Ex Partner will Wechselmodell

Nach der Trennung sind beide Kinder bei mir geblieben, er sieht sie jedes Wochenende und einmal in der Woche, dann sind sie auch bei ihm.
Also im Grunde drei von vier Tagen
Trotzdem bekomme ich den vollen Unterhalt für die Kinder.
Da das gut funktioniert, hat er jetzt das Wechselmodell vorgeschlagen, im wöchentlichen Rhythmus, Montag bis Montag.
Kann ich da was gegen machen?
Ist es möglich dass er, wenn ich nicht einverstanden bin, das vor Gericht durchsetzen kann?
Die Kinder sind schon Jugendliche und würden das auch gerne so machen.
Abhalten kann ich sie ja nicht.
Aber, und das ist eigentlich der Punkt für mich, ist der dann wegfallende Unterhalt.
Da er zwar etwas mehr verdient als ich, wäre das, wenn überhaupt nur noch ein sehr geringer Betrag.
Das Kindergeld steht ihm dann auch hälftig zu.
Ich brauche das Geld aber, ehrlich gesagt , ist das auch damals ein wichtiger Grund gewesen, dass ich das Wechselmodell nach der Trennung abgelehnt habe.
Kann das jemand verstehen?
Gibt es hier vielleicht Frauen, bei denen der Unterhalt auch eine Rolle gespielt hat bei der Entscheidung wo die Kinder leben sollen?
Mein Alptraum war immer, dass die Kinder hauptsächlich beim Vater leben wollen und ich dann zahlen muss.
Was wenn die Kinder sich entscheiden hauptsächlich beim Vater leben zu wollen....der Kindesunterhalt würde mich finanziell echt töten.

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Wenn die Kinder ihren Vater öfter sehen möchten - und er sie - ist es sehr egoistisch von dir, dass du das wegen wegfallendem Unterhalt verhindern willst.
Geh lieber arbeiten an deinen kinderfreien Tagen.

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Die Kinder sind schon groß und ich arbeite eh Vollzeit, schon immer.
Hab nur jeweils 3 Monate nach der Geburt pausiert.

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Die Kinder sind schon groß und ich arbeite eh Vollzeit, schon immer.
Hab nur jeweils 3 Monate nach der Geburt pausiert.

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Ich kann es nicht so wirklich verstehen ehrlich gesagt. Mir würde um das Wohl und den Willen des Kindes gehen. Oder darum, dass ich meine Kinder lieber bei mir habe und zwar nicht aus finanziellen Gründen.

Beim Wechselmodell ist es aus finanzieller Sicht natürlich nicht so optimal, dass beide Elternteile eine entsprechende große Wohnung brauchen, da die Kinder dann ja entsprechend auch zwei Lebensmittelpunkte haben. Sollten sie sich dagegen ganz entscheiden beim Vater zu wohnen, dann könntest du dich doch verkleinern. Am Hungertod muss niemand nagen, nur weil er Unterhalt zahlen muss.

Hört sich für mich fast ein wenig nach einem Post an der absichtlich provozieren soll.

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Wir haben ja auch jetzt beide Wohnungen wo beide Kinder ihr eigenes Zimmer haben.
Da die Kinder jedes Wochenende dort sind und auch einmal in der Woche dort übernachten, geht das nicht anders.
War schon immer so, dass wir beide Platz für die Kinder gebraucht haben aufgrund dieser Regelung.
Ich kenne das selbst bei Eltern die das Wochenendmodell alle zwei Wochen haben nicht anders.
Mein jetziger Partner hat eine Wohnung mit eigenem Zimmer für seine Tochter damit sie an den Wochenenden und auch in den Ferien, die ja auch fast 7 Wochen bei ihm verbracht werden übers Jahr, einen Rückzugsort hat.

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Dann verstehe ich dein Problem nicht. Du sagst dein Partner verdient etwas mehr. Er hat aber scheinbar auch eine große Wohnung mit Platz für die Kinder, übernimmt 3 Tage die Versorgung der Kinder, zahlt trotzdem vollen Unterhalt und kriegt nix vom Kindergeld. Er schafft es also ja auch irgendwie.

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Hi,
Nö, ich denke nicht, dass du da ernsthaft was gegen machen kannst. Er will das und eure Kinder auch, warum sollten dann eure Kinder bei dir alleine bleiben, er ist der Vater und hat gleiche Rechte. Und klar kann das Gericht das durchsetzen und wenn es so weit kommen muss, dann bist du etliche Euronen los. Das könnt Ihr doch vernünftig umgehen, in dem du dich nicht quer stellst.

Vlg tina

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>>>er ist der Vater und hat gleiche Rechte.<<<

Da hast du Recht, aber ich finde es seltsam, dass das vielen Vätern erst einfällt, wenn die Kinder "groß" sind und praktisch keinen Betreuungsaufwand mehr kosten.

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Er hatte die Kinder ja auch vorher 3 Tage von 4 Tagen. Und finanziell trotzdem den vollen Unterhalt gezahlt und der Kindesmutter das Kindergeld komplett überlassen.

Davon ab ist es ja auch Wunsch der Kinder.

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ist der dann wegfallende Unterhalt.


Finde ich ehrlich gesagt ziemlich daneben...

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Hi,

wenn Dein finanzielles Konzept darauf fußt, dass Unterhalt und Kindergeld gezahlt werden, fliegt Dir das in ein paar Jahren eh um die Ohren.

Dann hast Du jetzt die Chance den zeitlichen Vorlauf zu nutzen.

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Ob du das jetzt ernst meinst oder nicht, keine Ahnung. Wenn dein Mann und die Kinder das Wechselmodell wollen und es dir nur um den Unterhalt geht, dann ist ja die Sache klar.

Generell denke ich, dass sich viele Frauen verbiegen, damit der Unterhalt auf jeden Fall fließt. Da wird alles mögliche erfunden und vorgeschoben.

Du bist wenigstens ehrlich.

Ihr habt ein 43% zu 57% Modell. Das ist eh schon ein Wechselmodel (gab ein Urteil, dass es ab 40% zu 60% das Wechselmodell ist) und die Unterhaltszahlung ist beiceuch damit eh schon wackelig.

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Deine Kinder sind Teenies und wollen es.
Der Vater will es.
Was willst du dagegen machen?

Unterhalt fällt dann ja quasi weg für beide Seiten.
Das Kindergeld wird dann natürlich geteilt.
Welche finanziellen Sorgen plagen dich denn konkret?
Du hast in den Wochen wo die Kinder beim Vater sind doch auch weniger Ausgaben.
OK, die Miete bleibt gleich, aber Lebensmittel und Co reduzieren sich.

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Dann wirst du wohl oder übel etwas an deinen Ausgaben ändern müssen- kleinere Wohnung (wenn die Kinder da sind im Wohnzimmer schlafen, oder eine andere Lösung finden), wo gäbe es sonst Einsparungen? Deine Ausgaben verringern sich dann natürlich, aber sicher nicht immens. Alles gute!

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Wow wie egoistisch kann man eigentlich sein?!?! Das Geld ist übrigens nicht für dich da so fern für die Kinder. Wenn die Kinder also weniger da sind, solltest du das Geld auch nicht brauchen.
Ich hoffe dein Mann und die Kinder setzen das durch (übrigens absolut einfach wenn sie das alle wollen).
Geh Mal lieber arbeiten dann hast du geld fur dich anstatt deine Kinder zu benutzen.