweren Immunkrankheit erkrankte, störte ich mich auch sehr daran. Die Umstände hatten sich eben geändert und ich wollte das nicht so akzeptieren. Gespräche führten zu nichts, also schrieb ich ihm einen langen Brief, in dem ich ihm meine Gedanken und Sorgen mitteilte. So konnte er es sich ansehen, in ruhe durch den Kopf gehen lassen und musste nicht direkt antworten. Direkte Antwort führte immer zu Ablehnung. Im Endeffekt sagte er nach ein paar Tagen dass er es gerne versuchen will und bat mich um Hilfe.
Vielleicht wäre das ja auch für euch ein Weg? Dann fühlt sich dein Mann vielleicht nicht direkt so angegriffen und meint sich rechtfertigen zu müssen.

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Vielen Dank für dein Verständnis, die Idee mit dem Brief finde ich wirklich super.
Ich möchte auch nicht das es jetzt immer ein Streit Thema ist bei uns, er muss da einfach selber hinter diesen Gedanken stehen.
Vielleicht hilft ja dann ein Brief, werde es auf jeden Fall versuchen

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Hi,
Musste gerade etwas schmunzeln, denn ich bin auch Eine" Brief schreiberin" .
Für mich ist es der perfekte weg alles zusammen zu fassen, nichts zu vergessen, und meine Gefühle zu sagen...
Das hab ich mein freund( sind seit 10 Jahren zusammen) vielleicht 3 mal gemacht, umd inzwischen hat er Angst von mir einen Brief zu bekommen;)
Ist quasi ein dauer gag geworden, weil er einfach lieber mit mir reden würde...
Trotzdem hatten alle Briefe ihre Wirkung.

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Hi ich finde mal wieder manche antworten typisch urbia. Naja! Es kann gut sein das du ihn schon so gekannt hast, doch eure Lebensumstände hielten dies aus und nun ist das eben nicht mehr so.

Ich war vor meiner Schwangerschaft auch jedes Wochenende mit meinem Mann feiern /betrunken und bin es nun als Mutter/Er als Vater nicht mehr.

Ich kann dich gut verstehen! Schließlich hat er jetzt Verantwortung und ist Vater! Du musst für dich und deinem kleinen einen Weg finden den du verantworten kannst , sprech mit deinem Mann ganz klar und zieh die Konsequenzen..

Alles Gute dir!

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War ja klar das von den typischen garstigen Urbia Weibern solche höhnischen Kommentare kommen.
Nur hilft das der TE nicht.
Und Rauchen auf gleiche Stufe wie Cannabiskonsum zu stellen finde ich sehr unangebracht.
Für die TE:
Leider habe ich keinen Rat für dich.
Er muss es selber wollen.Das ist mit allen Süchten so.Der Süchtige muss es in erster Linie von sich aus wollen und die Notwendigkeit aufzuhören selbst einsehen.
Druck von außen bringt gar nichts ausser Zoff und Trotz.
Also entweder du akzeptierst es oder musst für dich Konsequenzen ziehen.
Ist eine unschöne Situation und ich versteh das dich diese Kifferei nun nervt wegen eurem Kind.
Aber wenn er nicht aufhören will kannst du leider nichts daran ändern-so blöd das ist.

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Es ist beides eine Sucht. Ob nun Nikotin oder Gras. Sie müsste das ja verstehen. Wäre es so leicht es sein zu lassen, hätte sie ja nicht wieder angefangen. Und das man nach 20 Jahren eventuell etwas Schwierigkeiten hat es einfach sein zu lassen, ist wohl nicht verwunderlich... Ich erhebe hier keinen Finger, mich hat ehrlich interessiert warum es sie nun plötzlich stört.

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Hallo.
Ich kann sehr gut verstehen, dass dich sein Konsum sehr stört.
Aber nach 20 Jahren Konsum ist er schlichtweg süchtig. Die Vergleiche von wegen 'ich war vorher auch feiern und mache es jetzt als Mutter nicht mehr' sind etwas völlig anderes. Wenn man nicht süchtig nach etwas ist, kann man seine Verhaltensweisen natürlich mit der Geburt seines Kindes einfach ändern.

Es kommt auch drauf an, ob ihr euch vor oder während der Schwangerschaft schon darüber unterhalten habt. Wenn du bis jetzt nie etwas gesagt hast, weil es dir vielleicht erst jetzt selber richtig bewusst geworden ist, kannst du nun auch nicht von heute auf Morgen verlangen, dass er damit aufhört.

Im Grunde hast du natürlich total recht. Drogen sollten im Leben von Eltern eigentlich Tabu sein.
Aber dir muss auch klar sein, dass du es mit einem Süchtigen zu tun hast. In erster Linie muss er selbst damit aufhören wollen. Wenn er das nicht einsieht, wirst du es ziemlich schwer haben.

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Hallo,

ich glaube nicht, dass dein Partner nicht aufhören will, er kann es nicht. Er ist nach 20 (!!!) Jahren Dauerkonsum süchtig und weiß nicht, wie er damit aufhören soll.
Ich habe 11 Jahre gekifft, so gut wie täglich. Niemand in meinem Umfeld, außer meiner besten Freundin und später meinem Partner, wusste davon. Habe ein ganz normales Leben geführt und mir halt abends nach dem Feierabend meinen Joint, manchmal auch zwei, gegönnt.
Dann wurde ich schwanger und seit dem habe ich keinen Joint mehr geraucht. Das war wirklich der einzige Grund, weshalb ich damit aufhören konnte. Und selbst heute, nach mehr als 1,5 Jahren, habe ich noch so oft das Verlangen. Wahrscheinlich wird die Sucht nie enden. Seit dem ich aufgehört habe, habe ich keine Hobbys mehr. Habe zum Beispiel gerne am PC gezockt, gemalt und Sachbücher gelesen. Das alles kann ich bis heute (auch wenn meine Tochter schläft) nicht mehr machen. Es macht keinen Spaß mehr und langweilt mich.
Dein Partner sieht wahrscheinlich keinen Grund, weshalb er aufhören sollte.
Er bekommt anscheinend sein Leben hin und wird sich denken, dass sich nichts ändere, wenn er nicht mehr kiffen würde.
In welchen Situationen stört es dich denn am meisten? Gab es schon mal die Situation, dass euer Sohn durch seinen Konsum gefährdet oder zumindest beeinflusst (weniger Unternehmungen, da antriebslos) wurde? Könnte man einen Kompromiss finden, dass er zum Beispiel nur noch kifft, wenn euer Sohn abends im Bett liegt oder sogar nur noch abends am Wochenende?
Die Fragen würde ich für mich klären und dann ein vernünftiges Gespräch mit meinem Partner führen.
Vielleicht schafft er es so, mit deiner Hilfe aufzuhören oder seinen Konsum zumindest auf ein Minimum zu reduzieren.
Ich persönlich finde es ganz schlimm, wenn Kinder ihre Eltern nur bekifft kennen und das scheint bei euch der Fall zu sein. Und ich glaube, auch dein Partner würde es sich anders wünschen.
Es ist für ihn aber unglaublich schwer und wahrscheinlich werdet ihr externe Hilfe benötigen. Er muss andere Beschäftigungen finden, sich ablenken.
Man kann meiner Meinung nach das Rauchen auch nicht mit dem Kiffen vergleichen. Habe neben dem Kiffen auch geraucht und auch hier mit der Schwangerschaft aufgehört. Tatsächlich fiel mir das anfangs schwerer, mittlerweile vermisse ich aber das Kiffen mehr als das Rauchen.
Hoffe sehr für eure kleine Familie, dass ihr einen Weg findet und das Kiffen euch nicht vor unlösbare Probleme stellt.

Liebe Grüße

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Unser Sohn hat noch nie in irgendeiner vorm drunter gelitten, mein Mann ist auch nicht irgendwie verändert vom Wesen.
Ich finde einfach das es nicht mehr passt als Familien Vater, er versucht es mir dann immer zu verkaufen in dem er sagt das sehr viele Eltern rauchen es aber nicht erzählen.
Unser leben ist schon ziemlich stressig und dazu kommt das er sehr viel arbeitet, sein Argument ist dann immer das er doch sonst nichts macht außer Sport, und ob es mir lieber wär6 wenn er trinken würde.
Das würde er nicht tun weil er keinen Alkohol trinkt

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Hauptsache ist er ist für dich und seinen Sohn da dann ist sein Genußmittelkonsum erstmal sein Ding.
Wenn er wirklich von sich selbst aus nicht aufhören will dann hört er auch nicht auf so ist das bei jeder Droge egal ob Alkohol, Nikotin, Cannabis oder Crack.
Wenn ER wirklich intrinsisch motiviert aufhören will dann wäre doch die beste Möglichkeit dass ihr zusammen rauchfrei werdet und euch gemeinsam ein Ziel setzt... aber wie gesagt dafür muss ER aufhören WOLLEN ansonsten kann man es sich klemmen
Und jetzt feuer frei Supermuttis macht mich fertig weil ich kiffen verhamlose 😂

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Also ich weiß ja nicht, es ist schlichtweg eine Sucht.

Mein Mann (und ich auch ab und an) hat auch gekifft, und das nicht zu wenig, waren teilweise das ganze Wochenende feiern und haben uns dermaßen besoffen das Samstag und Sonntag ein kompletter filmriss waren.

Bei meinem Mann gingen teilweise 15-20 Gramm Gras an einem Wochenende drauf.


AAAAABER als für uns beide klar war, dass wir Eltern werden wollen, haben wir beide schlagartig aufgehört. Da gab es kein "ich mach es ja nur ab und zu" oder "ist ja nur auf dem balkon" und auch kein "ja mein Kind leidet ja nicht drunter".

Wir haben von jetzt auf gleich damit aufgehört, und bereuen es auch nicht.
Falls euer Krümel geplant war, dann verstehe ich nicht warum du dich JETZT aufregst? Dann hättet ihr das VOR der ss klären sollen.

Meiner Meinung nach sollte man geistesgegenwärtig genug sein, um zu wissen das es eben NICHT ok ist, in Gegenwart eines Kindes zu kiffen. Wenn er es nur machen würde wenn er mit seinen Kumpels unterwegs ist, fände ich es ja nicht so schlimm. Aber so? Da hätte man sich aber vor der ss drum kümmern können und falls es eine ungeplante ss war, hätte einem das ja spätestens vor der Geburt klar werden sollen?